was macht eine sängerin am besten auf der bühne wenn sie kein instrument spielt?

von Olympias, 26.12.07.

  1. Olympias

    Olympias Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    31.08.06
    Zuletzt hier:
    26.07.09
    Beiträge:
    10
    Ort:
    Augsburg
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 26.12.07   #1
    Also wie gesagt, ich zerbrech mir schon länger den kopf darüber was ich als sängerin machen könnte, weil ich auch nichts in der hand habe, woran ich mich sozusagen stützten könnte:D
    mir ist schon bewusst, dass man solche sachen nicht vorplanen sollte, aber jez mal zb als hilfe wenn ich nun gar nicht mehr weiter weiß:o

    also wir machen mehr so punk/rock, also meistens ziemich schnelle lieder...ich habs auch schon mit springen versucht, aber nach einiger zeit wirds anstrengend;)

    vielen dank im voraus
    olympias
     
  2. livebox

    livebox Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

    Im Board seit:
    22.09.06
    Zuletzt hier:
    2.11.16
    Beiträge:
    10.531
    Ort:
    Landkreis BB oder unterwegs
    Zustimmungen:
    1.500
    Kekse:
    59.164
    Erstellt: 26.12.07   #2
    Wie gehst du mit deinem Mikro um? Du kannst dich auch ein Stück weit daran "festhalten"; lass dir aber kurz von deinem Tontechniker erklären, wie du es nicht machen solltest. :)

    Ansonsten... Wie sieht's aus mit Interaktionen mit dem Rest der Band? Muss ja nichts so aufwändiges oder hochgestochenes sein, aber ihr könnt euch ja das eine oder andere Show-Element überlegen, dass ihr ab und zu mit einfließen lassen könnt!


    MfG, livebox
     
  3. madeye

    madeye Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    10.04.06
    Zuletzt hier:
    4.12.16
    Beiträge:
    1.618
    Ort:
    Hagen (NRW)
    Zustimmungen:
    14
    Kekse:
    1.366
  4. Olympias

    Olympias Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    31.08.06
    Zuletzt hier:
    26.07.09
    Beiträge:
    10
    Ort:
    Augsburg
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 27.12.07   #4
    naja dazu muss ich noch hinzufügen, dass wir i-wie gar keinen tontechniker haben, der es mir erklären könnte...:o
    und die treads zu den links hab ich mir auch schon angeschaut, aber i-wie nichts gefunden, was auf mich zutreffen würde...
    trotzdem vielen dank
    natalia

    p.s.
    bin gespannt was jetzt noch kommt
     
  5. MaggyMB

    MaggyMB Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    22.12.07
    Zuletzt hier:
    10.07.11
    Beiträge:
    146
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    123
    Erstellt: 27.12.07   #5
    Funkmikro oder Kabelmikro?
    Wenn Kabel, dann solltest du dich nur soweit bewegen wie das Kabel zulässt. Ist ziemlich peinlich, wenn man den Stecker rausreist:D. Wenn Funk hast du natürlich einen Vorteil. Du kannst auf der Bühne herumhüpfen, dich neben einen Bandkollegen stellen und mit ihm "abgehen" oder auch mal ins Publikum rein und beim Pogo mitmachen. Was du nicht machen solltest, ist deine Hand an den Mikroständer zu tun. Das hat unser Sänger am Anfang immer gemacht (mittlerweile hat er sich es zum Glück abgewöhnt).
    Das Mikro solltest du so halten, dass du nicht das Kabel herausziehst und nicht an den Schalter kommst. Mehr sollte eigentlich nicht passieren können.
    -Maggy
     
  6. Domo

    Domo Helpful & Friendly User HFU

    Im Board seit:
    31.08.03
    Zuletzt hier:
    20.09.16
    Beiträge:
    10.963
    Zustimmungen:
    77
    Kekse:
    13.607
    Erstellt: 27.12.07   #6
    das Publikum anheizen (zum Mitklatschen, Mitgröhlen etc motivieren), mit den Mitmusikern mitgehen, manchmal ist n Schellenkranz odern Shaker auch ganz cool...
     
  7. hofgabes

    hofgabes Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    30.07.04
    Zuletzt hier:
    7.12.15
    Beiträge:
    819
    Ort:
    Michelstadt
    Zustimmungen:
    2
    Kekse:
    1.109
    Erstellt: 28.12.07   #7
    Das, was du eben tust, wenn du Musik hörst. Dabei solltest du bedenken, dass Musiker auf der Bühne, die niemals lächeln irgendwie ziemlich doof wirken, genauso der ewiggrinsende gutgelaunte Hamepelmann.. Ein paar mehr Gigs, danach eine Analyse, ob man sich wohl fühlt, obs der Band Spass gemacht hat, ob die Leute Spass hatten und danach das Tun neu ausrichten. Am besten filmt ihr euch mal onstage, da reicht auch eine billige Kamera,zur Not ein Handy. Körpersprache auf der Bühne ist echt unglaublich wichtig, find ich.
     
  8. Registriert

    Registriert Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    20.08.07
    Zuletzt hier:
    2.09.10
    Beiträge:
    87
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 28.12.07   #8
    Aauuusssziiieeeheeen!!! ;)
     
  9. morelino

    morelino Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    30.12.03
    Zuletzt hier:
    2.09.11
    Beiträge:
    176
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    102
    Erstellt: 28.12.07   #9
    Schau Dir doch ein paar Live Sachen von Bands mit Frontfrauen an: Silbermond, Juli usw...
    Du kannst ja anfangs ein paar Sachen übernehmen und dann nach und nach Deinen eignene Stil entwickeln.
     
  10. livebox

    livebox Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

    Im Board seit:
    22.09.06
    Zuletzt hier:
    2.11.16
    Beiträge:
    10.531
    Ort:
    Landkreis BB oder unterwegs
    Zustimmungen:
    1.500
    Kekse:
    59.164
    Erstellt: 28.12.07   #10
    Zur Mikro-Haltung: Negativ-Beispiel hier ;)

    Dein Mikro hat eine bestimmte "Richtcharakteristik". Als Sängerin hast du zu 99,999999999% keine Kugel-Charakteristik (normal Niere oder Superniere, steht auf der Verpackung^^), also nimmt dein Mikro den Schall aus unterschiedlichen Richtungen unterschiedlich stark auf. Wenn deine Hände aber den Korb des Mikros unten abdecken (wie auf einem der Bilder von dem oberen Link) "blockiert" das diese Richtcharakteristik, bzw mach dein Mikro zu einem Kugel-Mikro.
    --> dann kommt ganz viel vom Monitor in dein Mikro --> das gibt ganz fiese Rückkopplungen (piiiiiiiiiiiieeeeeeeeeeeep - und dann für immer Ruhe, weil die Ohren kaputt oder so...)

    So auch nicht :p


    Die beste Haltung für dich mit deinem Mikro bekommst du ganz einfach durch Probieren raus. Einfach mal das Mic über eine Box laufen lassen und ein bisschen reinsingen. Dann merkst du schnell, wie sich der Klang bei unterschiedlicher Haltung verändert.
    Eine Sache, die du dabei beachten solltest: Wenn du das Mikro ganz Nah an den Mund hälst, klingt deine Stimme viel voller und original-getreuer - leider aber nur für dich. Das ist der sog. Nahbersprechungs-Effekt des Mikros. Solltest du aber unterlassen, denn deine Stimme wie du sie von dir selbst kennst, ist eigentlich gar nicht so! Hört sich nur so an wegen der Körper-Resonanz...

    MfG, livebox
     
  11. cyril

    cyril Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    16.04.07
    Zuletzt hier:
    4.10.16
    Beiträge:
    436
    Zustimmungen:
    45
    Kekse:
    1.124
    Erstellt: 28.12.07   #11
    Hallo Olympias
    Im Grunde sprichst du das zentrale Problem der Bühnenpräsenz an. Der Sänger oder die Sängerin sind im Allgemeinen das Gesicht der Band. Wirken sie langweilig , so wird die Band als langweilig empfunden. Sind die Vocals gut in ihrer Darstellung, so wird die Band als gut empfunden. Die Bandmusiker können diesbezüglich nur wenig rausreißen. Sie sollten das performing face mit allen Kräften unterstützen und zwar ausdrücklich in ihrem eigenen Interesse.
    Der international seit Beginn der Pop/Rockmusik erfolgreiche Weg ist die Aufgliederung des Auftrittes (der Performance) in kleinere hierarchische Einheiten.
    Die Hierarchie könnte vielleicht so aussehen:
    1. Konzert oder Club - Job (bezieht sich auf den gesamten Auftritt in der vollen Länge)
    2. Staffelung
    Mit Knaller anfangen, langsam runtercoolen und zur zweiten Hälfte wieder bis zum Schluß steigern oder umgekehrt oder ganz anders. (Bezieht sich auf Gruppen von Stücken)
    3. Jetzt wird es für dich interessant: Die einzelnen Stücke als einzelne Dramaturgien.
    Jedes Stück sollte von der Sängerin so gestaltet sein, daß man des Text die Musik und die Bewegung auf der Bühne als Einheit erkennen kann. Jedes Stück ist eine eigene Geschichte und sie wird von dir erzählt. Und zwar so, daß es dem Stück hilft. In diesem Zusammenhang: Bitte keine schauspielerischen Höchstleistungen! Der sterbende Schwan wirkt immer lächerlich.
    Die Stücke als Einzelaufführungen müssen geprobt werden. Das ist übrigens das Geheimnis der erfolgreichen Musiker, die die musikalische Arbeit elektronisch per E-Mail erledigen und beim Probetermin fast nur noch die Choreografie üben. Das verbessert auch paradoxerweise die musikalische Leistung, einfach, weil das Stück mit Sinn erfüllt ist und nicht nur eine Abfolge von beliebigen Tönen.
    4. Die einzelnen Abschnitte der Stücke.
    In diese Kategorie fällt deine Anfangsfrage, was soll ich z.B. beim Gitarrensolo machen. Antwort: Gaaanz wenig. Alles was du machst, wird vom Publikum zu stark aufgefaßt. Eine kleine Handbewegung und das Publikum nimmt das Gitarrensolo nicht mehr wahr. Noch schlimmer ist es bei einem Keyboard-Solo. Keyboarder haben oft wegen der sitzenden Position ganz schlechte Karten. Eine falsche Bewegung deinerseits und du mordest das Solo regelrecht hin. Bei einem Solo solltest du knappe musikalische Bewegungen machen mit den Hüften wippen, den Takt andeuten und unauffällig und insgesamt freundlich wirken. Frauen können das viel besser als Männer.
    Erst dann, wenn ihr als Band schon viel gelernt habt in Bezug auf Performance, dann kannst du anfangen beim Solo (egal was) mitzugehen. Das muß aber sitzen. Die Bewegungen (also deine und die des Solisten) sollten aufeinander abgestimmt sein.
    Fazit: Alles was du machst, sollte auf den Gesamtzusammenhang abgestimmt sein, sonst lieber garnichts machen!
     
Die Seite wird geladen...