Welcher Verstärker soll her? Brauche Tipps!

von hellermarie, 20.11.08.

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  1. hellermarie

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    Erstellt: 20.11.08   #1
    Hallo :)

    Mal zur Vorgeschichte: Ich hab jetzt seit etwas mehr als 1,5 Jahren E-Gitarrenunterricht an ner Musikschule, würde mich im Bereich der Amps trotzdem noch als Anfänger bezeichnen. Ich spiel ne Yamaha Pacifica 112 und einen Peavey Blazer 158 und bin letzteren mittlerweile leid. Also muss ein neuer Amp ins Haus, die Frage ist nur: welcher? Hab mich jetzt mal umgeschaut, mein Preislimit liegt bei 300 €. Folgende hab ich in die engere Auswahl aufgenommen:

    Line6 Spider III 75
    Vox AD50-VT
    Roland Cube 60

    Könnt ihr mir einen dieser Verstärker empfehlen? Mich persönlich würde der Line6 von der Beschreibung her am ehesten reizen, den Vox spiel ich in der 30 Watt-Variante in der Musikschule.
    Welcher von den 3 Verstärkern ist nun der "beste"? Sollte ich von einem ganz die Finger lassen? Gibts noch gute Alternativen?

    Danke schonmal :D
     
  2. yzrmn

    yzrmn Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.11.08   #2
    Was spielst du denn hauptsächlich für (eine) Stilrichtung(en). Willst du da so flexibel wie möglich sein?
     
  3. hellermarie

    hellermarie Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.11.08   #3
    Im Unterricht spiel ich alles mögliche. Wolfmother, Rage against the Machine, Beatsteaks, aber auch mal nen schönen Blues. Zuletzt hab ich mich mit Ska beschäftigt, heute hab ich Jump in the fire von Metallica gekriegt. Zuhause spiel ich aber auch ganz gerne mal einfach ein paar Akkorde clean.
    Flexibilität würde da also schon ne große Rolle spielen :D
     
  4. yzrmn

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    Erstellt: 20.11.08   #4
    Also von dem Line6 würde ich abraten... (selber mal angespielt, ist total künstlicher Sound für meine Ansprüche)
    Der Cube war eigentlich ganz cool, vor allem für Metal, weil der nen ordentlichen Ins-Gesicht-Sound hat. Ist aber nicht sooooo flexibel
    Somit bleibt der Vox, der 1. sehr flexibel ist und 2. meiner Meinung nach auch am besten klingt (hat als einziger eine Vorstufenröhre, schlagt mich wenns net stimmt ^^)
    Falls du etwas häufiger die härtere Gangart bevorzugst, würde ich dir jedoch die neue Vox VT-Serie empfehlen, da die (wenigen) HeavyAmps bei dem AD etwas schwächeln...
    Das soll aber bei den neuen VTs nicht mehr so sein (22 Modelle, also 11 mehr, darunter mehrere gute Highgain-Amps)

    http://www.musik-service.de/vox-vt-30-prx395766492de.aspx

    Ist aber etwas teurer als der AD, aber wenn du nur zuhause spielst (evt. auch für Recording) sollten 30W voll ausreichen :)
     
  5. hellermarie

    hellermarie Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.11.08   #5
    OK, erstmal vielen Dank für die Beratung :D
    Ich werd Samstag zu Musik Schmidt fahren und mal ausgiebig antesten.

    Hab heute mal meinen Lehrer zu den Amps gefragt, der meinte folgendes:
    Der Line6 klingt ihm ebenfalls zu künstlich. Er meinte, da wäre eine spürbare Verzögerung des Sounds beim Spielen.
    Vom Roland hat er mir auch abgeraten, seine Worte: "Als ich den getestet hab kams mir so vor, als hätte ich gespielt und gespielt und aus dem Teil kam irgendwie nix raus."
    Den Vox hat er mir also auch ans Herz gelegt, der ist also mein Favorit, auch wenn er mit den Möglichkeiten des Line6 nicht mithalten kann.
    Den Vox AD50VT würde ich bei Thomann mit Pedal für 298,- bekommen, wäre das Gain-Problem gelöst, wenn ich mir evtl. im Frühjahr einen zusätzlichen Verzerrer wie den Boss Metal Zone II kaufen würde?
    So oft spiel ich eigentlich nicht "harte" Sachen, die Verzerrung bleibt meistens im humanen Bereich.
    Nur zuhause spiel ich übrigens nicht: Ich treff mich meistens alle 1-2 Monate mal mit nem anderen Gitarristen und nem Schlagzeuger und spiel ein bisschen mit denen zusammen. Vielleicht wird irgendwann mal etwas mehr draus, Recording wäre aber auf jeden Fall auch mal ne Option mit nem neuen Amp :D
     
  6. yzrmn

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    Erstellt: 20.11.08   #6
    Das hat mir damals mein Freund vorgeschlagen (ich hatte einen AD15VT), aber iwie konnte ich mich mit dem Gedanken nicht anfreunden (war damals noch nen ziemlicher Anfänger)...
    Wenn dir die Zerre wirklich gefällt, sollte es eigentlich das "Problem" lösen (solltest du aber selber mal testen, hab noch nicht so die Erfahrung mit Pedalen)

    Trotzdem empfehle ich dir einen direkten Vergleich zwischen der AD und VT-Serie ;)
     
  7. el_hombre

    el_hombre Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.11.08   #7
    Hi,

    vielleicht kannste dir ja auch noch den Peavey Vypyr anschauen. Äußerst flexibel und mit dem Footswitch hast noch zustätzlich n Looper, 400 Speicheplätze und 1 bzw. 2. Expression Pedale (je nach dem ob du dir den großen oder den kleinen Switch kaufst) die du nach belieben als Volume, Pitch Shifter oder Wah Pedal benutzen kannst. Außerdem hast er nen USB anschluss, so dass du direkt in den PC gehen kannst zum aufnehmen. Ein weiteres nettes Feature sind die Stompboxes. Dabei sind einige Booster, Effekte, n Tubescreamer :cool: und n Kompressor.
    Was diesen Amp noch ausmachen soll ist, dass er im Gegensatz zu sämtlichen anderen Modellern auf dem Markt eine analoge Zerrsektion hat, die Zerrsounds also nicht digital erzeugt werden. Der einzige große Nachteil an diesem Amp: er ist so hässlich, dass es kracht. :ugly:

    Ich werde mir auch demnächst einen neuen Amp zulegen und schwanke noch zwischen dem Vox VT50 und dem Peavey Vypyr 75. Ich denke ein Antesten bei den beiden lohnt sich in jedem Fall. ;)

    mfg hombre
     
  8. yzrmn

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    Erstellt: 20.11.08   #8
    @hombre: Was spielst du eigentlich so am meisten? ^^

    Und noch ne kleine Frage: Diese analoge Zerre bei dem Vypyr, ist das nicht einfach Röhrenverzerrung (wie beim VT)? Oder ist das die Verzerrung für die Effekte?

    greetz :)
     
  9. hellermarie

    hellermarie Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.11.08   #9
    Okay, dann werd ich den AD am Samstag mal anspielen und wenn mir die Zerre nicht gefällt, frag ich einfach nach dem VT :D

    Vielen Dank für den Tipp, klingt auf jeden Fall gut. Mal sehen, ob die den beim Musik Schmidt da haben, dann wird er auch mal angetestet.
     
  10. el_hombre

    el_hombre Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.11.08   #10
    Warum willste das wissen!? :D
    Ich spiele ziemlich viel. Als "Maingenre" würd ich aber Metal(core) sagen. Ansonsten spiele ich das, was mir gefällt. Rock/Alternative/Blues/Funk, ich habe einen sehr breit gefächerten Musikgeschmack und da ich oft an der Klampfe sitze und einfach drauf los spiele ist mir Flexibilität sehr wichtig, da mich neue Sounds oft inspirieren. Aber im allgemeinen ist von In Flames bis Hendrix so ziemlich alles dabei. :great:

    Nö, der Amp läuft ohne Röhren, dafür gibt es eine extra Version des Vypyrs die mit Röhren bestückt ist. Was du mit Verzerrung für die Effekte meinst weiß ich nicht. ;)

    Das bedeutet einfach, dass die Zerre ohne digitale Einflüsse zustande kommt, wie inner ganz normalen Transe. Die Effekte sind weiterhin digitales Machwerk. Die Modellingsektion gehört da zwar auch zu, aber die gibt dem Sound lediglich die Färbung, die Zerre an sich bleibt analog (sowie ich das verstanden hab ;).

    mfg hombre
     
  11. yzrmn

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    Erstellt: 21.11.08   #11
    Dann würde ich dir mal empfehlen den Peavey ValveKing anzuspielen... Habe mir den selber zugelegt und bin sehr zufrieden (vor allem mit der bösen Zerre :O).
    Ansonsten ist der auch sehr flexibel... und nen richtiger Röhrenamp (hat meiner Meinung nach nen ganz anderes Spielgefühl) Ich komme von himmlisch warmen Clean über bluesigen Crunch (geht besser mit Boost Gain und runtergedrehten Poti, der Crunchchannel von dem VK ist eher so... naja) bishin zu richtig bösem Metalgeschreie, herrlich :)
    Das einzige was ich iwie lächerlich finde ist der Federhall und das es nur einen Regler für beide Channel dafür gibt. Clean ist der noch erträglich, aber verzerrt bäh ^^


    Dachte an analoge Verzerrung für die Effekte so wie das in Pedalen gemacht wird (hab auf diesem Gebiet recht wenig bis garkeine Ahnung). Aber im Endeffekt meinte ich schon das was du gesagt hast ("echte" Transistorverzerrung)
     
  12. el_hombre

    el_hombre Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.11.08   #12
    Naja da teilen sich unsere Meinungen. ;) Den VK hab ich schon mal angespielt und war relativ ernüchtert (war gerade als der neu war und er von allen himmelhoch gelobt wurde). Ich konnte mich jedenfalls nicht mit ihm anfreunden. Desweiteren habe ich mich eigentlich schon fürn Modeller entschieden, da ich ich zu Hause auch bei adäquaten Lautstärken einen guten Sound haben möchte. Ich hab mir auch schon den Spider Valve von Line 6 angeschaut, aber der war mir schon mit seinen 40 Watt viel zu mächtig. Also wenn Röhrenamp zu hause, dann einen 5-15 Watter. Daran hatte ich auch schon gedacht in Kombination mit dem GT-10, aber dafür langt die Kohle mal wieder nich. :rolleyes:
    Bei dem Vypyr und dem Vox hat man ja die Möglichkeit die Ausgangsleistung zu drosseln, so kann ich die Amps zu Hause spielen und als Übergangslösung nutzen falls ich mal wieder eine Band haben sollte. Dafür würde ich dann aber eine ganz andere Richtung einschlagen (6505 bspw. :twisted:). Da sch**** ich auf Flexibilität, da brauch ich nur 1-2 Sounds die mein Höschen feucht werden lassen. :D

    mfg hombre
     
  13. yzrmn

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    Erstellt: 21.11.08   #13
    (Sry wenns jetzt ein wenig OT geht ^^)

    Ich finde den VK von der Zerre her ziemlich ähnlich (böse :D) wie den 6505er...
    Hab mal schnell ein wenig was aufgenommen (bin im Ampmicing und Mixing totaler Anfänger man verzeihe mir deshalb *g*)
    Meiner Meinung nach alles nur eine Frage der Einstellung
    Gut, der VK hat jetzt nicht die Zimmertauglichkeit von einem Vox und auch nicht diese riesige Flexibilität, aber ich bin mit ihm sehr zufrieden :)
     
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