Welches Setup würdet ihr vorschlagen?

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hero182
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Hi und erstmal sorry, denn mein Anliegen gehört nicht in dieses Unterforum, aber es gibt schlicht kein passendes dafür.

Da ein Gitarrist aus unsrer Coverband (Reportoire ist vielfältig) ausgeschieden ist, übernehme ich nun (neben dem Gesang) die E- und A-Git.; ein zweiter Gitarrist ist noch vorhanden, es gibt keine strikte Aufteiliung zwischen 1. und 2. Gitarre. Insgesamt brauche ich 3 Stimmungen: normal, Halbton tiefer und Ganzton tiefer. Keine offenen Tunings etc; die A-Git. braucht nur eine Stimmung

Vorhanden sind:
- 2 E-Gitarren (die sollen weiterhin benutzt werden, bin zufrieden damit)
- diverse A-Gitarren, und hier gibt es ein Problem: Meine Lieblingsgitarre hat keinen Pickup (Abnahme per Mikro ist mir zu umständlich und ich habe Angst wegen Feedback), und meine A-Gitarre mit magnetischem Pickup klingt mir nicht schön genug
- DI-Box
- älterer Line6 Spider-Amp
- PA-Anlage (reicht für unsere Zwecke, bei Bedarf wird ne größere/bessere gemietet)
- Monitoring per In-Ear

So, nun meine Frage:
Wie würde euer Setup in dieser Situation aussehen?
Meine Baustellen:
- Brauchbarer A-Git.-Sound: Pickup nachrüsten in die Lieblingsgitarre (Taylor BigBaby; bin sehr zufrieden damit)? In die DI-Box, oder direkt ins Pult? Mit der vorhanden Gitarre (mit magnet. Pickup) solange experimentieren, bis der Sound passt (wird das je passieren?)? usw usw.....
- E-Git: dritte E-Git kaufen? Ich denke da auch an der Platz auf der Bühne, der ggfs recht klein sein kann. Kann ich eine heruntergestimmte Gitarre imitieren, sodass ich nur eine Gitarre brauche (siehe unten)? Oder muss doch ne 3. her?
- Amp: Ich würde gerne mit einem Floorboard (Pod 500 oder Tonelab EX; hierauf bezieht sich die Frage mit der "Simulation einer heruntergestimmten Gitarre") direkt in den Mischer gehen. Ist das ne gute Idee? Oder doch erst mit dem Spider versuchen (der wird schnell an seine Grenzen stoßen, oder? Er hat nur 4 Speicherplätze)? Hat jemand ganz andere (rückenfreundliche) Alternativen?

Wie würdet ihr diese Situation lösen? Ich bin für jede Idee dankbar.
Zum Budget: ich möchte möglichst wenig ausgeben, aber wo nötig wird investiert. Und zwar so viel, wie nötig ist, um einen 1A Sound zu bekommen. Ich will mich damit nicht vor top-Coverbands verstecken müssen.
Danke im Voraus für eure Anregungen.
Ach ja, Ganz wichtig(!!!): Wie ihr zwischen den Zeilen schon lesen könnt, sollte das Equipment so schlank wie möglich gehalten werden.
 
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dreod
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http://line6.com/jtv-59/features

Da du anscheinend Modelling nicht abgeneigt bist: Line 6 Variax. Gitarrentechnisch gibts auch verschiedene Designs (59,69,89)
Downtunings, Akustikgitarren Simulation, Les Paul, Strat, Rickenbacher usw usf. -> Simulation des über Piezo abgenommenen Signals. Normale Pickups sind zur normalen Verwendung auch vorhanden (Bei alter Variax Serie fehlen die)
Schau beim Link unter DreamRig was mit dem entsprechenden Floorboard alles möglich ist.

Die Akustiksounds sind anscheinend ganz brauchbar, konnte allerdings ein derartiges Teil noch nie live bestaunen.

Einmalig investiert, fast unendlich viele Möglichkeiten.
 
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hero182
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Danke für die Antwort. Ich kannte die Variax schon, aber ich wusste nicht, dass die auch per Knopfdruck "runterstimmen" kann. Find ich fantastisch.
Allerdings sind mir 2 Dinge unklar:
- kann die Variax alle ihre Sounds auch über Klinke ausgeben, oder brauche ich da unbedingt den Spezianschluss?
- der Pod HD500 hat wohl auch eine pitching-Funktion: Heißt das, ich könnte mir die Variax sparen und das runterstimmen über den Pod machen?
 
dreod
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Die Variax kannst du normal per Klinkenausgang an einen üblichen Verstärker anschliessen. Die früheren Variax (300-700) liefen dann nur über ne Batterie und das nicht ziemlich lange. Die neuen allerdings, haben einen leistungsfähigen Akku eingebaut.

Das Spezialkabel benötigst du meines Wissens nach nur, wenn du die Kommunikation zw. Floorboard (POD HD500) & Variax willst (Eben z.B. Amp, Effekt & Auswahl der Variax ändern mit einem Knopfdruck). Und wenn du ohne Akku spielen willst, bzw evtl auch zum Akku aufladen?

Kenn den Pod HD500 nicht näher. Das eingebaute Modul der Variax verfügt halt gegenüber einer normalen Gitarre über die Möglichkeit, die einzelnen Saiten separat zu bearbeiten, abgenommen über die einzelnen Piezoelemente. Inwiefern sich das qualitativ auf solche Simulationen auswirkt, weiss ich nicht. Wird aber wahrscheinlich doch bemerkbar sein. Zugunsten der Variax. Der Pod würde ja nur das "vermatschte" Summensignal der Magnettonabnehmer bekommen. (Im Falle einer normalen E-Gitarre)

Zudem kannst du bei einer Variax passend zur Stimmung auch die Pickups über die Software so zusammenstellen, wie du sie gerne hättest UND die Lautstärke der einzelnen Saiten konfigurieren!(Kabel zur Datenverbindung kostet allerdings extra, meine ich mal gelesen zu haben)

Und: Du hast auch relativ hochwertige Akustiksimulationen mit der Variax zur Hand. Die sind generell sehr gelungen und nicht vergleichbar mit etwaigen Bodentreter. Benötigt allerdings auch einen entsprechenden Verstärker, z.B. Akustikamp. Über E-Gitarrenverstärker ists halt solala.

Wie gesagt: Ich persönlich habe eine solche Gitarre noch nie angespielt und kann dir nur so wiedergeben, was ich aus div. Testberichten und Aufnahmen herausgehört und gelesen habe.
 
dreod
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Achja, um noch die Nachteile einer Variax zu nennen:
- Palm mutes sollen leicht anders klingen, resp. nicht direkt gleich funktionieren
- Das Feeling und der Look bleibt halt derselbe.
 
Michi
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Das Problem mit den verschiedenen Stimmungen könntest du vllt mit einem Whammy-Pedal lösen (z.B. https://www.thomann.de/de/digitech_whammy_4.htm).
Ich glaube, das man die Gitarre dann beliebige Intervalle herunterstimmen kann (bis zu einer Oktave!?).
Ich weiß aber leider nicht wie gut das in der Realität funktioniert, weil ich noch nie eins besessen habe :redface:.
 
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hero182
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Hey Leute!

Hab mir heut den Pod HD500 und die Variax JTV 89 (weil 24 Bünde und günstiger als die anderen) geholt.
Ich will noch kein endgültiges Urteil fällen, aber nach erstem Antesten bin ich sehr zuversichtlich.
 

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