Wie Yamaha EAD-10 Drum-Mic/-Modul anschließen?

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Roki1954
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Hallo zusammen!

Bei unserem letzten Gig kam unser Drummer anstatt mit seinen 6-8 Mikros mit einem Yamaha EAD-10 an. Er drückte mir nur noch grinsend zwei Klinkenkabel in die Hand "mach mal, das ist geil!". Ich fragte nach links und rechts, worauf er meinte "kein Stereo, beide Kanäle mittig lassen und auch keine Effekte."
Das habe ich dann auch so gemacht. Da es eine recht kleine Location war, kam der Drumsound eh zum größten Teil direkt von der Bühne. Das Yamaha-Ding hat jedenfalls nicht gestört. ;) Und irgendwelche Auslöschungen kontne ich nicht feststellen.

Im Nachhinein habe ich mir das Teil mal etwas genauer angeschaut, die Bedienungsanleitung und einen Test darüber gelesen. Danach sind die beiden Ausgänge aber doch Stereo und ich würde es beim nächsten Gig mal mit rechts/links probieren.

Hat damit schon jemand Erfahrungen?
Ist es tatsächlich nicht sinnvoll, die beiden Kanäle nach rechts und links zu pannen (wie unser Drummer meinte)?

Vielen Dank und schon mal ein schönes Wochenende

:hat:
 
Eigenschaft
 
Ein interessantes Teil! Ich habe mir mal die Bedienungsanleitung angesehen, und die Ausgänge sind ja schon mit R und L/mono beschriftet, also kannst Du ruhig mal die PAN-Regler am Pult einsetzen. Probiere halt etwas herum, bedenke nur, in Live-Situationen sind extreme PAN-Einstellungen zumeist nicht zielführend.
 
Ja, unser Drummer setzt das Ding mittlerweile bei vielen Gigs ein (er ist ziemlich gut und sehr gefragt) und offenbar sind alle erstaunt/begeistert, was aus dem kleinen Ding rauskommt. Er lässt seither seinen ganzen Mikro-und Stative-Park daheim.

Ich werde es heute Abend mal mit ein bisschen links/rechts probieren. Extremes Panning hätte ich eh nicht gemacht.
 
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Ich würde noch etwas weitergehen und die Einzelausgänge benutzen. Euer Faderschubser freut sich bestimmt wenn er Snare und Kick einzeln bekommt.
 
Ich würde noch etwas weitergehen und die Einzelausgänge benutzen. Euer Faderschubser freut sich bestimmt wenn er Snare und Kick einzeln bekommt.
Unsere Faderschubser bin ich. :D
Prinzipiell ist es natürlich eine gute Idee, die Einzelausgänge zu benützen. Das EAD-10 hat bloß keine.:rofl:


Letzten Samstag hat es übrigens sehr gut funktioniert. Obwohl es eine eher ungünstige Location war (klein und winkelig).
Wir haben dann noch ein Grenzflächen-Mic. in die BD gelegt, dazugemischt und gut war's (wäre m. M. n. nicht mal nötig gewesen).
Das Yamaha-Ding ist echt klasse!
 
Du hast recht, ich hatte mich verguckt. Da sind die Anschlüsse für die Trigger. Sorry:)
 
Hallo Roki1954. Ich habe vor mir den Ead10 zu kaufen. Bin so ziemlich alle Testberichte und Demos durch gegangen. Was ich nicht gehört u. Lesen konnte ist, ob es geht, den Ead10 mit dem Ausgangssignal des Mixer zu verbinden. Ich bin mit Inaer zu Gange und möchte den nur mit dem Ead10 verbinden. Ich hoffe ich habe mich verständlich ausgedrückt Danke schon mal im Voraus. Mfg. Martin
 
@Amigello
Du meinst, Deine beiden Output L/R gehen zum (PA-)Mixer und Du bekommst vom (PA-)Mixer eine Monitormischung auf den 3,5-mm-Aux-In und hast beides dann auf dem Kopfhörer?

Hm...,da muss ich unseren Drummer mal fragen. Ich glaube allerdings nicht, dass er das schon mal probiert hat.
Wenn ich die Bedienungsanleitung lese, ist dieser Aux-In dafür gedacht, dass man sich einen Begleitsong auf die Ohren spielen kann. Ich vermute, dass der Begleitsong zusammen mit dem Sound des Drum-Moduls auf dem Kopfhörer landet.
Du dürftest dann auf dem Monitormix KEIN Schlagzeug haben, sonst hörst Du Dein Schlagzeug wahrscheinlich zweimal (1x vom PA-Mischer und 1x vom EAD-10 und da das leicht verzögert sein wird, gibt es Phasenauslöschungen. Du müsstest also den Monitor-Mix vom PA-Mischer (ohne Drums) und Deinen Drumsound selbst im EAD-10 mischen. Ob man das gut hinbekommt, bezweifle ich. Dazu sind die Regelmöglichkeiten im EAD-10 doch etwas eingeschränkt. Da kommst Du ums Probieren wohl nicht herum.

Ich frage mal unseren Drummer und melde mich, wenn ich etwas Neues weiß.
 
Danke für die schnelle Antwort. Genau das ist meine Frage. Wenn das nicht gehen sollte, müsste ich den Kopfhörer am Mischer anschließen. Bei der Band bei der ich ab und an aushelfe, sind mit Monitoren unterwegs. Da ist mir zuviel Lautstärke zu Gange. 3 Bläser, 2 Gitarren, Bass, 6 Mics Keys und Drum. Da wirds bei dem Ui24r schon eng wenn die Amps noch mit abgenommen werden. Dann wart ich mal ab.Mfg. Martin
 
@Amigello ,

so, hab' mit dem Drummer telefoniert.
Er hat's noch nicht probiert, glaubt aber auch, dass es nicht funktionieren wird. Er meint, es könnte auch sein, dass das, was zum Aux-In reinkommt auch an den Output L/R weitergeschleift wird.
Das gibt dann natürlich eine herrliche Rückkopplungs-Schleife.;)
Dir bleibt wohl nicht anderes übrig, als das Ding mal zu bestellen und auszuprobieren. Ich vermute aber, das wird so nix.

Btw:
3 Bläser, 2 Git., Bass, 6 Mics, Keys und Drums (nur noch L/R), damit ist das UI24r doch noch nicht ausgereizt. Oder reichen da die 8x Monitor-Out nicht mehr?

Schreib' mal, was daraus geworden ist, wenn Du es probiert hast.:great:

Schönen Abend! :hat:
 
Hallo Roki1954. Die Monitor Ausgänge reichen beim Ui24r locker. Der regelmäßige Drummer spielt I. D. R ein e drum. Ich ein Akustigset. Da kommen dann noch bis zu 8 Micros dazu. Meine Ausgangangsfrage resultiert den Kabelsalat so niedrig wie möglich zu halten. Der EAD10 scheint da Abhilfe zu schaffen. Gut wäre da die Möglichkeit wenn mein Ansinnen ohne zusätzlichen Aufwand Erfolg hätte. Also werd ich das Teil bestellen und in einer der nächsten Proben testen was geht. Melde mich gegen Ende April wieder wie ich zurecht komme.
Danke für die schnelle Hilfe. Grüße Martin
 
Halo Roki1954.
Anfang März habe ich beim T das Yamaha EAD 10 bestellt und es wurde sehr schnell geliefert.
Was soll ich dazu schreiben.
Aufbau geht sehr zügig ca. 15 Min. Fü
r meine Ansprüche ideal.
Aufnehmen (Stick) geht sehr gut und ist einfach zu bedienen. Qualität der Aufnahmen ist sehr gut. Beim Test im Proberaum mit einer PA(Yamaha aktiv, Sundkraft Ui 24r) guter Sound. Zu nah an den Boxen(Monitor) Rückkopplungsanfällig. Für mich kein Problem ich bin mit InEar zu Gange( Shure Es 215). In meiner Schallschutz Kabine für mich ideal. Damit ist der
Sound sehr gut. Ein Test bei einem Live Gig steht noch aus.
Werde mich noch weiter mit der Bedienung beschäftigen bis ich mit allem durch bin.
Das ist mein erster Eindruck und meine (subjektive) Beurteilung zum EAD 10.

Grüße Martin
 
Ich klinke mich hier mal ein, weil ich in den letzten zwei Wochen zweimal mit Drummern zu tun hatte, die das Yamaha EAD 10 verwendet haben. Das erste mal hatten wir uns die Backline mit einer anderen Band geteilt, wo unser Drummer über ein Drumset spielen sollte, wo das EAD anstatt traditioneller Mikrofonierung eingesetzt wurde. Da beide Bands über ihr eigenes Pult gemixt wurden, bekam ich von dem Drummer zwei Kabel als Summe. Er erklärte mir das Teil kurz, dass es ein quasi Stereo Mikro ist, das auf der Bassdrum montiert das komplette Set aufnimmt. Auf meine Frage, ob er nicht wenigstens noch ein Bassdrum Mikro hätte, erklärte er mir die Sache so, dass über ein Trigger ein Bassdrum Sound aus dem Modul zu dem Stereo-Signal hinzugemischt wird. Und ich musste feststellen, dass der Sound des Sets gar nicht schlecht war, zumindest für kleine Venues völlig ok ist.
Heute hatten wir eine große Bühne mit PA für ca. 2000 PAX, da sieht das natürlich anders aus, und der Haupt-Act, der auch die Backline incl. Drumset stellte, kam mit eigenem In-Ear Rack. Das Drumset haben wir komplett mikrofoniert, mussten dabei aber nicht über das in-Ear Rack gehen, denn das Drumsignal für deren In-Ear Mix kam über das EAD. Auch eine gute Idee und absolut Festival-tauglich, weil deutlich weniger Verkabelungsaufwand, und ich vermute, selbst wenn man über ein anderes Set spielen sollte, weil das EAD vermutlich schnell montiert ist, also das Stereo-Mic und der Trigger. Das Modul auf ein kleines Stativ neben dem Set und fertig, oder? Jemand noch mehr Erfahrung? Ich versuche gerade unseren Drummer von dem Teil zu überzeugen.
 
Ich habe das EAD10 die letzten Monate für genau diesen Zweck genutzt (IEM unabhängig vom Tonmenschen), bin aber jetzt wieder ein Stück weit davon abgekommen. Hatte das die Tage auch in einem anderen Thread hier etwas ausgeführt: https://www.musiker-board.de/thread...monitoring-minimalloesung.749863/post-9691961

Zumal meine “neue” Lösung tatsächlich noch weniger Verkabelungsaufwand erfordert als das EAD10 und für meinen IEM-Geschmack auch besser klingt.

Wenn man mit dem Sound des EAD10 aber zufrieden ist, ist das Ding eine prima Lösung.
 
Und ich habe beim letzten Gig das EAD10 unseres Schlagzeugers für die Mehrspuraufnahme der Band benutzt, weil es sowieso schon da war und der Schlagzeuger es für sein Monitoring benutzt.

In diesem Falle total unbrauchbar. Ein Plöck Plöck Kickdrum Sound, di Snare viel zu leise und der Rest ging so.

Bin davon nicht überzeugt. Liegt aber evtl. auch am Drummer bzw. dem Drumset.

Zum Glück hatte ich noch ein Mikro in der Kick und eine Saalaufnahme. So konnte ich einen halbwegs brauchbaren Kontrollmix daraus basteln.
 
In diesem Falle total unbrauchbar. Ein Plöck Plöck Kickdrum Sound, di Snare viel zu leise und der Rest ging so.
Zum Glück hatte ich noch ein Mikro in der Kick
Ja, genau das wurde weiter oben auch geschrieben, eine zusätzliche Grenzfläche in der Bassdrum wirkt Wunder. Sowas kann dieser oben am Rim angeklemmte Sensor und vial Klinken angebundene schon aus Prinzip nicht leisten.
Zur Snare: Da kommt es wahrscheinlich auch auf den Abstand zwischen dem Sensor am Bassdrum-Rim und der Share an. Auch dafür bietet Yamaha eine Lösung:
 
Genau das mit dem eher unbrauchbaren Sound in der Mehrspuraufnahme hat mich auch gestört. Mehrere Proben und Gigs mitgeschnitten und aus keinem habe ich aus dem EAD10 dann einen Sound herausbekommen, bei dem ich sagen würde, das mag ich so unter ein Live-Video drunterlegen.

Nochmal extra Trigger dazu kaufen hatte ich mir auch schon überlegt. Aber das sind dann gleich wieder 100 EUR mehr, nur um das Gerät irgendwie näher an meine Bedürfnisse anzupassen, ohne jedoch ganz dran zu kommen.

Mit dem Kondensatormikro zwischen Hi-Hat und Snare und der Grenzfläche unter (nicht mal in!) der Bassdrum habe ich jetzt schon nach wenigen Minuten einen Sound hinbekommen, der mir um Längen besser gefällt als der vom EAD10:
 

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Danke für die schnellen Antworten. Klingt ja nicht unbedingt überzeugend, und liefert mir nicht weitere Argumente, um unseren Drummer davon zu überzeugen. Wie gesagt für unseren eigenen Gig, zugegebenerweise nur ein überschaubarer Gig mit ca. 200 Leuten, wo zwei LD Maui Säulen mit 2x8" oder 1x 10" (weiß ich nicht genau) als PA dienten, und eh nicht übermäßiger Bass Wumms zu erwarten und auch nicht gewünscht war, klang das EAD für meine Wünsche ganz ordentlich. Wäre in erster Linie weniger Verkabelungsaufwand. Normalerweise fahren wir eine Voll-Mikrofonierung des Drumsets, die im Grunde auch überschaubar ist: je 1mal Bassdrum, Snare/HiHat, HängeTom und StandTom sowie ein Overhead. Aber das muss man halt für jeden Gig neu EQen, während das EAD meiner Einschätzung nach überall annähernd gleich klingen sollte, zumal der Bassdrum Sound ja aus der Konserve kommt.
 
Naja, standardmäßig kommt der BD-Sound da auch nicht aus der Konserve. Das Modul hat zwar einen Trigger eingebaut, der ist aber im Auslieferungszustand ziemlich weit runter gedreht und dient auch eigentlich mehr als Verstärkung/Untermauerung der echten Bassdrum, nicht als deren Ersatz. Das “Pöck”, das man hört, ist also schon erst mal der Sound der BD, so wie vom Mikro des EAD10 aufgenommen.

Als reine IEM-Lösung eigentlich gut, wenn man die Bassdrum einzeln abmischen könnte. Der eingebaute Trigger ist dummerweise nicht der beste, vor allem, wenn es um Double Bass geht. Und wenn ich noch zusätzliche externe Trigger mit anschließen soll, dann wird der Vorteil mit dem geringeren Aufbauaufwand aus meiner Sicht schnell ad absurdum geführt. Da bin ich mit meiner jetzigen “neuen” 2-Mikro-Lösung schneller, weil das gegenüber dem EAD noch mal weniger Kabel sind, die ich stecken und verlegen muss.
 

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