Wie betreibt Ihr Eure Funkstrecken, Akku oder Batterie?

Wie betreibt Ihr Eure Funkstrecken, Akku oder Batterie?

  • Akku

    Stimmen: 41 50,0%
  • Batterie

    Stimmen: 29 35,4%
  • beides

    Stimmen: 12 14,6%

  • Umfrageteilnehmer
    82
Kann mir daher jemand 9V Akkus empfehlen, die eine ähnliche Qualität und Stabilität wie die Eneloop AA und AAA Akkus haben,
Bei den Rundzellen (AA) habe ich mit der MaxE Serie von Ansmann sehr gute Erfahrungen gemacht.
Den gibt es auch als 9V Block:
https://www.ansmann.de/akkus/e-300-1
Mit dem 9V Block habe ich aber leider keine Erfahrung.

und dazu auch ein sehr gutes Ladegerät?

Hier kann ich auch Produkte von Ansmann empfehlen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Kann mir daher jemand 9V Akkus empfehlen, die eine ähnliche Qualität und Stabilität wie die Eneloop AA und AAA Akkus haben, und dazu auch ein sehr gutes Ladegerät?

Tja, bei 9V Akkus habe ich bisher sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Da kommt es sehr auf das Ladegerät und dessen Ladeverfahren an. Es sollte auf jeden Fall prozessorgesteuert sein. Da gibt es das Delta-Peak, das Minus-Delta-U und das Minus-Delta-V-Verfahren das an der Ladekurve des Akkus erkennt wie voll er ist und wie lange er noch geladen werden darf. Da kann man auch halbvolle Akkus guten Gewissens laden ohne Gefahr zu laufen, dass sie überladen werden.
Eine Einzelschacht-Überwachung sollten sie auf jeden Fall haben. Auch für die 9V-Blöcke.
Eventuell zusätzlich noch mit Temperaturüberwachung falls die Absenkung der Spannung am Zyklusende nicht sauber erkannt werden sollte.
Gerade die 9V-Blöcke sind sehr empfindlich. Sie bestehen intern ja aus 8 kleinen Einzelzellen mit je 1,2V und haben somit auch "nur" 8,4V.
Da reicht es, dass eine der Zellen schwach wird oder kaputt geht und der ganze Block funktioniert nicht mehr richtig.
Ich versuche immer bei Aldi oder Lidl den Zeitpunkt zu erhaschen, wenn sie "precharged", also "vorgeladene" NiMh-Akkus im Angebot haben. Die sind meistens gut, halten lange ihre Spannung, funktionieren meistens ziemlich lange und sind nicht so teuer, dass man sie auch guten Gewissens entsorgen kann wenn sie nicht mehr lange genug halten.
Leider gibt es da bisher keine Marke von der ich sage die kannst du nehmen und wirst glücklich damit.
Finger weg von den EBL LiIon. Die gingen bei uns sehr schnell kaputt.
Interessant könnten die Enegon mit integriertem Ladegerät und Micro-USB-Anschluß sein. Sie sind mir aber noch zu teuer.
Da sind wiederum die Melasta etwas günstiger und haben sogar eine Ladestandsanzeige (klick). Mit 45 Tage Geld zurück und 1 Jahr Garantie könnte das einen Versuch wert sein.
 
Zum Thema 9V Akkus für Fischer Amps In-Ear Monitor Beltpack...
Die Fisher Amps haben doch einen exterenen Netzteil Eingang, hier würde ich ob der unzufriednen Lösung mit den 9V Akkus (und deren Kosten) auf eine Powerbank mit Step-Up Converter setzen...
 
Wir verwenden in alle Sendern seit gut 4 Jahren Eneloop-Akkus und ein Multischacht-Ladegerät in das die Akkus nach der Veranstaltung wieder eingelegt werden.
Damit fahren wir deutlich besser als mit den Batterien früher. Es kommt immer ein frisch geladenes aus dem Ladegerät entnommenes Akku-Päärchen in den Sender und hält dort auch sehr lange Veranstaltungen wie Sylvester von 17-3 Uhr.
Die meisten Gottesdienste sind aber um die 2 Stunden, das geht locker.
Auch ich nutze in meinen Gitarrensendern und In-Ear-Empfänger die Eneloop.
Auch da werden morgens bei der Probe frisch geladene eingelegt und bleiben bis zum Ende der Veranstaltung drin.
Auch da habe ich keinerlei Probleme und die Akkus halten dank gutem (und günstigem) Ladegerät einige Jahre.
Pflege bedürfen sie nicht.
Wenn einer nach vielen Jahren mal zu wenig Kapazität hat, wird er ausgemustert und entsorgt.
Generell halten nach meiner Erfahrung die "Precharged" mit garantierten 80% beim Auspacken (wie die Eneloop) durch den geringeren Innenwiderstand viel länger und zuverlässiger als jeder hochgezüchtete "normale" Akku.

Hi,

ich benutze auch die Eneloop, da in die Line6-Beltpacks leider nur Batterien oder spezielle, schlanke Akkus (eben Eneloop) reinpassen.

Die reichen 2-3 Übungsabende zu 3h, dann ab ins Ladegerät. Auf Dauer billiger und umweltschonender als Batterien.

Für Gigs nehme ich aber vorsichtshalber gute Batterien...

So long
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Für die Shure PSM700 nehme ich die Ansmann 9V-Blöcke mit geringer Selbstentladung. Dazu das passende Prozessor-Ladegerät (AA und 9V).

Für Proben bis 3h reicht das vollkommen aus, meist halten sie 1,5 Proben durch, deshalb tauschen wir sie jetzt immer zu Beginn.

Für Gigs gute Batterien, damit man auf der sicheren Seite liegt.
 
Die Eneloops sind wirklich gut, auch für Batteriegitarrenverstärker.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Ich habe knapp 20 Jahre eine Tanz/Unterhaltungsband gehabt, wir hatten 2 Shure SM86 im Einsatz. Zu Beginn immer mit frisch geladenen NiMH-Akkus (2xAA) bestückt, hielten die locker 8-Stunden-Gigs durch. Natürlich hatten wir immer voll aufgeladene Ersatz-Akkus dabei, die wurden aber nie gebraucht. Wichtig: hochwertige Akkus, hochwertiges Ladegerät!
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Wichtig: hochwertige Akkus, hochwertiges Ladegerät!

Als Akkus scheinen sich ja die Ansmann Typ 300 als sehr gut herauszustellen, die werde ich mal anschaffen.

Was das Ladegerät angeht findet man leider bei vielen wenig konkrete Infos zB zum Ladeverfahren, oder die gelten nicht unbedingt für 9V Blöcke wie zB bei Ansmann, da gibt es ein Kombiladegerät für Rundzellen und 9V Akkus, es steht dort was von Delta-Peak. Wenn man dann mal alle Infos anschaut galt das aber nur für die Rundzellen, bei 9V Akkus arbeitet das Gerät mit einer Timerfunktion,

Welches Ladegerät ist denn hochwertig für 9V Blöcke und empfehlenswert (wäre super wenn ihr mir die genaue Produktbezeichnung nennt)?
 
Die Fisher Amps haben doch einen exterenen Netzteil Eingang, hier würde ich ob der unzufriednen Lösung mit den 9V Akkus (und deren Kosten) auf eine Powerbank mit Step-Up Converter setzen...

Das fand ich interessant, obwohl ich ansonsten hier mit dem Thema nichts am Hut habe. Eigentlich sollte das gar nicht nötig sein, denn viele moderne Powerbanks können schon selbst 9V an USB abgeben (was vermutlich Verhandlungssache mit dem angeschlossenen Gerät ist). Ich habe aber keine gefunden, die das auch über eine Hohlbuchse tut.
 
Tipp:
https://www.conrad.de/de/p/voltcraft-p9-4-nicd-nimh-liion-9-v-block-9v-block-ladegeraet-1527210.html
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Powerbanks können schon selbst 9V an USB abgeben (was vermutlich Verhandlungssache mit dem angeschlossenen Gerät ist). Ich habe aber keine gefunden, die das auch über eine Hohlbuchse tut.
nicht nötig...
z.B. könnte es mit Dieser kleinen Powerbank (passt noch an das Beltpack) und diesem Kabel (je nach Hohlsteckergrösse des Fisher, mus man nachschauen) funktionieren...
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Äh, wie soll es mit diesen Teilen funktionieren,
Diese (und andere Powerbanks) geben bis zu 12 Volt aus...
Zitat:
Laden Sie Ihr QC 3.0 Smartphone in 45 Minuten zu 80% auf und stellen Sie 5 V 9 V 12 V für verschiedene QC 3.0 / 2.0-Geräte bereit.
 
Ja, schon, aber wenn man da ein Kabel mit gewöhnlichem USB-A-Stecker reinsteckt, weshalb sollte die PowerBank dann etwas anderes als 5V liefern? Sie könnte es technisch, aber nach meinem Verständnis muss das dann mit dem verbundenen Gerät ausgehandelt werden.
 
Was das Ladegerät angeht findet man leider bei vielen wenig konkrete Infos zB zum Ladeverfahren, oder die gelten nicht unbedingt für 9V Blöcke wie zB bei Ansmann, da gibt es ein Kombiladegerät für Rundzellen und 9V Akkus, es steht dort was von Delta-Peak. Wenn man dann mal alle Infos anschaut galt das aber nur für die Rundzellen, bei 9V Akkus arbeitet das Gerät mit einer Timerfunktion,

Das muss dann aber ein recht einfaches bzw preisgünstiges von Ansmann sein. Ich hab das Ansmann Energy 8 plus, da ist das nicht so, ich hab extra nochmal in der Anleitung nachgelesen.
 
Ich auch nur Eneloops und zwar in jedem Bereich daheim. Hab mich seit 6-7 Jahren für alles damit eingedeckt. AA und AAA. Die kommen bei mir in jedes Gerät. Musste bisher auch noch nie einen entsorgen, tun immer noch alle ihren Dienst. Gitarre, Fotoblitz, Foto, Haushaltsgeräte, Spielsachen der Kinder, Fernbedienung. Glaub einzig die LED Weihnachtsbeleuchtung hab ich noch nicht umgestellt, weils mir schlicht für 1x im Jahr dann zu viele Eneloops wären :D
Was mich mich die Jahre vorher mit Akkus geärgert habe... :D
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Ich kann euch die Ansmann 9v-Blöcke empfehlen mit dem Ansmann Steckerladegerät dieses ladet langsamer als die neuen Chinaladegeräte und das ist besser für die kleinen Blöcke. Ich habe NUR mit den Ansmann gute Erfahrungen in Sachen 9V Mikros.
Es gibt jetzt auch diese 9V Lithiumblöcke mit eingebauten 5V Lader über USB aber die haben eine etwas niedrigere Spannung unter Belastung als die NIMH. Hat die jemand schon getestet, die Entladekurve ist glaube ich nicht geeignet für Funken.
Bei den 1,5V Zellen würde ich euch auch die schwächeren weisen Eneloops empfehlen ich bin der Meinung die sind verlässlicher als die stärkeren Zellen da sie innen nicht so Komprimiert aufgebaut sind.
Aja und ihr vergleicht immer Accus mit Billigzellen ich denke der Vergleich hinkt denn ich würde nie Diese Billigzellen bei meinen VA´s verwenden den da ist kein Verlass darauf teilweise sind das noch Zink-Kohle und keine Alkaline.
Auch ändern die Supermärkte ihre Zulieferer da müsste man sich ständig darum kümmern wer denn nun gute oder schlechte Batterien hat, die nehmen ja auch immer den Billigsten Hersteller deshalb bringen auch diese Batterietest´s von Supermarktbatterien nichts.
Bei meinen Accus weiß ich immer wie sie ticken das merkt man sich ja irgendwann mal, wie oft hatte man schon Band´s die noch schnell Batterien an der Tanke kauften und nach einer Stunde war Ende...
 
Zuletzt bearbeitet:
Aja und ihr vergleicht immer Accus mit Billigzellen
Ja - womit sonst? Wer bitte kauft denn jede Woche 12 "Markenbatterien" für 6 Funkstrecken? Dafür, dass die Markenzelle dann trotzdem nach einem Gig rausfliegt, wiel sie keinen kompletten Abend mehr durchhalten könnte?
Ich weiss nicht, wie oft du auf der Bühne stehst - aber bei uns würde keiner einen Gig mit Batterien im Mikro, IEM oder Gitarrensender beginnen, deren Ladezustand nicht bekannt ist.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
aber bei uns würde keiner einen Gig mit Batterien im Mikro, IEM oder Gitarrensender beginnen, deren Ladezustand nicht bekannt ist.
Maximal noch den Soundcheck mit den alten machen und vor dem eigentlichen Job erst frische Zellen rein. Wobei ich sagen muss dass es ja inzwischen schon besser geworden ist. vor 25 Jahren hast du extra jemanden neben der Bühne gebraucht der zwischendurch mal schnell den 9 Volt Block getauscht hat weil der keine 45 Minuten durchgehalten hat.
 
Richtig - und deshalb mit Sicherheit keine "Markenzellen" sondern Eneloop. Ich nutze die "Schwarzen" seit drei Jahren ohne irgendeinen Ausfall. Von den weißen Eneloops hab ich noch welche aus 2010 - die tun immer noch ihren Job.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Naja, ich wollte auch darauf hinweisen dass sich inzwischen im Energieverbrauch der Elektronik unheimlich viel getan hat. Und vor 25+ Jahren brauchte man es mit Akkus gleich gar nicht probieren. Mein erstes Handy war mit Akku für einen Tag gefühlt 1,5 kg schwer. The times they are a-changing.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Nach dem gestrigen Gig („Ernstfall“-Premiere für meine neuen schwarzen Eneloops) kann ich endlich auch über eine sehr positive Erfahrung berichten:
Vor ca. 1 Woche in meine Funksender eingelegt, Donnerstag und gestern Nachmittag geprobt, gestern Abend ein 1,5 Std. Set gezockt und ich sehe in der Batterieanzeige meines Line6 Relay keinen Balken weniger:D:great:
 

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben