Dazu ein klares Jein !
Telefunken hat bis in die 70 Jahre inn Ulm selber produziert, Bei Siemens wurden für den Medizinbereich bis vor 25 Jahren in "Handarbeit" in Müchen Röhren produziert.
Das ALLE Röhrenhersteller auch Fremdware umgelabelt haben ist bekannt. NACH Produktionsende wurden von Siemens, Valvo etc. im wesentlichen Röhren "vertrieben" meist aus der DDR, Jugolsavien, Tschechien und in GERINGEM Umfang auch Chinaware.
Wie lange bei Valvo, Phillips etc produziert wurde kann ich nicht sagen. Meine Tante hat im Telefunkenwerk in Ulm Spanngitterröhren gebaut, ich selbst habe bis vor 15 Jahren bei Siemens in München gearbeitet.
Die Röhren von RFT sind sehr gut bis "hervorragend" speziell die EL34 ( und da speziell die ohne Delle im "Deckel" diese Röhre istz aufgrund der üppigen Kathodenbeschichtung praktisch ermüdungsfrei und wird in 100 Jahren noch laufen !) und auch die ECC81/82/83. Praktisch alle Röhren- Dynacords nach ~1970 waren ab Werk damit ausgestattet.
Die RFT ECC83 ist klanglich die bassstärkste und fetteste Vorverstärkerröhre die ich kenne
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Hi, habe gestern den Traynor einmal an den beiden 4Ohm Boxen a) seriell (8Ohm) Schalter auf 8 Ohm b) parallel (2 Ohm) Schalter auf 4 Ohm betrieben.
1) Bei a) kam bei gleicher Einstellung mehr Bass rüber. Woran liegt das?
2) Der Sound bei b) kam mittiger rüber. Geh ich ein Risiko ein, wenn ich längere Zeit an 2 Ohm spiele?
Die speaker werden beim Traynor beim slappen härter ausgelenkt (ploppen ähnlich wie beim Einschalten eines Amps) als wenn ich mit meiner VT-Bass-Bugera Kombination slappe. Da klingt es sogar bei höherer Lautstärke schön saftig und nicht ganz so knochig. Kann da was kaputt gehen?
Tendentiell sind Röhrenamps gegenüber Impedanzanpassungen empfindlich ...
8 Ohm an 4 ohm ist aber noch ok, nur die Spannung im Anodenkreis wird anderst ausfallen und die Endröhren stärker belasten
auch 2 an 4 Okm sollte langfristig gehen. Dabei wird der Trafo nur etwas stärker belastet .... Also vielleicht besser nicht auf Anschlag spielen
Die Klangunterschiede erklären sich aus der unteschiedlichen Dämpfung durch Fehlanpassung und Gegenkopplung.
Klanglich geht das ploppen deutlich auf die Speaker. Aber wenn da nicht grade 3. Wahl oder Müll verbaut wurde sollten die das abkönnen