welchen Rohling als Master-CD kaufen?

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Stifflers_mom
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wir lassen unser selbst abgemischtes Album von einer Firma professionell als 500 Stück Auflage machen. jetzt stellt sich mir die Frage, welchen Rohling ich als Master-CD verwenden sollte, die ich denen dann schicke. gibts da extra high-quality Rohlinge oder gibts da keine unterschiede?
habt ihr sonst noch ein paar tipps, die ich beachten sollte?
 
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Martin WPunkt
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Stifflers_mom schrieb:
habt ihr sonst noch ein paar tipps, die ich beachten sollte?

Ich habe da letztens schon mal was drüber geschrieben, zwar in einem anderen Zusammenhang, aber insbesondere der zweite Teil ("Strategien...." und dann "Medien" bzw. "Brenner") könnte für dich von Interesse sein.

Guckst du hier.
 
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danke. ist zwar auch schon mal ganz interessant, trifft aber die fragestellung nicht ganz:D

das ist aber schon das richtige forum oder? wenn nicht bitte verschieben:redface:

weiß denn sonst keiner was dazu?
 
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Naja, schauen wir uns die Fragestellung doch nochmal an.... ;)

Stifflers_mom schrieb:
gibts da extra high-quality Rohlinge oder gibts da keine unterschiede?
habt ihr sonst noch ein paar tipps, die ich beachten sollte?

Hier also nochmal die Antworten zum Mitschreiben.... ;)

(1) Ja, es gibt zum Teil sehr deutliche Unterschiede. Die "extra high-quality Rohlinge" (Gold-CDs oder "High-Definition-Audio") sind nicht besser, oft sogar schlechter als "normale". Unter den "normalen" haben sich die 48x-CD-Rs von Plextor (schwierig zu kriegen) und Sony (in jedem Jabinichdennblöd-Markt zu finden) als besonders geeignet herausgestellt: wenig fehleranfällig, robuste organische Schicht und weitgehend temperaturresistent. Das Presswerk wirds dir danken....

(2)Wichtiger Tipp: möglichst "langsam" brennen, um Fehler beim Schreiben zu verringern, mit denen sich sonst die Fehlerkorrektur im Presswerk herumschlagen muss. Am sichersten sind 4x, wenn man einen 08/15-Brenner hat. Oder man holt sich den genannten Plextor-Brenner, dann gehts auch schneller ohne Fehler. Ich würde allerdings auch mit dem Plextor nicht schneller als 16x brennen (eigene schmerzhafte Erfahrungen....). Auch hier wird dir der Dank des Presswerks gewiss sein....

Wenn das jetzt für dich keine Antworten auf die Fragestellung sind, musst du andere Fragen stellen.... ;)
 
ars ultima
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Zu dem langsam brennen: Das habe ich mir früher auch gedacht, weil es auch rceht einleuchtend klingt. Dann habe ich aber mal irgndwo gelesen (ich glaube, es war in der c't), dass die Rohlinge eher auf eine bestimmte Geschwindigkeit optimiert sind. Also langsamer=besser gilt dann nicht grundsätzlich, einen 48x Rohling sollte man dann lieber mit 16x als mit 4x brennnen.
 
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ars ultima schrieb:
Also langsamer=besser gilt dann nicht grundsätzlich, einen 48x Rohling sollte man dann lieber mit 16x als mit 4x brennnen.

Umgekehrt wird ein Schuh draus: die "langsamen" Rohlinge sind trotz vorgeblicher Optimierung auf "langsam" bei "langsamem" Brennen schlechter als die "Schnellen".

Hab jetzt grade nochmal im erwähnten c't-Artikel nachgeschaut: ein Plexwriter Premium 2 brennt eine Plextor 48x-CD mit 4x ebenso gut wie mit 16x, bei anderen Laufwerken ist 4x die deutlich bessere Wahl.
 
Stifflers_mom
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ok danke, jetzt bin ich etwas schlauer.
sorry @ martin, da war ich wohl nicht ganz bei der sache:rolleyes:
 
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Wenn du über die Standard-Qualität hinaus dir und dem Presswerk was gutes tun möchtest, dann kannst du folgendes tun:

a) Nimm unter den zu deinem Brenner am besten passenden (s. Hersteller-Homepage z.B.) Rohlingen diejenigen, die über eine "Scratchguard(TM)" oder ähnliche Beschichtung verfügen, also eine Schutzschicht gegen Kratzer. Das hilft schonmal beim Transport.
b) Rohling NICHT beschriften. Einfach in eine Hülle tun und diese sauber beschriften. Es sei denn, das Presswerk bittet ausdrücklich um beschriftete Rohlinge
c) Wenn noch Geld über ist, ein zweites, identisches Exemplar (Hülle dementsprechend beschriften) mitschicken, um bei einem fehlehaften ersten Exemplar nicht noch erst nachsenden zu müssen. Wenn möglich, dieses zweite Exemplar auf einem anderen Brenner produzieren.
Oder: als Backup-Lösung eine Imagedatei des Masters auf einem "sicheren" Medium (z.B. DVD-RAM) beilegen. In solchen Fällen dran denken, die Beschriftung der Hüllen aussagekräftig zu gestalten und im Anschreiben nochmal zu erklären, was man damit meint und wofür die einzelnen Datenträger gut sind.
 
gringomortale
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ich hatte mal ne E-Mail von nem Presswerk bekommen mit ungefähr diesem Wortlaut:

"Nimm mal nen anständigen Rohling und brenn den langsamer!" :D

Vielleicht kann Dir dein Presswerk auch mal Auskunft erteilen, was die am liebsten haben wollen?

Davon ab habe ich schon Aufnahmen gehört, die auf CDs gepresst wurden, wo das Master wohl kaum ein große Rolle beim schlechten Klang gespielt hat ;)
 

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