Was macht für euch einen guten Bassisten aus?

mich nerven bassisten die immer nur auf der bühne rummstehen als ob sie nicht dazu gehören:mad: ...abgehn und zwar "körpelich"(falls ihr wisst was ich meine)und auch noch fett spielen und ob das dezent oder schnell oder was auch immer ist,ist sch egal solange es passt:D Nosebleed online fahrt euch das viedeo und ihr wisst was ich meine:great:
 
Ein Bassist muss nicht 32tel der Klampfe nachschreddern,
Kann ja mal meinen Gitarristen fragen, ob er mir zuliebe mal ein paar 32tel schreddert, damit ich die dann nicht nachschreddern kann. :redface:

In meiner Band gibt's 32tel eh nur vereinzelt in Form von Synkopen knapp vor oder nach der 1. Meistens in der zeitlichen Abfolge über alle Instrumente variiert...

Gruesse, Pablo
 
Ein guter Bassist ist für mich der Bassist, der es versteht Band- bzw. Songdienlich zu spielen! Ein Bassist ist eben "nur" Bassist und kein Sologitarrist... darum haben wir uns ja auch für DIESES Instrument entschieden.
Desweiteren bevorzuge ich Bassisten die weniger, aber dafür um so tighter spielen. Bassisten die sich durch die Skalen rödeln, dabei aber völlig am Schlagzeug vorbei spielen sind für mich nicht unbedingt gut. Wer natürlich beides beherrscht und einzusetzen weiß..... super!!
 
ein bassist sollte die drums überflüssig machen... er sollte einfach feeling haben, egal ob shredding oder 8el rock groove
 
Der Bassist sollte einfach den Groove haben...
Auch wenn er sich nur auf Grundtöne beschränkt, kann es sich noch supergeil anhören, kommt auf den Song drauf an. Sich schön einfühlsam in den Song reinversetzen und sich nicht mit beiden Ellbogen zwischen Gitarre und Drums quetschen, dann klappts auch mit der Basslinie.
 
Ich mache es aber eher daran fest, wie der Bass einem Stück gemeinsam mit den Drums den Groove aufdrückt, dass es jedem Zuhörer einfach den Schweiß auf die Stirn treibt. Da gibt es teilweise scheinbar ganz simple Bassläufe, bei denen es aufs Mikrotiming zum Schlagzeug ankommt. So was lässt sich kaum notieren. Und dann ist da auch noch die Frage zu klären, wer der Komponist der Basslinie ist? Es gibt bestimmt excellente Notisten, die in der Lage sind, die aberwitzigsten Linien zu reproduzieren, die aber keine Seelen (die Basslinien natürlich) haben. Mein Vorbild insgesamt gesehen ist ein Studiomusiker namens Abraham Laboriel. Der Typ hat einfach alles voll drauf. Laboriels Bass-Spiel kann Dir Geschichten erzählen. Laboriel hat auch mit einigen ebenfalls sehr hochkarätigen Kollegen unter dem Namen Koinonia eigene Stücke veröffentlicht; sehr höhrenswert!
 
moinsen,

kann mich der bisherigen meinung nur anschließen: dezent, aber elementar, so würde ich es beschreiben!

das "am-bühnenrand-stehen" überlasse ich lieber den gitarristen, wenn bass und schlagzeug gut harmonieren, hat die rhythmus-sektion ihre aufgabe erfüllt. für mich zählt einfach der groove, ob das nun eine einzelne note im takt ist oder ein sechzehntellauf. und es muss - meiner meinung nach - dem song dienen. mein motto dabei ist: weniger ist mehr!

Das stimmt allerdings!
N richtig fetten Groove muss es geben, Bass und Schlagzeug müssen aufeinander abgstimmt sein!
Was auch noch gut kommt, sind so kleine läufe zwischen einzellnen Akkorden und nicht nur einfach stur dir Grundtöne spielen.:great:
 
Muss auf jeden Fall absolut zur Rhythmussektion gehören, mit dem Drummer absolut harmonieren

Und da nennst du John Myung? Nee, sorry, Portnoy und Myung sind zwar beides geniale Intrumentalisten und von mir aus auch Songschreiber etc. Aber 'ne richtig geile Rhythmusgruppe ist das nicht!
 
Groove haben, abwechslungsreich spielen, gut zur band passen, wissen, was in diversen situationen passt, was nicht, und eventuell live ein bisschen rumblödeln :)

ich glaub das ist so das wichtigste...
 
Also nen guter Bassist hm der sollte halt mehr oder weniger Virtuos sein bzw sachen machen wie verzerrte powerchords am bass spielen(ham wir bei uns eingebaut da ich nen Marshall JCM 900 über ne box spielen werde bzw derzeit den Preamp des Marshall in die Pa spiele)

Aber es kommt auch auf die Musikrichtung an.
In ner Blues Band solls einfach groven und in so ner Mukke wie wir machen(so melodic death) halt "lustige" sachen die auch ma schief klingen können.
 
Ich glaub ein guter Bassist zeichnet sich dadurch aus, dass er mit dem was er macht und wie er es macht zufrieden ist. Der Drang immer wieder neues zu probieren und bestehendes zu perfektionieren lassen den Bassisten auch auf andere "gut" wirken. "Gut" ist ja wieder mal relativ, kommt drauf an, worauf man steht. Es gibt da Postings, wo Bassisten zu "Halbgöttern" erhoben werden, die ich wiederum ok, aber nicht besonders finde. ;)

Man muss das was man macht mit Freude machen und mit dem Herzen dabeisein, dann ist/wird man ein guter Bassist. :great:

lG map
 
"Gut" ist ja wieder mal relativ, kommt drauf an, worauf man steht. Es gibt da Postings, wo Bassisten zu "Halbgöttern" erhoben werden, die ich wiederum ok, aber nicht besonders finde. ;)
Definitiv. Wie schon mal andernorts gesagt kann ich den Flea und RHCP-Hype überhaupt nicht nachvollziehen, da das ganz und gar nicht mein Musikgeschmack ist, aber wem's gefällt und so lange es Leute gibt denen es gefällt soll es mir recht sein. :) Aber es wäre ja auch langweilig, wenn wir alle das Gleiche finden würden. ;)

Man muss das was man macht mit Freude machen und mit dem Herzen dabeisein, dann ist/wird man ein guter Bassist. :great:
Sehr schön gesagt und absolut zutreffend. :)

Ich hab mir in den letzten Tagen nochmal Gedanken über das Thema gemacht und würde sagen, dass das wichtigste, was nicht nur einen guten Bassisten, sondern einen guten Musiker im Allgemeinen ausmacht: Er sollte wissen, was wann zu tun ist, für jeden Song etwas passendes haben, dass den Song besser macht und sich gut in ihn einfügt. Ob es dann ein simpler Standardgroove, eine sehr schöne melodische Basslinie, ein total ausgefallener Groove mit vielen Off-Beats, eine gesalzene Slaplinie oder auch ein Solo ist, ist mir eigentlich egal, wichtig ist, dass es zum Song passt und dazu beiträgt, ihn hörenswert zu machen. Das Gesamtergebnis und wie sich der Bass darin einfügt ist imho das wichtigste, wie er das macht, ist von der jeweiligen Situation abhängig. Wie gesagt, das gilt nicht nur für Bassisten, sondern für Musiker. Denn bei Musik geht es nicht darum, den Musikerkollegen harten Tobak zum Nachspielen zu geben, andere an die Wand zu spielen oder der große Held zu sein, sondern gemeinsam (es sei denn man ist Solist ohne Begleitband) etwas zu schaffen, das einem selbst, den anderen und dem Publikum/den Fans gefällt/berührt/anregt etwas zu tun/begeistert/[insert whatever you'd like to add]. ;)

Gruß,
Carsten.
 
yeb.. "groove" sagt alles. das macht den unterschied zwischen nen bassisten und nem gitarristen mit ner bass gitarre... grooooooooove. egal ob was eigenes ist oder die bass-line von polly..
 
Und da nennst du John Myung? Nee, sorry, Portnoy und Myung sind zwar beides geniale Intrumentalisten und von mir aus auch Songschreiber etc. Aber 'ne richtig geile Rhythmusgruppe ist das nicht!

gut, da hast du recht, die Stärken des Myung und Portnoys liegen woanders... aber trotzdem gibts auch bei DT einige Passagen, wo die beiden zusammen ordentlich grooven, wenn auch nicht so oft wie z.B. bei ner Funk-Band :D
 
Einfallsreich, Technisch, sauber, toller Klang, muss im Ohr bleiben

Aber das ist für mich schon ein Profi!

Roger Waters und Sting sind keine Bassprofis aber schreiben Musikgeschichte mit ihren Teilen obwohl sie nur Gründtöne oder so spielen. Es passt doch und die Musik ist nicht schlecht!

Gruß
BassShuttle

Edit: sagen wir mal so, sie spielen einfach aber es hat klasse!!
 

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