Wie kann ich mich Bandtauglich machen?

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Broken_Dread
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Ei gude, wie ?! :D

Ich bin's mal wieder mit ein paar "kleinen" Fragen an die etwas Erfahreneren.

Ich spiele mittlerweile schon seit etwa 3 Jahren Gitarre, war über weite Strecken verflucht motiviert und bis jetzt schätze ich es als die beste Entscheidung meines Lebens ein, das Instrument gelernt zu haben. Außerdem bin ich stolz, dass ich das alles ohne Lehrer geschafft habe.

Durch diesen Umstand ergaben sich allerdings auch ein paar Defizite, die ich unbedingt ausbessern möchte. Vielleicht könnt ihr mir dabei helfen:

1. Barré Akkorde

Da ich schon 20 war, als ich anfing zu lernen, wollte ich so schnell wie nur irgend möglich Fortschritte machen und vorran kommen. Ich lernte dazu auf meiner E-Gitarre hauptsächlich Soli und auf meiner Akustik meistens mehr oder weniger anspruchsvolle Fingerstyle-Stücke (Von Stairway to Heaven bis zu Cavatina), was mir bis heute auch am meisten zu liegen scheint. Anfangs war Frustration vorprogrammiert, aber als ich sah, wie ich langsam Fortschritte machte und sogar weniger ernsthafte freizeit-Gitarristen abhängte, wurd ich Zeitweise zum Fanatiker.
Allerdings habe ich jetzt einmal versucht, einen Schritt zurück zu machen und die schlichte Rhythmusgitarre einfacher Songs mal mitzuspielen. So lange es nur Powerchords waren, oder Barrés im Wechsel mit offenen war es kein Problem, weil die Finger gut koordiniert sind ... bei Stücken, die ausschließlich auf Barré basieren, kriege ich allerdings Krämpfe in der Hand nach ner Zeit. Ist das normal? Was kann ich dagegen tun? Es ist total frustrierend, weil es eigentlich einfaches Zeug ist, aber die Kraft schlapp macht.

2. Palm muting

Bewusst vernachlässigt, jetzt holt es mich ein. Ich wollte "Like the Angel" von Rise Against spielen und habe gemerkt, dass ich nicht schnell genug Palm muten kann und das ja doch schwerer ist, als ich vorher gedacht habe. Naja, es geht schon, aber ich verrecke einfach nach ner gewissen Zeit :D Kennt ihr gute Übungen? Das Solo macht übrigens irre Spaß ... und klingt auch mit ein paar Patzern noch gut :D

http://www.youtube.com/watch?v=utWqCyq-RK0

3. Rock Theorie

Ich habe mir vor etwa einem Jahr den Improvisationsworkshop hier im Forum angesehen und es hat mir die Augen geöffnet. Mittlerweile ist es mir gelungen, die Skalenschemata für Dur und Moll über den Hals zu lernen und zu einem großen Bild zu verschmelzen. Vielleicht meine größte Errungenschaft des letzten Jahres. Ich kann mich mit meiner Akustik jetzt hinsetzen und einfach losspielen - so lange ich will. Absolut geiles Gefühl. Wenn ich dran denke, dass es jetzt noch zig modi zu entdecken gibt, fühl ich mich wie ein Pionier vor saftigem neuland :)

Ich möchte jetzt ähnliches gerne auch auf meiner E-Gitarre lernen und der Sache so nen Rock/Metal Touch geben - also mit ordentlich Distortion versteht sich ^^. Wenn ich das jetzt versuche, dann schrammel ich meistens nur Powerchords und es wird sehr schnell sehr eintönig. Wie kann ich meine Powerchords "aufpimpen"? Was sind "Rock Clichés", die man kennen sollte? Wie alterniert man ein wenig zwischen Rhytm und Lead? Wie improvisiert man Rockig? Wenn ihr es mir nicht so beantworten könnt, dann werd ich einfach mal ein paar Songs von Zepplin und Co. lernen und es mit meinem Theoriewissen analysieren ... aber vielleicht gibts nen Workshop oder nen netten User, der es ein wenig beschleunigen könnte.
An nem Wissenspool über Jimi Hendrix wär ich auch sehr interessiert ... das Rockzeugs hat allerdings vorrang, weil ich gerne mal in die Richtung gegen würde ... wo wir beim eigentlichen Punkt wären:

4.

Was muss ich können, um in einer ernsthaften Band zu spielen? Ich verlange keine Resultate von heute auf morgen. Ich quäle mich gerne mit langweiligen Übungen und trockener Arbeit, wenn ich dafür in vielleicht 2 Jahren endlich mal auf einer Bühne stehen kann.

Eine Band im Bereich Punk/Hardcore wäre mein Traum. Im Prinzip ist aber alles recht, was ein wenig Rockig ist. Meinetwegen auch in Richtung Strokes/ Maximo Park / Arctic Monkeys etc.

Was wird da so von einem Gitarristen erwartet?

So, noch ein letzter Punkt in Klammern:):

5. Singen lernen

Eine weitere Sache erschloss sich mir vor ein paar Monaten, als ich mich endlich mal dazu durchrang, das Instrument per Gehör zu stimmen. Ich habe das bis dato vermieden, weil ich eine paradoxe Angst davor hatte, zu entdecken, dass mein Gehör das nicht kann. Tja, mein Gehör konnte es nach etwa einer halben Stunden erstaunlich gut, ich habe das Stimmgerät an den Nagel gehängt :)D) und es eröffneten sich daneben noch einige interessante Perspektiven ... ich höre jetzt nämlich, wenn ich zu meinen Akkorden einen falschen oder richtigen Ton singe. Das ist etwas, was ich NIE, aber auch wirklich NIE für möglich gehalten hätte. Aber wo ich einen Ansatz habe, gehe ich auch davon aus, dass ich mich verbessern kann. Kennt ihr ein paar Methoden, wie ich (am besten gekoppelt mit der Gitarre) singen üben kann?

Danke, wenn ihr euch die Zeit genommen habt, das zu lesen und vielleicht sogar zu beantworten. Ich habe in meinen Threads über die letzten Jahre meist kurze und knappe Dankesstatements gegeben, aber dieses Forum und die Antworten haben mir wirklich immer enorm geholfen. Möge es sich fortsetzen :)
 
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Nashrakh
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Was muss ich können, um in einer ernsthaften Band zu spielen?
Überraschend wenig. Je nach Musikrichtung reicht Powerchords schrubben, wenn das in einem halbwegs guten Timing passiert macht das schon ne Menge aus...

Ich bin kein Gitarrist, deswegen sage ich dir mal, was ich als Bassist von dir erwarten würde ;)

Fähigkeit zur Selbstkritik, netter Umgang miteinander und Spaß an der Musik - that's it.

Deine Skills sind da eher nebensächlich (aber nicht unbedeutend ;))

Was mich immer an Musikern gestört hat, ist ein wackeliges Timing... nicht so sehr, dass jetzt die Barrés (im Falle der Gitarreros) nicht perfekt sitzen oder sie mal nen falschen Ton spielen. (Denkt dran: Der richtige Ton ist immer nur einen Halbton entfernt :D) Wenn die Time nicht stimmt, ists mit dem Groove auch essig. Also - wenn dus nicht schon länger tust - Metronom verwenden.

Wenn ich dich jetzt deiner Beschreibung zufolge einstufen sollte, ob bandfähig oder nicht - dann eindeutig JA. Der Rest ist je nach Situation ausbaufähig.
Wenn du sagst, du willst Punk spielen - dann werden dich Barrés wohl weniger stören (obwohl die natürlich eingesetzt werden dürfen :rolleyes:).
Ich kenne genug Gitarristen, die keine Notenkenntnisse haben. Die spielen frei Schnauze (seltsamerweise spielen die immer moll, ohne es zu bemerken :gruebel:) und es klappt... (was kein Argument dafür ist, es nicht zu können^^)

Die Frage nach Bandtauglichkeit stellt sich IMO nicht. Es ist viel weniger das Können als die Einstellung zur Musik und seinen Mitmusikern. Ersteres kann man verbessern, zweitere sind meist ein harter Fall...
Es kommt auch immer auf deine Bandkollegen an ;) Vielleicht bist du denen ja schon weit voraus?

mfg, Nash (der sich irgendwie hierher verirrt hat)
 
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Die Frage nach Bandtauglichkeit stellt sich IMO nicht. (...)
Es kommt auch immer auf deine Bandkollegen an ;) Vielleicht bist du denen ja schon weit voraus?

Unterschreibe ich. Was und wer wofür tauglich ist, entscheidet sich immer erst, wenn eine Band zusammen ist und gemeinsam ihre Wege sucht.

Oder um's mal so zu sagen: Den Threadsteller würde ich nicht in meine Band holen. Anderereseits würden mich Steve Vai und Konsorten nicht in ihre Band holen. Und noch anderseitig gibt's viellleicht eine Band in der Nähe des Threadstellers, die auf einen motivierten und (selbst)kritischen Gitarristen warten, weil sie von Faulpelzen und unbegabten Selbstdarstellern die Nase voll haben.
 
Sephris
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Also ich hab noch nie darüber nachgedacht ob ich bandtauglich bin oder nicht, ich hab einfach mit Freunden angefangen ein bisschen Musik zu machen und hab einfach Spaß dabei. Wenn mal was nicht sitzt, dann werde ich auch nicht dumm angemacht - im Gegenteil, es spornt mich an, es bis zum nächsten Probe besser zu können. Seh die Band nicht als Ziel, sondern als den Weg.

Ich bin jetzt seit vier Monaten wirklich "aktiver Gitarrist", vorher habe ich eigtl. nur dämlich rumgeschrammelt und nichts auf Technik gegeben. Der Unterschied zu vorher ist einfach nur, dass ich besser spiele und sich dadurch mein Spaß noch mal vervielfacht hat. Auch kannst du viel lernen, wenn du in einer Band spielst. Du kannst dich mit anderen Musikern verständigen und von einem anderen Gitarristen auch Tipps geben lassen wie du das ein oder andere Problem lösen kannst.
Und solange du im Proberaum scheiße spielst, ist das auch egal - dafür sind Proben schließlich da, da kann auch der ein oder andere Ton mal daneben gehen.

Zum Punk/Hardcore-Gitarristen:
Also ich glaube da reicht es für's erste, Powerchords zu beherrschen und diese vom Timing her gut spielen zu können. Du musst Akzente setzen können und wissen welche Wirkung es hat, wie du welchen Ton anspielst. Darüber hinaus solltest du das Palm Muting beherrschen (du hast ja gesehen dass du daran arbeiten musst ^^), weil sich damit die einzelnen Parts (Chorus/Verse) von einander abgrenzen können. Je nachdem kann es auch nützlich sein, Solos spielen zu können, aber das beherrschst du ja.
Achja, und du solltest auch in hohen Geschwindigkeiten sauber spielen können.

Das wären jetzt so die Sachen die ich typisch der Punkgitarre zuordnen würde.


Liebe Grüße,
Sephris
 
klaatu
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Du solltest es einfach mit einer Band versuchen, da du dir scheinbar schon einiges an Können angeeignet hast. In einer Band zu spielen bedeutet aber mehr, als nur für sich alleine dahinzuimprovisieren. Du musst dich mit den verschiedenen Typen in der Band auseinandersetzen (und sie mit dir), du solltest eigene Ideen für Songs bringen und diese entweder durchsetzen oder aber nicht beleidigt sein, wenn sie mal nicht so gut ankommen oder von den anderen Mitmusikern umgestaltet/verbessert/verunstaltet werden. Du darfst dich mit deinen Mitmusikern nicht nur auf musikalischer Ebene verstehen, damit ein gutes Team entsteht. Du musst auch mal flexibel sein, wenn alle Üben wollen und du lieber zum Schwimmen gehen würdest, ebenso andersherum.

Das sind Dinge, die neben der reinen Musik zu einer Band gehören. Das kann man nicht üben, das muss man erleben und seinen Weg und seine Rolle innerhalb einer Band finden. Es lohnt sich aber - also viel Glück dabei:)
 
G
Gast103658
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Als ich damals mit ein paar Freunden ne Band angefangen habe, war ich noch von Palm Muting und Co. soweit entfernt wie bis zum Mond. Bis auf 3-4 Grundakkorde konnte ich GAR NICHTS. Aber es hat einfach Spaß gemacht zusammen Musik zu machen und so bin dabei geblieben und hab mit der Zeit immer Neue Sachen entdeckt. Das Geschah alles völlig unbewußt und einfach durch probieren. Zu dem Zeitpunkt wußte ich gar nicht so recht was ich da an der Gitarre mache - mittlerweile hab ich (unter anderem Dank dieses tollen Forums ;)) wesentlich mehr Ahnung.

Um´s Können würde ich mir an deiner Stelle keine Sorgen machen. Such dir einfach paar nette Leute und hab deinen Spaß :great:
 
Blue Gator
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Nach dem, was Du schreibst, würde ich Dich auch definitiv als "bandtauglich" ansehen. Der Rest ist Ausprobieren, wobei es da - wie schon gesagt wurde - auch sehr stark auf das Zwischenmenschliche udn natürlich darauf, dass man gemeinsame Ziele hat, ankommt.

Gleichwohl kann es nicht schaden, in Sachen Timing und Rhythmus-Gitarre noch ein wenig mehr Zeit zu investieren. Nach meienr Erfahrung als Bassist und Gitarrist in Bands ist gutes Rhythmus-Spiel eigentlich das, was man als Gitarrist in allererster Linie mitbringen muss. Natürlich ist ein gutes Solo auch wichtig, aber man muss da kein "Gitarrengott" sein - solange man das entsprechende musikalische Gespür hat, kann man auch ohne 16tel bei 200 BPM seinen Job machen...

Ansonsten - wie Hans_3 schon sagte: Selbstdarsteller und Leute, die sich nix sagen lassen, kann man in einer Band nicht gebrauchen. Ich war in einer Band, wo ich Bass gespielt habe, mal maßgeblich daran beteiligt, den technisch klar besseren von 2 Gitarristen zu "feuern". Während der, mit dem wir dann noch lange weitergemacht haben, für uns spielte, spielte jener Herr nur für sich selbst.... War definitiv die richtige Entscheidung und tat - wie uns auch Leute aus dem Publikum immer wieder bestätigten - unserer Geschlossenheit und unserer Live-Präsenz (Stichwort "5 Freunde, dei einfach ne geile Show hinlegen wollen"...) nur gut.

Alles andere kommt sehr schnell. Man hat ja in einer Band bestimmte Songs, die einen vor Herausforderungen stellen. An enen arbeitet man dann eben verstärkt, und dann passt das auch schnell.


Was die "langweiligen" Powerchords angeht: Man muss ja nicht immer Grundton plus Quinte spielen. Man kann auch mal mit anderen Intervallen experimentieren. Gerade im Metal darf's auch mal ein Tritonus (verminderte Quinte, aber das kennst du ja bestimmt) oder eine große Septime sein. Einfach ein wenig experimentieren. Oder auch mal Grundton und "Ergänzungston" umdrehen, so dass nicht emhr der Grundton der tiefste Ton ist. Also bei C5 nicht C und das G darüber, sondern das G auf der E-Saite in den BAss nehmen. Bringt auch schon mehr Farbe.

Ansonsten: Such' Dir ne Band und probiers einfach - ich bin sicher, wenn Du die richtigen Leute findest, klappt das problemlos.
 
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Also von der Technick her bist Du m.M. wohl sicher bandtauglich...

Das ist wohl auch nicht so ein Problem... Meiner Erfahrung nach, kann dann eher das Problem sein, dass...

1. wie schon paar mal erwähnt das Timing/Tempo nicht stimmt (mir sind schon viele Leute begegnet, die zwar sauschweres Zeugs spielen konnten, aber nicht fähig waren, sich dem Tempo der Band anzupassen)

2. man zu viel will - Sprich: im Bandgefüge ist zum Teil weniger mehr - und für die Band bringts in gewissen Passagen vielleicht mehr, wenn Du einen für dich völlig langweiligen einfachen Powerchord spielst, als wenn Du weiss was ich dazuimprovisiertst... Ich glaub, dass man sich zu gunsten des Gesamtsounds zurücknehmen kann, ist schon wichtig...
 
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Wichtig ist halt dass man selbst auch tauglich ist für die Band, in die man rein will.

oder anders:

Nicht nur man selbst muss für die Band taugen, sondern die Band muss einem auch taugen bzw. für tauglich befinden.

Ich beispielsweise bin technisch nicht wirklich gut, habe musiktheoretisch nur sehr rudimentäre Dinge drauf und muss mich bei neuen Stücken schon daheim manchmal ganz schön reinhängen, um was zustande zu kriegen. Aber mit meiner Band jetzt passt's trotzdem richtig gut, weil wir zusammen viel Spaß haben, jeder seinen Teil beitragen kann, und ich mich in der Rolle des eher zurückhaltenden Rhythmus-Gitarristen extremst wohl fühle.

Als wir auf Gitarristen-Suche waren hatten wir hingegen diverse "richtig gute" Kandidaten da, die ziemlich perfekte Gitarristen waren - so von der technischen Seite her. Die waren aber eben auch nicht "tauglich" für unsere Band, weil z.B. (1) zu laut (2) zu egoistisch (3) zu wenig zuhörend (4) zu unflexibel...

Fazit: Leute Suchen, mal probieren, Spaß haben, nach Projekten im Aufbau suchen oder selbst was auf die Beine stellen.
 
Nashrakh
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Das Niveau der Band ist, wie schon gesagt, ein sehr wichtiger Faktor.

Ich kenne deine Gedankengänge, Broken_Dread. Bevor ich mich das erste mal zum Vorspielen bei einer Band überhaupt meldete, quälte ich mich tagelang mit Fragen wie: Bin ich schon soweit? Sind die mir nicht meilenweit voraus? Habe ich die Fähigkeiten, mitzuziehen? (Nebenbei: das Genre war Thrash Metal, weswegen ich davon ausging, dass ein gewisses Maß an Technik vorausgesetzt wurde, von dem ich mir nicht sicher war, ob ich es erfüllte)

Letztenendes ist diese Tortur aber überflüssig gewesen. Die Herren waren doch nicht so meilenweit voraus wie ich dachte (also es war schon ein Vorsprung da, aber die spielten schon ein paar Jahre länger...), und die Anforderungen, die an mich gestellt wurden, waren nicht so hoch, wie ich dachte. Das war vor einem Jahr, da habe ich gerade mal 2 Jahre und ein paar zerquetschte gespielt...

Das solltest du auch beachten - was erwarte ich von der Band, was erwartet die Band von mir?

Übrigens lohnt es sich, wenn du Leute in der Band hast, die "weiter" sind als du (natürlich nicht extrem, aber ein gewisser Vorsprung halt). Da kannst du viel lernen, was mMn ein nicht zu unterschätzender Faktor ist. Eine Band beschleunigt das Lerntempo enorm.
 
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Hallo und guten Abend,
Deine Frage habe ich aufmerksam gelesen. Soll ich, als älterer board user, einem wahrscheinlich jungen Gitarristen etwas sagen?
Meine erste Band war ein Zusammenschluss von Gymis, die ein Instrument beherrschten. Da hat keiner gefragt, ob er "bandtauglich" ist, es hat gepasst, oder eben auch nicht.
Als 30 Jahre danach mein Neffe (Drummer) auf mich zu kam. ob ich die Leadgitarre in seiner Band übernehmen könne, war ich geschockt. Ich .... alter Mann. Kann ich das noch? Generationen von Musikstilen gingen an mir schon vorbei!
Meine Frage war die identische: kann ich das schultern?
Ich habe es geschafft.
Frage Dich weniger, ob Du bandtauglich bist. Eher, ob Du die Fähigkeit bei Dir selber siehst, in einer Band zu spielen. Dazu gehört auch die - sorry für das altmodische Wort - Disziplin, mit anderen Musikern zusammen zu arbeiten. Kenntnisse und Fertigkeiten kann man sich aneignen!
Drummer, Basser und Keyboarder sind zusammen etwa so alt wie ich und ich musste ansatzweise metal einstudieren. Gefällt mir nicht, geht aber!
Jeder , der ein Instrument halbwegs gut spielen kann ist bandtauglich, wenn die Anderen zustimmen.
Gruss
 
Broken_Dread
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vielen lieben dank für die ganzen antworten! scheint ja ne menge resonanz zu erzeugen. muss mir das jetzt nochmal alles in ruhe durchlesen :)

oh by the way: am mittwoch oder donnerstag treff ich mich mit wem aus meiner stadt, der sowas wie ein akustikprojekt gestartet hat. halt akustische instrumente, singer/songwriter style, klassische einflüsse ... zwar nicht das, was ich langfristig will, aber schon die richtung, die ich meistens auch auf meiner akustik spiele ... und wenn ich ehrlich bin, bin ich darauf auch noch ein großes stück besser, als auf der E-Klampfe. Und sogar für meine Mandoline könnte ein wenig platz sein :) schaun wer mal, was es so bringt ... er meinte, es seien schon ein paar leute zusammen gekommen. Ich hoff, da geht was :D Lasse es euch dann mal wissen!

Vielen dank nochmal! Ist immer cool, wenn man merkt, dass da draußen sehr viele Leute mit Begeisterung und Herzblut sitzen und das alles gerne teilen!
 
Mashooveraner
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nun, einige punkte wurden hier meines erachtens ein bisschen außer acht gelassen. kreativität, musikalität und experimentierfreudigkeit.

ich spreche jetzt nicht von bands, die vornehmlich cover spielen, da reicht es ja, die stücke anhand von tabs/noten zu lernen und diese dann nachzuspielen (was nicht ausschließt, dass man eigene parts hinzufügt oder dem ganzen song einen eigenen touch verleiht).

dennoch, für mich bedeutet eine band, dass jeder erstmal ideen hat und diese dann gemeinsam auch umgesetzt werden können. sprich die komponente "songwriting" steht meiner meinung nach über allen anderen kriterien (technik, gelernte songs, equipment usw.).

in meinem konkreten fall war es so, dass ich völlig ohne vorkenntnisse mit leuten eine band gestartet habe und wir sofort eigene sachen komponiert haben. nach und nach habe ich so gelernt, nicht immer in standard-akkorden zu denken, sondern auch mal eigene griffe irgendwie nach gefühl zusammen zu basteln.

ich denke, dass dies, gerade um einen eigenen stil zu kreieren, immens wichtig ist. wenn man beispielsweise eine handvoll akkorde aus der grifftabelle lernt, dann beherrscht man diese zwar, allerdings steht die ganze sache in keinem richtigen kontext zur kreativität. man kann songs nachspielen, die man sich allerdings selbst nicht ausgedacht hat. wenn man aber ein riff im kopf hat und die akkorde und melodien durch "finger verknoten" und rumprobieren herausfindet, dann bringt einen das meines erachtens wirklich näher an das, was ich unter einem guten klampfer (und bandmitglied) verstehe. quasi der wille, die eigenen ideen auf eigene art und weise aufs griffbrett zu bringen.

ich glaube, dass viele junge bands auch zu bruch gehen, weil man es eben nicht schafft, sich von powerchords und den standard-akkorden "zu lösen". die motivation schwindet dann eher, wenn man immer wieder versucht, ausschließlich mit den akkorden songs zu schreiben, die einem "auswendig gelernt" zur verfügung stehen und nicht über den tellerand hinaus blickt. oft kommt es dann vor, dass songs ähnlich klingen oder man irgendwo im song "steckenbleibt" und nicht weiterkommt, weil eben die nötigen mittel und werkzeuge fehlen.

lange rede, kurzer sinn:

- hast du dir schonmal einen "eigenen" akkord zusammen gebastelt? ohne zu wissen, was du da genau machst, aber es klingt geil?
- spielst du zu hause nicht nur songs nach, sondern komponierst du eigene riffs/fragmente?
- hast du melodien und ideen im kopf und versucht diese umzusetzen?

dann bist du meines erachtens bestens für eine band geeignet.

ist diese grundlage erfüllt, dann kommen alle anderen (bereits genannten) kriterien ins spiel - genügend leute, teamfähigkeit, verlässlichkeit, vorhandensein eines proberaums, disziplin, skill...und so weiter und so fort.

ich hoffe, du kannst meinen wirren ausführungen entnehmen, was ich sagen wollte. :)

cheers...
 
realGonz
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Ich hatte meine erste Band nachdem ich ca. ein Jahr Gitarre gespielt habe. Wirklich gut war ich natürlich nicht, bin ich auch jetzt noch nicht :D Aber ich habe ziemlich früh angefangen eigene Songs zu schreiben (siehe den Post über mir). Vieles lernt man auch erst in einer Band, ich denke das ist einfach eine Erfahrung die man allein zuhause nicht machen kann. Und nach dem was du so schreibst würde ich dich auch als Bandtauglich halten.
Ich finde immer am wichtigsten ob es menschlich klappt in einer Band, dann kommen erst die technischen Möglichkeiten.

Ich drück dir die Daumen, auch wenn man als Gitarrist nicht so einfach eine Band findet, man muss halt am Ball bleiben. Kannst dich ja mal melden wenn du eine Band gefunden hast und ihr nen Gig spielt, dann komm ich vorbei (wenn man schon in der gleichen Stadt wohnt :great:)
 
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Jetzt wird dieser Thread auch für mich plötzlich sehr interessant!

Nach meiner "ich-spiel-doch-nur-für-mich"-Phase über die "ohne-feedback-ist-doof-->Lehrersuche"-Phase klopft jetzt die "zusammen-macht´s-doch-mehr-Spaß"-Phase an die Tür. ;-)

Meine Musikschule hat jetzt ein paar passend Leutchen beisammen, so daß im Mai das erste Ü30(?)-Weiberprojekt starten kann, vorerst unterstützt durch eine (natürlich) Lehrerin.

Uff, nun geht es mir wie dem Originalposter:
Die Liste der Fertigkeiten ist kurz, die der Defizite dafür umso länger......etwas Bauchgrummeln habe ich schon.

Die bisher gelesenen Ratschläge werde ich mir auch zu Herzen nehmen und versuchen, mich nicht verrückt zu machen.

Habe aber auch noch eine kurze Frage:
Wenn man nicht gleich darauf aus ist, Eigenkompositionen zu produzieren, wie sucht Ihr die Songs aus? Ich kann mir vorstellen, daß die Geschmäcker nicht immer deckungsgleich sind. Sollte man jeden was vorschlagen lassen...........

geka
 
realGonz
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Habe aber auch noch eine kurze Frage:
Wenn man nicht gleich darauf aus ist, Eigenkompositionen zu produzieren, wie sucht Ihr die Songs aus? Ich kann mir vorstellen, daß die Geschmäcker nicht immer deckungsgleich sind. Sollte man jeden was vorschlagen lassen...........

geka

Für mich ein Grund eigenes zu spielen ;) Tut mir leid ich bin da keine grosse Hilfe, weil ich da wirklich einen Dickkopf habe.

Aber ich würde sagen das jeder Songs vorschlägt die auch machbar sind und dann wird abgestimmt, wobei man evtl. auch Vetorechte einräumen sollte. Kommt halt auch drauf an was man bezwecken will. Wenn man eine gut gebuchte Top 40 Band machen will muss man vielleicht auch den Schnappi spielen (extremes Beispiel). Und wenn nicht können auch mal unbekanntere Stücke spass machen.
 
Mashooveraner
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ich denke, wenn man es als (frisch gegründete) band ni schafft, sich auf irgendein dämliches cover zu einigen, dann sollte man es vielleicht bleiben lassen :)

naja...ich kann da auch nicht helfen. das einzige cover, was ich je mit einer band gespielt hab, habe ich gleich als ersten song gelernt, als ich in die band eingestiegen bin. da war ich als "neuling" nicht in derposition, irgendwelche ansprüche zu stellen. :) zumal die anderen das ding alle schon perfekt drauf hatten.

war übrigens "let it rain" von...äh...amanda marshall? heißt die so? naja...wie auch immer. wäre für einsteiger vielleicht ein ganz nettes ding zum zocken.

cheers...
 
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geka
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Aber ich würde sagen das jeder Songs vorschlägt die auch machbar sind und dann wird abgestimmt, wobei man evtl. auch Vetorechte einräumen sollte.

So möchte ich auch gern rangehen. Bin gespannt, was da so kommt. ;-)
Da das Projekt aus lauter Band-Anfängern besteht, brauchen wir uns um die Top 40 wirklich keine Sorgen zu machen. Es geht ja vor allem darum, Erfahrungen im Zusammenspiel zu sammeln.

Mashooveraner schrieb:
ich denke, wenn man es als (frisch gegründete) band ni schafft, sich auf irgendein dämliches cover zu einigen, dann sollte man es vielleicht bleiben lassen :)

;-) Das stimmt allerdings.

Wahrscheinlich habe ich jetzt auch etwas mißverständlich gefragt, es geht mir hier jetzt nicht darum, von Euch irgendwelche Songvorschläge zu bekommen. Wir finden bestimmt genug, auf das wir uns einigen können.

Ach, wahrscheinlich mache ich mir mal wieder grundlos Gedanken......°°°°°

geka
 
Sn00by
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Hi geka,
ich kenn das nur von meiner Schülerband...
einer macht nen Vorschlag den er ganz toll findet, ein zwei sind nicht so begeistert, jedoch stimmen die auch meißt zu, da sie ja später auch wollen, dass ihre Stücke gespielt werden.
Das hängt auch von euren Geschmäckern ab. Mitunter kann dadurch ein sehr unterschieliches Reportoir entstehen.
Zum Beispiel bei uns: Gnarls Brakley-Crazy; The Doors-People are strange; The Artic Monkeys- Fake tales of san francisco usw.
 
Broken_Dread
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ui, jetzt entwickelt sich ja hier ne ganz neue dynamik :) find ich gut ...

im bezug aufs schreiben von songs:

bevor ich überhaupt musik gemacht habe, habe ich texte für einen meiner kumpels geschrieben, der ne band hatte ... der fand anscheinend gut, was ich da so fabrizierte :) irgendwann hab ichs dann nicht mehr ausgehalten, keine eigenen songs aus meinen texten machen zu können und beschlossen, gitarre zu lernen, damit ich selbst was schreiben kann. das war der größte grund, überhaupt damit anzufangen. deshalb war es für mich auch wichtig, mir nen theoretischen hintergrund anzueignen und improvisieren zu lernen. 100% Coverband käme für mich also auch überhaupt nicht in Frage.
Mittlerweile hab ichs sogar schon ein paar male geschafft, dass leute - nachdem sie mir zugehört haben - gemeint haben: "boah cool, was isn das für ein song?" und ich dann antworten konnte, dass das grad eben "nur" improvisiert war. sehe ich bis jetzt als meine größte leistung an und es war mir auch total wichtig.

Leider gibts noch nen anderen punkt, den ich nicht so deutlich gemacht habe ... den ich aber gern mal schreiben würde, damit ihr mir Erfahrungen darüber berichten könnt. wo wir schon bei Kreativität sind.

Ich habe ein stiefmütterliches Verhältnis zu der idee aufgebaut, was sänger/songwriter mäßiges zu machen, weil leute bis jetzt eher angeekelt von meinem gesang waren :) das dumme ist eben, dass ich das eigentlich immer wollte ... man muss aber auch sagen, dass ich seit 2 jahren nicht mehr versucht habe, zu singen und dass ich damals fast die Saiten beim Stimmen nach Gehör kaputt gerissen hab, weil ichs wirklich nicht hören konnte. dass es so schlechte Resonanz von leuten gab, hat mich einfach auch total demotiviert - zumal sogar leute, die noch nie ein instrument angefasst haben, manchmal sogar bedeutend besser singen konnten ... mittlerweile bin ich beim stimmen ziemlich präzise und schnell geworden und meine, dass sich mein Gesang durch die Gehörbildung bedeutend verbessert hat. aber könnte auch nur mein subjektiver eindruck sein. ich würde alles dafür geben, einigermaßen singen zu können, damit ich meine eigenen songs performen kann ... hab jetzt irgendwie schon ein wenig bammel davor, meine texte wieder von wem anderes singen lassen zu müssen - aber in den sauren apfel werd ich wohl auch beißen, so lang ich ne band haben kann.

Das ist eigentlich auch der Grund, warum ich mir so lange keine Band gesucht habe. Ich habe mich erst seit ungefähr nem halben Jahr mit der Idee angefreundet, mich als reiner Gitarrist zu entwickeln. Ist immer noch so ein flauer Beigeschmack bei der Vorstellung, zumal ich es eigentlich nie richtig versucht hab. Ich zock nichtmal mehr betrunken Singstar auf Parties mit, weil sich die Sache irgendwie eingebrannt hat. Muss man sich mal vorstellen - bekloppt ... Es war ein riesiger Schritt, diese "Phobie" zu überwinden und überhaupt mal zu versuchen, das Instrument per Gehör zu stimmen. Hab das, wie gesagt, vor 6 Monaten zum ersten mal wirklich wieder versucht (nach 2,5 Jahren Gitarrenerfahrung!), weil ich so nen Schiss davor hatte, das nicht hinzubekommen. Hab zwei Tage lang danach innerlich gefeiert :D
Die Sache mit dem schlechten Gesang und der eventuellen unfähigkeit, ein präziseres Gehör zu entwickeln waren die einzigen Sachen, die ich je als heftigen Rückschlag im Bezug auf Musik wahrgenommen hab ... vor 2 Jahren bin ich einmal kurz davor gewesen, alles musikmäßige deswegen hinzuschmeißen ... deshalb der Respekt vor der Sache.
Ja, keine Ahnung, ob ich das mit den Singen nochmal in Angriff nehmen soll. Es gibt definitiv Leute, die - ungerechter Weise - mit der Fähigkeit geboren werden ... hab leider nie 'nen Menschen gekannt, der es wirklich "gelernt" hat.

So, ich hoffe der kleine Exkurs war nicht zu nervig :) Würd mich freuen, was darüber zu hören, weils mir echt ein wenig auf der Seele brennt.

Zur Entwicklung:
Hab mittlerweile halt diesen einen Typen mit dem Akustikprojekt (obwohl der sich nicht mehr gemeldet hat :( ) und nen Bassisten einer Punkband an der Hand, der evtl ein zweites Bandprojekt starten will und sogar in meinem Wohnheim residiert :) Die Suche geht weiter *g
 

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