welche pickups für srv, kenny wayne shephard, the brew, hendrix strat sound?

Veeti
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hy leute,

habe eine fender strat custom (alle teile individuell zusammengestellt) sowie momentan die fender texas special pus. mit denen bin ich aber nicht sooo glücklich, mir fehlt der vintage sound...
ich suche einen vintage sound in richtung srv, kenny wayne shephard, the brew, hendrix, vorallem ist mir wichtig dieser twang sound in den zwischenstellungen, das der so schön richtig durch kommt auch bei verzerrungen und nicht zu dumpf wird... hoffe ihr wisst was ich meine...

alle interpreten soviel ich weiß bevorzugen alte strats aus den jahr 61 oder 62... ich glaube es gibt auch von fender ein pu 60s set - was taugt das? oder das 69 Custom Shop set wie klingt das im vergleich zu den texas special custom??

thanks!
 
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Fornjotr
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Du brauchst einfach "standard" Strat PUs mit Alnico 5 Magneten, 42ga Plain Enamel Spulendraht und recht ähnlichem niedrigen Output für bei allen dreien (z.b. 5.7K, 5.8K und 5.9K). Mitte sollte nicht RWRP sein, also mit Brummen auch in den Zwischenstellungen.
Wenns dir speziell der Hendrix Tone angetan hat dann könntest du zusätzlich noch "falsch"herum gestaggerte Magnete nehmen und den bridge-PU andersherum einbauen (=auf den tiefen Saiten näher am Tremolo).
Welcher Pickupwickler die dann letztendlich baut ist imo nicht soo wichtig, solange die Specs stimmen. Das ihre Materialien und Wickelpattern den guten alten Vintagetonabnehmern entsprechen behaupten sie ja eh alle :D

Der Twäng in den Zwischenpositionen ist btw auch sehr vom richtigen Setup abhängig ;)
 
bluesfreak
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Servus,

sowas kriegt man zum Beispiel mit dem 7ender 57/62 Set hin, oder mit dem Red House Set des Pickupherstellersdernichtgenanntwerdenwill, oder dem Hendrix Set von David Barfuss, oder mit dem Staufer Blues Set, oder dem AGL Desperado, oder,oder,oder,oder.... wie Du sieht eine ziemlich breite Auswahl und das Forum hier sollte bei gezielter Suche noch hundert mehr Möglichkeiten ausspucken. Allerdings gilt es zu differenzieren, SRV holte seinen Ton vor allem aus den dicken Saiten (13-56er Satz) während Jimi auf die Dynamik seiner Plexi setzen konnte und KWS vereint sowas wie beide Welten...
 
Tobi-85
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Ich weiß natürlich nicht was du ausgeben möchtest oder kannst, aber ich empfehle dir unbedingt das Kloppmann 60s Set ins Auge zu fassen.
 
Zak McKracken
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Ich geh jetzt mal auf ein paar Aussagen ein- vielleicht bringt´s ja was:

69 Custom Shop set wie klingt das im vergleich zu den texas special custom

Ich hatte das 69er Set von Fender in meiner Clapton Strat.
Laut Herstellerangaben ist dies das Set von Fender mit dem niedrigsten Output (alle 3 Pickups haben eine Induktivität von 2,2 Henries).
Anfangs gefiel es mir ganz gut (Steg- PU bildete die Höhen nicht zu schneidend ab- hängt natürlich aber auch von Anschlag ab; Hals- PU klang holzig und schön dunkel in den hohen Lagen, war mir dann aber doch nen Schuss zu brav...)
Das größte Manko: Es brummt in den Zwischen-Stellungen, weil alle Magnete die gleiche Polarität haben.
Damit bekommst du nicht diese schönen, knusprig- brillanten Töne a´la Knopfler & Co. hin !!

Generell gilt: Wenn du das willst, was landläufig unter "Vintage Sound" verstanden wird, brauchst du Pickups mit eher niedrigem bis moderaten Output, sprich: niedrige Induktivität.
Früher gabs diese überwickelten High-Output- Sachen einfach noch nicht.

Ich hab in meiner Sambora- Strat an Neck- und Mitte- Position die Texas Specials drin, aber da das ne ganz andere Klampfe ist (Floyd Rose Trem), fällt ein Quervergleich schwer..... ich finde, dass dort die Zwischen- Stellung Neck und Mitte nicht ganz so brilliant und klingelig kommt wie zum Beispiel bei den Fat 50s, die momentan in meiner Clapton Strat sind (und die 69er PUs abgelöst haben).

Die AGL (bzw. Häussel) Desperados klangen mir nen Tick zu scharf in den Höhen, da musste man selbst beim Hals- PU in hohen Lagen den Ton-Poti etwas zurückfahren. Die Zwischen- Stellungen klangen hier aber seeeehr präsent und schön silbrig.
Vielleicht brauchen die "nur" die richtige Gitarre, um nicht ganz so höhenreich zu klingen.
Jedenfalls sind die schon etwas "speziell" (zählen auch nicht zum Standard- Angebot von Herrn Häussel, sondern sind ne Sonderanfertigung für Acys Guitar- Lounge).

Zu den Kloppmännern kann ich nichts sagen, habe mal positivies, mal negatives gehört...... jedenfalls wären mir die viel zu teuer für den Anfang.

Wenn du die Grund- Tendenzen deiner Gitarre nicht kennst, wird die Pickup- Wechslerei ein teurer, langwieriger "Trial-and-Error- Prozess".
(leider entdeckt man diese Grundtendenzen oft erst ab dem dritten Pickup- Set...... *gg*)

Nicht allzu viel falsch machen wirst du, wenn du dich mal an den Michael Pantleon (von der Firma, die hier "Tabu" ist) wendest.
Der geht recht schnell auf E-Mails ein und seine Sets haben echt moderate Preise - so um die 120 Euro....
Vom Preis- Leistungs- Verhältnis her ungeschlagen in Deutschland, möchte (nicht nur) ich meinen.

By the way:
Das schöne auf seiner Seite ist, dass er einer der wenigen ist, die auch mal den Induktivitäts- Wert seiner PUs nennen.... das macht (außer Fender) fast keiner der anderen Anbieter, weil sich niemand gern in die Karten schauen lässt....
Meistens wird der Widerstand angegeben, was leider fast gar nix über Output und Klang-Charakteristik sagt.

Allerdings lag der besagte Herr Pantleon bei mir auch mal ziemlich daneben mit einem Ratschlag- hat aber den Pickup anstandslos getauscht und mir ein anderes Modell, das eher in die gewünschte Richtung ging, geschickt.... ohne Aufpreis......sowas geht natürlich bei den großen Musik- Versandhäusern gar nicht.... wenn du die Pickups einmal verlötet hast, nehmen die in der Regel nichts mehr zurück !

Zu dem Zeug von David Barfuss kann ich nichts sagen.
Ich hab ihm gestern mal eine Frage per E-Mail gestellt und bis heute keine Antwort erhalten, mal schauen....

Davon abgesehen dann die "üblichen Verdächtigen" von Fender, die ja auch schon genannt wurden:
57/62 Set (wird hauptsächlich für Rosewood- Necks empfohlen, dort aber für top gehalten !)
Fat 50s Set (hab ich wie gesagt in der Clapton Strat drin; es heißt, es sei das "beste" Set für Ahorn- Griffbretter; ob das stimmt, weiß ich nicht, aber es ist zumindest mal sehr "solide bis gut", würde ich sagen; kein Brummen in den Zwischen- Positionen, der Steg- PU bringt den Twang, ohne allzu scharf zu werden (wobei das hauptsächlich und wie gesagt vom Anschlag abhängt) und der Hals- PU ist schön glockig- süßlich in den oberen Lagen.
 
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