wie oft Bass zur Inspektion beim Fachmann

  • Ersteller dankobum
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Trotz gleicher Stärke können die Saiten ein bisschen straffer (oder umgekehrt sein), d.h. die Halskrümmung könnte sich ein bisschen ändern. Warte mal 1-2 Tage, bis sich der Hals an die neue Spannung der Saiten gewöhnt hat. Wenn sich die Krümmung geändert hast, musst du da nachjustieren. Erst danach (und wenn die Saitenlage in Ordnung ist) solltest du dich um die Intonation kümmern.
Merk die generell beim Setup: Halskrümmung => Saitenlage => Intonation.
 
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Ich habe gerade im Musikladen im Nachbarort, wo ich den Bass gekauft habe, nach kurzer Beratung "Ernie Ball 45, 65, 85, 105 Hybrid Sinky Bass"-Saiten gekauft. Nach den Anleitungen der youtube-Videos habe ich es dann selber hinbekommen, und das ohne Probleme.

Aber: die Intonation der E-, A- und G-Saite sitmmt nicht mehr. Jetzt die grosse Frage: soll ich die Intonation jetzt schon nachstellen oder erst mal warten, bis sich die Saiten eingespielt haben?

Poster Ruhr2010 hat richtig darauf hingewiesen, dass man mit neuen Saiten wieder alles nachmessen muss.

Vom Klang her klingen die neuen Saiten besser. Zukünftig werde ich wohl so wie jetzt ca. alle 1,5 Jahre neue Saiten aufziehen.

hallo dankobum, wichtig ist, dass du sie Saiten aufgezogen und gestimmt hast. Sodann kannst du loslegen :)
 
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Intonation ungleich Stimmung... das ist schon bewusst oder?
 
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Intonation ungleich Stimmung... das ist schon bewusst oder?

Intonation habe ich so verstanden: Das A der leeren A-Saite ist am Stimmgerät ein A und das A im 12. Bund der A-Saite ist das ein Oktave höher liegende A am Stimmgerät. Wenn das so ist, ist die Intonation OK.
 
Passt. Mach mal wie Dir von Melancholia in #22 geraten wurde.
 
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Noch zwei Tipps zum Überprüfen der Intonation. Die Greifhand sollte den 12. Bund wirklich exakt greifen, du musst also darauf achten, dass du die Saite nicht nach oben/unten verschiebst (Stichwort Bending). Wenn du da unsauber greifst, geht der Ton schonmal einen Viertelton daneben, obwohl die Intonation korrekt wäre. Zweitens solltest du dann die Saite möglichst genaus stark zupfen/anschlagen/spielen, wie du es normalerweise tun würdest.
 
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Flagelolett im 12. Bund sollte ja gleich der Leersaite sein - zum Check der Intonation muss man dann doch im 12.Bund greifen.
Diese beiden sollten dann übereinstimmen...
Setup und Intonation: ich lese das gerne hier nach : Just Chords
 
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Merk die generell beim Setup: Halskrümmung => Saitenlage => Intonation.

Ich habe einen passenden Imbussschlüssel gefunden und die Halskrümmung eingestellt. Danach stimmt dann auch die Intonation der E- und A-Saite und die Saitenlage ist auch OK.

Als Restarbeit bleibt jetzt die Intonation der D- und G-Saite.
 
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Das ist großartig. :great:

Kannst Du Dich noch an Deinen Eröffnungsbeitrag, den Du vor einer guten Woche in diesem Thread geschrieben hast, erinnern? Hättest Du da geglaubt, das es so laufen würde? :)
 
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Ich habe Respekt vor der vorsichtigen Einstellung dem Instrument gegenüber - und noch viel mehr davor, wie sich dankobum aufgrund der Tipps hier dann doch selber helfen konnte. Hut ab!

Obwohl ich ein recht unerschrockener Bastler mit recht preiswerten Bässen bin hat mir der "Pimp my bass" Worshop bei BaseLine sehr gut getan. Ich war z.B. stolz auf meinen linealgrade eingestellten Hals, bekam aber die Saitenlage nicht so flach hin wie gewünscht. Dort habe ich dann gelernt, das eine leichte Krümmung im Hals unter Umständen eine niedrigere Saitenlage erlaubt. Auch werden in dem Workshop die Bünde abgerichtet und die Sattelkerben geprüft und ggf. nachgefeilt - zwei Dinge, an die ich mich selber nicht ran traue.

In den Workshops werden 5-6 Bässe geprüft und eingestellt - da hat man jede Menge Möglichkeiten dem Meister auf die Finger zu schauen und sich erklären zu lassen, wie man zu einer guten Einstellung kommt.

Zum Thema Saitenwechsel: Ich würde die nicht nach einer festen Zeit wechseln, sondern dann, wenn der Klang nicht mehr gefällt. Und bitte nicht wundern, wenn die neuen Saiten in den ersten Tagen einiges an Höhen verlieren - das ist bei den meisten Saiten ganz normal.
 
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Nochmals vielen Dank an alle, die mir hier so super geholfen haben.

Es hat noch 2 Veränderungen gegeben, die einen besseren Sound zur Folge hatten:

1. Auf der Suche nach Alternative zu meinem Steinberg UR22 Audiointerface habe mich mir die Bedienungsanleitung von diesem noch mal genau angeschaut und festgestellt, dass ich den High-Z-Schalter gar nicht gedrückt hatte. Mit gedrücktem High-Z-Schlater konnte ich dann mehr Lautstärke vom Bass auf dem Kopfhörer erreichen.

2. Bis heute musste ich die E-Saite immer stärker zupfen, um auf die gleich Lautstärke wie bei der A-Saite zu kommen. Also habe ich den vorderen P-Pickup näher an die E-Saite herausgeschraubt. Nun hat er die gleiche Entfernung wie zur A-Saite und ich erreiche bei gleicher Zupfstärke auch die gleiche Lautstärke wie bei der A-Saite.

Beide Punkte führen nun dazu, dass ich kein zweites USB Audiointerface und auch keinen Zweitbass (habe nach einem Squier by Fender Precision Bass gebraucht gesucht) brauche.

Es ist auch schön zu wissen, dass man seinen Bass und das zugehörige Equipment verstanden hat und weiss, was man wie und wo verändern muss um bestimmte Dinge zu erreichen.
 
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Es ist auch schön zu wissen, dass man seinen Bass und das zugehörige Equipment verstanden hat und weiss, was man wie und wo verändern muss um bestimmte Dinge zu erreichen.
freut mich, dass wir das immer noch können: tuning beibringen. dann ist muggen einfacher und bringt auch mehr spass :)
 

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