Wie kann ich diesen Gitarrensound erzeugen? Metal/Alternative

  • Ersteller xLucas96k
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Lieber @OliverT
Ja, mich hat es interessiert wie man so einen, für mich sehr ungewöhnten Sound hinbekommt. Mit dem Video von Kohlekeller ist es auf jeden Fall interessant zu sehen wie man den Sound im Studio verbiegt wobei es konkret mit dem Sound aus dem Thread nichts zu tun hat.
Und ja, ich brauche den Sound für mich nicht. Jedoch interessiert mich schon wie man so was hinkriegt. Man lernt ja nie aus.

Antworten, die Du in den Wind schlägst
Nur weil ich mir das nicht vorstellen kann das man mit katana das nachbilden kann?
Ich werde mal die Tage mit axe probieren ob ich dadurch in die Richtung von dem oben erwähnten Sound komme. Mal schauen.
Und das ich das sogar versuchen möchte nach dem oben erwähnten Rezept nachzumachen, heißt bei dir in den Wind schlagen?

Wenn du schlechte Laune hast, ist es ok. Lass die aber bitte bei dir.
Ich hatte zumindest keine Absicht hier sich mit jemandem zu streiten.
 
Man lernt ja nie aus.
Daher ist es sicherlich legitim, sich schlau machen und/oder halten zu wollen :).

Du suchst ja seit ca. zwei Monaten "Rezepte" für das Metal-Guitar-Spiel. Jedenfalls legen das Deine dazu erstellten Themen, Deine Musiklehrersuche und diverse Einlassungen in vielen Threads nahe. Ob jedoch diese letztlich hier überall verstreuten Botschaften zielführend sind, darf man erstens sicherlich hier und da hinterfragen, und zweitens den vielleicht damit in gleicher/ähnlicher Sache Konfrontierten deren dann manchmal etwas "genervt" anmutende Reaktionen auch mal nachsehen ;).

Es hat imho noch niemand geschafft, all diesen Wissensdurst in ein paar Wochen zu stillen, geschweige denn, all das erworbene Wissen in kürzester Zeit und zufriedenstellend für sich selbst in die Tat umzusetzen. Dahinter steckt ein Prozess, der Jahre dauern kann, wie die auch von arrivierten Gitarreros hier im MB oftmals noch gestellten Fragen belegen. Man hört nie auf, seinen Gitarrero-Horizont zu erweitern. Vielleicht kämpfst Du als E-Git-Metal-Einsteiger z.Zt. einfach an zu vielen Fronten? Sei gnädig mit Dir und gib Dir Zeit - nicht alles lässt sich virtuell und ad hoc ergründen, sondern setzt neben dem Saugen von Infos zwingend den täglichen Kampf mit der Materie voraus :redface:. Das tust Du sicherlich, wie oft genug anklingt, aber versklave Dich dabei bitte nicht :).

LG Lenny
 
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Den Axe habe ich damit es nicht langweilig ist jeden Tag gleiche Brötchen zu essen.


Hast du schon ein AxeFX?

Falls ja, hab ich noch ein Video für dich - hier werden die verschiedenen Hi-Gain Amp Modelle von Line6 und Fractal miteinander verglichen - mMn eines der besten Videos dieser Art, bei dem man auch die Unterschiede gut heraushören kann:




Schau es dir gerne mal an, vielleicht hilft es dir bei deiner Sound Suche! :great:
 
Hast du schon ein AxeFX?
Ja. Will die Tage probieren damit den Sound vom Thread nachzumachen.


Ob jedoch diese letztlich hier überall verstreuten Botschaften zielführend sind
Für mich persönlich habe ich hier bereits viel Hilfe bekommen die ich ohne den Forum nicht hätte. Bin dafür auch jedem der mich ernst genommen und mir geholfen hatte vom Herzen dankbar.
 
Ja. Will die Tage probieren damit den Sound vom Thread nachzumachen.

Schau dir dann echt mal das letzte Video an - ist nicht umsonst etwas länger geraten.
Der geht da auch gut auf die verschiedenen Hi Gain Amps ein und du siehst seine Settings.
 
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Wenn du schlechte Laune hast, ist es ok. Lass die aber bitte bei dir.
Ich hatte zumindest keine Absicht hier sich mit jemandem zu streiten.
Um Gottes Willen, ich habe keine schlechte Laune, im Gegenteil ich lache verdammt viel und gerne.

Nochmal was das Thema "Soundsuche" angeht:

1. Mit dem Kemper oder Fractal hat das absolut erst einmal gar nix zu tun
- Du wirst bei unserer neuen CD nicht hören welcher Gitarrist analog abgenommen wurde und welcher mit Kemper eingespielt hat

2. Um einen SOUND ähnlich nachzustellen wie man diesen hört, ist NUR möglich, wenn man auch den Part exakt spielen kann, ansonsten ist dies ein Ding der Unmöglichkeit
- Wenn Dir Angus Young seine Gitarre in die Hand drückt und Du nicht einen Riff von der Band kannst, wird es auch nicht so klingen
- Kannst Du jedoch einen Riff von der Band, sind die Einstellungen des Amps auf einmal gar nicht mehr so extrem wichtig und es genügt wenn der Amp "ähnlich" klingt
- Weiterhin ist durch ein Komplettmix ein einzelnes Instrument und der exakte Sound einem Instrument zuzuordenen eine Killerarbeit und nur Gitarristen mit Erfahrung werden das hinbekommen

3. Es muss eine ähnliche Gitarre vorhanden sein, auf einer 6 Saiter kann man nicht einen Sound einer 8 Saiter "nachbauen", das ist ein Ding der Unmöglichkeit

Weshalb ich der Meinung bin das zu wissen?
Da ich genau dies täglich mache!

Und gerade in meiner Coverband, wo ich verschiedene Sounds, recht originalgetreu möchte, kann ich erst dann einen Sound suchen, wenn ich weiß wie der Riff geht, ansonsten ist das eine Reise ins Nirgendwo.

Gruß
Oliver
 
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der sound setzt sich aus folgendem zusammen:
- tieferstimmung
- eventuell drop-tuning
- bassgitarre spielt unisono mit der gitarre.

anbei ein kleines beispiel, wie das klingt.....erst nur gitarre, dann der bass dabei.
 
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Hm, das hat aber mit dem Sound oben nix zu tun ;) Da brauchts definitiv eine 8-Saiter Gitarre. Und komplett anderen Sound ;)
 
kann sein, ich bezog mich auf den startpost....ohne zu merken, daß der 3 jahre alt ist.
 
Oh ;) Ich saß jetzt 30 Minuten an dem Sound, ohne eine 8-Saiter geht das nicht. (Also auf Post 15 bezogen)

Mit Friedman Amp kommt man irgendwie am leichtesten dran, aber da fehlt mir bei der 7 Saiter eine fette Saite ;)

Und halte NoiseGate rein , Mitte rein, Höhen, Bass und Presence raus.
 
Wenn du die 7 Saiter runterstimmst, geht das auch...solang das keine mit 648er Mensur ist.
Gutes Noisegate, nicht so viel Gain und vor allem tight spielen...
 
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Also auf Post 15 bezogen)
Im post 15 erwähne ich nur das sie den Sound auch in anderen Tracks verwenden.
Es geht immer noch um den Sound aus dem 1. Post.

Ich versuche seit 2 Tagen mit ts, od und eq an den Sound dran zu kommen ohne Erfolg.
Und wenn ich mein noise gate so hart einstelle dann stottert es immer wieder und cuttet nicht sauber ab. Habe aber auch keinen isp decimator pro da, vll würde es mit dem besser klappen.
Ich werde gleich versuchen mit verschiedenen amps und cabs.
 
Allgemein sind da ne Menge schwer zu bestimmende Faktoren drin, wenn man so nen Sound nachbasteln will.

Hier mal mein gedanklicher Fluss dazu:

Gitarre:
  • Tiefergestimmt / 7- /8-String
  • Tonepoti hoch
  • Aktive Pickups
Klangbildung
  • Nicht zu viel Gain
  • TS oder andere Zerre mit wenig Gain in den Amp fahren (oder Boost)
  • Dafür den heiß angefahrenen Amp / Model-Block dann einstellen
  • Auf Mitten achten.
  • Auf typische Amp-Modelle achten (Revv im Purple Channel, 5150, die üblichen Verdächtigen)
  • Mic Position
Andere Musiker im Track
  • Bass sehr präzise drauf gespielt
  • Vermutlich MIDI-gesteuerter Background, damit die Gitarre auch immer sauber "in die Lücken" spielt
  • Sidechain auf Bass, damit Kick ordentlich durch den Mix kommt. Auf der liegen dann die "Dön Dön Dönn" ja auch.
Nachbearbeitung
  • Vermutlich viel geschnipsel, damit auch alles perfekt aufeinander liegt
  • Automation auf das harte Gate, damit jeder Anschlag auch perfekt gecutted wird.
  • Vernünftiger Mix
  • Vernünftiges Mastering
Alles was kursiv ist, kann man beim "Nachspielen" für sich im stillen Kämmerlein gar nicht hin bekommen. Jedenfalls nicht zu 100%. Ich hör sowas ja auch gerne, aber die Musikrichtung ist halt sehr, sehr post-production-lastig. Da passiert vieles am Sound erst durch den Toningenieur/Produzenten. Wie man ja auch am Live-Video weiter oben sieht.
 
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Ich habe bei songsterr app gesehen das man das Ding in der GDGCEa Stimmung spielt.
Mich wundert wie knackig die Töne in der tiefe sind.
Ich denke baritone wäre in dem fall schon gut.
 
Was hier ultra oft vernachlässigt wird ist das ganze Mixing und Postprocessing der Gitarrenspuren.
Hier sind ja keine rohen Gitarrensoundsamples die Referenz sondern fertig gemixte Sounds.

Eine isolierte Gitarrenspur eines fertigen Mixes klingt völlig anders als die Gitarre abgenommen oder gar im Raum.

Schaut euch mal an wie die Sounds von "SpiritBox - Holy Roller" entstehen:


Hier wird DI aufgenommen und das freacking DI Signal durch 3 EQs gejagt, bevor es überhaupt die AmpSim trifft.
 
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Was hier ultra oft vernachlässigt wird ist das ganze Mixing und Postprocessing der Gitarrenspuren.
Hier sind ja keine rohen Gitarrensoundsamples die Referenz sondern fertig gemixte Sounds.
Eine isolierte Gitarrenspur eines fertigen Mixes klingt völlig anders als die Gitarre abgenommen oder gar im Raum.

+1 :)! Die häufig zu beobachtende Annahme, gerade aktuellere und mit doch schon recht aufwändigem Studio-Equipment produzierte Sounds wie

Es geht immer noch um den Sound aus dem 1. Post.
allein mit "Home"-Equipment 1:1 nachbilden zu können, führt oft genug zur Enttäuschung. Man kann sich dem "nähern", aber irgendwas fehlt letztlich immer. Selbst Profis mit entsprechendem Support haben oft genug damit zu kämpfen, einem Live-Auditorium den "eingeprägten" Sound einer Produktion hinreichend nahe zu präsentieren.

Ein Blick auf das Gear-Listing (z.B. HIER) des Gitarristen der im ersten Post angeführten Band "Dead-by-April", Pontus Hjelm (auch Songwriting, Producing, Studio), sowie ein Clip über sein "Hobby"-Studio



mögen andeuten, dass neben der entsprechenden Instrumentierung eine umfangreiche Nachbearbeitung nicht nur der rohen Guitar-Tracks, sondern auch deren Abbildung im Gesamt-Mix essentiell ist .

Daher: Bitte nicht allzu verbissen sämtlichen Details hinterher jagen - schon gar nicht dafür den Geldbeutel überstrapazieren ;). Eine gewisse Experimentierfreude darf und soll natürlich schon gestattet sein :great:.

LG Lenny
 
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Ne kein ding, 1 zu 1 den Sound abzubilden ist natürlich daheim fast unmöglich. Wobei ich evtl genug software und einen passenden Rechner mit gescheiter Abhore dafür hätte.
Bei mir persönlich geht es rein um Interesse wie man so einen speziellen Sound hinbekommt.
 
In meinen Augen wurde alles entscheidende denke ich auch schon gesagt, schließe mich hier ein paar der Vorredner an, zunächst braucht man dafür die richtige Gitarre mit entsprechender Besaitung, dann muss man selbst (oder ggf. auch der Rest der Band) die Mukke auch verdammt tight spielen können, ein Noisegate und irgendeinen Hi Gain Amp, mit dem man in die Richtung kommt.
Diese Reihenfolge ist denke, einigermaßen der Wichtigkeit nach geordnet ;)

Gitarre und Tightness machen bei dem Sound finde ich ebenfalls am meisten aus
 
Jetzt hat es mich auch mal interessiert, wie der Sound zustande kommt, auch wenn ich die Mucke gar nicht mag :D

Mein Ergebnis: der Gitarrensound an sich ist eigentlich fast egal. Hauptsache, er ist leise !! :evil:
Der Gesamtsound entsteht durch alles andere, nur nicht durch die Gitarre. Die muß nur ein wenig dazuquäken, mal hart gesagt. Dünn muß sie sein, also Bässe raus, eine wüste Überhöhung so um die 1,6 kHz rein und wenig Gain.

hier mal ein kurzes Test-Schnipsel, das ich gerade mal gebastelt habe. Musikalisch keinerlei Ähnlichkeiten mit "dead by april", aber dafür schnell entstanden:



Ich war überrascht, daß ich im Laufe des Mixes die (gedoppelte) Gitarre immer nur leiser gemacht habe, und dann noch leiser :whistle:
Gitarre ist ein Siebensaiter, tiefste Saite auf A. Zerre ist vom Mooer GE200, irgendein Zerrpedal.
 
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