Welches E für max. 800?

von Der Unbeugsame, 11.09.19.

  1. Der Unbeugsame

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    Erstellt: 11.09.19   #1
    Hallo,

    nach einigen Jahren des immer wieder mal Trommelns und auch des Weiterkommens und mehr Lernens durch Lehrer und autodidaktisch, werde ich mich aber wohl dauerhaft vom A verabschieden müssen!?

    In ein eigenes Haus umgezogen, kein Keller, keine Garage, weit und breit keine Proberaummöglichkeit ... und Baby ist unterwegs.

    Lt. dem Gesetz im Haus wäre ein E ok. Dafür Platz hätten wir noch. ;-) Da ich das Trommeln nicht gänzlich sein lassen will, bleibt wohl als Kompromiss nur ein E, da das Gesetz das hässliche alte A nicht im Haus haben will, auch wenn man es entsprechend dämpfen könnte. Ob jetzt mit Sound Offs oder Meshheads, Silent Becken und Hot Rods und Kissen ..., wäre eh kein Spielen mehr, wie auf einem A!?

    Was mich selbst vor einem E noch abschreckt, dass das Spielen auf einem E grundsätzlich ein anderes sein soll, als auf einem A.

    Klar, ich könnte jetzt in den nächstgelegenen Musikladen in 50 km Entfernung rammeln und dort das dort stehende Roland TD25 spielen. Aber so lange dran spielen könnte ich gar nicht, um alles an Unterschieden auszumachen, welche es da wohl so gibt und außerdem ist ein Roland 25 finanziell nicht meine Liga!

    Da ich sehr wahrscheinlich auch nie in einer Band spielen werde, also nicht mit anderen für andere, sondern eigentlich immer nur für mich aus Spaß, zum Ausgleich getrommelt habe, werde ich wohl auch nie sowas, wie ein 25er benötigen.

    Ich will mich an (m)ein E dann setzen, Kopfhörer auf, mich abcanceln und eben mal 30 - 60 Min trommeln.

    Es sollen wohl alle Es, wo es wohl fast egal ist, ob das Set nur 300 oder 3000 gekostet hat, sich wie Maschinengewehre anhören!?

    Mir sollen und werden die Samples am, im, auf dem Set genügen. Ich werde an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit niemals ein E an einen Laptop anschließen, eigene Samples aufspielen, überhaupt damit großartig "rumspielen", außer es eben zu bespielen.

    Dass man dann noch viele andersklingende Samples haben kann, als typische A-Sounds, wäre schon cool.

    Auch, wenn es fast widersprüchlich oder vielleicht sogar unmöglich ist, ich möchte das E möglichst wie ein A bespielen können.

    Also auf jeden Fall Meshheads!?

    Aber was ist mit den Becken?

    Meshheads und Becken jeweils bitte 3 Zonen!?

    HH nicht nur offen und geschlossen, sondern noch was dazwischen!?

    Bei HH und Becken lese ich oft, dass diese zu labberig wären. Meshheads nicht den Rebound, wie ein normales Fell.

    Man liest ja fast nur Schlechtes, von eben genannten Dingen bis zu dem bekannten "Wer ein E spielt, spielt kein Schlagzeug!"!

    Aber ist das wirklich so viel anders???

    Für mein A habe ich einen Abnehmer für 800 €. Diese würde ich auch 1:1 in ein neues E stecken wollen. Mehr geht nicht. Ist der Deal mit dem Gesetz! xD

    Mit gebrauchten Dingen habe ich generell Probleme! Und bei Es kann man sich da wohl sehr schnell in die Nesseln setzen!? Auf 800 Ocken zum Fenster raus, habe ich keine Lust. Und das Gesetz würde mich hart treffen!

    Welches neue E-Set könnt ihr mir für max. 800 € empfehlen, was quasi am sorgenfreisten wäre? Aufgebaut, angeschlossen, Kopfhôrer auf und los gehts?

    Ein Set wird auch da, wie bei allen Dingen, wohl auch bei einem E günstiger sein, als sich Teil A da, Teil B dort, Teil C ... zu kaufen!?

    Ich habe mal ein paar rausgesucht. Ds ich nicht weiß, ob links aus Shops erlaubt sind, nur die Set-Namen:

    Fame DD 6500
    Fame DD One Pro
    Fame DD One Pro Simon Philipps
    Roland TD 1 DMK
    Millenium MPS 850
    Alesis Crimson II Mesh Kit
    Roland TD 1 KPX

    Was haltet ihr z. B. von denen? Was Gutes dabei oder alles Schrott?

    Ich bin verdammt gespannt auf Eure Antworten und Empfehlungen!

    Vielen Dank im Voraus.

    Schöne Grüße

    DU
     
  2. dubbel

    dubbel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.09.19   #2
    viel text.
    das liest sich so, als hättest du dich via hörensagen informiert und fändest e-drums einigermassen inakzeptabel.
    Suchst du tatsächlich einen rat, eine kaufenpfehlung?
     
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  3. Mintberry Crunch

    Mintberry Crunch Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.09.19   #3
    Es gibt nichts für den Preis mit deinen Ansprüchen und Widersprüchen;). Wenn dir, wie es scheint, der Sound wurscht ist, warum zum Geier willst du ein e-Drum? Ein e-Drum-System macht Sinn zum Soundmachen und sollte für mich zumindest immer gutklingende Rechner-Klangerzeugungs-Möglichkeiten integrieren, da Modul-Klänge (besonders auch in Sachen A-Drum-Emulation: künstliches Maschinengewehr-Plastik) zumeist höchst unbefriedigend und nervig sind.

    Mach genau das mit den Silent Becken und bau die Trommeln mit 3-Ply-Meshes um (Bassdrum-Dämpfungs-System nicht vergessen, am besten mit Viskose-Schaumstoff wie bei sich gut anfühlenden DrumTec-RealFeel-Bassdrum-Pads). Das wird vom Feel dann dem A am nächsten sein...und sich unvermeidlich trotzdem anders anfühlen: du hast keine Chance auf 100% (für das Bassdrum-Feel würde ich dabei zusehen, daß ich Maximales raushole, weil es am schwierigsten ist).

    Das klingt dann alles natürlich recht scheußlich (besonders diese Sieb-Becken zischeln unglaublich unangenehm daher), aber kann dir ja mit deinem Non-Sound-Anspruch egal sein. (Ich persönlich sehe es sehr anders und würde z.B. lieber komplett aufhören zu Trommeln, als mir so einen Klang anzutun. Ich sehe den Zweck des Schlagzeugers primär als Klangerzeuger und möchte erzeugte Klänge geniessen, aber das ist nur meine persönliche Prämisse.)
     
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  4. Der Unbeugsame

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    Erstellt: 12.09.19   #4
    Guten Morgen! ;-)

    Ich wusste, es war zuviel Text, aber ich hatte Schreibwut und wollte Euch an meinen Gedanken teilhaben lassen, damit ich ja nichts verheimliche quasi und ihr möglichst viele Infos von mir erhaltet! ;-)

    Ja, ich suche ein E und möchte sehr gerne eine Kaufempfehlung für ein E! ;-) Welches von o. g. oder welche anderen könnt ihr also bitte empfehlen? Es wäre auch nicht schlimm, ein Set zu kaufen, weil es unterm Strich das Beste ist, aber dennoch mit ein oder zwei kleineren Handgriffen und, oder Austauschvorgängen noch verbessert werden kann und sollte. Z. B. "Kauf Dir A, aber tausch unbedingt die HH gegen XYZ aus, weil ...!". ;-)

    Klar, erkenne ich Unterschiede bei den verschiedenen Sounds, die nur ein A mit z. B. der S erzeugen kann, je nach Aufspielpunkt und -härte ... und wie die Felle gespannt sind. Auch erkenne ich, dass sich A 1 anders anhört, als A 2. Wobei ich nicht das feinste Musikgehör habe. Die Unterschiede müssen schon merklich hörbar sein. xD

    Ich wusste nicht, dass man es lieben muss, Sound zu generieren, um Schlagzeug spielen zu dürfen. ;-) Wenn, dann bin ich eher der Rhythmus-Liebhaber, der es liebt, selbst Rhythmen zu erzeugen bzw. vorhandene Beats ... spielen und nachspielen zu können. ;-) Man könnte jetzt sagen, "Dann erzeuge doch Beats mit Töpfen!". ;-) Das will ich dann auch nicht! xD Allerdings hab ich schon Straßenmusiker gesehen, die auf und aus Töpfen, Eimern ... mehr geholt haben, als so mancher Möchtegern-Semi-Pro-Drummer! xDDD

    Schöne Grüße

    DU
     
  5. Afterburner

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    Erstellt: 12.09.19   #5
    Ich spiele seit gut vier Wochen auch ein E-Set, nachdem ich fast 10 Jahre Pause gemacht hatte.
    Das ist aber auch nur eine Übergangslösung bis ich meinen "Proberaum" im Keller wieder bekomme, den sich meine Tochter geschnappt hat.
    Dann wieder ein A-Set, aber so kann ich auch Nachts spielen :D

    Ein E-Set spielt sich nie wie ein A-Set, von den Becken ganz zu schweigen und da kannst du nehmen was du willst.
    Ich hatte da schon früher viel durch probiert, auch die Großen von Roland, das ist immer ein Kompromiss.

    Das spielen über PC ist so genial und auch nicht kompliziert, gute Software geht da schon bei 80€ los.
    Ich habe zum Glück meine von damals auf gehoben und die laufen auch alle noch.

    Mintberry Crunch: Wenn er sein A-Set nicht verkauft, kann er sich auch keine neuen Sachen kaufen.
    Der Umbau seines A-Sets würde mit Modul, Becken, Triggern, Meshs u.s.w. weit mehr als 800€ kosten.

    Auf jeden Fall kannst du für deinen Einsatz von 800€ die Ansprüche die du hast nicht bedienen.
    Wenn man jetzt die Typischen Fame und Millenium Teile außen vor lässt, bleibt nicht mehr viel übrig.

    Ich würde dir auf jeden Fall raten eine Vorauswahl zu treffen und dann deine Auswahl an zu testen.
    Eine Empfehlung ist immer so eine Sache mit den "Geschmäckern", ich mag z.B. die Teile von Yamaha nicht.
    Roland ist natürlich gut, aber da bekommst du nicht wirklich was "brauchbares" für dein Budget.
    Bleibt noch Alesis, da wird aber auch ganz schön abgelästert.

    Ich spiele das Crimson 2, habe aber bei SD und BD die Meshes getauscht und die HH geht nur über Software richtig halb und etwas mehr als halb-offen spielen.
    Da hat mir z.B. gefallen das die SD auf einem normalen Snare-Ständer montiert ist.
    Mit Latenz gibt es bei mir keine Probleme und dabei habe ich nicht wirklich ein leistungsstarkes Notebook dran hängen. Hat einen Celeron CPU und nix besonderes, ist ja auch schon über 10 Jahre alt.

    Also, wenn noch Fragen sind, nur raus damit :great:
     
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  6. Der Unbeugsame

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    Erstellt: 12.09.19   #6
    Okayyy ... dann will ich mal das Software-Drumming nicht ausschließen! ;-) Laptop wäre vorhanden und ließe sich problemlos direkt in die Nähe des Es stellen! ;-)

    Mal ausgegangen vom Alesis Crimson II, welche anderen Meshes sollte ich holen, welche SW für den Laptop und wie schließe ich dann das E an den Laptop an, sodass ich dennoch über den Kopfhörer oder den Monitor den Sound höre und nicht nur über die Laptoplautsprecher? Kopfhörer einfach in den Laptop stecken?
     
  7. Afterburner

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    Erstellt: 12.09.19   #7
    Also, Felle hab ich bei drum-tec die real feel genommen. Da kann ich aber noch nichts weiter dazu sagen, hab die erst gestern Abend drauf gemacht.

    Im Moment spiele ich über Notebook mit Addictive Drums 1, das war ja noch drauf.
    Ich habe aber auf meinem PC noch eine Version von EZ Dingsbums:gruebel:
    Angeschlossen wird das Ganze einfach über USB, dann noch einrichten fertig.
    Normalerweise müsste das dann trotzdem einfach über Kopfhörer oder Line-Out direkt am Modul noch gehen.
    Aber wenn nicht kann man ja einfach den USB-Stecker ziehen, ich spiele nur über SW und habe es ehrlich noch nicht ausprobiert.

    Ich habe das Ganze dann noch über ein kleines Mischpult laufen, so kann ich den Klang und die Lautstärke komfortabel einstellen.
    Da habe ich noch mein Metronom und ein I-Pad dran, wo ich dann z.B. Track und Videos einspielen kann.
    Aber das muss man ja nicht unbedingt haben.

    Gruß Stefan:rock:
     
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  8. Der Unbeugsame

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    Erstellt: 12.09.19   #8
    Wo hast du das Alesis Crimson 2 Mesh gekauft? Als Bundle?

    Wo liegen deiner Meinung nach andere Vorteile, außer dem SD-Ständer, gegenüber den anderen o. g. Sets?

    Bei Fame und Millemium liest man immer was von Medeli-Quali. Was ist denn eine Medeli-Quali? Ist das sooo schlecht? Bei Fame soll das günstigere 6500 wohl auch besser sein, als das teurere One!? Find ich ja komisch! Allerdings soll beim 6500 die HH "labberig" sein!?

    Was hast du unterm Strich dann bezahlt?
     
  9. Mintberry Crunch

    Mintberry Crunch Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.09.19   #9
    Also wenn er die von mir gemeinte leise A-Variante macht, braucht er natürlich keine Trigger und kein Modul...;)

    Also bei SoftwareDrumming geht es durchaus um Latenz, insofern würde ich alles vermeiden, was eine Gesamtlatenz über 10ms verursacht. Damit ist Trigger-Device (=Modul), Audio-Device und die generelle Fähigkeit der Rechner-CPU für Echtzeit-Audio-Streaming gemeint. Bei mir fällt Alesis mit seiner miserablen Midi-Latenz (Modul allein schon über 8 ms!) deswegen schon mal komplett weg und bei der Audio-Out-Latenz vom Audio-Interface (was man selbstverständlich für gutklingendes Echtzeit-SoftwareDrumming braucht) sehe ich zu, daß ich möglichst unter 3ms bleibe (Dazu brauche ich ein fähiges Audio-Interface und eine starke CPU-Echtzeit-Audio-leistung um jedenfalls "audio-glitchfrei" zu sein).
    Somit habe ich dann mit einem Roland TD11 (verbunden mit USB-Midi; was 4ms Midi-Latenz erzeugt) eine Gesamt-Latenz von ca 7-8ms, was angenehm ist. Zum Vergleich: Du hörst als Spieler deine akustische Drumkit-Snare mit einer Latenz von ca 2ms (Schalllaufzeit); jetzt kannste dir vorstellen daß 10ms (und mehr) da dazuaddiert absolut nicht mehr das gleiche ist. Knapp 15ms sind bereits ziemliches komplettes No-Go...;).
     
  10. Der Unbeugsame

    Der Unbeugsame Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.09.19   #10
    Lt. Gesetz muss das alte A weg und dafür ein neues "schickes" E her! ;-) Fällt also das mit dem A leise machen, raus! :-/
     
  11. Mintberry Crunch

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    Erstellt: 12.09.19   #11
    Alesis ist auch Medeli. Es gibt Licht und Schatten; der Schatten wiegt schwer: vor allem Midi-Latenz, generelle Hardware-Quali (z.B. minderwertige Cym-Pad Halter, relativ schlechte bis zu no-go-mäßige Cym-Pads - es gibt aber auch qualitativ gute, aber auch wesentlich teurere wie z.B. AlesisStrike Ride-Pad...). Licht wäre z.B. die Triggereigenschaften, die sogar bei dem günstigen DD6500 gut sind (allerdings ohne umfangreiche Einstellbarkeit).
    --- Beiträge zusammengefasst, 12.09.19, Datum Originalbeitrag: 12.09.19 ---
    Sag ihr doch generell mal 'ich steh über dem Gesetz'!:D
     
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  12. ThaInsane88

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    Erstellt: 12.09.19   #12
    Ist auch letztlich die Frage des Anspruchs.

    Midi -Latenzen sind nur wichtig, wenn man nicht die eingebauten Samples verwenden will, sondern über den PC mitdudeln möchte. Da ich sowas nicht mache - bin ich da auch fein raus.

    Die Verarbeitungsqualität bei den Becken ist tatsächlich so n Ding. Ich traue den Fame Geräten jetzt keine übermäßige Belastung eines Heavy Hitters zu. Den Kontakt zum Choken der Pads zu schließen ist auch so n ding. Das braucht n bisschen Übung. Das 3 Zonenride ist halt auch so n Ding was die Präzision angeht. Rand und Fläche passen. Da passiert nichts. Aber die Kuppe muss man richtig treffen. Ist auch etwas gewöhnungsbedürftig.

    Was den Vergleich zwischen Bespielbarkeit E- und A-Drums angeht - die Differenzen halte ich für überbewertet. Ich komm auf beidem klar und kann am E-Set zuhause perfekt üben, ohne das jetzt auf dem A-Set nicht umsetzten zu können. Das Feeling ist anders - das wars dann aber auch. Bewegungsabläufe kann man trotzdem einstudieren. Selbst n A-Set mit Mesh-Heads fühlt sich anders an. So what.

    Was den Sound angeht und die Modulation - jo - ist beim DD one Professional zum Bleistift nicht überragen wie bei Roland - aber es passt. Ich hab einen für mich passenden Sound. Man hat dabei aber keine Cleanen Akustiksounds sondern fertig Semi Professionell abgemischte Samples. Passt für mich aber auch. Ohrenkrebs bekomme ich davon jedenfalls nicht. Und ich find den Klang auch nicht scheuslich oder so. Sind deine Ansprüche nur Üben, wird das Teil nicht groß vom Fleck bewegt usw.. dann ist das durchaus ok.

    Für 800 Euro kann man eben keine Eierlegende Wollmilchsau erwarten. Ich für meinen Teil bin Froh, dass das DD One Professional meinen Ansprüchen genügt und kann es zur Erfüllung eben solcher auch ohne Kopfschmerzen empfehlen. Es hält seit Sommer 2017 und wird regelmäßig bespielt. Passt also.
     
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  13. Der Unbeugsame

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    Erstellt: 12.09.19   #13
    Wird nicht leichter ...! :-/

    Hab ich mir vllt auch zu leicht vorgestellt!? :'-(

    Alesis Strike ist zu teuer! :-(

    Wenn ich DAS sage, habe ich das letzte Mal irgendwo gestanden! xD
    --- Beiträge zusammengefasst, 12.09.19, Datum Originalbeitrag: 12.09.19 ---
    Richtig schön wäre es, wenn es quasi eine Vergleichstabelle geben würde, aus der hervorgeht, E 1 hat und kann dieses, dafür kann E 2 das besser, E 3 kann aber ...

    Alle o. g. und zumindest preislich infragekommenden wird man wohl nicht in einem Laden spielen können, sodass ich sozusagen hintereinander testen kann?

    Aber vllt haben ja genügend E-Drummer hier mit möglichst verschiedenen Es Erfahrungen, um so eine Tabelle zu erstellen, wenn es "rein" erst einmal um das Set und ohne Software-Drumming geht!

    Kann mir nicht vorstellen, dass alle mit hochwertigeren Es jenseits der 1500 € spielen!
    --- Beiträge zusammengefasst, 12.09.19 ---
    @Thalsane

    Was spricht für dich eher fürs One, als fürs 6500?
     
  14. Afterburner

    Afterburner Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.09.19   #14
    Oh du Armer :patpat:

    Ne, mal im Ernst.
    Wenn du mit den Internen Sounds soweit zufrieden bist ist doch alles gut.
    Alles andere ist doch ein kann und kein muss.

    Das mit der Latenz ist nicht ganz so einfach, wobei ich da keine Probleme habe.
    Zugegeben, mein Rechner verschluckt sich schon mal, aber sehhhr selten.
    Ich weiß nicht was da so ein Problem ist, er macht auf jeden Fall was er soll und es funktioniert.
    Ich spiele in Echtzeit zu Übungsvideos oder einfach zu mp3 Tracks mit und das geht wunderbar.
    Das einzige was ich mir damals zu meinem TD11 das ich einmal besessen hatte gegönnt habe, war ein gutes USB-Kabel.
    Sonst habe ich nichts extra teures oder ganz besonders teures dran.
    Ich spiele aber auch nur für mich, kein Recording oder Bühne mit dem Teil.
    Ich habe zwar etwas Pause gehabt, aber eine Latenz die so groß ist das ich den Schlag ausführe und ihn spürbar später erst höre würde ich merken.
    Ich hatte mit dem TD11 damals so meine Probleme bis ich das alles so hin bekommen hatte, war aber das gleiche Notebook wie jetzt auch.
     
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  15. ThaInsane88

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    Erstellt: 12.09.19   #15
    Rein die Tatsache, dass ich es im Musicstore testen konnte + der Umfang (Je n Becken und n Tom mehr). Fand die Sounds überzeugend genug, mir kein anderes Set anzuschauen und hab zugeschlagen. Mehr war da nicht. Meine Ansprüche waren mir vorher schon bewusst.
     
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  16. Mintberry Crunch

    Mintberry Crunch Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.09.19   #16
    Naja, du bist mit Modulsounds von einem DD-One gerade noch im erträglichen Bereich, da die generelle Verarbeitung langsam ist, also auch die Audio-Latenz. Wenn du es nachmißt, wirst du knapp 10ms Modulsound-Latenz feststellen, was für Modulsound-Play schon ziemlich langsam ist ;).

    Roland-Modulsounds findest du echt überragend?

    was ist das?

    Ich warne dich hiermit vor der schrecklichen Hihat des DD-One.

    Naja, mit dem "merken" von Latenz ist das so'ne Sache...Du übst halt die ganze Zeit gewissermaßen falsch, d.h. "verschoben", und das Gehirn rechnet durch Gewöhnung den Versatz raus. Was meinst du wieviele Leute ich schon mit einer Latenz von sogar mehr als 15ms zufrieden vor sich hintrommeln gesehen habe... Du wirst es sofort merken, wenn du einen Vergleich hast, also ein Kitpiece mit kaum Latenz.;)
     
  17. Afterburner

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    Erstellt: 13.09.19   #17
    Einigen wir uns darauf das du irgendwo Recht hast, dann aber auch darauf das das in seinem und meinem Fall ja wurscht ist.
    Weder er noch ich spielen mit anderen zusammen und solange das Gehirn das nicht merkt, naja :D

    Dürfen wir dich jetzt "liebevoll" Mr. Latenz nennen :evil:
     
  18. Mintberry Crunch

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    Erstellt: 13.09.19   #18
    Problem ist dabei meist nur, wenn man stets so übt und gewissermaßen dadrauf gut wird und dann mal plötzlich hinter einem A-Set oder einem Minimal-Latenz-eSet sitzt, oder gedenkt Hybrid zu spielen (also A-Instrumente mit in sein E-Setup integriert)... Am Anfang der "e-Karriere" ist einem die Latenz ziemlich Latte, doch wenn man es checkt und der Anspruch höher wird, wird es voll zum Thema.

    Aber natürlich!:D
     
  19. Afterburner

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    Erstellt: 13.09.19   #19
    Das ist doch prima Gehirn-Training fürs Alter :opa::rock:
     
  20. dubbel

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    Erstellt: 13.09.19   #20
    Das ist doch alles viel zu theoretisch.
    • Welche e drums hast du bisher getestet?
    • Welche für 300, und welche für 3000? Oder wie kommst du darauf, dass alle gleich, und zwar gleich schlecht klingen?
    • was für ein akustisches kit spielst du? sprich: welche ansprüche haben dir bisher gereicht?
    So würde ich mal anfangen mich zu orientieren:
    statt zu gugeln lieber mal etwas anhören/ausprobieren und den ganzen angelesenen quatsch mal kurz beiseite schieben.
     
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