Werksamples für neue Syntis erstellen!

von Leef, 21.05.08.

  1. Leef

    Leef Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.05.08   #1
    Sicher hat sich der eine oder andere schonmal gefragt, wo kommen denn eigentlich die Werksamples her? Sicher steht dort ein ganzes Team von Sounddesignern dahinter und werkelt daran rum, aber weiß jemand etwas genaueres?

    Welche Vorgaben gibt es? Wie erzeugt man Samples die nie dagewesen, frisch und ansprechend klingen? Wieviel Herstellerpolitik ist mit im Spiel? Z.B. bei der Wahl der Presets, dem allgemeinen Klangcharakter? Wie dartf ein neuer Synt klingen? Wie muß er klingen?

    Fragen über Fragen, aber jedem schon begegnet, aha - das ist der neue Roland, klingt typisch Roland. Ja wie klingt denn typisch Roland?

    Ein spannendes Thema findet ihr nicht? Also, wer weiß etwas genaueres über den Prozess wie Werksamples für neue Geräte entstehen?
     
  2. toeti

    toeti Keys Moderator

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    Erstellt: 22.05.08   #2
    Hi,

    ich weiß da jetzt leider mal nicht so viel drüber: Aber Werkssamples und die Presets sind zwei Sachen, die sich doch sehr deutlich unterscheiden.

    Ein und das selbe Sample kann sich auf nem Motif ganz anders anhören als im Fantom oder Kurzweil, wenn man damit ein Preset baut.
     
  3. Leef

    Leef Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.05.08   #3
    Sorry, da habe ich die Begriffe etwas gemischt. Im Grunde meine ich natürlich beides. Die Samples als Grundlage für die Presets :p
     
  4. Boogie_Blaster

    Boogie_Blaster Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.05.08   #4
    In den einschlägigen Fachmagazinen gab's ja hin- und wieder Artikel, wo Sounddesigner aus dem Nähkästchen geplaudert haben, z.B. die J-Files von John Bowen oder auch viele Peter-Gorges-Artikel.

    Jedenfalls ist es wohl so, daß man sich über beides (Patches und Samples) durchaus sehr große Gedanken macht und da wenig dem Zufall überläßt - schließlich sind die eingebauten Sounds für die breite Masse der Anwender das herausstechendste Kauf/Entscheidungskriterium.
    Daß man trotzdem immer was zu meckern hat, liegt in der Natur der Sache: kein anderes Instrument muß so viele Musikrichtungen, Anwendungsfälle und Geschmäcker abdecken - klar, daß da vor allem Kompromisse geschlossen werden müssen. Ich denke, ein grpßer Teil der Sound-Entwicklung geht für Auswahl und Abwägung drauf, was rein kommt und was nicht...
     
  5. Tax-5

    Tax-5 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.05.08   #5
    Sehr interessant...
    Ich denke mal dass die meisten Synthetischen Grundsamples von Romplern auf alten analogen Kisten basieren.. (Besonders wenn ich Namen wie: Matrix Brass, MiniLead oder OB-Phat lese...)

    Ich habe auch einmal gelesen dass verschiedene EP-Roms gebrannt werden....(ist bei Yamaha so:) und der Sitz am anderen Ort der Welt dann sagt: Dieses Sample ist Müll, da brauchts noch n Piano und dem Chor müsst ihr noch n EQ verpassen...

    Im CS2x zum Beispiel sind einige Samples eine Speak n Spell zu hören...
    Im übrigen habe ich auch gelesen dass für die Erweiterungskarten der SY Serie ein Akai S1000 verwendet wurde um die Sounds aufzunehmen...
     
  6. waldorfer

    waldorfer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.05.08   #6
    Da ich gerade den Sonic Cell bekommen habe - kann ich sagen wie Roland klingt.
    Glitzernd. Es fehlt mitunter etwas Substanz, aber oben rum ist sehr viel. Exiter-Klang mal ganz grob gesagt.
    Yamaha klingt für mich etwas mittiger - aber mitunter teilweise etwas synthetisch auch bei Natursounds - setzt sich Live aber immer gut durch.
    Korg klingt mir manchmal zu analytisch - ich denke darum ist auch mal die Röhre reingekommen.
    Fusion klingt erdiger - mehr Substanz dafür oben nicht ganz so breit.

    Natürlich bvekommt man jeden auch etwas in die andere Richtung, aber das würde ich mal als Tendenz drauif schreiben

    Also sie ergänzen sich alle ziemlich gut und das liegt natürlich an der Phllsosphie jedes einzelnen Herstellers.

    Auf jeden Fall sind da Teams am werkeln - schnell mal 20 Leute, die nur für Sounds und Samples zuständig sind. Dann wird natürlich auch oft in die eigene Schublade gegriffen um ein bisschen Abwärtskompatibel zu sein und auch um Kosten zu sparen.

    Also dem Ganzen wird natürlich sehr viel Gewicht beigemessen, wie Boogie schon sagte, ist es oft DAS Kaufkriterium schlechthin.
     
  7. Martman

    Martman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.05.08   #7
    Schwurbel™? (SCNR)


    Martman
     
  8. waldorfer

    waldorfer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.05.08   #8
    Nein kein Schw.....
    Es sind ja PCMs, die Maschine klingt deutlich reiner, als schlechte VA Algos.
    Aber du hast ja auch Roland ;)
     
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