Welche Probleme kann es bei InEar geben?

Hier ein Beispiel für einen IEM-Mix, der Klick-Track muss ja nicht bei jedem drauf sein, den Soud der Halle kann man auch noch draufpacken:



Am besten mal mit Over-Ear-Kopfhörer anhören oder mit In-Ear-Hörern.
 
Das wird hier ein Glaubenskrieg... und ich keinen Kartoffelsalat mehr im Haus... lol
 
Nee, kein Stress!

Live mit Wedges hat ja auch seine Vorteile.Aber ich möchte nochmal auf die potentielle Gefahr von Hörschäden drauf hinweisen.
 
Hier ein Beispiel für einen IEM-Mix, der Klick-Track muss ja nicht bei jedem drauf sein, den Soud der Halle kann man auch noch draufpacken:



Am besten mal mit Over-Ear-Kopfhörer anhören oder mit In-Ear-Hörern.

das klingt toll, wie auf einer CD.
ich bin mir nicht sicher, ob ich mich deswegen auf eine bühne stellen soll, um dann in CD qualität ein konzert zu machen.
da müssen amps rauschen, gitarren feedbacken, usw.
das ist mir zu steril, aber es passt halt gut zu der musik in dem video, was ja ziemlich mainstream ist.
wir sind eine garagenband, die in schwülstigen kellerkneipen spielt
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
.... und ich keinen Kartoffelsalat mehr im Haus... lol
mußte das jetzt sein, ich hab jetzt hunger auf kartoffelsalat. was sagt die UN carta über folter?
 
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da müssen amps rauschen, gitarren feedbacken, usw.
Alles O.K. beim Gig in der Eckkneipe - wenn das Publikum >20€ bezahlt um Musik zu hören, sollte da anders abgeliefert werden.
Da sollten keine 4x12er "Gitarrenschneisen" von der Bühne kommen, so dass das Publikum direkt vor der Bühne gerade noch Drums und Gitarre hört - die Sängerin/der Gesang, die über mickrige Mittelhochtöner an der Seite kommen, hört eh keiner.....
Wie in diversen Vorposts bereits erwähnt - muss jeder für sich selbst wissen.
Wir stehen mit 6 Mann/Frau auf der Bühne, der FOH fährt den Saalsound und jeder hat sein IEM so eingestellt dass es passt - Änderungen sind nur notwendig, wenn ein Gastmusiker dabei ist. Der Sound in der Halle ist Homogen, jeder hört an jedem Platz annähernd das gleiche.
Dazu kommt, dass die Leigebühren für 8 Wedges und 2 Sidefills wegfallen - das rechnet sich ganz schnell wieder.
Jeder kann seinen Platz wechseln, ohne dass er sich nicht mehr hört - wer schon mal 10m vor der Bühne/der Pa versucht hat, ein Solo zu spielen wird IEM nie mehr hergeben.
Wenn das alles keine Rolle spielt - alles gut.
 
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Ich denke es übertragen sich die "Probleme", die ICH schon bei Amp-Sim im Rechner und Studio-Monitor Sound hatte. Wenn ich selbst spiele, gibt mir ein "produziertes Signal" nichts. Ich könnte als Dienstleister ein vorgefertigtes Program abliefern, aber mich in den Sound fallen lassen ... irgendwie nicht.

Trotzdem bin ich der Meinung, dass eine Bühne ohne InEar nicht automatisch ZU LAUT ist. Es gibt sie, die vernünftigen Bandmitglieder, die nicht alles zudröhnen, nur um den 50 W mal die Sporen zu geben. Trommler sagt was von Disziplin - ist diese vorhanden, dann kann man auch ohne InEar eine Bühne mit vernünftiger Lautstärke schaffen.

@Trommler53842 - spielst du ein E-Set ... oder in Plexiglas?
@netstalker - DI oder Mikro (vor was?)

Gruß
Martin
 
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@hack_meck :

NEIN, ich speile ein akustisches Set. BD/SD/ 3-4 Toms und Becken.
 
Folgendes Problem haben wir leider des öfteren bei Proben (nicht mit IEM, aber wir proben mit normalen Kopfhörern). Die einzelnen User können ihren Moitormix einstellen in der einen Maske, in der anderen Maske kann der FOH, aber auch JEDER andere User auf den Gesamtmix beeinflussen. Man muß halt tierisch aufpassen in welchem Bereich man unterwegs ist. Es kommt fast jede Woche dazu, das irgendwer meint (dazu gehöre ich nicht, weil ich einmal eingestellt, alles gelassen habe wie es ist und das Handy ausschalte) dass auf einmal (speziell wenn der FOH nicht dabei ist!) seinen Sound verändern will (warum auch immer, ich kann es nicht nachvollziehen:nix: - aber es gibt ja auch das Phänomen Doofe Ohren (gabs hier im Board vor Jahren mal nen Thread zu))...dann verwurstelt sich der User im Menue und anstatt seinen Monitor Mix zu ändern, haut der mal eben den kompletten Mix durcheinander - und das ist nicht nur einmal vorgekommen, eher so wöchentlich! :mad: Klar, kann man jetzt sagen, dass liegt an der Dizplin der Musiker...aber stellt euch mal eine dunkle Bühne vor und dann passiert eben das, was bei uns oft genug vorgekommen ist, und der User sieht nicht richtig und haut allen etwas nett auf die Ohren :eek:. Bei uns ist es vorgekommen, da hatte jemand den Bass im Hauptmenue so hochgedreht, und zum Glück ist es noch vor Anspielen der ersten Saite aufgefallen, da wäre uns allen das Trommelfell rausgeflogen :rolleyes:. Ja, klar, wird sind alle nur Menschen, daher kann sowas passieren und kann man abtrainieren...aber
1. gehen wir zur Zeit noch nicht so oft auf die Bühne (nächstes mal in 14 Tagen), so dass man hier erstmal viel Arbeit reinstecken müßte....bleibt aber eben nicht zeitlich...und das dann beim nächsten Gig auf Biegen und Brechen ausprobieren wollen, halte ich für kompletten Schwachfug. Mit Kopfhörer üben wir jetzt schon fast ein halbes Jahr und es gab bei jeder wöchentlichen Probe Probleme. Ich bin noch nie live auf die Idee gekommen, meinen AMP von 3 auf 10 zu stellen, auch nicht aus Versehen. Und meinen Amp packt auch kein anderer an, weils ansonsten was auf die Finger gibt.:mad:
2. kann man wohl den FOH-Bereich per Passwort sichern, aber mal ganz ehrlich - was soll so ein Scheix?
3. Funkstrecken sind fürs Soundcraft mit 2.4 und 5.0HZ angegeben...ich werde heute abend bei der Probe nachfragen, was wir derzeit nutzen....ich befürchte 2.4HZ (irgendwo stand, dass man damit nicht gut beraten wäre)
4. bisher war es so, dass der Foh den Sound im Raum als auch für die Monitore eingestellt hat übers Pult bei Auftritten..und dann ich, nur noch über das Pedalboard und den Poti der Gitarre den Sound geregelt habe. Extremfall eingependelt, daher nehme ich dann immer was mit richtig Distortion und allem was geht, das paßt dann im Gesamt-Kontext und regel dann individuell über die Pedale und das Poti zurück (ich spiel nur reinen Rhytmus und will natürlich auf gar keinen Fall den Leadgitarristen im Solo übertönen). So viel kann selbst ich, der sich als klaren Einsteiger immer noch titulieren würde.

Und eventl. Rückkoppelungen vom Mikro, warum auch immer, möchte ich nicht im IEM erleben...da sind die feinen Häärchen nämlich auch komplett weg. Über Boxen könnte man da ggfs. noch mit leben, weil wir eben nicht mit 4x12 und 100W Röhre spielen und uns auch nicht vom Amp die Haare föhnen lassen wollen (ich hab eh kaum noch welche :) )
 
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dann verwurstelt sich der User im Menue und anstatt seinen Monitor Mix zu ändern, haut der mal eben den kompletten Mix durcheinander
Wir trennen FOH Mix und Monitor Mix, sowas darf nicht passieren. Wenn das Pult kein gutes User Management hat würde ich nicht alle dran lassen. Oder halt eben nochmal trennen zwischen FOH und Monitor.

2.4 GHz ist tatsächlich schwierig, da tummelt sich eben wahnsinnig viel rum. Ich hab jetzt mehrfach auf Bühnen erlebt wo es einen separaten Monitormischer gab und wir unser eigenes Zeug nicht dabei hatten und dann kam der mit nem Tablet angewackelt, dass sich auf einmal nicht mehr connecten wollte. Gerne mit den Worten: "Als ich das heute morgen ausprobiert hab ging das noch alles" (da waren ja auch noch keine 300 Leute mit Smartphones da).
 
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Bei uns hat jeder seinen Monitor-Mix (Sends on Fader) in einer App (M32-Q) - da kann man nicht auf den Main-Mix zugreifen (wäre bei uns auch nicht möglich, wir arbeiten mit einem extra Rack-Pult das nur für IEM da ist).
 
Es kommt fast jede Woche dazu, das irgendwer meint (dazu gehöre ich nicht, weil ich einmal eingestellt, alles gelassen habe wie es ist und das Handy ausschalte) dass auf einmal (speziell wenn der FOH nicht dabei ist!) seinen Sound verändern will (warum auch immer, ich kann es nicht nachvollziehen:nix: - aber es gibt ja auch das Phänomen Doofe Ohren (gabs hier im Board vor Jahren mal nen Thread zu))...dann verwurstelt sich der User im Menue und anstatt seinen Monitor Mix zu ändern, haut der mal eben den kompletten Mix durcheinander - und das ist nicht nur einmal vorgekommen, eher so wöchentlich! :mad:
Dann würde ich sagen, da läuft gehörig was schief :/ Ehrlich, das sollte so nicht sein müssen. Wie Netstalker schon geschrieben hat, kann man sich zumindest bei Behringer- und Midaspulten in der App einstellen, dass man nicht im falschen Menü Unsinn anrichtet.

Dass ständig an den Monitoren herumgeregelt wird, kann daran liegen, dass die Bandmitglieder je nach Tagesform sehr unterschiedlich (laut) spielen oder ihre Instrumente und Amps anders einstellen. Aber es ist auch ein Indiz für schlechtes EQing. Da ist nämlich der Bereich, in dem sich einzelne Instrumente nicht gegenseitig übertönen, sehr klein. Bisschen lauter auf dem IEM und es brät alles weg, bisschen leiser und es verschwindet in der Masse. Es ist definitiv möglich, seinen Monitormix so einzustellen, dass man da nichts mehr dran machen muss. Vielleicht nimmt man dann immer wieder kleinere Verbesserungen vor, aber nicht, weil es dringen nötig wäre.


das dann beim nächsten Gig auf Biegen und Brechen ausprobieren wollen, halte ich für kompletten Schwachfug.
Das sehe ich auf jeden Fall auch so.

Im Übrigen gilt für die Bühne das Gleiche wie im Proberaum: Wenn man seinen Mix einmal vernünftig eingestellt hat, muss man da live nicht mehr ran. Es sei denn, es geht wirklich was schief, wie z.B. dass jemand versehentlich an einer DI-Box die Absenkung reindrückt oder so ein Schmarrn. Ich finde, das hat nur mit IEM nichts zu tun.

Und eventl. Rückkoppelungen vom Mikro, warum auch immer, möchte ich nicht im IEM erleben...da sind die feinen Häärchen nämlich auch komplett weg.
Erstmal, ich glaube, ich habe noch NIE erlebt, dass es bei IEM-Einsatz Feedbacks von irgendwelchen Mikros gab. Wenn, dann passiert so was nur durch einen groben Fehler auf der FoH-Seite, aber wie gesagt: Hab ich noch nicht erlebt. Und ob das über eine Monitorbox oder einen Ohrhörer an deine Ohren kommt, dürfte herzlich egal sein. Im besten Fall hast du in einem IEM-Sender einen Limiter, sodass du damit vielleicht sogar sicherer wärst.
 
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1. Ich benutze im Proberaum immer die gleiche Gitarre , die bleibt sogar da. Live habe ich dann mehrere dabei, wobei die trotzdem nahezu gleich sind (zumindest vom Output ) damit da beim unplanmässigen Wechsel gar nicht im Gig Theater passiert (LP Custom mit Seymour Dunca PU und SG Signature mit heißen Gibson PU, beide von Epiphone). Lead Gitarrist nimmt aber nahezu jede Woche was anderes zur Probe - von EPI über PRS über Gibson oder Scheckter etc.

2. bin ich der Meinung, warum auch immer, läuft das System als solches nicht stabil und wird eben durch Fehlverhalten öfter verstellt. Das passiert glaube ich eher ungewollt, ist aber trotzdem sehr ärgerlich.

Bevor ich mit sowas einen Auftritt verhagele, möchte ich das vorher vernünftig anderweitig stabil haben.
3. wir hatten beim letzten Auftritt so eine Wahnsinns Rückkoppelung (keine Ahnung woher die jetzt genau kam. Aber Sängerin hatte zum ersten Mal Funk Mikro im Einsatz und ich war heilfroh, das ich kein IEM auf hatte, denn auch so war das Geräusch nur über die OA schon heftig. :eek::eek: Die Kollegen, die da schon IEM hatten, haben ziemlich gejammert :D, was ich durchaus nachvollziehen konnte.

So und nu gehe ich zur Probe und bin gespannt, was heute wieder am Kopfhörer / Monitor / Mixer System nicht durchgehend funktioniert :ugly:
 
Back from Probe... was soll ich sagen...wieder mindestens 20 Minuten Stillstand wegen Einstellarbeiten :mad:

und natürlich haben wir 2.4hz eingestellt, weil der Router das nur kann :nix:
 
Wir sind eine reine Hobbyband und haben uns vor gut einem Jahr ein XR-18 zugelegt. Nach und nach sind jetzt alle außer meinem Gitarrenkollegen auf In-Ear umgestiegen. Was soll ich sagen, noch nie habe ich alles so gut gehört bei so geringer Belastung des Gehörs. Ich war wirklich sehr skeptisch, typische Gitarristenvorbehalte, "dann kann ich meine Amps ja gleich gegen einen Mikrochipkasten tauschen" und so.
Aber ich habe, mit einem Sennheiser E906 vor der Box, einen wirklich astreinen Sound auf dem Ohr. Amps sind Diezel Einstein oder Jet City 50H über eine uralte Engl-412er. Ich finde es genial und möchte nie wieder anders proben.
Der Verzicht auf den geliebten Röhrenamp muss also gar nicht sein. Aber man hört alles viel besser. Das wiederum hat natürlich Vor- und Nachteile...:engel:


Bei uns gibt es auch keinen Kuddelmuddel mit der Einstellerei. Die App fürs XR18 kann man so einstellen, dass man nur auf "seinen" Monitorbus Zugriff hat.
Aber klar, das nervt natürlich extrem, wenn so viel Probenzeit dafür draufgeht. Die ging bei uns allerdings früher dafür drauf, die Rückkopplungen durch Monitorboxen in den Griff zu kriegen. Seit nur noch die eine Box beim Gitarrenkollegen läuft, ist das Problem vom Tisch, unsere Probensituatiuon hat sich also deutlich verbessert. Wie gesagt, nie mehr zurück!!!
Das zumindest ist meine individuelle Erfahrung und Meinung dazu...
 
wir hatten auch heute abend probe.
sound einwandfrei. der einzige funk, war zwischen den gitarren und den pedalboards.
alles andere war mit kabeln unterwegs und ohne inear.
 
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Um die IEM-Geschichte in einer Band im Griff zu haben, braucht es einen in der Band, der mit der Technik vertraut ist und dem alle anderen folgen bzw. der den anderen zeigt wie es funktioniert. Wenn jeder sein eigenes Süppchen kocht und nicht wirklich dabei ist (damit meine ich, dass man am selben Strick zieht) wird nicht nur das Monitoring nicht funktionieren.
Wenn keiner das will oder kann, dann muss da mal ein außenstehender helfen.
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alles andere war mit kabeln unterwegs und ohne inear.
schön für euch - für den Faden hier allerdings OT.
 
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Mann, du musst echt leidgeprüft sein. :D
Back from Probe... was soll ich sagen...wieder mindestens 20 Minuten Stillstand wegen Einstellarbeiten
Wie gesagt, das sollte nicht sein. Wenn ich in deiner Position wäre, würde mich das auch ziemlich nerven. Von daher kann ich deine Frustration sehr gut verstehen. Bevor ich den Thread hier kapere: Du könntest ja mal einen separaten Thread starten, wo es um die Probleme speziell in deiner Band geht. Ich denke, deine Bandkollegen dürften das nur unterstützen, weil die doch bestimmt auch keinen Spaß daran haben, dass ständig Probezeit flöten geht. Vielleicht ist ihnen nur nicht klar, dass man das beheben kann (und sollte).
 
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