Wie ist euer Lernen aufgebaut? Wie übt ihr?

von Chrisn12345, 03.09.07.

  1. Chrisn12345

    Chrisn12345 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    29.07.06
    Zuletzt hier:
    23.10.15
    Beiträge:
    214
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    18
    Erstellt: 03.09.07   #1
    Hallo,

    wollt man fragen wie bei euch das "Lernen" so aufgebaut ist. Wie sieht es bei euch aus, wenn ihr übt? Was genau macht ihr? Ist es strukturiert? Wenn ja wie? Macht ihr bestillte Übungen etc.?

    Also bei mir ist es so, daß ich irgendeinen Song höre, gut finde und dann lerne. Also ist mein "Übern" oder mein "Lernen" eigentlich das Üben von Songs.
    Find ich so sehr angenehm, da ich so sehr motiviert bleide (ist schon n geiles Gefühl wenn da unter den eigenen Fingern das raus kommt, was man normal immer nur aus den Boxen hört..;-) )
    und ich denke ich kann auch durch Songs Techniken lernen. So hab ich mir zB Power Chords an "Polly" von Nirvana begebracht. Barees durch Sum41, Jack Johnson und OAR Songs.

    In dem Sinne, freu mich auf eure Antworten
     
  2. Bat

    Bat Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    24.11.05
    Zuletzt hier:
    2.12.16
    Beiträge:
    149
    Ort:
    Mannheim
    Zustimmungen:
    2
    Kekse:
    75
    Erstellt: 03.09.07   #2
    Ich spiele/lerne auch immer das was mir gerade gefällt, oder worauf ich Lust habe. Strukturiert ist da gar nix. Es kommt auch mal vor das ich 2 Wochen oder so immer und immer wieder nur die selben Lieder spiele und gar nichts neues dazu kommt. Und dann wieder Tage ( wie Gestern und heute z.B. ) da versuche ich mich an 3 Liedern die ich bisher nie gespielt habe.
     
  3. Templar

    Templar Gesperrter Benutzer

    Im Board seit:
    10.09.03
    Zuletzt hier:
    28.09.14
    Beiträge:
    544
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    103
    Erstellt: 03.09.07   #3
    Ich hab mir zum Ziel gesetzt mindestens eine Stunde am Tag genau das zu machen was ich wirklich nicht kann:

    Komplizierte Fingerübungen
    Arpeggien
    Shredden
    Tonleitern/Theorie

    Und es macht kein Spaß weil man ja nur langsam besser wird. Aber wenn mans nie übt würde man ja auch nie besser werden :p
     
  4. Keiperinc

    Keiperinc Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    02.09.07
    Zuletzt hier:
    24.01.08
    Beiträge:
    32
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 03.09.07   #4
    Ich versuchr jeden tag was neues wass ich noch nicht kann z.B. sweep Picking (oder so)
    Lageto und dan übe ich einfach nur ein paar Songs z.B. Seek and Destroy, Sweet child o Mine
    Californikation, Stockholm Syndrome, oder einfach nur jammen. am tag übe ich also 2-5 stunden. :D
     
  5. Ysuran

    Ysuran Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    24.05.07
    Zuletzt hier:
    1.12.16
    Beiträge:
    301
    Ort:
    Cottbus
    Zustimmungen:
    6
    Kekse:
    791
    Erstellt: 03.09.07   #5
    Ich spiel einfach das worauf ich grad lust hab. Momentan hab ich z.B. sehr große Lust aus allen möglichen Songs die Akkorde oder Töne rauszuhören... das schult ungemein und macht mir momentan Spaß. Ansonsten gibts nichts wo ich mir Zeitpläne setz oder ähnliches.
     
  6. Jiko

    Jiko Ex-Mod Ex-Moderator HFU

    Im Board seit:
    22.01.06
    Zuletzt hier:
    6.12.16
    Beiträge:
    7.316
    Ort:
    Speyer
    Zustimmungen:
    739
    Kekse:
    45.833
    Erstellt: 03.09.07   #6
    Immer kleine Schritte weiter machen ist meine Taktik :)
    Erstmal das unter Kontrolle halten, was man kann und es verbessern - das finde ich fast wichtiger, als neues dazu zu lernen :rolleyes:
     
  7. steinhart

    steinhart Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    04.01.05
    Zuletzt hier:
    9.12.13
    Beiträge:
    475
    Ort:
    Prenzlau
    Zustimmungen:
    2
    Kekse:
    558
    Erstellt: 04.09.07   #7
    Etwas Neues lernen heißt, motorische Abläufe lernen. Das ist, ähnlich wie im Sport, eine Art Training. Dabei ist der Erfolg abhängig von der Person. Einer lernt, indem er es zig Mal hintereinander spielt, ein anderer lernt, indem er jeden Tag einen kleinen Schritt weiter kommt. Wichtig ist, dass man immer wieder mal neue Anreize setzt. Das heißt, wenn man immer dasselbe übt, kann man das irgendwann immer besser, kocht aber quasi im eigenen Saft. Es muss immer etwas Frisches eingestreut werden. So sehe ich das so mache ich das und so bin ich bisher ganz gut gefahren.
     
  8. Evil Jared Jonas

    Evil Jared Jonas Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    05.11.06
    Zuletzt hier:
    10.03.08
    Beiträge:
    2
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 06.09.07   #8
    wie schafft ihr es eigentlich 5 Stunden am Tag zu lernen? Ich hab gar nicht so viel Zeit...
     
  9. Punkt

    Punkt Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    27.04.06
    Zuletzt hier:
    8.12.13
    Beiträge:
    1.674
    Zustimmungen:
    4
    Kekse:
    971
    Erstellt: 07.09.07   #9
    zur Zeit:
    -Shredding und Sweeping Übungen (wills jetzt endlich mal sauber können und nicht so nen Murks wie ich sonst immer spielte)
    -Lieder für die Band einstudieren: Aufnehmen => Fehler analysieren => besser machen
    Klingt von Probe zu Probe besser^^ :)
    Wenn ich keinen bock mehr hab => essen
     
  10. Opranius

    Opranius Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    12.06.07
    Zuletzt hier:
    17.12.14
    Beiträge:
    248
    Ort:
    Reinbek
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    22
    Erstellt: 08.09.07   #10
    Ich bin Anfänger und fresse die ganze Zeit nur Riffs in mich hinein um meine Finger und meine "Gehirnleistung" zu trainieren, ich spiele eigentlich kaum Stücke extrem auf Perfektion, vorallem bei Bands, wie Metallica, nicht weil manche Riffs so oft wiederholft werden und in die Länge gezogen werden, dass ich mir das als Zeitverschwendung ansehe, so hart es auch klingt.
    Ich bin mir bewusst, dass man unbedingt auf Genauigkeit achten muss, aber ich bringe es kaum fertig mir ein stück eine halbe stunde anzuhören um noch den letzten akkord rauszuhören, der zwischen chorus und bridge steht, weil ich mich vom üben beim klavierspielen lösen will und ich es vom Klavier spielen gewohnt bin mir die Struktur und die Einfügungen einzelner Phrasen zu merken und daher Riffs sehr schnell einprägen kann, um den nächst schwierigeren Riff (von dem nächst schwierigerem stück^^) anzugehen.

    Fingerübungen mache ich derzeit kaum welche, ich habe es anfangs sehr oft gemacht, aber bin damit nicht sehr weit gekommen.
    Geht eigentlich Technik vor Komplexität des Stückes oder kann man auch (allein schon weil man beim üben von Stücken die Technik verfeinert) später an der Technik feilen und sie erweitern?

    Achja: ich übe auf den ganzen Tag verteilt. Also immer Häppchenweise (1-3 Stunden = ein Happen :p), dann mal mit Musik ablenken und ein bisschen Tabs studieren.
     
  11. RG-Jule

    RG-Jule Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    02.05.07
    Zuletzt hier:
    8.12.13
    Beiträge:
    1.523
    Ort:
    Dresden
    Zustimmungen:
    9
    Kekse:
    5.549
    Erstellt: 09.09.07   #11
    Bei mir hat das immer die selbe Struktur:

    --> Dehnen meiner Hände und Finger
    --> Koordinationsübungen (zB die Spinne)
    --> einige Übungen aus dem Buch "Garantiert E-Gitarre lernen"
    --> Üben von Songs, die mir gerade gefallen und damit Festigung des Erlernten

    Es gibt Tage, da macht mir ein bestimmter Sing so viel Spaß, dass ich den ganzen Tag nur an diesem Song übe und somit das Buch mal wegfällt :). Da ich aber keinen Lehrer habe, muss ich mich echt zwingen, auch oft genug in mein Buch zu gucken, denn ich will ja auch mal vorwärts kommen.
     
  12. *Nirvana*

    *Nirvana* Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    28.01.07
    Beiträge:
    354
    Zustimmungen:
    4
    Kekse:
    190
    Erstellt: 09.09.07   #12
    Ich lern gerade 2 lieder gleichzeitig (Enter Sandman, Californiacation) und wenn ich ma keine Lust hab das eine zu spielen spiel ich halt das andere...
     
  13. Avion

    Avion Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    14.03.07
    Zuletzt hier:
    13.12.15
    Beiträge:
    399
    Ort:
    München
    Zustimmungen:
    2
    Kekse:
    1.387
    Erstellt: 10.09.07   #13
    Ich hab des eig. mehr über ne Woche als über einen Tag gegliedert:

    Vor jedem "Training" wird erstma gedehnt und gestreckt, und dann kommen imm abwechselnd von Tag zu Tag entweder Fingerübungen bzw. Technikverfeinerung oder einfaches Liederlernen, Theorie, usw.
    Komm recht gut damit zurecht, ist abwechslungsreich und macht Spaß. :)
     
  14. Franz Bierbauch

    Franz Bierbauch Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    20.05.07
    Zuletzt hier:
    30.06.13
    Beiträge:
    137
    Ort:
    Wien
    Zustimmungen:
    2
    Kekse:
    89
    Erstellt: 11.09.07   #14
    Bei mir ist es wirklich genauso. :D
    Ich weiß zwar nicht, ob es die klügste Lernmethode ist, aber es macht auf jeden Fall unglaublich viel Spaß.
    Mal ist es zB Incubus mit Love Hurts, dann Ich Roque von Sportfreunde Stiller oder auch mal irgendwas von Nirvana. Manchmal spiel ich einfach irgendwas eigenes hin was mir gerade in den Sinn kommt.
    Den Powerchord hab ich übrigends auch von Nirvana und den Barrée hab ich übrigends von Nothing else Matters "gelernt". :D
    Ersteres ist natürlich kein Problem und letzteres klappt schon ganz gut.

    Ich habe übrigends bedingt durch die Schule nicht wirklich viel Zeit zum Üben, auf ne Stunde pro Tag komme ich aber schon und es macht von Tag zu Tag mehr spaß. :)
     
  15. Kackname

    Kackname Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    07.09.07
    Zuletzt hier:
    9.09.10
    Beiträge:
    4
    Ort:
    Chemnitz
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 14.09.07   #15
    Hm, eigentlich sah mein Üben immer so aus, das ich Songs von irgendwelchen Bands nachgespielt hab, früher (vor 3-4 Jahren) waren es noch Punklieder, dann wurde es langsam Blues á la Jimi Hendrix, Stevie Ray Vaughan, Eric Clapton usw...Dann hat meine große Led-Zep Liebe begonnen, von der ich wahrscheinlich auch am meisten Spielgefühl mitgenommen hab ^^ Als ich dann in meine neue Band im April/Mai diesen Jahres eingesteigen bin, kam dann der Heavy Metal dazu, sowas wie Accept, Maiden, Anthrax usw wurden dann Bestandteil meines Übens ;) Wenn ich grade mal kein Bock auf gar nichts davon hab, dann klimper ich einfach so vor mich hin, versuche, so gut wie möglich mein Griffbrett bie Improvisationen auszunutzen oder mache (im Moment) Übungen im Sinne von Arpeggios, Sweeping und Shredding ^^ Hoffentlich vergesse ich bei den Übungen nicht meinen Bezug zum Blues...
     
  16. DrScythe

    DrScythe Endorser der Herzen

    Im Board seit:
    20.02.05
    Zuletzt hier:
    6.12.16
    Beiträge:
    2.312
    Ort:
    Niederrhein
    Zustimmungen:
    1.369
    Kekse:
    30.478
    Erstellt: 15.09.07   #16
    Ich lerne gar nix und übe auch nicht.

    Ich spiel einfach drauflos. Und wenn mir nen Song gefällt, lerne ich ihn. Wenn er meine Fertigkeiten übersteigt, isses mir wurscht, ich brech mir keinen Finger ab nur um irgendnen Solo zu shredden, es sei denn es kostet mir nur ein paar malo langsam einstudieren. Soli lass ich meistens eh weg, da spiel ich wenn dann was eigenes oder sie interessieren mich einfach nicht. Aber was red ich, ich bin ja gitarre-spielender Musiker, kein Gitarrist^^
     
  17. TMSIDR-Schnapper

    TMSIDR-Schnapper Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    04.06.06
    Zuletzt hier:
    20.03.08
    Beiträge:
    14
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 15.09.07   #17
    ich persönlich halte nicht viel von festen lernplänen

    meistens schnappe ich mir einfach meine Gitarre spiele beliebige Riffs, in den seltensten Fällen irgendwelche Lieder. Oft improvisiere ich zu Liedern, die ich gerade höre. Ab und zu kommt es vor, dass mich ein Lied plötzlich total in den bann zieht, dann suche ich mir tabs raus, oder höre mir die Akkorde raus und versuche nachzuspielen. Dabei geht es mir aber nicht um Perfektion, wenn ich denke, dass ich das Riff - im Prinzip :rolleyes: - verstanden habe (und mir vielleicht nur ein wenig an Geschwindigkeit fehlt) dann reicht mir das, die Geschwindigkeit und Präzision kommt dann meistens, wenn man ein paar Tage, Wochen später das gleiche zufälligerweise nochmal spielt. Bin bisher sehr gut damit gefahren. Bin nie auf die Idee gekommen mir einen festen Plan zu machen, was wann geübt werden soll, irgendwie strebt sich alles in mir dagegen, kreativität kann man nunmal nicht planen :rolleyes: , und was bringt es mir Fingerübungen zu machen, wenn diese mich zu Tode langweilen?

    kann eigentlich meinem Vorredner nur zustimmen :)
    Wenn ich Lust habe, spiele ich bis zu frei vier Stunden hintereinander, manchmal auch drei vier Tage nicht. ok, das kommt eher selten vor, ein tag Pause ist normalerweise das Maximum, danach MUSS ich einfach die Gitarre wieder in die Hand nehmen :great:
     
  18. Starfox99

    Starfox99 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    06.06.07
    Zuletzt hier:
    28.10.14
    Beiträge:
    347
    Ort:
    Bramberg am Wkg.
    Zustimmungen:
    3
    Kekse:
    123
    Erstellt: 17.09.07   #18
    das dehnen sollte ich auch mal in meinen trainigsveraluf einfügen :D
    ich hab immer gedacht, dass zu beginn ein oder 2 tonleitern daddeln als warmwerden für die hände genügen würden :confused:

    naja mein ablauf:

    zuerst mal was leichts spielen was ich schon kann, um "warm" zu werden.
    dann übungen aus meinem buch (e-gitarre für dummies ^^)...
    wenn ich mit meinen zielübungen fertig bin (oder ich sie nicht mehr hören kann), übe ich songs. (was mir halt gerade einfällt)
    und falls der fall aus der klammer eintritt, übe ich nach einigen beruhigungssongs die übungen weiter :D
     
  19. Marius2503

    Marius2503 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    20.05.07
    Zuletzt hier:
    7.09.09
    Beiträge:
    55
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    44
    Erstellt: 20.09.07   #19
    hmm wie ich übe?!

    Ich hab da so meine Standard sachen die mach ich immer ... sind so ca 2-3 Stunden je nach meiner Tagesform abhängig. Die bestehen sowohl aus John Petrucci Übungen als auch von Übungen meines Leherers ... Sweep Arpeggios, Theorie, Akkordübungen ... bla bla bla ^^

    Ja und dann wird meistens einfach gejammt ... schönen backingtrack aufm rechner ... reinhauen und ab geht die Post oder es werden halt soli aus liedern gepaukt oder rhytmus parts oder weiß was ich ... im Moment ziemlich viel Dream Theater, ja gut dann is der Tag eigentlich auch schon vorbei :great:

    Mfg Marius
     
  20. Der Seerrrräuber

    Der Seerrrräuber Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    05.09.06
    Zuletzt hier:
    20.04.13
    Beiträge:
    1.269
    Zustimmungen:
    8
    Kekse:
    1.225
    Erstellt: 03.10.07   #20
    Ich spiel die meiste Zeit irgendwelches improvisiertes Geschraddel um meine Fingerfertigkeiten und mein Gefühl inden Pentatoniken verbessern zu können.
    Im Allgemeinen kann mans so sagen:

    - Fingerübungen zum Aufwärmen
    - Dann entweder bekannte Soli n bissl spielen oder improvisieren
    - Das üben was ich momentan für Schulband und oder Gitarrenunterricht machen muss
    - Was eigenes spielen / schreiben


    Aus diesen Überpunkten ist mein Spielen aufgebaut..^^
     
Die Seite wird geladen...

mapping