Wer kennt das Yamaha CLP 585?

  • Ersteller Mshamba
  • Erstellt am
M
Mshamba
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
15.08.14
Registriert
13.12.11
Beiträge
5
Kekse
0
Ort
Radeburg, Germany
Hallo,

ich begeistere mich derzeit für die neue Yamaha CLP Serie und überlege mir das CLP 575 zu kaufen. Doch bevor ich das mache wäre die Frage hier in die Runde ob jemand das CLP 585 kennt? Ist dieses die nahezu 1000 Euro Aufpreis wert? Soll ich das noch mitinvestieren?

Wäre nett wenn jemand beide kennt und mir was dazu sagen kann. Vielen Dank!

Viele Grüße
Florian
 
Eigenschaft
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hi, schau dir halt mal die zusätzlichen Features an und überlege, ob sie dir 1000 (!) € wert sind:

- 6* 30 Watt Boxen (statt 4* 40 Watt)
- Gegengewichte im Diskant / Niederdruckschwere im Bass
- 48 Voices + 480 XG Voices + 14 Drum/ SFX Kits + GM2 + GS (für GS Song Playback)
- Tastaturabdeckung mit Notenablage zuklappbar (beim 575 zum Schieben)
- ~10cm höher und 18kg mehr Gewicht

Möchtest du Midi-Files mit allen Voices abspielen oder Arrangements mit verschiedenen Instrumenten erzeugen?
Die Tastatur musst du ausprobieren, ob dir die zusätzliche Gewichtung wichtig ist.
Ob der Klang mit dem 3-Wege-System mit 6 Boxen deutlich besser ist, musst du dir auch selber anhören.

Im Test von Tastenwelt steht noch ein Tipp, dass man statt einem Rabatt den USB-WLAN-Adapter als Zugabe (kostet normal 79€) verhandeln könnte.
Außer du hast eh kein iPad/iPhone oder der Händler gibt dir mehr als 3% Rabatt ;).
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Ja, diese technischen Daten sind mir geläufig - und ich zweifle eben erheblich ob es die 1000 Euro wert sind. Mir käme es rein aufs Klangbild und den Tastaturanschlag drauf an. Da würde ich mich freuen wenn jemand hier beide Pianos bespielt hat und was dazu sagen könnte :)
Wobei ich ja wie beschrieben mich eigentlich eh auf die günstigere Variante eingeschossen habe. Aber man weiß ja nie, am Ende sagt jemand "wenn Du eh schon soviel ausgeben möchtest dann lege UNBEDINGT die 1000 Euro auch noch drauf" ;)
 
Hallo,

ich begeistere mich derzeit für die neue Yamaha CLP Serie und überlege mir das CLP 575 zu kaufen. Doch bevor ich das mache wäre die Frage hier in die Runde ob jemand das CLP 585 kennt? Ist dieses die nahezu 1000 Euro Aufpreis wert? Soll ich das noch mitinvestieren?

Wäre nett wenn jemand beide kennt und mir was dazu sagen kann. Vielen Dank!

Ich habe mir mal die Mühe gemacht und bei Yamaha diesbezüglich nachgefragt - hier die Antwort:
Nüchtern betrachtet hat der User "toolsche" von den Fakten her recht:

- 6* 30 Watt Boxen (statt 4* 40 Watt) à genauer gesagt (30W + 30-w + 30W) x 2
- Gegengewichte im Diskant / Niederdruckschwere im Bass àdie Gegengewichte sind nicht nur im Diskant; sie sorgen nicht nur für ausbalancierte und präzise Kontrolle beim Spiel , sondern z.B. für ein verbessertes "Zurückfedern" der Taste
- 48 Voices + 480 XG Voices + 14 Drum/ SFX Kits + GM2 + GS (für GS Song Playback) àdie XG Voices lassen sich auch anwählen und auf der Tastatur spielen!
- Tastaturabdeckung mit Notenablage zuklappbar (beim 575 zum Schieben)
- ~10cm höher und 18kg mehr Gewicht

à gerade bei den letzten beiden Punkten könnte der Aspekt des Designs noch unterstrichen werden - denn das CLP-585 kommt ja in einem sehr klavier-ähnlichen Gehäuse daher, bei dem man sich die Frage erlauben darf, ob es sich hierbei - im ersten Eindruck betrachtet - überhaupt um ein digitales Instrument handelt.

Außerdem verfügt das CLP-585 über ein Upright-Piano-Sample und - was allerdings tatsächlich nur der Yamaha-Spezialist weiß - die Güte der Piano-Samples ist ein bisschen besser als in den kleineren Modellen.
Hier geben wir keine Details an, aber das merkt man schon, wenn man die Instrumente spielt… und gerade in Verbindung mit Sound und Tastenanschlag wird das Gesamtbild damit abgerundet.

Ich würde nicht zwingend sagen, dass man "UNBEDINGT die 1000 Euro auch noch drauf" packen sollte - aber auf jeden Fall sollte man aufgeschlossen dem CLP-585 gegenüber sein, nicht mit Hinblick auf 1000,- Euro, die man mehr ausgeben müsste, sondern einfach um das Flaggschiff zu erleben und für sich selber zu entscheiden, welches Modell die beste Wahl ist (vielleicht sogar auch mal das Hybrid Piano NU1 anspielen?).

Ich hoffe, ich kann mit meiner Info weiter helfen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Also mir waren es dir 1000 Euro nicht wert, aber das musst du selbst entscheiden, bei dem Niveau gibt es nichts zu meckern. Auf jeden Fall ist das 575 schon sehr schwer zu transportieren, das 585 ist dann nochmal deutlich schwerer. Dadurch dass die Bedienelemente sowieso am Rand sind, merke ich sie überhaupt nicht und sie haben mich bei den alten Geräten auch kein bisschen gestört. Selbsttäuschung funktioniert bei mir auch nicht: Wenn ich an einem DP sitze, dann kann das auch noch so authentisch aussehen, ich für mich weiß, es ist und bleibt ein Imitat.
 
Ok vielen Dank derweil für die Antworten.

Hatte vorher übrigens auch ein Hybrid Piano und das "echte" sozusagen nie genutzt, immer nur das digitale, einfach der Nachbarn wegen und weil ich schichtbedingt manchmal gerne spät abends noch spiele. Daher reicht mir jetzt ein reines DP völlig zu.

Supitux, dh. Du bist hast das 575 und bist zufrieden damit?
 
Also ich verstehe unter einem Hybrid-Piano genau so eines, das beides kann, akustische und elektronische Klangerzeugung (also auch eins zum Stummschalten). Denke eher, Yamahas Bezeichnung ist eine gewisse Neuinterpretation
(akustische Mechanik :) , Sounderzeugung digital). Aber wie sagt man, alles nur Schall und Rauch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich konnte gestern endlich das clp585 bei unsrem Händler testen. Besonders gespannt war ich als Österreicher natürlich auf das Bösendorfer Sample....
 
@Galuwen
Und, wie ist Dein Fazit?
 
Ich fand das bösendorfer keine Offenbarung. Nord hat echt die besten Sounds, aber alles andere dort schreckt mich ab.
 
*wird rot* mein Handy - Akku war leer: DAS war der längste "Cliff - Hänger" aller Zeiten - sorry:

Also: Ich bin grundsätzlich schon immer ein großer Fan des "Yamaha - Klanges" schon zu meiner Zeit im Wiener Musikverein. Da war ich besonders - wie oben geschrieben - nun auch auf das Bösendorfer gespannt. Ev. war dann meine Erwartungshaltung auch etwas hoch, denn schon mit dem CFX - Flügel hatte ich erste leichte Probleme: Ich hatte etwas das Gefühl, dass das neue CLP 585 sich in den dynamischen Übergängen nicht so sauber wie bisher von Yamaha DIGITAL gewohnt spielen lies. Besonders bemerkte ich das im Diskant - dann ging mir der Übergang vom gedeckten warmen piano zum forte etwas zu wenig differenziert. Die Tatsache, dass das Bösendorfer "nur" auf Speicherplatz 2 liegt lies Böses erahnen. Tatsächlich klingt es für mich etwas unspektakulär - so als eine "weitere" Variante. Allerdings sind die reinen Samples besonders ab Forte wirklich sehr schön und unterscheiden sich klar vom CFX. Nochmals möchte ich aber festhalten, dass meine Erwartung hier völlig überzogen war und niemand ernst behaupten könnte Yamaha's neues Flaggschiff wäre grundsätzlich nicht absolut "State of the Art". Hier geht es ev. auch etwas um Geschmack als Technik. Nur habe ich doch ein KLEIN WENIG das Gefühl gehabt, Yamaha hat sich hier "aus dem Stand" etwas viel an Entwicklungs - Highlights vorgenommen (physical modelling, viel mehr und neue samples, diverse neue virtuelle Parameter, neue Klangabstrahlung,....).

Auch ist natürlich klar (leider), dass man dem Kunden nicht zeigen will, wie gewaltig ein Bösendorfer 290 Imperial klingen kann im Vergleich zum CFX :). Das nennt man dann Firmenpolitik. Auch lieben die Japaner (und das ist grundsätzlich nichts Schlechtes) den feinen und präzisen Klang eher.

Super gelungen ist das "Upright" - Sample, dass es nur im CLP 585 gibt. Das alleine wäre für mich schon ein Grund aber da bin ich viel zu sehr "Freak" und ein Digitalpiano dieser Klasse kauft man ja sowieso nicht jedes Jahr ;-).

Das eingebaute Verstärkersystem ist leistungsstark und ohne Fehl und Tadel. Im Fortissimo schwingt und kling es wirklich gewaltig. Das kannte ich bisher nur vom LX 15 von Roland.

Ein zweiter Punkt ist mir aufgefallen: Den (die) Kopfhörer - Ausgänge habe etwas genauer unter die Lupe genommen (mit AKG 701), da dies sicher für viele ein Kaufgrund für ein Digitalpiano ist: Ich ging nach der Beschreibung im Prospekt von einer Art "Raumklangsimulation" oder Virtual Surround aus. Allerdings konnte ich zwar eine sehr präzise Stereo - Ortung wahrnehmen aber keinen Raumklang. Und auch eine sehr gute aber "anders" klingende Verstärkung als mit dem (sehr guten) Lautsprechersystem. Dies ist für mich ein größeres Problem, da man sich an einen "Pianoklang" immer etwas gewöhnen muss und sich auch spieltechnisch herantastet. Hier habe ich das Problem, dass ich ständig "hin und her" gerissen bin wenn ich die Kopfhörer aufsetze. Das einzige Piano, dass hier "aus der Schachtel" die Aufgabe gut gemeistert hat war von einer anderen Marke im Shop.

Extrem gut gefallen hat mit die Tastatur. Die ist absolut einzigartig. Ohne "Wenn und Aber" und kommt nach meiner Meinung an eine "gute justierte" Hammermechanik heran. Allerdings ist die Gewichtung (wie bei allen bisher getesteten Klaviaturen einen Hauch (ein winziger Lufthauch :)) leichter ausgeführt als "real". Dies ist scheinbar der "Alltagstauglichkeit" geschuldet und es bleibt dabei: Ich glaube besser geht es heutzutage nicht.

Die Pedale sind genial und das Dämpferpedal sehr dosiert einsetzbar.

Bei den weiteren Klängen bin ich lang hängengeblieben. Die sind für ein "Digitalpiano" auf höchstem (Yamaha) Niveau. Auch die Möglichkeit einer einfachen "Schlagzeugbegleitung" in der Metronom Sektion finde ich super praktisch.

Sonst habe ich auch keine weiteren "Ecken" und "Kanten" entdecken können - Aufnahme und Wiedergabemöglichkeiten Top und Verarbeitung und Optik tadellos.

Hoffe das hilft Euch etwas.

Alexander
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: 3 Benutzer
Gelungener Einstandspost. Wenn man den Unfall von zuvor subtrahiert. :)
 
Aber Alexander, du musst echt mal Kawai dagegen testen.
 
Ich bin grundsätzlich schon immer ein großer Fan des "Yamaha - Klanges" schon zu meiner Zeit im Wiener Musikverein.
Ich bin da gerade etwas verwirrt und muß deshalb nochmal nachfragen: Ich nehme an, daß mit "Wiener Musikverein" DER Wiener Musikverein in der Bösendorferstr. 12 gemeint ist, in dem sich der berühmte Musikvereinssaal befindet, in dem die Wiener Philharmoniker immer spielen, in dem Bösendorfer seinen Verkaufs- und Schauraum und den Stadtsalon betreibt? Noch verwirrender ist in dem Zusammenhang, daß Yamaha 2007 Bösendorfer aufgekauft hat.

Hattest Du mit dem Musikverein oder mit Bösendorfer etwas zu tun? Das wäre ja hochinteressant.

Viele Grüße,
McCoy
 
Ja ich hatte dort in meiner "Wiener Zeit" einige Auftritte (auch mit Herman Prey und Gottfried von Einem, woran man leider sieht, dass das schon einige Jahre her ist :).

Ich kann mich aber noch gut an die Zeit mit Peter Altmann und dem Wiener Vocal - Ensemble erinnern.

Jedenfalls war die "Klavierausstattung" immer vom Feinsten :).

Alexander
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hatte auch mal eine Wiener Zeit, 1 Jahr lang. Da habe ich im Musikvereinssaal Alfred Brendel gehört, mit Beethovensonaten, ...


















... auf (s)einem Steinway! :eek: :gruebel:

War toll, aber als Zugabe hat er Für Elise gespielt. :confused:
 

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben