Wert Yamaha CLP 480

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Baramis
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Hallo,
kurz und bündig, wie es der Thread-Titel bereits sagt:
Was würdet ihr sagen, welchen Wert ein Yamaha CLP 480 in gutem Zustand noch wert ist?
 
Das was jemand bereit ist zu zahlen.

Ebay und Kleinanzeigen gecheckt? Da stehen die überhöhten Preisvorstellungen.

Baujahr? Erstbesitz?

Soll von 2014 sein. Ich würde es nicht mehr kaufen.

Wenn ich jemandem der es kaufen will raten soll, der Zustand top ist, würde ich die Grenze bei 450,--€ bis 500 ziehen.
 
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Es wurde bei der Namm 2011 vorgestellt. Damit ist es ca. 12-15 Jahre alt. Da kann die Tastatur schon ziemlich runtergespielt sein. In Beispielvideos fand ich es vom Sound her gar nicht schlecht. In den Kleinanzeigen steht eins für € 1.299,-. Wenn ich aber heute € 1.299,- für ein Digitalpiano ausgeben will, kaufe ich ein neues.

Viele Grüße,
McCoy
 
Das was jemand bereit ist zu zahlen.
Ja, das ist klar. Geht halt um eine ungefähre Einschätzung.
Ich kann es auch anders formulieren:
Was wärt ihr bereit für ein CLP 480 zu bezahlen, wenn ihr es haben wolltet ;)

Kleinanzeigen habe ich gescheckt. Da taucht das nur selten auf.
Aber generell sind Preisvorstellungen bei kleinanzeigen allgemein nicht sehr aussagekräftig.
Bei E-Pianos kommt mir das gerade besonders extrem vor.
Die meisten Verkäufer wollen für aktuelle Modelle oder die Vorgänger
oder Vor-Vorgänger des aktuellen Modells 90-120% vom Neupreis haben.
Völlig unrealistische Mondpreise.
Und deshalb leider auch keine vernünftige Orientierung für einen fairen, angemessenen Preis.
 
Ja, das bei Kleinanzeigen habe ich gesehen. 1300 Euro kommt mir auch einiges zu viel vor. Auch mit (hochwertigem) Kopfhörer und Hocker.
Es ist ein digitales Gerät, die Sounds verbessern sich dank Speicherplatz und besserer Technik rapide, die Einbindung in vorhandene digitale Infrastruktur schreitet auch immer weiter voran. Und wie du schreibst, gibt es gerade bei der Tastatur Abnutzung. Die Foren sind voll mit Fragen zu defekten Tastaturen.

Hintergrund meiner Frage ist, dass eine Bekannte ihr CLP 480 eventuell verkaufen möchte und mich gefragt hat, ob ich den Wert einschätzen kann.
Ich tue mich damit aber schwer. Es war mal das Flagschiff von Yamaha und richtig teuer. Und ich gönne meiner Bekannten auch, dass sie dafür möglichst viel bekommt. Angesichts des (Entwicklungs-) Alters von 15 Jahren würde ich aber denken, selbst 1000 Euro wäre schon ganz schön hochgegriffen und vor allem ein sehr guter Preis für den Verkäufer und kein fairer Preis für beide Seiten!?
 
Siehe oben, habe meine Ausführungen ergänzt.
 
Hintergrund meiner Frage ist, dass eine Bekannte ihr CLP 480 eventuell verkaufen möchte und mich gefragt hat, ob ich den Wert einschätzen kann.
Das CLP-480 hat die NW Tastatur, das war die erste Variante der GH3 mit weissen Holztasten. Für den Wert wird es neben der Optik sehr darauf ankommen, wie weit die Tastatur abgespielt wurde.
Bei den Tastaturen ist die Ära der vergleichsweise schwer gewichteten GH3 auch vorbei, sie ging immerhin über 20 Jahre. Als Nachfolger hat man sich bei Yamaha dann schon vor einigen Jahren für das genaue Gegenteil entschieden.

Ist der Zustand der Mechanik noch richtig gut und das Instrument auch sonst in ansprechendem Zustand, könnte ich mir den Preis nahe bei dem eines aktuellen Einstiegsinstruments mit etwas Ausstattung vorstellen. Das wären noch 600 bis 800 Euro, beim Hocker würde ich einen Wert von 50% NP auch nur bei guter Qualität und gutem Erhaltungszustand annehmen.

Den hochwertigen Kopfhörer kann man im Board der auf Ebay besser allein für sich verkaufen, gerade AKG, Beyerdynamic, Sennheiser halten sich bei gutem Zustand der Polster, des Kabels und möglichst im Originalkarton angeboten ganz gut.
Bei Sony und Denon müsste man ggf. erst recherchieren, wie das Modell vermarktet wird, bei manchen bietet der HiFi-Markt eher Nachfrage.

Gruß Claus
 
Ok, das sind doch schon einige Einschätzungen. Und die decken sich auch ungefähr mit dem, was ich angenommen habe. Aber da ich mir nicht sicher war, ist es gut, nochmal eure Bestätigung zu bekommen. Vielen Dank. Mal wieder toll, wie schnell man hier von euch fundierte Hilfe bekommt (y)
Dann gebe ich das mal so weiter. Wird der Dame wahrscheinlich nicht gefallen, weil ich vermute, sie erhofft sich mehr. Aber so ist eben die Realität in der digitalen Welt :rolleyes::)
 
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Wenn es für sie wertvoller ist sollte sie es lieber behalten :)
 
Genau das habe ich auch schon gedacht...
 
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...
Aber generell sind Preisvorstellungen bei kleinanzeigen allgemein nicht sehr aussagekräftig.
...

... was sicher zum Teil auch daran liegt, dass viele "Kaufinteressenten" grundsätzlich erst Mal die Hälfte des angegebenen Preises anbieten.
Wenn man dann ein bisschen hin und her verhandelt, kommt am Ende dann ein halbwegs realistischer Preis raus.

Das ist auch Grund, warum ich beim Verkauf über solche Plattformen immer einen nicht verhandelbaren Festpreis reinschreibe.
Das erspart einem viele unnötige Nachrichten und schreckt (manchmal) auch die "Sagst du letzte Preis!"-Fraktion ab ;)
 
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... was sicher zum Teil auch daran liegt, dass viele "Kaufinteressenten" grundsätzlich erst Mal die Hälfte des angegebenen Preises anbieten.
Wenn man dann ein bisschen hin und her verhandelt, kommt am Ende dann ein halbwegs realistischer Preis raus.

Das ist auch Grund, warum ich beim Verkauf über solche Plattformen immer einen nicht verhandelbaren Festpreis reinschreibe.
Das erspart einem viele unnötige Nachrichten und schreckt (manchmal) auch die "Sagst du letzte Preis!"-Fraktion ab ;)
Ich habe letzte Woche mein altes Yamaha P140 Stagepiano mitsamt original Unterbau/Ständer bei kleinanzeigen.de angeboten. Das kam bereits vor 20 Jahren auf den Markt. Damals zum Preis von 1.200 €, was damals ja nicht wenig war. Nachdem ich dort andere Angebote zwischen 350 und 1.000 € (!) gesehen hatte (meist ohne den passenden Ständer), hab ich mein Piano dann für 300 € angeboten. Nach 5 Tagen hatte sich tatsächlich genau ein einziger Interessent gemeldet. Der hat es dann auch genommen für 270 €. Obwohl ich Festpreis reingeschrieben hatte, wurde dennoch verhandelt. In dem Fall auch gut, sonst wäre ich es wohl gar nicht los geworden. Die anderen Angebote für ein P140 bei kleinanzeigen.de sind teilweise auch schon über ein halbes Jahr drin.
 
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Ich biete nur noch über Ebay an, weil es dort seit dem Verkauf von KA und nach internen Erneuerungen geschmeidiger läuft.
So gibt es z.B. für beide Seiten gebührenfrei sichere Zahlungsabwicklung, eine bessere Angebotserstellung, jederzeit anpassbare Anzeigen usw.

Dabei setze ich auch einen realistischen Festpreis an, als Spielraum denke ich z.B. beim Portable an Übernahme der Versandkosten (Hermes, zuletzt rund 34 Euro).

Gruß Claus
 
Ich kaufe grundsätzlich gerne gebraucht. Natürlich auch, um Geld zu sparen, aber auch aus Gründen der Nachhaltigkeit. Bei Ebay war ich früher sehr viel unterwegs. Leider haben die zu viele Fehlentscheidungen getroffen und ihre Seite immer weiter verschlechtert. Das Angebot an gebrauchten Artikeln ist deshalb heute extrem viel kleiner. Und auch viel kleiner als bei kleinanzeigen. Da haben wir nur wieder die zu 90% völlige unrealistischen Preise, was die Suche jedenfalls für mich ziemlich frustrierend macht. Und die "Letzte-Preis"-Interessenten gibt es, aber die kann man ja ignorieren. Deshalb seinen Angebotspreis einfach mal viel zu hoch anzusetzen halte ich nicht für erfolgversprechend. Ich würde mir jedenfalls bei einem Verkäufer, der völlig überhöhte Preise für seine Sachen aufruft, nicht die Mühe machen, ihm noch zu schreiben. Beispiel Roland HP 704: gibt es bei kleinanzeigen gerade vier Stück, alle für ungefähr den gleichen Preis, 1800-1900 Euro. Neu im Handel ab 1899 Euro mit Versand. Da sind diese Preise doch keine Verhandlungsgrundlage.
Ich glaube, diese Preise kommen oft zustande, weil irgendwer damit anfängt, so einen Preis zu verlangen, und andere sehen das und stellen ihr Zeug für den gleichen Preis rein, weil sie denken, das funktioniert. Tut es aber nicht. Die stehen dann ja monatelang dort, und keiner kauft es. Da könnte einem als Verkäufer auch irgendwann ein Licht aufgehen :)
 
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Leider haben die zu viele Fehlentscheidungen getroffen und ihre Seite immer weiter verschlechtert. Das Angebot an gebrauchten Artikeln ist deshalb heute extrem viel kleiner.
Ich war seit spätestens 2001 bei Ebay und habe sowohl die damals noch gute Community wie den Abstieg in den Folgejahren und die Gebührenanstiege erlebt. Nach Abschied aus Frust darüber hatte ich mein erstes Konto geschlossen, aber 2007 meinen bis heute bestehenden Account eröffnet. Damit war ich aber nie wieder so aktiv wie in den ersten Jahren.

Meine aktuelle Einschätzung von Ebay ist, dass die vielen Fehlentscheidungen zur Einschränkung des privaten Handels mehr als korrigiert wurden, die Benutzeroberfläche und die Features waren bei meinen Verkäufen Anfang 2024 sehr gut.

Auf KA hatte ich damals für 3 Angebote von 2 Trompeten und 1 Posaune zusammen definitiv mehrere Stunden mit Rückfragen, Abstürzen der Konversation ohne Wiederherstellung und typischen Betrugsmaschen zu tun gehabt, aber über Wochen keinen Verkauf zustande gebracht.

Auf Ebay gingen die gleichen Angebote dann binnen 3 Wochen für rund 3.500 Euro weg, die Preise waren bis auf kosmetische Korrekturen die gleichen. Im Folgemonat verkaufte ich noch ebenfalls sehr zügig und schmerzfrei eine weitere Trompete und mein Roland FP-30.

Die Kontakte am Rande wie vertiefende Fragen zum Zustand usw. waren ok und freundlich. Dazu die Vorteile bei der Angebotserstellung, die gute Dokumentation samt der zuverlässigen Nachrichten und die für beide Seiten sichere Zahlungsabwicklung ohne Gebühren, besser konnte das gar nicht laufen.

Gruß Claus
 
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