Welche Gitarrengrößen spielen komplett über ein Rack?

  • Ersteller onesteptohell
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@InTune , dann sind wir uns ja einig!

Ich bin derzeit dabei ein Rack aufzubauen, oldschool mit modernen Features!

Die damaligen Geräte von Rocktron wie zum Beispiel deren Kompressor und den programmierbaren EQ waren und sind immer noch klasse. Mit nen Looper kann man sie rausnehmen und bei Bedarf wirder reinpacken...
 
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Es gibt auch Variationen dazwischen.
Head und Rack, so mache ich es;)

Entweder oder schränkt doch viel zu sehr ein.
 
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Alle 3 (James, Kirk und Rob) von Metallica spielen ausschließlich und mittlerweile (Seit ca. 5 Jahren) über Rack mit Axe FX gefüllt.
Ganz neu sind die AXE FX III, aber da habe ich noch kein Foto gefunden.

Gruß Alex

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Habe da einfach mal ein Beispiel für die Soundveränderung in den letzten Dekaden.(...)
Beide Sounds sind gut, wobei der von 1989 etwas mehr Porno hat und der von 2016 etwas trockener daherkommt.
Dennoch kann man sagen, dass beide Sound sehr gut sind. Also kann man dein Argument nicht 100%ig übernehmen.
Sehe ich auch so. Gilmour erzeugt seit jeher alle Sounds mit vor seine cleanen Hiwatts geschaltete Effekten und benutzt seit Mitte der 70er ziemlich aufwendige Systeme, um die vielfältigen Sounds der Alben live zu reproduzieren. Zuerst waren das in den 70ern Custom-Boards von Pete Cornish, der die Innereien aller nötigen Pedale entnahm und mit Buffern und optimierter Verkabelung in ein gemeinsames Gehäuse packte und schaltbar machte.

Seit den 80ern ist Gilmour mit modularer aufgebauten Racks unterwegs, bis heute:

rtl_southamerica_rig.jpg


Und gerade auf den letzten Live-Mitschnitten (Dansk, Albert Hall, Pompeji) hat er einen direkteren, trockenere Sound denn je. Wobei beim Beispiel oben von 1989 zu berücksichtigen ist, dass zu der Zeit allgemein gerne dieser große, in Hallräumen ertrinkende Gesamtsound en vogue war, die Drums durften um's Verrecken nicht nach einem akustischen Instrument klingen ... grauenhaft! Der Gitarrensound ist da noch das beste, wobei Live-Mix und Pre-Production auch eine Rolle spielten.

Die Herausforderung bei komplexen Racks liegt wohl darin, wie man trotz komplexer Verschaltungen und entsprechender Kabelwege ein frisches Signal er- bzw. behält. Der aktuelle "Guru" zu dem Thema ist offenbar Steen Skrydstrup, der auch Gilmours aktuelles Rock optimiert hat. Ich las mal ein Interview mit ihm: Er lässt sich das ganze Geraffel schicken und dann wird geschaut, was davon sich wie und warum evtl. gegenseitig negativ beeinflusst. Strom, Signalfluss etc. da gibt's einige Faktoren. Da werden dann ggf. nach wie vor auch einzelne Bodentreter intern optimiert ...

Also, ganz banal ist es wohl nicht, aus solch komplexen "Versuchsaufbauten" ein sauberes Signal zu bekommen (kennen wie vielleicht schon von unseren eigenen, kleinen Boards ...), aber es ist offensichtlich möglich, wenn man weiß, wie's geht ;-)

David Gilmour ist in der Tat kein ganz schlechter Beleg dafür ...
 
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