welche invention von bach für aufnahmeprüfung?!

von schmuggla, 14.08.08.

  1. schmuggla

    schmuggla Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.08.08   #1
    guten abend liebe community,

    von der schlagzeuger- sowie gesangs-ecke komm ich mal zu euch rüber gestrunkelt, um euch bezüglich der anforderungen der aufnahmeprüfung des studienganges "schulmusik" auszuquetschen.
    in meinem hauptfach "schlagzeug" sowie gesang bin ich definitiv fit genug für die aufnahmeprüfung. mein (pflicht-)nebenfach "klavier" ist da etwas schwieriger.
    ich bin kein schlechter pianist, hab aber wenig lieder im repertoir, da ich sehr viel eigene songs schreibe bzw. improvisiere oder kabarette spiele - das kommt natürlich bei einer aufnahmeprüfung nicht in frage ;)

    mir ist natürlich bekannt, dass die anforderungen der hochschulen/unis unterschiedlich hoch sind, aber mein musiktheorielehrer sagte mir, dass jede "invention von bach" vom schwierigkeitsgrad her ausreiche, um die aufnahmeprüfung im nebenfach zu bestehen.

    jetzt durchsuch ich das internet und stoße zuerst auf "invention nr. 14 in b-dur" von bach. und verdammt - ist das einfach!

    meine frage: reicht das stück wirklich für die aufnahmeprüfung aus?! gäbe es eine bessere alternative?!

    als zusatzinfo: ich möchte in köln oder hamburg studieren.

    mfg
     
  2. tcronshage

    tcronshage Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.08.08   #2
    Hallo schmuggla,
    die zweistimmige Invention, die du ansprichst, ist auf jeden Fall vom Schwierigkeitsgrad her ausreichend. Ich bin darüber hinaus allerdings der Meinung, dass es sich dabei um kein so einfaches Stück handelt. Die Schwierigkeit bei Bach liegt ja im Bereich der Präzision und peinlich genauen Artikulation.

    Ich wünsche dir eine erfolgreiche Aufnahmeprüfung. Das Stück ist eine gute Wahl!

    Gruß
    Tim
     
  3. J.K

    J.K HCA Synth/Midi/Soundgestaltung HCA

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    Erstellt: 17.08.08   #3
    Du könntest mal schauen, ob Du eine Invention eines anderen Barock Komponisten (z.B. Telemann) findest. Bach Inventionen hängen den Prüfern nämlich meistens zum Hals raus.
     
  4. HaraldS

    HaraldS Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 19.08.08   #4
    Ich bin auch als Nebenfachpianist in die Schulmusik-Aufnahmeprüfungen gegangen (Hauptfach: Tenorposaune). Ich habe vorher viel Jazz gespielt, aber mein Klavierlehrer hat mich dann rein klassisch auf die Prüfungen vorbereitet. Das hat auch gut funktioniert, aber in Essen an der Folkwang haben die Prüfer durchaus gemerkt, daß das nicht mein Spezialgebiet ist und haben mich gefragt, was ich denn sonst so spielen würde. Als ich von Jazz&Ragtime erzählt habe, bekam ich zur Antwort, daß ich dann auch ruhig sowas hätte spielen dürfen.

    Bei Aufnahmeprüfungen wollen die Prüfer ein realitätsnahes Bild vom Prüfling angedeutet bekommen, gerade bei Lehramt Musik. U.a. für das Fach Schulpraktisches Klavierspiel sind Kenntnisse in Liedbegleitung und Harmonisation enorm hilfreich, und daß dieses Feld für dich gängige Praxis ist, solltest du auch durch ein popularmusikalisches Stück zeigen.

    Harald
     
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