Weiterbildung in Musik Theorie... HILFE!

von penzjulian, 10.02.16.

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  1. penzjulian

    penzjulian Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.02.16   #1
    Hallo Leute,

    Bin hier neu hab also keine ahnung und weis nicht was ich hier richtig und falsch mache ! :D PS: Meine Rechtschreibung war noch nie gut :rolleyes:

    Also ich habe da eine Frage aber vorab vielleicht was nützliches dazu.

    Ich habe vor 8 Jahren ein paar "schnupper" stunden gitarrenunterricht gehabt das waren so an die 10 wenn ich mich recht erinnere. Da lernte ich ein paar grund dinge wie zb. smoke on the water und powerchord etc. hatte aber kein spaß drann und habs dann gelassen. damals war ich 10. nun habe ich vor 2 jahren wieder angefangen aber bring mir alles selber bei. komm auch sehr gut vorran wie ich finde bin totaler metal freak und kann eigentlich alles spielen von slipknot bis judas priest. aber ich bin nun an so einem punkt wo ich nicht mehr weiter weis. ich habe ehrlich gesagt keine ahnung von musik theorie ich weis was eine pentatonik ist ich weis was legato ist etc... solche sachen weis ich. ich würde gerne da etwas vorran kommen. zb: wo her weis ich wenn ich ein riff hab und ein solo dafür schreiben möchte in welchem scale und wo auf dem griffbrett..? nun eben meine frage: was sollte ich als erstes lernen und wie am besten?

    hier mein youtube kanal damit ihr einen kleinen eindruck bekommt: https://www.youtube.com/channel/UCh-Aq7KdpOYILuSYDAxneXw

    für jede hilfe bin ich dankbar!! grüße Julian
     
  2. Demagoge

    Demagoge Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.02.16   #2
    Hallo Julian,

    eine ausführliche Erläuterung kann ich dir leider nicht geben, da ich ziemlich genau an der selben Stelle in meiner musiktheoretischen Reise stehe. Aber ich würde dir gerne eine Buchempfehlung geben. Das Buch "in vivo guitar" von Abi von Reininghaus gibt einen schönen Überblick über die Musiktheorie und das speziell auf die Gitarre bezogen. Also ich konnte mir jetzt einiges in den ersten Kapiteln erschließen.

    Gruß,
    Michael
     
  3. mjmueller

    mjmueller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.02.16   #3
    Moin auch,
    Aus Deiner Beschreibung heraus: Lerne Dein Griffbrett kennen.

    Weiter oben schreibst Du nämlich
    Das ist ja schon prima. Nur nutzt Dir die Pentatonik wenig, wenn Du nicht weisst, auf welchen Grundton Du spielen möchtest ;)
    Und dann sind wir -schwuuups- bei den Riffs - Hast Du den Grundton, kannste Pentatonik:)
    Der Ton, den Du mit dem Zeigefinger greifst bei Powerchords, ist der Grundton.
    Meine Empfehlung für ganz zu Anfang also: Zunächst mal alle Tonlagen der tiefen E-Saite und der A-Saite verinnerlichen.
    Dann kannst Du auch mal mit anderen Skalen experimentieren (Blues, phrygische, mixolydische, ...)
    Aber trotzdem nicht vergessen: Alle Töne Deines Griffbrettes lernen und verinnerlichen :opa:
    Wenn Du Dich dann noch ein wenig mit Notation beschäftigst, hast Du ein gutes Fundament.

    Viele Grüße
    Markus
     
  4. stoffl.s

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    Erstellt: 10.02.16   #4
    Hallo und willkommen!
    In meinen Augen ist, neben dem Kennen des Griffbretts, vor allem eine gewisse Harmonielehre wichtig. Also das Wissen wie welche Akkorde zusammenpassen. Damit kannst du die meisten Songs dann nicht nur nachspielen, sondern auch verstehen und mit etwas Übung auch vieles heraushören.
     
  5. Vanquore

    Vanquore Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.02.16   #5
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  6. penzjulian

    penzjulian Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.02.16   #6
    vielen dank jungs werde mir die sachen mal ansehen bzw. besorgen! :D
     
  7. matze1985

    matze1985 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.02.16   #7
    Das Buch ''Harmonielehre'' von Frank Haunschild kann ich nur empfehlen.

    Wichtig ist nicht nur, welche Akkorde zusammenpassen, sondern auch wie diese aufgebaut sind.
    Notenwerte, also 4tel, 8tel, 16tel Zählweisen, Tonleitern, Intervalle.

    Das hängt alles zusammen.
     
  8. penzjulian

    penzjulian Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.02.16   #8

    also hab ichs richtig verstanden das wenn ich einen a powerchord greife automatisch in der a tonlage bin? bzw im a "key" ? wie es immer so schön im englischen heist. das wäre schonmal schön zu wissen :)

    dann würde mich noch interessieren wenn ich im a "key" bin woher ich weis ob es moll oder dur ist.

    vielen dank nochmal für die hilfe an alle ! :D
     
  9. stoffl.s

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    Erstellt: 25.02.16   #9
    Bei einem Powerchord gibt es keine Unterscheidung zwischen Dur und Moll, weil ja nur Grundton und Quinte gespielt werden - und für die Unterscheidung Dur/Moll ist die Terz zuständig.
    Um bei deinem Beispiel zu bleiben: ein A-Powerchord besteht aus A und E. A-Dur wäre A-C#-E und A-moll A-C-E. Aber du spielst ja kein C oder C#
     
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  10. penzjulian

    penzjulian Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.02.16   #10
    okay verstehe :) aber das ich in der a tonlage bin bzw. "key" ist richtig oder?
     
  11. stoffl.s

    stoffl.s Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 25.02.16   #11
    Wenn du A und E spielst ja
     
  12. Pie-314

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    Erstellt: 25.02.16   #12
    Wie stoffl.s schon sagte: "A Tonlage" oder "A key" ist zuwenig.

    Du musst wissen, ob Du A-Dur oder A-Moll als Grundtonart hast.
    Dazu musst Du nachsehen, ob in dem Stück der Ton C# (Cis) vorkommt, dann wäre es A-Dur. Kommt aber der Ton C ohne # vor, dann ist es A-Moll.

    :-)
     
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  13. penzjulian

    penzjulian Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.02.16   #13
    super danke für die antwort :D
     
  14. mjmueller

    mjmueller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.02.16   #14
    Moin auch!

    Ja.
    Oben wurde ja schon beschrieben, dass für die Unterscheidung Dur und Moll mehr Töne als der Grundton + Quinte gegriffen werden müssen.
    Das Schöne an der Pentatonik: Da ist es egal :)
    Grüße
    Markus
     
  15. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 25.02.16   #15
    Hi penzjulian,
    ein weites Gebiet, allerdings hast Du auch ein paar konkrete Anliegen oder Anpackepunkte.

    Was das Kennen vom Griffbrett angeht, den Noten, die sich in Akkorden, ob nun powerchords, Dur- oder Moll-Akkorde oder verminderte etc. sowie Scalen zu Grundtönen angeht, finde ich diese WEB-Site sehr nützlich:
    http://www.all-guitar-chords.com/

    Es gibt auch ein paar Poster, wo das Griffbrett der Gitarre mit Noten und Grundakkorden hübsch abgebildet sind. Die meisten Menschen sind visuell ausgelegt - da kann es schon von Vorteil sein, sich sowas mal ein halbes Jahr ins Zimmer zu hängen.

    Es macht darüber hinaus dann auch Sinn, sich mit den Zusammenhängen zu beschäftigen - das heißt mit den Fragen, warum denn einige Akkorde bzw. Töne gut zusammen passen und andere nicht, wie Akkorde aufgebaut sind und wie man daraus die dazu passenden Akkorde und Töne ableiten kann. Der Unterschied ist folgender: Im ersten Fall - also ohne Zusammenhänge - lernst Du im Grunde alles auswendig, im zweiten Fall - also mit Wissen um die Zusammenhänge - brauchst Du nur wenig auswendig zu lernen und den Rest kannst Du Dir erschließen.
    Beispiel: Pentatonik. Hast Du einmal die verschiedenen Pentas für eine Tonart drauf, brauchst Du sie nur noch auf dem Griffbrett nach oben oder unten zu verschieben, wenn es um eine andere Tonart geht, die Abstände zwischen den zu greifenden Tönen bleiben gleich. Das erspart natürlich jede Menge Auswendiglernen. Um Dir das erschließen zu können, brauchst Du dann nur noch zu erkennen, wo der Grundton des Akkordes ist und wo der auf der E-Saite und der A-Saite liegt - und dann kannst Du die Pentagriffe verschieben ...

    Und so schließt sich auf dieser Ebene der Kreis.
    Was harmonische Zusammenhänge angeht, gibt es da noch mehr - aber als Einstieg sollte das erst mal reichen. Und: schau mal in die Buchempfehlungen rein - oft ist es so, dass einem der eine Ansatz oder Autor mehr zusagt als der andere - nimm halt das, wo Du am besten mit klarkommst.

    P.S. 1: Bin selbst Autodidakt, habe erst spät angefangen mich damit zu beschäftigen und mein Herangehen dabei ist stark pragmatisch geprägt - und ich hoffe, ich habe jetzt keinen Blödsinn geschrieben - es ist halt das, was bei mir hängengeblieben ist. Falls Blödsinn dabei ist, bitte ich um Korrektur - nicht dass ich hier noch mit Fehlern weiterhelfen ...

    P.S. 2: Schön Dein Hinweis mit der Schreibschwäche. Es würde dennoch helfen, wenn Du "weiss" schreibst, wenn es um Kenntnisse geht - das andere tut irgendwie in den Augen weh ...

    Herzliche Grüße

    x-Riff
     
  16. startom

    startom Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.02.16   #16
    Ich finde, die ganze Spannweite der Harmonielehre, Akkordlehre und sonstigen theoretischen Basics in einem Thread tröpfchenweise vermittelt zu kriegen, ist nicht zielführend. Die weiter oben erwähnte Aussage von Kollege @stoffl.s "Bei einem Powerchord gibt es keine Unterscheidung zwischen Dur und Moll, weil ja nur Grundton und Quinte gespielt werden" ist völlig korrekt und kriegt 10 von 10 Punkten, kann aber durchaus missverstanden werden. Denn in einem Songkontext werden auch Powerchords eindeutig Dur oder Moll zugeordnet.

    @penzjulian, du schreibst in deinem Eingangspost, dass dur vor 8 Jahren ein paar Schnupperlektionen genommen hast. Dann ist es jetzt Zeit für ein paar Lektionen in Sachen Musiktherie. Und zwar gezielt von Anfang an, mit einem logischen roten Faden und in verständlichen Happen serviert.
     
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  17. stoffl.s

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    Erstellt: 25.02.16   #17
    @startom: du hast ja recht, es sind hier nur paar Happen und Basics die gebracht werden. Eben mein Hinweis, dass Powerchords an sich keine Zuordnung Dur/Moll haben - im Kontext natürlich schon.
    Daher kann ich mich deinem Aufruf nur anschliessen, dass @penzjulian, aber auch jeder andere Anfänger, gezielt damit auseinandersetzen. Ich hab das damals ziemlich ausführlich in der Schule gelernt - gibt's vernünftige Onlinekurse, die sowas vermitteln? Weiß jemand was?
     
  18. startom

    startom Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.02.16   #18
    @stoffl.s
    Bezüglich Online-Kurse kann ich einen guten Kumpel von mir empfehlen, welcher professionelle Onlineschulungen anbietet. Er wohnt in der Schweiz, bietet seine Lektionen jedoch weltweit an (wahlweise deutsch oder englisch). Leider weiss ich nicht, inwiefern diese Art von Werbung hier im Board genehmigt ist, darum sage ich mal: Bei Interesse bitte PN.

    Ich persönlich stehe mehr auf Frontal-Unterricht. Anhand der imaginären Fragezeichen im Gesicht meines Schülers weiss ich in der Regel sofort, bei welchem Thema ich verständlichere Beispiele bringen und gegebenenfalls nochmals in Ruhe von vorne erklären soll.
    Theorie ist toll, aber es ist ein Berg. Oft weiss ein Anfänger nicht, wo der Weg zum Gipfel beginnt
     
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  19. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 25.02.16   #19
    Ich halte für einen individuellen Austausch sowas wie Unterricht auch für sehr geeignet, manchmal paßt es aber aus unterschiedlichen Gründen nicht so gut.

    Und wenn online - warum in die Ferne schweifen (obwohl auch hier ein gut aufgebauter Kurs mit einzelnen Lektionen, die sinnvoll aufeinander aufbauen eindeutig Vorzüge haben) - hier gibt es auch so einiges zu entdecken:
    https://www.musiker-board.de/forum/harmonielehre-analyse.70/
    https://www.musiker-board.de/threads/harmonielehre-links.90852/
    https://www.musiker-board.de/threads/sammelthread-tonart-bestimmen.275085/

    Nur mal als Appetitthäppchen ...

    x-Riff
     
  20. penzjulian

    penzjulian Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.03.16   #20
    sorry erstmal für die späte antwort! :D und danke für die vielen antwortetn und die hilfe von euch. ich hab mich jetzt mal mit den noten auf dem griffbrett auseinander gesetzt diese behersche ich auch nun. ich denke das ist schonmal ein anfang. was würdet ihr nun als nächstes in angriff nehmen?
     
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