Westerngitarren - Saitenwechsel

von mYa, 27.07.07.

  1. mYa

    mYa Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.07.07   #1
    Also ich hab schon bei Egitarren und Konzertgitarren Saiten gewechselt.
    Allerdings war mir die Westerngitarre bis jetzt nicht unter die Finger gekommen was den Saitenwechsel angeht - ich weiß, ich faules Stück :D

    Da ich eben keine Ahnung hab, hab ich nen Video dazu angeguckt und ich habs verstanden...nur eins nicht.
    Der Typie vom Video hat alle Saiten hinunter gemacht und dann jede Saite mit dem Stöpsel reingedönst und dann erklärt das er mit dem Hand dann durchs Schalloch am Ende nochmal fühlt obs richtig verhakt ist, weil sonst vielleicht die Saite beim Stimmen rausrutscht, verknickt und nicht mehr brauchbar ist.
    Die Sache ist die, dass ich gelernt habe, man sollte EIGENTLICH nicht alle Saiten aufeinmal abnehmen, aber dann ist meine Hand zufett und passt nemma ins Schalloch, wenn noch die anderen 5 Saiten drauf sind :D

    Soll ich jetzt dennoch alle Saiten abnehmen, ohne schlechtes Gewissen haben und dann eben touch it.
    Oder lieber jede Saite einzeln auswechseln und einfach vertrauen, dass die Saite schon gescheit eingestöpselt ist?
    Wie oft passiert denn das, dass es wieder rausrutscht oder gibtsn Trick, dass die Saite sicher drinbleibt?

    Liebe Grüße,
    mYa
     
  2. akustikpaule

    akustikpaule Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.07.07   #2
    Hi,
    wenn's dir hilft, ich mach's wie auf deinem Video und die Gitarre nimmt bei sorgsamer Handhabung (meiner Meinung)keinen Schaden. Ich greif durch's Schalloch und prüfe ob die Ballend's ordentlich neben dem Pin , fast an der Decke sitzen (also nicht am Pinende :eek:).
    Gruss Paule
     
  3. donnosch

    donnosch Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.07.07   #3
    Das scheint irgendwie 'ne urban legend zu sein, dass man unter keinen Umständen alle Saiten auf einmal abnehmen darf. Klar, nach einiger Zeit würde man eventuell was merken, aber nicht beim Saitenwechsel.. das dauert 'n paar Minuten, was soll da schon großartig passieren? ;)
     
  4. mYa

    mYa Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.07.07   #4
    Nagut, ich muss zugeben, ich hab schon oft Saiten gewechselt. Aber ne Stunde brauch ich sowie mit der Egitarre und mit der Konzertgitarre, weil bei der Konzertgitarre entweder sich der Knoten am Steg "wehrt" und bei der Egitarre die Umwicklungen nie so sind wie ich will und eben die Stahlsaiten auch nicht die nettesten sind...jetzt schäme ich mich :o
    Aber nen Stündlein geht auch? Besonders da ich ja erstmal mit den Stöpseln das probieren muss.

    sorry für die dummen Fragen :screwy: :o
    mYa
     
  5. S.Tscharles

    S.Tscharles Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 28.07.07   #5
    ... falls Du die Vorgehensweise für den Saitenwechsel bei Stahlsaitengitarren noch in schriftlicher, detailierter Form mit Fotos suchst/brauchst, dann schau doch mal da:

    http://www.karl-jürgen--klimke.de/Saitenwechsel.html

    nebenbei bemerkt, ein Stündchen mit allen Einstellarbeiten ist ok, aber der reine Saitenwechsel sollte schon in weniger als zehn Minuten zu schaffen sein.
     
  6. Ganty

    Ganty Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.07.07   #6
    Schneid doch einfach die neuen Saiten vor dem Aufziehen auf die Länge der alten!
     
  7. S.Tscharles

    S.Tscharles Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 28.07.07   #7
    ... damit sie dann beim Aufstimmen jedesmal wieder herausflutschen?
    Na, denn viel Vergnügen!
     
  8. mYa

    mYa Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.07.07   #8
    So, die Saiten hab ich vorhin gewechselt. Hab ne halbe Stunde gebraucht. :o
    Hab alle Saiten runtergemacht bis auf die tiefe ESaite damit ich immer das Saitenende + den Stöpsel mit den neu Aufgezogenen Saiten vergleichen und außerdem noch Pi-mal-Daumen stimmen kann.. Ging aber sonst ganz gut, bin auch mit den Umwicklungen zufrieden (außer bei der A-Saite, da is es weng knapp geworden, hab net aufgepasst, aber dann wars schon zuspät).

    Was die Egitarre angeht...joar, weiß auch nicht wo ich die Zeit soo verschwend. Hab da noch nicht ne richtig gute Technik gefunden anscheinend eben so richtig schee Umwicklungen zu machen...Naja, is ja net sooo schlimm, muss ja net alle Saiten runtermachen, da kann ich mir ja Zeit lassen :D
    Und Konzergitarre find ich eh komplizierter, bin dann froh wenns hält und kein Saitenende am Steg übersteht und aufm Korpus schnarrt. :twisted:

    Naja, vielen Dank an euch =)
    Also werd dann wohl versuchen was die Westerngitarre angeht, innerhalb der halben Stunde zu bleiben und eben alle Saiten runter (bis auf eine --> Stimmung und Prüfstelle für die neuen Saiten :D ) und die neuen rauf zu machen. :rolleyes:

    mYa
     
  9. Ganty

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    Erstellt: 28.07.07   #9
    Warum sollten sie das bei ordentlichen Mechaniken und einer vernünftigen Vorgehensweise tun?
    Ist mir in den letzten 25 Jahren jedenfalls noch nie passiert.
     
  10. S.Tscharles

    S.Tscharles Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 29.07.07   #10
    mir auch nicht, allerdings knicke ich sie erst, kriege immer drei Wicklungen auf die Mechanik, und schneide sie ab, nachdem ich die Gitarre gestimmt und die Saiten gezogen habe. Und meine Gitarren sind durch die Bank stimmstabil, wobei ich genau die selbe Vorgehensweise wie der Kollege pflege. Der (und ich auch) hat sie von Abi von Reininghaus während seiner Zeit am MGI.:)
    Und tschüüüüss!
     
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