Welche Saitenstärke für 7-Saiter (Drop-A) optimal ?

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8etween
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Hi, ich möchte mir jetzt demnächst mal neue Gitarrensaiten für meine Ibanez RG 7321 (Dimarzio Pickups), gestimmt in Drop-A (AEADGBE), bestellen (Ich weiss leider nicht, welche derzeit drauf sind) Ich habe aber schon öftes gelesen, das bei tieferen Stimmungen, dickere Saiten drauf müssen, damit der Sound in den tieferen Bereichen nicht matscht.

Was haltet ihr von diesen beiden Varianten:

DEAN MARKLEY 2504C LTHB
Stärken 010 .013 .017 .030 .042 .052 .060

DADDARIO EXL110-7
Stärken: PL010 - PL013 - PL017 - NW026 - NW036 - NW046 - NW059

Ich weiss, das James "Munky" Shaffer (KoRn), die Dean Markley verwendet.
Er spielt aber auch im A-tuning und nicht im Drop-A.
Von daher die Frage, was macht in meinem Fall mehr Sinn.
 
Eigenschaft
 
Mit letzterem Satz hast du die gleiche Spannung wie ein normaler 10er Satz in BEADGBE.

Der Dean Markley Satz hat etwas dickere Basssaiten, was bei deinem Droptuning wohl von Vorteil ist..

Ideal wäre wohl ein Mix: 10-46 + 60 bzw 62
 
Zuletzt bearbeitet:
Die GHS GB 7LM Boomers sind 10-46 + 60 (Stärken 010-013-017-026w-036w-046w-060w), das wäre dann vielleicht eine Idee.
Hätte es denn ansonsten Vorteile, in Sachen Sound, trotzdem die Dean Markley zu nehmen oder spielt es sich dann einfach nur
schwerer im Drop-A ohne irgendeinen Zusatznutzen?
 
So, mal von vorn.

10-46er Saiten in Standardtuning (EADGBE) haben durchwegs einen Saitenzug von etwa 7 kg pro Saite.
Bei 10-52er Saiten in EADGBE haben die Basssaiten einen höheren Zug (etwa 9 kg), was diverse Soundveränderungen und vor allem ein tighteres Spielgefühl mit sich bringt.

Eine tiefe B Saite bräuchte für 7 kg Saitenzug eine 59er Saite. ein 10-46+59 - Satz wäre also ein "normaler 10er-Satz für 7Saiter. (10-46+56 geht auch noch, sind etwa 6,8 kg)

Durch das droppen der tiefsten Saite um zwei Halbtöne braucht man, um wieder 7 kg Saitenzug zu erreichen, mindestens eine 62, oder auch eine 64er.

Wenn man jetzt einen 10-52+60er Satz nimmt, ist die tiefe A-Saite auf einem passablen Zug, die EAD-Saiten allerdigns auf dem erhöhten Heavy Bottom-Saitenzug [~9 kg), was ein ungleichmäßiges Spielgefühl mit sich bringt.

meine Empfehlung deshalb: kauf auf Saitenkatalog.de einen beliebigen Satz 10-46, und vom selben Hersteller eine einzelne 64er Saite dazu.
 
ich hätt hier auch ma ne frage:
ich hab nur eine gitarre (6-saiter) jedoch spiele ich lieder mit verschiedenen tunings (von drop d bis drop wasweißich)
im moment hab ich nen 11er satz saiten drauf
aber ich wollt auch mal in drop a spielen un dafür sind die 11er nicht dick genug
kann ich mir strings für ne 7 saiter gitarre holen und die dann gefahrlos bei bedarf von drop a wieder auf drop d hochstimmen...
hab da nämlich angst das der hals das nicht mitmacht
 
Die einzig vernünftige Möglichkeit um schnell zwischen Drop A und Drop D zu wechseln ist mMn 'ne zweite Gitarre. Bei fünf Halbtonschritten Unterschied zwischen diesen beiden Tunings kann die Verwendung der selben Saitenstärke nur ein fauler Kompromiss sein, Halskrümmung und Intonation wären völlig für die Füße.
 
Das sind Flatwounds, die sind für Metal nur bedingt geeignet.

Die Saitenstärke wäre aber optimal, ja.

Wenn du schon bei www.saitenkatalog.de bestellst, nimm doch gleich Einzelsaiten in den Stärken 10-13-17-26-36-46-62.
Damit kannst du wunderbar Drop A spielen (AEADGBE) und bei Bedarf auch wieder auf B-Standard stimmen (BEADGBE).
 
Das sind Flatwounds, die sind für Metal nur bedingt geeignet.

Die Saitenstärke wäre aber optimal, ja.

Wenn du schon bei www.saitenkatalog.de bestellst, nimm doch gleich Einzelsaiten in den Stärken 10-13-17-26-36-46-62.
Damit kannst du wunderbar Drop A spielen (AEADGBE) und bei Bedarf auch wieder auf B-Standard stimmen (BEADGBE).
Was ist besonders an den Flatwounds? und warum sind sie für metal bedingt geeignet? Gibt es irgendein Saitenhersteller der diesen Saitensatz günstiger anbietet?
 
Der Thread ist ja fast 7 Jahre alt :D

Aber gut, ich antworte.
Was ist besonders an den Flatwounds? und warum sind sie für metal bedingt geeignet?
Flatwounds bestehen nicht wie "normale" Saiten aus einem sechseckigen Kern mit herumgewickeltem (rundem) Draht, sondern aus einem runden Kern mit herumgewickeltem (flachem) Draht-Band.
Als Resultat ist die Oberfläche der Saite völlig glatt, die Saite selbst aber auch steifer, wodurch weniger Obertöne angeregt werden und das Instrument "wärmer" und "dumpfer" klingt.
Das ist für viele Musikstile wunderschön - ein fretless Bass mit Flatwound-Saiten klingt wunderschön für Balladen oder Slowjazz! - aber für Metal ist das eindeutig die falsche Richtung, hier sollte das Instrument möglichst viel Obertöne liefern um frisch zu klingen.

Gibt es irgendein Saitenhersteller der diesen Saitensatz günstiger anbietet?
Auf der genannten Website kannst du ja selber nachsehen welcher Hersteller Einzelsaiten zu welchem Preis anbietet.
Sobald man sich von Standard-Tuning wegbewegt ist es immer (!) besser, sich die passenden Saiten einzeln zu kaufen, da wird die Spannung viel ausgewogener.
 

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