Ich denke das der Musiker an sich 90% ausmacht. Jeder von uns hält sein Plek anders oder schlägt anders stark an, hält die finger anders. Alles andere ist größtenteils eine Kopfsache. (Nach dem Motto "Wenn meine Gitte 2000 Euro kostet, klingt sie gut").
Ein guter Gitarrist kriegt aus jeder Schrottklampfe einen guten Ton. Alles andere an PU Amps etc. sind für mich nur Klangverstärker oder führen eine minimale Klangverbesserung hervor. Während effekte endweder dazu dienen etwas Stimmungsvoll zu untermalen oder auch um die eigenen Schwächen zu verbergen.
Ich will dir mal ein Beispiel aus persönlicher Erfahrung nennen.
Ich habe einige Zeit auf wirklich hochwertigen Instrumenten (800 bis 1200 Euro) gespielt,
weil ich der Ansicht war das ich das brauche. 2001 habe ich mir eine Jackson DK-2 gekauft, die mir einfach perfekt in der Hand lag.
Diese Gitarre spiele ich seitdem ohne unterbrechung und sie hat wirklich schon seht viel mit erlebt. Sie hat kaum noch lack, der mittlere Pickup ist tot, das Tone Poti ebenfalls und das Floyd Rose musste ich blockieren, da dieses ebenfalls ausgeleiert ist.
Jetzt könnte man mir einfach so zum Tausch eine
PRS* oder was weiß ich teures anbieten, mit der vorraussetzung die "defekte" Dinky zu verschrotten.
Aber das würd ich niemals tun, den ich habe mich an dieses Instrument gewöhnt mit all seinen Macken. Ich weiß das die B-Saite nicht ganz oktavrein ist und treffe trotzdem jeden Ton.
Es ist also egal was man für eine Gitarre und was man für einen Amp hat, solange man sich dabei wohl fühlt und du genau das hörst was du hören willst.
Natürlich sollte iwo bei dem ganzen eine solide Grundqualität gegeben sein.
Alles andere wie PU´s etc. sind meiner Meinung nach nur noch die kleinen Nuancen.
MfG
Christian
(Dies soll nur meine Meinung darstellen, es gibt bestimmt auch genug leute die meinen das ihre 60 Euro Japan Les Paul genau so wie die von James Hetfield etc. klingt)