Wie bewertet man die eigenen Gitarrenriffs?

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Gast284307
Guest
Hallo,

nehme ich aus dem Bauch heraus etwas auf, von dem ich in dem Moment überzeugt bin, daß es gut ist, so passiert es sehr oft, daß ich es schon einen Tag später wieder lösche, weil es entweder doch nicht so gut klingt, oder nicht richtig "aufgeht". Oft korrigiere ich Aufnahmen, spiele es anders. Bisweilen kommen dann viele Anläufe bei raus, und wenn ich Pech habe, stelle ich später erneut fest, daß es nicht gut wurde. Ich frage mich dann, ob ich arg unmusikalisch bin. Aber von Gesprächen weiß ich, daß es anderen ähnlich geht. Aber wie bekommt man es hin, die Sachen direkt korrekt zu bewerten, und nicht erst einen Tag später?
 
Eigenschaft
 
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Völlig normal .......

Einfach alle schön aufheben und irgendwann wird es dann eventuell ein Schuh .....
 
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Wenn es darauf eine allgemeingültige Antwort gäbe, wären wir alle Rockstars;)
 
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Aber wie bekommt man es hin, die Sachen direkt korrekt zu bewerten, und nicht erst einen Tag später?
Ganz einfach: Du definierst vorher ein klares Ziel. So kannst du in jedem Moment überprüfen, ob die Idee gut ist bzw. dem Ziel entspricht.
Definierst du vorher kein Ziel kann alles gut oder schlecht sein.
 
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Ich habe neulich Uralt Aufnahmen von Ende90er/Anfang00er Jahren rausgekramt.
Ideen,Skizzen Demos von vollständig bis kaum ausgearbeitete "Notitzen" in Form von 4 Track Tape Sachen, Stereo Aufnahmen, Probemitschnitte etc. .
Dabei fiel mir auf, wie gut teilweise oft die Sachen waren die mir/uns damals vielleicht weniger aufgefallen sind oder gar nicht gefallen haben. Hab sie wohl selbst noch nicht verstanden. An manche Idee konnte ich mich gar nicht erinnern. Andere erkenne ich im Ansatz dennoch in Songs der darauf folgenden Zeit, bis heute wieder.
Bei manchem der damaligen Favoriten kann ich mir heute zum Teil gar nicht mehr vorstellen warum ich den so gut fand. Andere knacken immer noch und sind super. Vielleicht würde ich die heute gar nicht mehr so( unschuldig )schreiben oder besser hinrotzen können.

Das sind alles quasi Rezepte die du über die Zeit lernst zu erweitern und neu zu kombinieren.

Tja. Eine klare Anwort bleibe ich dir wohl schuldig.
Das IST nur meine spontaner erster
Gedanke zu deiner Frage.

VIEL ERFOLG WEITERHIN
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Ach ja. Vielleich hilft der Tipp.
Vermeide Geschmacks und Ego orientierte Urteile.
 
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Ganz einfach: Du definierst vorher ein klares Ziel. So kannst du in jedem Moment überprüfen, ob die Idee gut ist bzw. dem Ziel entspricht.
Definierst du vorher kein Ziel kann alles gut oder schlecht sein.

Yep das ist eine Möglichkeit Ideen schneller bewertet, eingeordnet zu bekommen.
Leider sorgt diese Vorgehensweise nicht direkt dafür das deine Ideen besser sind als ohne Zielvorgabe.
Aber wem es hilft bitte sehr.

Für MICH ist dies allerdings die langweiligste Möglichkeit mit meiner Kreativität umzugehen.
In Ausnahmefällen (z.B. Zeitmangel) schon mal möglich, aber das Gegenteil dessen was ich
eigentlich will. Nämlich Gitarre umschnallen, Kopf ausschalten und einfach losspielen. Mal kommt
was gutes raus, ein ander mal nicht. Mal bin ich begeistert und die Beigesterung hält lange an.
Manchmal muss ich schmunzel was ich da entwickelt habe. Na und ......

Wie gesagt das gilt für mich und meine Art Musik zu machen.
 
Für MICH ist dies allerdings die langweiligste Möglichkeit mit meiner Kreativität umzugehen.
Na ja, entweder man hat ein Ziel und kann die Ergebnisse daran überprüfen oder man macht ein "Brainstorming" und sammelt was so kommt. Nur: Brainstorming-Ideen dürfen nicht bewertet werden, das tötet die Kreativität.
 
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Wobei ich mich irgendwie auch frage wieso man die eigenen Riffs bewerten soll und vor allem nach welchen Kriterien.
Ich meine, sauber gespielt, Rhythmus und Timing ist ja bewertbar und macht auch Sinn. Aber ob ein Riff oder sonst was sonderlich gut oder schlecht,was besonderes und super kreatives ist finde ich schwer zu bewerten. Bis unmöglich.
Selbst Lieder die ich gerne anhöre will ich nicht jeden Tag hören und langweilen mich irgendwann auch mal. 1 Monat später finde ich dann den Riff X aus Song Y wieder saustark.
So ähnlich geht es mir auch bei meinen eigenen Ideen. Mit der Zeit gibt es halt bestimmte kleine Sachen die ich immer mal wieder spiele, die ich unter Umständen erweitere oder mit anderen Sachen kombiniere.

Gerade wenn man alleine spielt finde ich es auch etwas schwerer da überhaupt etwas zu bewerten und auch zu entwickeln. Da zum einen die zweite Meinung/Idee fehlt und zum anderen ein Mitgitarrist der evtl. einen etwas anderen Stil hat und sich so das eine zum anderen ergänzt.
Zwei Riffs die allein gespielt langweilig klingen, können ja im Bandkontext wie Arsch auf Eimer passen, weil jeder genügend Freiraum für den anderen lässt.

Gruß Marcus
 
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... so passiert es sehr oft, daß ich es schon einen Tag später wieder lösche, ...

Nicht löschen (außer es ist wirklich voller Fehler und schlecht gespielt), sondern einfach als "Titel 1 - Track 121" speichern und den nächsten Versuch aufnehmen. Selbst die Beatles haben ihre Songs zigfach aufgenommen. Und die Bewertung übernehmen eh andere, wenn sie dich kritisieren :D.

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Ganz einfach: Du definierst vorher ein klares Ziel.

Mache ich auch immer so. Am Ende kommt aber grundsätzlich was anderes raus aber das ist egal solange es gut ist.

Meine Herangehensweise: ich nehme eine Idee auf, incl (programmierter) Drums, Bass und manchmal Gesang. Dann lasse ich die Idee ein paar Tage liegen und höre die danach nochmal an. Wenn ich es dann ganz Kacke finde kommt es in den Resteordner, wenn's optimierungspotenzial hat ändere ich bis es mir auch nach einer Woche noch gefällt. Erst dann stelle ich die Idee der Band vor. Und am Ende mäkeln und ändern alle so lange dran rum bis alle mit dem (jetzt besseren) Ergebnis leben können.

Ich mache keine Auftragsarbeit, das ist alles Hobby, also mache ich mir keinen Druck. Ein Song ist fertig wenn er fertig ist und seine Richtung / Grundstimmung ist Zufall.
 
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Aber wie bekommt man es hin, die Sachen direkt korrekt zu bewerten, und nicht erst einen Tag später?
Gar nicht erst Aufnehmen :) Also ich hab sowas noch nie gemacht, vielleicht ist es aber auch falsch von mir. Es sagen ja viele Gitarren-Lehrer, man soll mit Metronom üben. Aufnehmen. Looper usw...Alles das hab ich noch nie benutzt. Funktioniert trotzdem, so einigermaßen :) Die Band hat mich auf jeden Fall noch nicht rausgeschmissen.
 
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Aber wie bekommt man es hin, die Sachen direkt korrekt zu bewerten, und nicht erst einen Tag später?
Beim Spielen weniger Kiffen ;-) Das verleitet dazu alles cool zu finden und am nächsten Tag kommt die Ernüchterung :-D

Aber im Ernst - ist es nicht normal, dass nicht alles was man macht top ist ? Ausschuss gibt es ja immer ...

Ich glaube - und das ist spekulativ, da ich es leider auch nicht so mache - dass ein Stück ( in der Entstehung ) musikalischer und schlüssiger wird, wenn man es zusammen mit Gesang entwickelt.
Dadurch hat man
a) ein Gerüst
b) klare Harmonien, an denen sich die Chords/Riffs orientieren müssen

Dadurch sollte alles mehr aus einem Guss wirken und die Parts besser zusammen passen.

Ich kann zwar nicht singen, aber Melodien finden geht schon - auch wenn es nur mit "lalala" umgesetzt wird. Ich schätze ich werde das mal testen, vielleicht auch mit Texten, dann sollte es noch schlüssiger werden.

Oft klatscht man ja einfach Parts nacheinander ohne dass es homogen wirkt ...
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Ganz einfach: Du definierst vorher ein klares Ziel. So kannst du in jedem Moment überprüfen, ob die Idee gut ist bzw. dem Ziel entspricht.
Definierst du vorher kein Ziel kann alles gut oder schlecht sein.

mmm - wie soll man das denn formulieren ?

Ziel: ich mache einen coolen Chor ?
Ziel: ich mache eine 4 Takte Bridge ?

Ich meine, das ist zwar gut und schön - aber trotzdem muss einem ja erst mal was einfallen.
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Nämlich Gitarre umschnallen, Kopf ausschalten und einfach losspielen. Mal kommt
was gutes raus, ein ander mal nicht. Mal bin ich begeistert und die Beigesterung hält lange an.
Manchmal muss ich schmunzel was ich da entwickelt habe. Na und ......

Wie gesagt das gilt für mich und meine Art Musik zu machen.

Kann ich unterschrieben :)
Ich denke heute ist das ja auch kein Problem, wo man so billig aufnehmen kann wie noch nie - also - einfach spielen und aufnehmen, danach durchhören und sehen ( hören) ob was brauchbares dabei ist und daran weitermachen
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Wobei ich mich irgendwie auch frage wieso man die eigenen Riffs bewerten soll und vor allem nach welchen Kriterien.
Ich meine, sauber gespielt, Rhythmus und Timing ist ja bewertbar und macht auch Sinn. Aber ob ein Riff oder sonst was sonderlich gut oder schlecht,was besonderes und super kreatives ist finde ich schwer zu bewerten. Bis unmöglich.


Gruß Marcus

ich finde das einfach. Ich merke ziemlich schnell ob etwas uninspiriert und grottig ist oder ob es Spaß macht. Ich denke, wenn man beim Spielen an etwas hängenbleibt und Bock macht, d.h. man wiederholt das Riff weil es rockt, dann ist das ein gutes Indiz dafür, dass es einem gefällt und man es gut findet. Ich finde, das passier automatisch.
 
d.h. man wiederholt das Riff weil es rockt, dann ist das ein gutes Indiz dafür, dass es einem gefällt und man es gut findet. Ich finde, das passier automatisch.
Ja klar, aber das gilt ja nur für einen selber,bzw. den eigenen Geschmack. Das hat für mich irgendwie nichts mit einer Bewertung zu tun. Wie bereits gesagt wurde, richtig bewertet wird es eigentlich von anderen.
Denn beim spielen mach mir auch Sachen Spass die ich mir eigentlich nicht anhören würde (allein vom Stil her). Und es muss ja auch nicht immer alles rocken.
Der Zweck einer Bewertung wäre für mich jetzt darin zu filtern was taugt für ein Song und was nicht.
Irgendwie gibt es für mich da einfach zu viele Variablen um eine Bewertung für etwas zu geben. Klar entweder es gefällt oder halt nicht. Aber das ist sicher nicht die Antwort die @Der ahnungslose Depp hören wollte.
Weil das ist ja schon sein aktueller Zustand.
Und wie gesagt, das ist irgendwie auch tagesform abhängig.

Aber ich würde zumindest nicht immer gleich die Aufnahmen löschen. Lieber in einen "Rest-Ordner" packen und aufheben.
 
Ganz einfach: Du definierst vorher ein klares Ziel. So kannst du in jedem Moment überprüfen, ob die Idee gut ist bzw. dem Ziel entspricht.
Definierst du vorher kein Ziel kann alles gut oder schlecht sein.

Das funktioniert bei Musik aber nicht, sonst könnte jeder am Fließband Hits schreiben ........
 
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Das ist ja eine der Fragen, wie es mit der Bewertung gemeint ist.
Soll es nur einem selber und evtl. der Band gefallen oder will man bewusst etwas erschaffen was ein Hit werden kann.
Bei dem was an Hits so im Radio dudelt ist es meiner Ansicht nach mit der Kreativität und der Inspiration teilweise nicht weit her.
 
Ja klar, aber das gilt ja nur für einen selber,bzw. den eigenen Geschmack. Das hat für mich irgendwie nichts mit einer Bewertung zu tun. Wie bereits gesagt wurde, richtig bewertet wird es eigentlich von anderen.

Das kommt ja auf den Ansatz an. Will ich Musik machen,

a) die zu allererst mir gefällt ?
b) die mir nicht, aber anderen gefällt ?
c) die mir und anderen gefällt ?

Ich persönlich finde es viel schwerer Musik zu machen, die mir nicht gefällt, aber anderen gefallen soll, denn dann fehlt mir die Motivation und auch die Inspiration. Zuerst muss es mir gefallen. Wenn dann andere sagen, dass z.B. zu wenig Abwechslung stattfindet, manche Parts zu kurz oder zu lang sind usw., kann man das durchaus zum Reflektieren heranziehen und überlegen etwas zu ändern.

Zudem bräuchte man ja als referenz eine recht große Menge an Hörern um eine repräsentative Aussage treffen zu können - am besten noch aus der "Zielgruppe".

Wenn natürlich 10 von 10 Hörern sagen: Das ist Müll - ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es nicht besonders gut ist und umgekehrt.

Mir persönlich geht es bei eigenem Zeug genau so wie bei Musik von anderen. Ich kann das beides aus Sicht des Zuhörers hören.

Fängt der Kopf an zunicken oder der Fuß an zu wippen und es gibt nichts, was diesen Flow stört oder mich langweilt .... ist es für mich ein guter Song. Habe ich Bock es danach noch mal zu hören, ist es ein guter Song. Trifft beides nicht zu, müsste man es überarbeiten oder in die Tonne werfen.
 
Wissen hilft. Daher finde ich den Vorschlag mit der Zielvorgabe gut.

Wenn ich über eine Akkordfolge soliere, kann ich überprüfen, ob meine Töne die Akkordtöne stützen oder gegen sie arbeiten.
Wenn ich modal improvisieren will, kann ich überprüfen ob ich die Leit- und Strebetöne einsetze oder nur die farblose Pentatonik dudele.
Ich kann beim Rhythmus überprüfen ob ich im Metrum bin, die Betonungen richtig setze und ob ich abwechselnde Notenwerte nutze statt alles in 32el zu schreddern.
Ich kann überprüfen ob ich auf bestimmte Töne hin zusteuere, mit denen der Sänger oder andere Solist weitermachen kann.

Wenn sich ein Solo oder Lick falsch, lahm oder uninteressant anhört, dann kann man die Ursachen oftmals konkret benennen.

Die Harmonien passen nicht,
Das Timing stimmt nicht
Die Fortführung ist nicht stimmig
Der Rhythmus ist eintönig
Es fehlt ein Groove bzw. ein Metrum.
Die Harmonien passen zwar, aber die Spannung fehlt (Optionen)
Zuviel Wiederholung
Zuwenig Wiederholung
Zuwenig Pausen bzw. lange Töne.

Gut, mit Wissen allein bekommt man noch kein geiles Solo hin, aber es wäre schon mal viel gewonnen, wenn man die klar abzugrenzenden Fehler meidet.

Bei einigen Schnippseln muss man aber den Kontext beachten.
Manches Langweilige kann sich als unter- bzw. Oberstimme zu etwas gut anhören obwohl es für sich allein nicht wirkt.

Ein einfacher Basslauf wirkt fade, wenn er nicht durch den Rhythmus der andern Instrumente gestützt wird. Da könnte sich dann ein anspruchsvoller Basslauf im Kontext der anderen Instrumente einfach schräg anhören.
 
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Was mir auf jeden Fall hilft, ist nicht nur aufnehmen (das mache ich zu selten, dabei merkt man meist, wo es spielerisch hapert bzw. wo Nachhilfebedarf besteht den man so beim Spielen nicht merkt), sondern vor allem ausnotieren.

Es gibt ja diverse gute Tabulaturprogramme. Für lau gibt es bspw. tuxguitar. Da kann man auf jeden Fall schonmal ausprobieren, ob das Riff insgesamt funktioniert (und nicht irgendwie einen 31/32-Takt ergibt) und hat seine Riffs auf einem Blick, evtl. sogar mit anderen Spuren. In der gesamten Partitur kann ein alleine stehend recht uninterassent klingendes Riff schonmal deutlicher beurteilt werden.

Dadurch habe ich auch backlogs von zich mal aufgeschriebenen Riffs herumfliegen, die vielleicht irgendwann mal praktisch sein können, selbst wenn sich bisher noch nichts zusammenhängendes daraus ergeben hat.
 
Bei dem was an Hits so im Radio dudelt ist es meiner Ansicht nach mit der Kreativität und der Inspiration teilweise nicht weit her.

Gewagte Aussage ;). Klar, bei der Radiosoße reden auch Marketingleute mit, aber grade die Dudelformat Songs sind bis ins letzte Detail ausgearbeitet und -produziert und haben einen "Hook", also einen Wiedererkennungswert.

Ich habe reichlich Fragmente rumliegen, denen genau dieser "Hook" fehlt und ohne den ist ein Song nicht komplett.

(ob, Metal, Schlager, Pop, Punkrock, das Prinzip ist in jedem Genre gleich)

Ein bisschen Theorie schadet dabei auch nicht:
 
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Meine ganz ehrliche Meinung: es dauert manchmal, bis eine Idee passt. Ich mach mir da nicht allzu viele Gedanken. Manchmal kommt mir beim Spielen einfach eine Idee, da probier ich dann herum und finde etwas das mir gefällt. Aber ich nehme es nicht auf, denn ich kenne mich, die Aufnahmen hör ich mir eh nie wieder an.
Am nächsten Tag versuche ich die Idee wieder zu fassen. Und entweder es gelingt mir - dann war sie so gut, dass sie sich mir eingeprägt hat. Oder ich schaffe es nicht, dann probier ich etwas herum und es wird vielleicht etwas anderes daraus. Oder auch gar nichts.

Ich denke da nicht groß darüber nach, es ist ja nicht so, dass ich ein Album aufnehmen soll und in 14 Tagen die Songs dazu rausschießen muss. Wenn eine Idee gut ist, setzt sie sich sowieso fest und wird dann im Lauf der Zeit verfeinert bis daraus ein Song wird. Wenn sie doch nicht so gut ist, dann hab ich sie am nächsten Tag auch schon wieder vergessen. :nix:

Songwriting ist für mich kein geradliniger Prozess, ich habe einige Songs geschrieben, die ich sehr gern mag aber bei denen ich weiß, dass die ursprüngliche Idee etwas anders war. Aber ich komm nicht mehr drauf und das passt dann schon für mich. Den letzten Schliff bekommen die Sachen sowieso dann mit der Band, da kommt dann noch der Input von den anderen dazu.
 

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