Western Gitarre Budget zwischen 1000 und 1500€

@Hacktor Nein ist klar, antesten ist mir auch lieber, wie damals schon bei meiner E-Gitarre eben, habe da auch X angespielt und im Anschluss nochmal die Framus, welche es am Ende auch dann geworden ist, ohne jetzt zu sagen, dass es diesmal wieder so sein muss. Ich bin allerdings Recht flexibel, Klang geht auch aus der Ferne, Problem ist aber die Bespielbarkeit. Mal sehen, vielleicht gibt's bald wieder einen Wochenendausflug.
Nein auch der Klang geht kaumä aus der Ferne, da nicht klar mit was-wie-wo aufgenommen.
Ist mir so mit Taylor gegangen. Auf Grundlage von Videos als Top empfunden, der rein akustische Klang war für mich aber dann unter aller Kanone.
Dasselbe schreckliche Niveau haben für mich die hier gepriesenen Eastmans.
Thomann wäre für mich schon raus, da keine Sigma und Martin im Angebot slnd, aber das ist eben mehr mein Geschmack.
Ansonsten - wie schon geschrieben - testen, testen, testen. Dann eingrenzen und nochmal gegeneinander testen.
Und dann aber auch genau die nehmen, die gefällt und nicht irgendeine dannü online bestellen.
 
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Auf dem Weg ins Frankenland, ggf. In Hessen halten bei Session in Frankfurt.
Haben auch immer eine nette Auswahl da.
Also große Tour, bei den einzelnen Stationen am besten vorher Termine machen und schon eine gewisse Vorauswahl treffen und bestellen damit diese auch anspiel bereit sind.

Sowas kann ein total geiler Ausflug werden und teuer.

Macht aber richtig Bock, bei Frankfurt hab ich Freunde und im Frankenland machen wir gerne Urlaub. Hin und wieder schaff ich beides zu kombinieren.

Gruß
Der Newcomer II
 
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G-place Aschaffenburg klein und fein mit
sehr guter Auswahl
 
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Ich hoffe, Frank-vt liest jetzt mal über meinen Beitrag hinweg, da ich seine Meinung zu kennen glaube. Ich stand zu Beginn des Jahres genau vor der gleichen Frage und hatte ein ähnliches Anforderungsprofil, mal abgesehen von bestimmten optischen Vorlieben. Western mit Cutaway und Pickup sowie nicht zu massivem Body. Wobei, zum Recorden spielt der Pickup eher keine Rolle, da ein gutes Mikro mit Sicherheit deutlich bessere Ergebnisse bringt. Mein Budget habe ich eher etwas zurückhaltender angesetzt, da ich in der Hauptsache Schlagzeuger bin und Gitarre nur nebenbei spiele. Allerdings gab es in den letzten Jahren immer wieder mal die Gelegenheit, mit der Gitarre auf der Bühne zu stehen, daher wollte ich eine Plug and Play Lösung für den spontanen Einsatz.

Pandemiebedingt war ein Testen vor Ort nicht vernünftig möglich, denn ein Aufenthalt im örtlichen Geschäft durfte eine halbe Stunde nicht überschreiten. Da ich mich und meine "Entschlussfreudigkeit" kenne, blieb nur der unsichere Weg, nach längerer Onlinerecherche im Versandhandel zu bestellen und zu hoffen, dass mich die getroffene Auswahl zufrieden stellt. Glücklicherweise habe ich einen versierten Gitarristen und Gitarrenbastler in der Familie, daher konnte ich davon ausgehen, die Einstellungen mit Hilfe selbst optimieren zu können. Und bei totalem Missfallen blieb ja immer noch der Weg zurück zur Post.

Gesagt, getan, ich verglich Preise und Specs, hörte mich durch Soundschnipsel, betrachtete Fotos aus allen verfügbaren Ansichten und versuchte mir durch diverse Forenbeiträge ein Bild der Modelle zu machen, die ich in die engere Wahl genommen hatte. Zusätzlich gab mir mein Bruder (s.o.) den einen oder anderen wertvollen Hinweis. Am Ende wurde es für mich eine Takamine GN93CE mit NEX-Body, und nach Feinjustage und Saitenwechsel bin ich absolut happy über meine Wahl. Ich weiß, ich rede hier von einer Mittelklassegitarre aus chinesischer Fertigung, und da ist mit entsprechenden Mehrkosten sicher noch Luft nach oben. Aber im Vergleich zu einer Furch meines Bruders für doppeltes Geld kann ich außer des etwas exklusiveren Aussehens keinen wirklichen Vorteil erkennen. Selbst die 3,5 k Taylor eines Bekannten ist nicht soooo überlegen, dass ich den 5-fachen Preis in Erwägung ziehen würde.

Takamines G-Serie sehen halt aus wie von der Stange, sind sie ja auch. Die Bespielbarkeit ist klasse, nachdem ich die Saitenlage angepasst habe. Geht bei den Takamine-Stegeinlagen recht einfach selbst zu machen. Der Klang wie bei Taks üblich über Pickup sehr ordentlich, unverstärkt etwas zurückhaltend, aber für meinen Geschmack recht ausgewogen. Die werksseitigen 12er Phosphor Bronze D'Addarios habe ich gegen Nickel Bronze gleicher Stärke getauscht, und nun braucht sich das Teil wirklich nicht zu verstecken.

Ich will damit nicht sagen, dass die Takamine auch für dich die richtige Klampfe ist. Aber m.E. kann man eindeutig auch mit geringerem Budget eine tolle Gitarre finden, sofern man ergebnisoffen und mit etwas Zeit dran geht. Sofern möglich, wäre mir der Weg ins Fachgeschäft selten zu weit.
 
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Hallo Niklas,
1000€-1500€ sind viel Geld und damit lässt sich viel machen. Für so viel Geld und für deine Verhältnisse ist es sicher sinnvoll eine Gitarre fürs Leben zu kaufen. Wenn dies der Fall ist denke ich kann man sich ruhig eine richtig geile Markengitarre, welche deine Anforderungen entspricht gönnen.
Meine Empfehlung wäre die:
Gibson J-45 Standart mit Pick-Up
E65B9E27-A001-4D79-810F-4009421BC88A.jpeg

Sie hat zwar keinen Cut aber einen sehr schönen und vollen Klang. Der Pick-Up ist im Übrigen innen verbaut und sieht so aus:
FDE25AB0-D8C3-4FBC-A9F9-154DBBD8CBAF.jpeg

Hier kann man auch lauter und leiser stellen ⬆️
81C57766-B4D7-4937-9752-3ADA783B7104.jpeg

Das Untere ist die Batterie.
Dieser Tonabnehmer macht einen sehr guten Job, der sich bei mir auch schon auf größeren Bühnen bezahlt gemacht Ich hoffe du kannst damit was anfangen…
LG erfguitar
 
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Schöne Gitarre, aber in jeder Hinsicht NICHT, was der TS sucht. Kein Cutaway, kein eher kleiner Body, deutlich über dem genannten Budget. ;)
 
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Ist mir so mit Taylor gegangen. Auf Grundlage von Videos als Top empfunden, der rein akustische Klang war für mich aber dann unter aller Kanone. Dasselbe schreckliche Niveau haben für mich die hier gepriesenen Eastmans.
Damit keine Mißverständnisse aufkommen: ich kann mit Taylors nicht viel anfangen. Ich finde aber ganz und gar nicht, dass der Klang unter aller Kanone ist - eher im Gegenteil. Es ist nicht meiner, aber wer so was sucht...
Entsprechend vorsichtig wäre ich bei Eastman's, die eher im angegebenen Preissegment liegen. Ein schreckliches Niveau sehe ich da nicht.
 
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... zumal die Vergleichbarkeit schwierig ist. Eine Eastman würde ich klanglich nicht in Taylor-Nähe verorten.
 
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Ich finde aber ganz und gar nicht, dass der Klang unter aller Kanone ist
Das habe schon ich als gelegentlich klampfender Drummer begriffen, dass der Kollege Frank-vt seine Klangeindrücke nicht gerade differenziert formuliert und persönliches Nichtgefallen gerne mit objektiv minderer Qualität gleichsetzt. Muss man jetzt auch nicht jedes Mal kommentieren, jeder Jeck is' anders. Jede Gitarre natürlich auch ;)
 
@Niklas Bremen hat sich jetzt ein paar Tage nicht gemeldet (ich hoffe, du bist am WoEnde zum Testen gekommen...) - und ich werfe, da eigentlich wenig über Klänge zu lesen war, noch mal die Yamaha L-anything ins Rennen, teil- und vollmassiv, Mahagoni und Palisander, verschiedene Korpusformen, Ebenholz-Griffbretter (wenn vollmassiv, sonst Palisander). Eben nicht "der M"- oder "der G-" oder "der T-Sound". Dafür richtig gute Werkzeuge für ziemlich alles. Vielleicht macht so etwas Sinn, da du dich bisher gar nicht so explizit in Richtung "Klang" geäußert hast. Und von dem, was du geschrieben hast:
ich möchte mich recht breit aufstellen und deswegen ein ausgewogenes Klangbild, ...
wäre das nun - wenn Holz - vielleicht das Naheliegendste. Oder evtl., falls es "emotional" in Frage kommt, auch eine Ovation mit großem Korpus. Ja, auch als reine Akustikgitarre, der PU ist dann eine nette Dreingabe. - Was es nicht mehr gibt, sind die Takamine Flatpicker, aber vielleicht gehen die Nachfolgeinstrumente EF340 (Mahagoni) bzw. EF360 (Palisander) in die gleiche Richtung. Dann wären es in meinen Ohren exzellente Akustiks (mit PU drin), anders als sonst bei Takamine keine Bühneninstrumente mit begrenzten akustischen Qualitäten, sondern sehr, sehr gute akustische Gitarren, breit einsetzbar. Und, falls man keinen besonders heftigen Daumenanschlag hat, auch nicht besonders basslastig.
 
Muss man jetzt auch nicht jedes Mal kommentieren
Habe ich auch nicht vor, aber hier steht die Anfrage eines Stromgitarristen im Raum, der offen zu erkennen gibt, dass er hier weitgehend Neuland betritt. Da fand ich einen Kontrapunkt angebracht :)
Was ich noch cool fände, was ich aber nicht weiß, ob es Sinn ergibt und es das gibt, bei meiner E-Gitarre habe ich ein Griffbrett aus Swamp-Ash
Ergibt wohl keinen Sinn (mehr); die Zeit der Verwendung von Sumpfesche scheint dem Ende zuzugehen: klick.
 
Muss ich ehrlich erwähnen.. Session Frankfurt war irgendwie nicht meine. Wirkte alles sehr auf Anfänger ausgelegt, zig günstigere Instrumente, aber kaum was Namenhaftes.
Man muss dazu sagen, dass es in den Corona Hightime Zeiten der Lieferengpässe war, aber genervt hat es trotzdem. Ob es höher besser war oder jetzt ist, kann ich nicht beurteilen. Thomann war da für schon die bessere Anlaufstelle.

Mir ist deine Meinung mittlerweile bekannt, aber Taylor als unter aller Kanone zu bezeichnen finde ich fragwürdig. Der Klang liegt sicher nicht jeden, der ist schon eigen, aber die Bezeichnung finde ich nicht zielführend für den TE.
 
Hallo zusammen, wie ja bereits bemerkt wurde, war ich jetzt die letzten Tage nicht mehr so aktiv, das lag einerseits daran, dass ich wieder im Brass stehe und andererseits musste ich den ganzen Input erst einmal verarbeiten. :) Also es ist schon grundsätzlich richtig, dass das ein Instrument fürs Leben werden soll, auch wenn das für den ersten Akustik Gitarrenkauf vielleicht schwierig umzusetzen ist. Ich habe am Wochenende Mal die Gitarre meiner Schwägerin angespielt, die keinen Cut Away hat und "normal" groß ist und muss zu dem Schluss kommen, @Chris@guitar du liegst ganz richtig, mit der großen tue ich mich als "E-Gitarrist" doch eher schwer, wobei ich mich vielleicht auch dran gewöhnen könnte mit etwas Willen und der Gedanke mit dem Cut Away daran halte ich auch fest, ist bei dem was ich spiele schon sinnvoll bzw. macht´s für mich einfach sehr viel komfortabler. Für die ganzen vorgeschlagenen Marken, Modelle und auch Läden möchte ich schon Mal ganz herzlich danke sagen, die werde ich mir am WE Mal genauer ansehen, wenn ich etwas mehr innere Ruhe habe.

Folgenden Matchplan habe ich jetzt einfach Mal für mich festgelegt:

Ich werde erst einmal stöbern was es noch so an Akustik Gitarren auf dem Markt gibt und mir Mal ne Liste machen was ich alles definitiv anspielen möchte, einfach loszufahren und alles anspielen was ich in die Hände bekomme ist nicht so meins, dafür bin ich doch etwas zu verkopft, im Laden spiele ich ohnehin immer mehr an als ich mir jetzt explizit vornehme, dann schlägt der Verkäufer noch eine gute vor, dann sehe ich noch da eine coole Gitarre stehen... Man kennt´s :D Werde mir definitiv auch noch die Zeit nehmen und mich nochmal genauer mit den Hölzern auseinandersetzen, wobei @rw das schon richtig erkannt hat, was klang betrifft, sind meine Vorstellungen jetzt nicht super spezifisch. Ich möchte halt einfach etwas flexibel sein und da bin ich im E-Bereich mit dem ausgeglichenen Klang von meiner Framus echt gut bedient. Ich suche wenn man es so ausdrücken möchte einfach nur nach einem Akustik Pardon, was sich optisch gut dazugesellt und das ist in der Tatsache die größte Herausforderung, ich bin´s noch gewohnt aus dem E-Bereich, dass es Gitarren in allen Farben und Formen gibt, da sind optisch die Akustik Gitarren eher etwas konservativer. Weil es mir gerade einfällt, gibt es Akustik Gitarren eigentlich ebenfalls mit unlackiertem Hals? Schätze ich an meiner E-Klampfe aktuell sehr, bei einer Akustik habe ich´s zumindest noch nicht live gesehen. Um nicht abzuschweifen, werde mir im Anschluss jemanden schnappen der Bock hat mitzufahren und einen Wochenendtrip Planen, vermutlich erst einmal ins Frankenland, da dort dem Anschein nach die höchste Dichte an entsprechenden Läden ist und ich vermute, dass ich am Ende dort eh die meisten Gitarren aus dem A Quadranten anspielen kann, das Ergebnis des Trips lasse ich einfach Mal Ergebnis offen, ich hatte jetzt so lange Zeit, dann kann ich mir auch noch etwas mehr Zeit lassen. ^^ Genug Marken und auch teils Modelle zum sondieren habe ich ja jetzt.

@Hacktor Inwiefern ist der Klang von Taylor "sehr eigen"?
 
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Zu Taylor: Einfach anhören. Martin wird mit "warm und basslastig kräftiger Bass" assoziiert, Taylor eher mit "strahlenden Höhen". Ich persönlich bin eher bei Taylor als bei Martin, aber das ist dann Geschmackssache; hier gibt es viele, für die sind "der Martin"- oder "der Gibson"-Sound (die es ja so auch nicht exakt gibt, eine D18 klingt anders, als eine D28, eine J200 anders als eine J45) das Maß der Dinge. Für andere eben Guild oder Lowden oder ... (Oder Yamaha;-))
 
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Die Taylor sind - nicht zuletzt wegen der Elixir Besaitung - sehr brillant. Vielen fehlt es da an Bässen. ich kann damit leben, da im Gegenzug die Bespielbarkeit schon echt Hammer ist.
rw hat das aber gut beschrieben. Am Ende ist’s Geschmacksache.
 
@Niklas Bremen
Mir gefällt dein Matchplan. Viel Spass und Erfolg!

Bin gespannt für was du dich entscheidest.
 
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ich bin´s noch gewohnt aus dem E-Bereich, dass es Gitarren in allen Farben und Formen gibt, da sind optisch die Akustik Gitarren eher etwas konservativer.
Da möchte ich kurz noch etwas beitragen.

Zum einen wirkt sich die Holzart der Decke wirkt sehr stark auf den Klang aus. Ich wollte am Anfang auch ein Gitarre aus dunklen Holz (Mahagoni), und bin dann sehr schnell davon abgekommen. Wenn es geht, dann spiel doch mal zwei baugleiche Gitarren (z.B. von Sigma) einmal mit Mahgonidecke und einmal mit Fichtendecke an. Der Unterschied ist frappierend. Fichte hat mehr Höhen und klingt brillanter (einige nennen es schrill), Mahagoni hat mehr Mitten und klingt wärmer (einige nennen es dumpf). Das ist ein Frage der persönlichen Vorliebe. Es hat schon seinen Grund, warum eher weiches Holz wie Fichte genommen wird. Den meisten Spielern sagt dieser höhenreiche Klang mehr zu. Zeder liegt so in der Mitte zwischen Mahagoni und Fichte.

Und zum zweiten - lass dich nicht nur vom Klang blenden, sondern achte auf die Bespielbarkeit. An einer Westerngitarre kann man viel weniger einstellen als an einer E-Gitarre. Wenn die Saitenlage zu hoch ist, dann bleibt nur der Gang zu Gitarrenbauer (der ist m.E. in jedem Falle zum empfehlen!!!). An eine schlecht bespielbaren Gitarre, die gut klingt, wirst du weniger Freude haben als an einer gut bespielbaren Gitarre, die klanglich vielleicht nicht zu 100% deinen Vorstellungen entspricht. Einfach weil du die schlecht bespielbare Gitarre nicht gern spielen wirst.

Am Klang hingegen kann man noch einiges rumschrauben ibs. durch die Saitenwahl (aber auch durch irgendeine Art Effektgerät).
 
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"Da ist viel Schönes dabei..." - die Anmerkungen zur Decke passen, aber auch das Korpusholz hat einen großen Anteil am Klang. Mahagoni klingt deutlich anders als Palisander und anders als Ahorn oder Walnuss oder Kirsche oder... Einfach mal 2 sonst identische Instrumente vergleichen.
Zur Bespielbarkeit: Ist wichtig, klar. Aber es bleibt eben nicht nur der Gang zum Gitarrenbauer, sondern man kann die (eingesteckte) Stegeinlage relativ einfach herunterschleifen. Das kann man selbst machen, oder auch für wenig Geld beim Gitarrenbauer machen lassen. Das ist kaum komplizierter, als am Steg einer E-Gitarre herumzuschrauben. Viel mehr Möglichkeiten (Sattel, ggf. Feinheiten mit dem Halsstab) gibt es bei der E-Gitarre auch nicht, von verstellbaren Messingsätteln ist man da auch wieder weg.
Effektgeräte würde ich bei einer Akustikgitarre erstmal nicht in die Klangfindung einbinden. Obwohl es dann Spaß machen kann, das wie auch immer abgenommene Akustiksignal da durch zu jagen.
 
Klar, das Korpusholz hat auch einen Einfluss. Aber weniger als das der Decke. Ich wollte nur noch mal drauf hinweisen. Nicht dass der Frager sich auf was Dunkles versteift, obwohl ihm der Klang von Fichte vielleicht mehr liegt, ohne sich dessen bewusst zu sein. Klar, es gibt auch dunkel lasierte/lackierte Fichte. :)

Aber es bleibt eben nicht nur der Gang zum Gitarrenbauer, sondern man kann die (eingesteckte) Stegeinlage relativ einfach herunterschleifen. Das kann man selbst machen, oder auch für wenig Geld beim Gitarrenbauer machen lassen. Das ist kaum komplizierter, als am Steg einer E-Gitarre herumzuschrauben.
Naja... die Stegeinlage runterzuschleifen finde ich schon deutlich komplizierter als am Steg einer E-Gitarre zu schrauben. Zum einen braucht man das entsprechende Werkzeug (ich habe sowas zum Beispiel nicht). Und wenn man zu viel weggeschliffen hat (oder zu uneben), dann ist es Murks und kann nicht so einfach rückgängig gemacht werden. Bei der E-Gitarre ist es reversibel.

Da würde ich eher zum Profi raten, und sowas kostet in der Tat auch nicht allzuviel. Ich habe für die komplette Einstellung (Sattel feilen, Stegeinlage unten (Gesamthöhe) und oben (Höhe jeder Einzelsaite) feilen) so um die 40 € gelöhnt.
 

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