Welches Interface mit 12+ Kanälen für ca. 500 EUR, Lion?

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Hallo zusammen,

Leider hat es heute meine gute, alte Hercules FW16/12 zerschossen und somit muss nun Ersatz her.
Meine Anforderungen sind schnell auf den Punkt gebracht:

  • 12 oder mehr analoge Mono Inputs wären schön, um eine komplette Probe (Drums, 2Git, Bass, 2Voc) mitschneiden zu können (8x Line wären dabei kein Problem, da ich noch ein SM Pro 8 MicPreamp habe)
  • Preislich könnte es bei ca. 500 EUR liegen
  • Wichtig ist mir vorallem die Stabilität
  • Sehr schön wäre es, wenn es auch schon unter Mac OS X 10.7 Lion laufen würde (Dann könnte ich mein Mac Book auch endlich mal updaten)
  • FW oder USB ist mir relativ egal...
  • Nutze Logic Express / Mac

Bisher habe ich mir schon folgende herausgesucht, jedoch bin ich mir bei allen nicht so ganz sicher, welches für mich am besten passt, da alle so Ihre Vor- und Nachteile haben:

Edirol M16dx
+ Treiber Stabil, und auch schon für Lion
+ Funzt auch als DAW Controller
- Preamps sollen in den Höhen nich so dolle sein

Tascam US-2000
+ Reichlich Kanäle und nette features
- Von den Treibern hab ich noch nix gehört, auch in Bezug auf Lion

MOTU 8 PRE
+ Spitzen Qualität
- Nur 8 Kanäle, aber erweiterbar...

ESI ESU 1808
- macht auf mich einfach keinen guten Eindruck, mache mir vorallem wegen den Treibern sorgen.

Alesis IO26
Hab ich hier gerade in den Kaufempfehlungen gefunden, bin aber sehr skeptisch, ob das mit der ADAT Erweiterung so hinhaut, und wenn ja, wie teuer wäre eine Brauchbare, und welche?


Das sind die Kandidaten, die ich bisher gefunden habe. Kann jemand von denen etwas berichten?
Oder gibt es evt. noch ganz andere Empfehlungen?


Besten Gruß und vielen Dank schonmal im voraus!
 
Eigenschaft
 
ESI ESU 1808
- macht auf mich einfach keinen guten Eindruck, mache mir vorallem wegen den Treibern sorgen.

Laß mich raten: Du bist noch nicht lange auf dem Mac unterwegs, stimmts? ESI-Interfaces nutzen den systemeigenen Core-Audio-Treiber, insofern ist da die Zukunft gesichert und ESI ist, was solche Systemtreiberanbindung angeht, sehr sauber aufgestellt. Das Zeug steckt man an und es funktioniert. Wenn Du Dir ganz unsicher bist: Mail an den Hersteller/Vertrieb, die antworten schnell, freundlich und sehr kompetent.

Eine Adat-Erweiterung gibts zB von Behringer, müßte ADA8000 heißen und ist bei recht vielen Leuten problemlos im Einsatz.

Solls nur ein Interface sein oder muß das Ding auch mal live herhalten? Dann wäre vielleicht auch ein Alesis Multimix 16 (Firewire oder USB 2.0) interessant, oder das scheinbar wenig bekannte Tascam M-164 UF. Da ist dann halt gleich ein Mischer dabei.

Mit dem Update auf Lion würde ich noch ein wenig warten, bis 10.7.1 raus ist. Eine .0-Version eines Major Releases hat Erfahrungsgemäß immer so seine Problemchen - auch bei Apple.
 
Mit dem Update auf Lion würde ich noch ein wenig warten, bis 10.7.1 raus ist. Eine .0-Version eines Major Releases hat Erfahrungsgemäß immer so seine Problemchen - auch bei Apple.

Ist seit nem Monat draußen..
 
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Moinsen!

Natürlich darfst Du raten, aber leider daneben. ;)
ESI-Interfaces nutzen den systemeigenen Core-Audio-Treiber
Klar, die Treiber Basis ist CoreAudio, trotzdem kann man damit Mist machen! ;)
Es geht mir aber voralem darum, wie der Support für alles Softwareseitige insgesamt ist, sprich auch Control Panel und Firmware. Und gerade wenn es mal Updates gibt (wie z.B. Lion), wie gut reagieren die dann? Und gerade bei Lion hat sich ja auch bei CoreAudio etwas getan, und soweit ich das sehe, ist der letzte offizielle Treiber für das ESI von 2010... Somit besteht ein sehr großes Risiko, dass sie unter Lion nicht läuft. Und klar, Version X.0 sollte man nie installieren, was ich auch niemals blind machen würde. Dazu habe ich mir z.B. Lion Parallel installiert und über 2 Wochen ausgiebig getestet, und bei mir lief alles bestens! Zuhause hab ich z.B ein Roland UA-25EX, was unter Lion auch sofort ohne Treiber lieft, jedoch nur eingeschränkt! Und die Roland Leute haben innerhalb weniger Tage schon einen stabilen Lion-Treiber herausgegeben. So etwas meinte ich... ;)

In erster Linie soll es für den Proberaum sein, also weniger Live.
Das Tascam und das andere Alesis hatte ich auch schon gesehen. Das Alesis liegt aber dann aber doch ein wenig über meinem Buget, und das Tascam irritiert mich ein wenig, da es anscheinend in erster Linie nur auf 6 Kanäle ausgelegt ist, bzw. ab Kanal 7 in Stereo-Pärchen. Und von den weiteren Kanälen sind 4 auf Chinch, nich soo schön.


Aber eine Frage habe ich nochmal zu den ADAT Erweiterungen:
Wie genau muss ich mir das vorstellen? Das Interface hat z.B. 8 Inputs aber stellt dem Rechner z.B. 16 zur Verfügung, richtig? Somit handhabt das Interface in erster Linie seine eigenen 8 Kanäle, und die weitere werden hauptsächlich über die ADAT Erweiterung "Verwaltet", und per optischem Kabel verbunden?
Ich hatte nur gelesen, das es da kurzzeitige Aussetzer geben kann, wenn die Synchronisierung z.B. nicht ganz hinhaut. Und wenn es dann "nur" ein Behringer ist, bin ich da schon sehr Skeptisch. Auch, weil ich nicht weiß, wie gut die Wandler letztendlich sind.

Es geht mir auch nicht darum nur möglichst viele Kanäle für wenig Geld zu bekommen, sondern auch ein wenig um die Qualität, also quasi ein guter Kompromiss zwischen diesen beides Aspekten. :)
 
Auch wenn ich daneben liege, lese ich doch, daß es auf Deiner Seite ein wenig Verständnisprobleme in Puncto CoreAudio zu geben scheint. Der Sinn von CoreAudio ist doch geade, daß es keinen Treiber vom Hersteller braucht und ein Gerät einfach funktioniert, wenn dieser sich an die Entwicklerdoku hält. Es gab in der Vergangenheit zwar vereinzelt mal Probleme, daß ein Interface nicht mit einer neueren CoreAudio-Version wollte, das lag aber schlicht daran, daß die Vorgaben dieser Schnittstelle vom Hersteller nicht gemäß der Entwicklerdoku eingehalten wurden (und der Hersteller mußte nachbessern). Nochmal: ESI ist da wirklich sauber, da habe ich von angeblich renomierten Markenherstellern Anderes erlebt.

Zur ADAT-Erweiterung: Sowas wie ein Behringer ADA8000 ist ein A/D-Wandler, der die Adat-Schnittstelle nutzt, um über diese dem Host-System weitere analoge Eingänge hinzuzufügen. Wurde/wird gerne gemacht als gute Kompromiß, denn ADAT ist recht simpel zu implementieren (gibt fertige Chips) und man hat eben die Erweiterungsoption.
Der Digitalkram scheint bei Behringer besser zu funktionieren als deren Analogsachen, lies mal die Berichte über das ADA8000 im Netz.
 
Ok, nochmal zu CoreAudio:
Meine Sicht darauf ist die eines Entwicklers, da ich Software-Entwickler bin, unter anderem Obj-C mit Cocoa, CoreGraphic, CoreData, CoreAudio und dem ganzen Gedöns.

CoreAudio ist keine Garantie für Irgendetwas, Es ist eine Ansammlung von Schnittstellen, die ein Entwickler in einem Programm/Treiber implementieren kann. Wie er das Tut, ist seine Sache. Und das beste dabei ist: Apple hat die Finger drauf, und bestimmt wie und welche Schnittstellen zu nutzen sind. Und bei einigen Sachen, wie z.B. einem Update des Betriebssystems, welches sämtlichen Schnittstellen bereitstellt, kann es passieren, dass auch in den Spezifikationen Änderungen gibt, an die sich die Entwickler halten müsen, und ggf. ihre Treiber/Programme anpassen müssen, weil sie leider nicht mehr richtig funktionieren. Bezogen auf dein Argument bedeutet das, dass Apple die Entwicklerdoku mit Lion geändert hat. Die Entwickler hätten sich also noch so brav und sauber daran halten können, und trotzdem kann es passieren, dass einige Sachen nicht mehr funzen.

Ein Beispiel aus der Praxis mit meinem UA-25EX:
Das Interface hat an der Rückseite einen Schalter, mit dem man zwischen einem Basic und einem Advanced Treiber-Modus wechseln kann. Der Basic braucht gar keine Treiber, aber kann auch nicht Alles bieten.

Kurzes Szenario was ich vor ein paar Wochen hatte:
- Interface läuft auf 10.6
- Update auf 10.7 -> Interface läuft nicht mehr!
- Treiber am Gerät auf Advanced = No gestellt
- 10.7 erkennt das Interface, und es kommt Sound Raus
- ABER: Einige Funktionen fehlen, wie z.B. ganz doof die, dass man die Lautstärke
Softwareseitig (z.B. Knöpfe auf der Tastatur) regeln kann.

Würde deine These zu CoreAudio stimmen, müsste jedes Interface sofort und mit den alten Treiben unter Lion Funktionieren. Überträgt man das auf alle anderen Schnittstellen, so würde es nach einem Update auf Lion gar keine Probleme geben dürfen, solange man sich innerhalb des Cocoa Frameworks befindet.

Is alles nicht böse gemeint, und ich will nicht rumzicken oder so. Aber das musste ich hierzu einfach loswerden. ;)

Ein paar Kommentare zum ADA8000 habe ich gelesen, und genau bei diesen habe ich auch die Sync Probleme gefunden...
Deshalb mal anders gefragt, welche Alternativen gibt es zum Behringer?
 
Ok, nochmal zu CoreAudio:
Meine Sicht darauf ist die eines Entwicklers, da ich Software-Entwickler bin, unter anderem Obj-C mit Cocoa, CoreGraphic, CoreData, CoreAudio und dem ganzen Gedöns.

Sag das doch gleich, daß Du da die Interna kennst, das vermeidet Mißverständnisse :) Sorry, konnte ich ja nicht ahnen ...


Ein Beispiel aus der Praxis mit meinem UA-25EX:
Das Interface hat an der Rückseite einen Schalter, mit dem man zwischen einem Basic und einem Advanced Treiber-Modus wechseln kann. Der Basic braucht gar keine Treiber, aber kann auch nicht Alles bieten.


Würde deine These zu CoreAudio stimmen, müsste jedes Interface sofort und mit den alten Treiben unter Lion Funktionieren. Überträgt man das auf alle anderen Schnittstellen, so würde es nach einem Update auf Lion gar keine Probleme geben dürfen, solange man sich innerhalb des Cocoa Frameworks befindet.

Wie gesagt - ich kann da nur aus der Praxis mit den ESI-Interfaces, die ich hier hatte, sprechen, die unter bislang 3 OSX-Versionen tadellos liefen, ebenso ein MIDI-Interface (jedenfalls fürs Übertragen von Sysexdaten). Daß ich mir trotzdem wieder ein AMT8 gekauft habe, hatte Performancegründe. Weder Cubase noch Ligic schafften mit dem über CoreMIDI angebundenen Interface ein sauberes Timing, Live und Reaper dagegen sehr wohl - aber das ist ein Thema für sich.


Is alles nicht böse gemeint, und ich will nicht rumzicken oder so. Aber das musste ich hierzu einfach loswerden. ;)

Wenn ich um Deine Detailkenntnis gewußt hätte, wäre ich still gewesen, insofern vergiß einfach, was ich oben schrieb :) Ich stricke zwar auch bissl mit Software rum, aber entweder Datenbanken und RealBasic oder gleich Bitgefrickel mit MIDI Sysex oder Assembler für Mikroprozessoren.

Ein paar Kommentare zum ADA8000 habe ich gelesen, und genau bei diesen habe ich auch die Sync Probleme gefunden...
Deshalb mal anders gefragt, welche Alternativen gibt es zum Behringer?

Meist sind die Alternativen teurer, zB das Focusrite OctoPre MKII oder Wandler von RME (die haben gleich mehrere), es gibt aber auch so Dinger wie das SMpro Audio Q-Adat oder den Vorgänger AO8 etc.
 
Moinsen!

Ich klugsch**ße eigentlich ungern, deshalb hab ich nicht gleich so angefangen... ;)
Aber auf jeden Fall hast Du mir geholfen, wenn Du so hinter ESI stehst. Dafür vielen Dank! ;)
Ich werd einfach mal 'ne mail an den Support von denen schreiben und nachfragen wie's bei denen mit Lion ausschaut.
Allein von den Eingängen wäre das ESI ja schon sehr interessant für mich.

Kann mir noch jemand etwas zur Qualität der Wandler und der Preamps des ESI, und/oder der anderen genannten erzählen?

Wenn es sonst in dir Richtung ADAT gehen sollte, ist das Q-Adat für mich auf jeden Fall mal einen Blick wert, danke für den Tip!
Es ist wahrscheinlich äußerst subjektiv, aber SMPro Audio traue ich mehr als Behringer. ;)
 
Den ADA8000 kann ich eigentlich für den Preis uneingeschränkt weiterempfehlen.
Die Preamps sind zwar nicht soo gut, aber was will man bei dem Preis erwarten.

Ich kenne auch richtig große Studios, die den im Einsatz haben :)
 
Nochmal was dazu, weils mich wahrscheinlich gerade selbst betrifft:

Der Edirol wird bei Roland teils schon unter "Legacy" geführt, hierzulande ist er noch zu haben. Gibt etliche Testberichte dazu. Man scheint wohl leider bei der Auflösung der Regler bzw deren Abfrage gespart zu haben, denn überall wird von Zippernoise berichtet - unschön. Als reines Interface erscheint es mir oversized, zumal Du Sachen wie den Raumanalyzer mitbezahlst, den Du wahrscheinlich normal nicht brauchst.

Das ESI brauchte für Leopard ein Firmwareupdate, aktuell ist die 2.02, wie es mit Lion aussieht schreiben die nichts - hast Du schon was erfahren? Wenn ich das ESI auch standalone einsetzen kann, wäre das sogar was für mich. Gibt 2 Berichte zu diesem Teil bei Thomann.

Tascam US-2000 hat auch etliche Berichte und soll mit den Problemen des Vorgängers US-1641 aufgeräumt haben. Das Tascam ist eigentlich nur 14 Kanal plus 2 digitale Eingänge über AES/EBU bzw SPDIF (umschaltbar), allderings ohne Sync. Schön ist das direkte, analoge Monitoring, allerdings ohne jegliche Möglichkeit, sich einen Monitormix zu erstellen.

Motu 8Pre: wenn Du mit erweiterbar Kaskadierung meinst, so würde ich das lassen, da gibts Probleme, ist hier auch im Forum zu lesen, ich meine pico hat dazu was geschrieben.

Vielleicht ebenfalls mal anschauen:

Tascam M-164UF (angeblich abgekündigt, aber hier noch zu haben)
Alesis Multimix 16 Firewire oder USB2.0

Beide sind Mischpulte mit eingebautem Mehrkanalinterface, wobei bei Alesis der Interfaceabgriff leider postfader erfolgt, was man aber umlöten kann (nur für Experten, Anleitung hier im Forum). Das Tascam müßte, wenn ich mich nicht verlesen habe, prefader aufnehmen können. Allerdings ist da das Konzept etwas seltsam und einige Eingänge haben nur Cinchbuchsen.

Dann wäre da noch das Edirol UA-101 zu nennen, welches es aber nicht mehr neu zu kaufen gibt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Moinsen!

Also bei meinem alten Interface (Hercules FW 16/12) war hauptsächlich wohl das Netzteil im A.... Zufällig hatte ich hier noch ein "ähnliches" gefunden (Org. lieferte 16V, als Ersatz läuft's nu mit 'nem 12V). Somit lief es wieder einigermaßen. Allerdings Brummst auf den Ausgängen jetzt sehr Ekelhaft und gestern und heute isses mir je einmal abgekackt. Werde evt. heute noch was neues Bestellen.

Ich habe mir auch noch sehr viele Testberichte und Herstellerseiten von diversen Interfaces angeschaut und tendiere mittlerweile zum (ups, war oben je noch nicht einmal in der engeren Auswahl :)) Focusrite Saphire Pro 40. Laut Testberichten soll da Teil einfach eine spitzen Qualität haben, es ist auch per ADAT erweiterbar, der Software Mixer soll sehr flexibel sein und der Software Support schaut auch gut aus (Irgendwo habe ich wenigstens eine offizielle Lion Ankündigung gesehen, und es gibt Zugriff auf Beta-Treiber).

Zum Edirol:
Ja, ich hatte auch schon gesehen, dass es wohl ein Auslauf Model ist, was mich vom Kauf noch eher abschreckt. Der Raumanalyzer wäre für mich schon interessant gewesen (nehme eh nur im Proberaum mehrspurig auf, und wir haben nur einen Raum), allerdings soll der nicht so wirklich was bringen.

Zum ESI:
Ich weiß nich... mein Bauch ist von dem nicht so begeistert, und es hat nur 2 Preamps. Ich denke, qualitativ liegt das ungefähr auf dem Level meiner bisherigen Hercules, und wenn ich mir schon etwas Neues anschaffe, dann auch gern ein Level weiter. ;)

Das Tascam US-2000 würde wohl ungefähr in der gleichen Klasse liegen, wohingegen das Focusrite einfach einen Tick besser zu sein scheint, und mit ADAT-Erweiteung habe ich dann 16 Kanäle zur Verfügung.

Das Motu ist mir dann auch ein wenig zu teuer für zu wenig Funktionalität, das P/L-Verhältnis stimmt für mich einfach nicht.

An den beiden Mixern von Alesis und Tascam stören mich einfach die Inputs (Alesis 8 PreAmps & 4 St-Pärchen, Tascam Chinch?!? Wer braucht Chinch? ;)) Für mich ist das einfach nicht das Passende.

So viel zu meinen Überlegungen soweit... ;)
 
Daß das Ding brummt, wundert mich nicht. Schau mal die Leistungsdaten beider Netzteile zusätzlich an. Der Mixer will 16V, Du lieferst 12V. Das ist schon außerhalb der Regelgrenze von diesen Dingern. Der Mixer zieht zudem ordentlich am Ausgang des schwachen Netzteils, und somit zieht der Spannungsregler auf der Eingangsseite zusätzlich Saft, die er aus dem davorgeschalteten Siebkondensator bekommt, der eigentlich die Wellen der gleichgerichteten Spannung glätten soll. Somit bricht sozusagen die Glättung zusammen und irgendwann wirds dem Regler zuviel - der schaltet dann ab, weils ihm schlicht auch zu heiß wird. Sowas bitte nicht machen, kann bei ungünstigen Umständen einen schönen Netzteilbrand geben, wenn da bei den Komponenten gespart wurde.

Das Focusrite habe ich auch gesehen, aber wenn eine Adat-Expansion in Frage kommt, schau auch mal ein gebrauchtes Moiu 828 MKII Firewire an. Das kannst kaskadieren oder auch per Adat erweitern. Gibts auch als kleinere Version, die sich Ultralite nennt.

Beim Tascam würde mich persönlich das Fehlen eines Cuemix stören. Gleiches gilt für das US-1800, welches nur ein geschminktes US-1641 ist.

das Edirol ist inzwischen durch das UA-1010 ersetzt worden.

Ich selbst schaue mir gerade MOTU 828MKII und ESI 1808 an.
 
Ja, dass mit dem Netzteil wundert mich auch nicht. Was da genau passiert weiß ich zwar nicht, aber es Läuft! :)
Mit dem alten hatte ich auch immer schon Probleme, vorallem im Sommer. Deshalb habe ich mir schon gedacht, dass es einfach überhitzt war. Zur letzten Recording Session hatte ich das Netzteil aufgesägt und 'ne dicke Alu-Schiene raufgeklebt... Hat 'ne weile gut funktioniert... aber ich glaube, sowas sollte ich hier leiben nicht erzählen... ;)

Das Motu 828 kenne ich sogar, hatte mal ein Kollege von mir. Wäre schon was feines, aber leider zu teuer... :(
Und das Ultralite hat mir leider zu wenig Eingänge, und keine ADAT Erweiterung. Gleiches gilt leider auch für das UA-1010.
 
aber ich glaube, sowas sollte ich hier leiben nicht erzählen... ;)

insbesondere MIR nicht (altgedienter Hobbyelektroniker). So Aktionen haben bei Manchem schon einen Besuch beim Kardiologen erforderlich gemacht - wenn nicht gar schlimmeres. Willichgarnichtdrandenken ...

Wenn das alte Netzteil sich überhitzte, dann war schon das falsch dimensioniert. Schätze mal, es ist was trafobasiertes, da kann man mit nötigem Knowhow sich was schönes Neues bauen (oder kaufen). Wenn ich allerdings die Berichte über das Teil hier im Forum so lese, scheint mir die Hardware recht wackelig bzw. mit der heißen Nadel gestrickt zu sein, sonst hätte ich Dir das Ding vielleicht abgeluchst ...
 
Hmm, ich glaub vom "was Neues bauen" lass ich da mal lieber erst recht die Finger! :) Nach einem Neuen hatte ich schon vor ein paar Jahren gesucht, aber hab nirgendwo eins mit 15V (nicht 16V, war ein Tipfehler von mir) gefunden. In einigen Foren hatte ich damals auch schon immer den Hinweis auf das Netzteil gefunden, was wohl die Probleme verursacht. Ich musste es auch schonmal einschicken, weiß aber nicht mehr, was die da ausgetauscht hatten. Guten Gewissens könnte ich das Teil aber auch nicht mehr verkaufen. ;)

Ich denke, ich werd mir das Focusrite mal bestellen, damit mein altes in den Ruhestand geschickt werden kann...
 
Guten Gewissens könnte ich das Teil aber auch nicht mehr verkaufen. ;)

Naja, was hast davon, wenn so eine Elektronikleiche bei Dir zuhause rumfliegt ... Sagen wirs mal so: wenn das Ding halbwegs vernünftig am Mac läuft (müßte an einen G4 1GHz unter Tiger ran, sehe gerade, daß das Ding zu Pantherzeiten rauskam, sollte daher also gehen) biete ich an, es Dir zum Bastlerpreis zu "entsorgen" (mach Dir einfach mal Gedanken drum und schreib mir ne PN), Netzteile hab ich genug oder auch mal schnell eins passend aufgebaut.

Ich muß hier meinen sperrigen Yamaha-Mixer (MG166C) loswerden und so ein Ding wäre ein guter Ersatz denk ich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi Blackwithmaster
Ich habe mir einen Alesis Multimix 16 FW "zurechtgebogen". Jetzt kann ich 16x one trach recording fahren und das Pult gleichzeitig als Livemixer mit Monitor Bus und Effekten nutzen. Hab gestern dazu dei Tutorial Video ins Forum und in Youtube gestellt.
http://www.youtube.com/watch?v=5HdArRsEGP8
An den 8 Line Eingängen habe ich jetzt 8 Mic-Preamps /Ultragain angeschlossen. Damit ist das Signal der Sänger / BD schon mal mit 1-2 kompimiert.
Gruß Leobeo
 
Zwar 80€ drüber, aber vielleicht trotzdem mal einen Blick wert: http://www.echoaudio.com/Products/FireWire/AudioFire12/index.php

Stabile Treiber, sehr gute Wandler - einfach ein gutes Interfaces.
Für mehr Inputs kannst du 2 davon kaskadieren.

Hat halt keine Preamps an Bord, aber da du ja schon ein SMpro8 hast wäre es vielleicht eine sinnvolle Ergänzung und geht qualitätsmäßig schon in Richtung professionell :)
 
Ich bin (einer von vielen) zufriedenen Saffire-Nutzern am Mac (SaffirePro40).
Der aktuelle Treiber (MixControl 2.4) ist laut Focusrite kompatibel zu Lion.
(Ich bleibe aus anderen Gründen meinem Schneeleoparden noch eine ganze weile treu ;) )

Die MicPreamps sowie die zwei Gitarrenvorstufen sind sehr gut.
Das beste (für mich) ist wirklich die MiXControl Software. Für jeden Ausgang ein eigenes 20-Kanaliges "Mischpult", das aus Hardwareeingängen und Softwarezuspielungen bestehen kann. Individuelle Mixe für die zwei Kopfhörerbuchsen. Und das funktioniert in einer Fix-Konfiguration auch noch ohne Rechner.
Auch die Latenzwerte lassen keine Wünsche offen - ich kann mit Logics Amps Gitarristen und mit E-Drum + AMT-8 + Logic auch Schlagzeuger zufriedenstellen.

Ich missbrauche als Adatwandler einen alten Fostex-HD-Recorder und habe auch damit keine Probleme.

Vorher hatte ich für alle Hardware einen Mackie 1642-Mixer - der steht jetzt im Bandproberaum - brauche ich nicht mehr.


Clemens
 

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