Welche Leute kaufen teure Gitarren, z.B. Fender CS

  • Ersteller boisdelac
  • Erstellt am
Zum Thema CS und preiswerte Gitarren allgemein. Project 91 von Martin lässt aufhorchen. 91 Gitarren zum Black-Friday-Freundschaftspreis von je 150 000 Dollares.
 
Vollkommen unverständlich..
Die Specs sind nicht einmal irgendwie besonders.
Nachbauten bestimmter Gitarren sind jetzt auch nichts sonderlich Spezielles.
Und für eine willkürliche Limitierung den Preis zu verzehnfachen.. okay...?
Kann man sich beim Gitarrenbauer seiner Wahl auch ein Dutzend solcher Gitarren bauen lassen. Da steht dann halt nicht Martin drauf.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Bring sie nicht auf solche Gedanken…….
 
  • Haha
Reaktionen: 1 Benutzer
Ob's da ne Marktlücke gibt? Ich fahre gerne in Umkreis von 100km für ein mehr als angemessenes Entgelt zu euch und spann mir eure Squier hinters Auto.
 
  • Gefällt mir
  • Haha
Reaktionen: 2 Benutzer
Ob's da ne Marktlücke gibt?
ich fürchte schon. Wenn die Angeboten werden, kann man nicht mal mehr im unteren Preissegment vernünftige Gitarren kaufen.
Vllt sollte ein MOD besser meinen Post dazu löschen, bevor es tatsächlich in falsche Hände gerät.
 
  • Gefällt mir
  • Haha
Reaktionen: 3 Benutzer
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Sehr gute Idee! Für die Patina dann mit dem Traktor über den nächsten Acker!
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Hat die alte Relic-Diskussion auf Seite 17 jetzt endlich Überhand gewonnen?

Screenshot 2025-12-30 at 10.58.10 AM.png
 
  • Gefällt mir
  • Haha
Reaktionen: 4 Benutzer
Sekunde, ich hab nichts gegen Relics. Egal ob gekauft oder selber gemacht!
 
Die NAMM Show ist nicht öffentlich zugänglich, Zutritt haben nur Fachpublikum und geladene Gäste. (Wikipedia)
Also, nachdem die NAMM offenbar keine Publikumsmesse ist, wie die MM zuletzt wenigstens teilweise, geht man dort vermutlich eher hin, weil man es entweder aus beruflichen Gründen ohnehin muss, oder weil man zum illustren Kreis derer gehört, deren Anwesenheit den Veranstaltern einen Mehrwert für ihr Event bietet. Oder auch beides.
Eigentlich ist es jedes Jahr die gleiche Leierei.
Außerdem will ich keine Oldtimer, sondern geile Gitarren sehen. Früher gab es noch eine eigene CS und MB Abteilung. Heute wird alles zusammen, recht lieblos präsentiert.
Zu den Oldtimern hatte ich ja weiter oben schon einen launigen Kommentar abgesetzt.

Aber es stimmt, man erwartet heute bei sehr hochwertigen Produkten schon etwas Besonderes in der Präsentation.

Die einzelnen Gitarrenbauer dieser Sektion sind ja teils namentlich bekannt und genießen ja selbst eine gewisse Prominenz.

Auf einer Fachmesse hätte ich als FMIC Inc. diese ganzen Leute dort für ein paar Tage ihre Werkstatt aufbauen lassen, und sie, statt der Oldtimer, dort ihr Können zur Schau stellen lassen.

Vielleicht noch eine Podiumsdiskussion mit Masterbuilder X. Frage und Antwort.

Das gemeinsame Produkt dieser Tage anschließend für eine Charity versteigern.

So geht das heute.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
So sehe ich das auch. Was diese Oldtimer da zu suchen hatten ist mir echt schleierhaft. Diese Fläche hätte man so gut anders nutzen können. Aber wer weiß, was der neue CEO mit Fender vor hat. Vielleicht verkaufen die bald, neben den Gitarren, noch Oldtimer :cool:. Das mit der MB Werkstatt ist übrigens ein genialer Gedanke. Vielleicht solltest du Fender das mal mitteilen. Selbst scheinen die ja keine guten Ideen mehr zu haben.

Die Namm ist eigentlich für alle zugänglich. Man muß sich registrieren, ein paar Fragen beantworten und mind. 150 Dollar abdrücken.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Das mit der MB Werkstatt ist übrigens ein genialer Gedanke. Vielleicht solltest du Fender das mal mitteilen.
Danke für die Blumen. Findet man heute bei Firmen noch reale Ansprechpartner und Gehör?

Früher fühlte sich bei manchen Unternehmen nach dem Kauf niemand mehr verantwortlich; heute ist das mitunter schon vorher so. Das muss aber nicht bei Fender so sein.

Vielleicht noch ein anderer Gedanke zu den sehr teuren Gitarren. Das letzte Musikhaus in meiner Region, wo ich das volle Programm an Instrumenten und Musikalien aller Art bestaunen konnte, und wo ich selbst u.a. einen Verstärker gekauft habe, hat mittlerweile geschlossen.

Wenn ich die Leute dort richtig verstanden habe, mussten sie, um überhaupt Gibson offiziell zu führen, sich dort auch sämtliche Spitzenmodelle an die Wand hängen - für die der Kreis der Interessenten (und um die dreht sich ja die Diskussion hier) natürlich begrenzt ist.

Immerhin schlug dort sogar mal ein "Tourbus" von Gibson auf, und man konnte sich darin in die Polster fallen lassen. Ein wenig wie die Oldtimer bei Fender - es hat mit dem eigentlichen Produkt keine direkte Verbindung.

Man muss es sich auf der Zunge zergehen lassen - die Hersteller der exklusivsten Produkte konnten den fachkundigen und kundennahen Händlern die Bedingungen zum Vertrieb aufoktroyieren, und kleinere Händler faktisch ganz vom Vertrieb ihrer Produkte ausschließen.

Wer auch immer die teuren Gitarren kauft- um sie vor dem Kauf in Augenschein zu nehmen, muss er heute oft eine weite Anfahrt in Kauf nehmen.
 
Car-HiFi haben sie schon. Mittlerweile wohl irgendwie in Kooperation mit Panasonic. ;-)

PS:
Die ganzen Custom Shop Dinger sind doch im Grunde alle nur billige nachgemacht Flittchen. :D

Ein bisschen teurer wird es dann hier:
 
  • Haha
Reaktionen: 2 Benutzer
Also die eine davon ist wahrscheinlich schon durch zahlreiche Hände gegangen und hat in der Regel gegen Bezahlung zum Nächsten gewechselt... ich würde die Zuordnung in deiner Analogie also in Frage stellen.
 
Man muss es sich auf der Zunge zergehen lassen - die Hersteller der exklusivsten Produkte konnten den fachkundigen und kundennahen Händlern die Bedingungen zum Vertrieb aufoktroyieren, und kleinere Händler faktisch ganz vom Vertrieb ihrer Produkte ausschließen.
Naja, das war und ist bei jedem Autohändler das gleiche Spielchen. Sind die Verkaufshallen zu klein oder der Umsatz zu niedrig, sind sie raus.
 
Man muss es sich auf der Zunge zergehen lassen - die Hersteller der exklusivsten Produkte konnten den fachkundigen und kundennahen Händlern die Bedingungen zum Vertrieb aufoktroyieren, und kleinere Händler faktisch ganz vom Vertrieb ihrer Produkte ausschließen.

Ich verstehe, warum das aus Sicht der Händler ärgerlich ist.

Der Hersteller versucht halt, durch Vorgaben im Vertrieb seinen Gewinn und seine Markenstrahlkraft zu maximieren. Das ist legitim.

Wenn der Hersteller sich dabei zu ungeschickt (zu viele Vorgaben, falsch gewichtet etc.) anstellt, gehen ihm entweder die Händler als Vertriebspartner oder auch die Kunden flöten. Andere Hersteller bauen eben auch schöne Gitarren.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Wer auch immer die teuren Gitarren kauft- um sie vor dem Kauf in Augenschein zu nehmen, muss er heute oft eine weite Anfahrt in Kauf nehmen.

Ich sehe da kein so riesiges Problem.

Dann verbindet man das halt mit einem Urlaub oder einer Geschäftsreise in der Nähe. Die wenigsten werden sich ja Instrumente in der Preisklasse monatlich kaufen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch früher gab es nicht wirklich an jeder Ecke ein Laden mit einer größeren Auswahl an hochpreisigen Gitarren.
In den Ballungsräumen schon, aber je nach Wohnort musste man damals mitunter auch schon ordentlich durch die Gegend gurken. Wenn man gebraucht etwas "günstig" schießen will, dann fährt man ja ggf. auch mal ein Eckchen.

Ich selbst finde es auch überhaupt nicht verwerflich hochpreisige Gitarren anzubieten, oder auch zu kaufen. Warum auch?
Egal ob "Vintage", irgendein "Boutiqe" Dingens, oder eine aus irgendeinem "Custom-Shop".

Warum, wieso weshalb, dass muss doch jeder selbst wissen. ;-)

Bei mir war das, wenn/dann auch schon mal so, wie @wary schrieb, eine schöne Tagesreise, oder vielleicht auch ein Kurztrip mit Übernachtung.
 

Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben