Wieder mal ne Pickup-Frage...

von Qudeid, 21.01.05.

  1. Qudeid

    Qudeid Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.01.05   #1
    Hi,
    Ich hab mir mal überlegt, mir ne billige 2. Gitarre zu zu legen, welche soll mal egal sein.
    Und da wollte ich dann eifnach die PUs austauschen. Hatte die Typische HSH formation im hinterkopf.
    Und da mach ich mir auch grade gedanken, was ich da wohl für PUs rein tu

    Also ich hab mal gedacht an Bridge den Duncan Custom (SH-5) und am Neck den Jazz (SH-2).
    Nur, was würde dazu in der S-Position passen?

    Meine richtung ist hauptsächlich Metal, spiele aber auch gerne mal ruhiger...

    Von dem SH-2 hab ich gehört, der sei sehr klasse an der neckposition, und da kämen Cremige töne raus.
    Beim Custom dachte ich schon eher an Rhythm, wobei der nicht soviel output geben sollte, dass das nur noch matscht.
    Was sagt ihr dazu?

    (Als gitarre hatte ich ne Ibanez RG im sinne)

    Danke schon mal im Voraus
     
  2. The Hunter

    The Hunter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.01.05   #2
    Ich verstehe nicht, warum du ne billige 2 GItarre mit etwas teureren PU's ausrüsten willst. Es würde deutlich mehr bringen gleich eine vernünftige Gitarre zukaufen. Die PU's mache eine schlechte Gitarre nicht unbedingt zu einer guten.
    Zu deiner PU zusammenstellung kann ich wenig sage, da ich von SD noch nicht viele gehört hab.
     
  3. Qudeid

    Qudeid Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.01.05   #3
    Naja, also von der Verarbeitung denke ich (hab auch schon etlice gespielt) sind die Ibanez RG recht gut. Nur die PUs sucken, um es mal auf "Neu-Deutsch" auszudrücken. Deshalb diese Entscheidung..
     
  4. horus1

    horus1 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.01.05   #4
    genau so ist es!
    Deswegen wechsel ich die in meiner auch!
     
  5. Qudeid

    Qudeid Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.01.05   #5
    Achso, um verwechslungen auszuschließen. iIch rede jetzt von den Billigen RGs mit Powersound oder so. Und nicht von den Prestige (hab ja selber eine).
    Und die Gitarre soll mir dann so als Ersatz gitarre dienen...

    Aber mal zu meiner Frage, weiß denn keiner was über diese Konstellation?
     
  6. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 21.01.05   #6
    Damit machste nix falsch. Klassiker wäre SH2 und SH4, aber das ist ja Geschmacksache. Outputmässig dürfte der Custom nicht so weit weg vom JB sein.

    Als SC...hm...kommt drauf an. Wenn du ihn nicht oft brauchst, lass den originalen drin.

    Wenn du ihn einzeln brauchst und nen echten vintage-SC-Sound willst, dann tu so einen rein. Also nicht einen zu starken overwound. Wenns aber auch etwas dicker sein darf, dann was overwoundiges. Texas Special von Fender, Red Velvet von DiMarzio o.ä.

    Oder einen Mörder-SC wie einen Häussel Big Mag oder einen Duncan Quarterpounder. Hat den Vorteil, dass du in den Zwischenpositionen 2 und 4 (SC Mitte plus eine der beiden Humbuckerspulen als SC) volle Power hast. Du merkst dann keinen Lautstärkeverlust bim Umschalten vom HB auf die Zwischenpositionen. Durch die Parallelstellung und den Autosplit hast du aber trotzdem genug drahtigen höhenlastigen SC-Sound. Nur eben laut.

    Der SC in der Mitte allein ist dann aber sehr gewöhnungsbedürftig (sehr mittiger fetter Charakter, erinnert mehr an HB als SC).
     
  7. Qudeid

    Qudeid Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.01.05   #7
    Naja, meine 2550 hat ja nen SC in der mitte...
    Aber wirklich oft brauch ich ihn nit, also lass ich ihn wohl wirklcih besser drinne, spart kosten ;)

    Aber noch ne Frage. Wenn ich die Austausche (oder austauschen lasse) dann kommt auch noch die Frage, was für ne Beschaltung bei welcher Switch stellung...

    Hab oft gesehn, dass bei IBZ auch neck parallel geschaltet ist.. Also der humbucker... Was macht das für einen Unterschied zur normalen?

    Meine Jetztige ist soweit ich weiß so geschaltet:

    Pos 1(ganz rechts): Bridge PU
    Pos 2: Split Bridge + SC
    Pos 3: SC
    Pos 4: SC + Split neck
    Pos 5: Neck

    Bin mir über den Verwendungszweck von der Gitarre nebenbei nicht so ganz sicher.. Entweder als ersatz, oder als neben gitarre, also vielleicht anders gestimmt oder so. Da ich ja meine wegen dem Vibrato nicht schnell umstimmen kann..
    Naja, aber wie schaut das aus, bei den schaltungs möglichkeiten, gibt ja massig soweit ich weiß...

    Danke schonmal für die ganzen antworten :)
     
  8. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 21.01.05   #8
    würde ich vorerst dann auch so machen. Im zweifelsfall kann man immer nachrüsten. Schaltung bleibt ja auch gleich.

    Ich würde es so lassen, wie es ist. Es sei denn, du willst erheblich mehr rausholen und eine völlig andere Schaltung haben, bei der man dann 10 Sounds oder so hat. Mit Zusatzschaltern oder Push-Pull-Potis etc.

    Den parallelen Neck gibts oft bei HH-Gitarren. Macht auch Sinn, weil man ja nicht Neck (als SC) plus Mitte SC hat.

    Der Unterschied zum seriellen HB ist beträchtlich, noch stärker als wenn du den HB von seriell auf SC-Split schaltest.

    Wenn du einen seriellen HB (so wie deinen jetzt) splittest, geht die Induktivität um die Hälfte runter. Das wirkt sich, vereinfacht ausgedrückt, v.a. auf die Resonanzfrequenz aus, was dann wiederum in mehr Höhen ausartet. (ganz einfach ausgedrückt jetzt).

    Wenn du aber den Humbucker parallel verschaltest, geht die Induktivität sogar auf ein Viertel runter. D.h. der Sound ist noch drahtiger und transparenter als eine Spule alleine. (es ist vom System her genauso wie bei einer modernen Strat in einer der beiden Mittelpositionen).

    In sachen Soundveränderung hast du also HB seriell, split, HB parallel.

    HB parallel hat den Vorteil, dass es brummfrei ist im gegensatzu zum Split. Aber da du ja bei deiner Schaltung den Autosplit hast (eine HB Spule plus mittlerer SC) ist das auch brummfrei.

    Bei dir jetzt den HB parallel zu fahren UND eine Spule des HBs plus mittlerer SC, das ist echt doppelt gemoppelt, das ist sehr ähnlich.
     
  9. Qudeid

    Qudeid Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.01.05   #9
    Hm, also so hat z.B. die RG 7-321 das...
    Naja, ich denke mal, dann bleib ich auch so bei. Also nix mit out of phase oder sonstige spielereien. Auch wenn es mich mal interessieren würde, wie das klingt.
    Und ich glaube auch, ich lass das von nem Profi machen, weil ich selber nicht wirklich so gut bin...
    Was wäre eigentlich ne vergleichbare DiMarzio kombination, zu der von mir genannten SD ?
     
  10. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 22.01.05   #10
    Klangproben hier (falls du das jetzt allgemein meintest und nicht auf deine Gitarre bezogen):

    https://www.musiker-board.de/vb/showpost.php?p=529501&postcount=38

    Schwer zu sagen. Der SH2 ist sehr klar und transparent, da fällt mir jetzt kein Gegenstück ein. Höchstens der Humbucker from Hell, aber der ist NOCH transparenter, höhenlastiger und drahtiger. Vielleicht noch ein PAF pro. Kommt aber auch net ganz hin.

    Und Gegenstück zum SH5...hm....auch schwer zu sagen. Bringt eigentlich nix.

    Am besten man vergleicht einfach die specs auf den Homepages. Wobei man bei Duncan bissel mit der Tone-Chart aufpassen muss. Also von wegen Höhen Mitten Bässe. Das ist nicht so ganz einheitlich. Da gibts HBs mit Wert 9 für Höhen und SCs mit 7, aber die Resonanzspitzen sagen was ganz anderes aus. (vielleicht ist das aber auch alles realitiv gesehn, also nur SC intern und HB intern).

    Auch der Seth Lover und der SH1 haben z.B. bei den Höhen den Maximalwert, aber das kommt irgendwie net so ganz hin.
     
  11. Qudeid

    Qudeid Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.01.05   #11
    Danke für den Link, werd ich mir morgen mal was anhören.

    @PUs: Es ist halt blöde, dass man die Einbauen muss. Daher ist es eben schwer, die auch mal anzuspielen. Und somit auch das vergleichen... Ist halt so ne sache, Aber ich denke in der Richtung Melodic Metal komm ich (hoffentlich mal) mit den SDs gut klar, oder?

    Ich meine meine IBZ 2550 hat DiMarzio Pus, und die sind recht klasse. Aber da es ja Custom made für IBZ waren, bekommt man die so nit... Daher, dass ich dann gelesen hab, das sei ein gutes Team (die SH-2 und SH-5) werd ich das mal aus testen.

    Achja, noch was, es gibt ja diese Trembucker, die für Floyd Rose Tremolos gedacht sind, Die sind doch ledilich was höher, oder? Weil von dem SH-2 gibt es keine TB version. Stehe ich dann besser, beide SH zu holen oder doch den TB-5 und den sh-2 ?

    Und PS und OT: Was hat es mit den Punkten und den Rep. Power aufsich, hab schon rum geguckt im forum, aber nix gefunden?
     
  12. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 22.01.05   #12
    Das sind Medium bis Medium-High-Output PUs, schön ausgewogen.

    Offiziell:

    "The DiMarzio®/IBZ pickups in the Ibanez RG2120 and RG2570EX are specifically designed and manufactured by DiMarzio® for Ibanez, and they are not available separately. Like all DiMarzio® pickups, they are made in our New York factory. Both neck and bridge pickups are high-output models. The neck pickup is fairly bright-sounding, similar to a Super 2™ (DP104). The bridge pickup is a little louder and warmer-sounding, and resembles a cross between the Steve Morse Bridge Model™ (DP200) and the Super Distortion® (DP100). The R1 single-coil is warmer-sounding than a typical vintage single-coil, and was designed to work well with the neck and bridge humbuckers when they are in split mode. It has a sound similar to that of the HS-2™ in split-coil mode."

    Allerdings ist das nicht ganz glaubhaft. Der Neck wie ein Super 2......sehr seltsam. Der Super 2 ist ein absoluter Highain PU, der zwar auch als Neck empfohlen wird, allerdings wird man es da schwer haben, eine "combination with a higher bridge-PU" zu finden, wie es auf der HP so schön heisst. Da fällt mir im MOment einzig und alleine der X2N ein. Der Super 2 hat ja immerhin 425 mV, sowas setzt man normalerweise nicht an den Hals.

    Auf meine Frage hin bei Ibanez hiess es, die IBZ N und B wären PAF Pro ähnlich. Was mir vom Klang her auch eher richtig erscheinen würde.


    Wie dem auch sei, auf alle Fälle sehr gute PUs.

    Die haben ein etwas breiteres string spacing. Sprich, die POle pieces sind etwas weiter auseinander, damit die Saiten schön drüber gehen. (FR Brücke ist meist breiter als Standard oder fixed)

    Wahrscheinlich, weil man den fast immer an den Hals setzt. Ist aber komisch, bei sehr breiten Floyds kann nämlich auch die Halsversion als TB ganz praktisch sein.

    Im Zweifelsfall vorher ausmessen. Also den exakten Abstand von der tiefen E zur hohen e Saite. Sowohl beim Steg-, als auch Hals-PU. Und dann die Werte bei Duncan oder DiMarzio auf der Page nachgucken (irgendwo bei Duncan unter specs oder size). Und dann die Version nehmen, die eher hinkommt.

    Ganz exakt passt es, grade am Hals, aber nicht immer. Der TRembucker lässt die äussersten Saiten (e und E) oft leicht innen an den äussersten Polepieces vorbei laufen, die normale Variante leicht aussen.

    Am Steg sollte bei Ibanez Floyds immer die TB Variante genommen werden. Egal ob Edge Pro, Lo Pro Edge, Lo TRS o.ä.. Ich kenn keines, wo eine SH Variante sauber drunter passen würde.

    Am hals wie gesagt besser ausmessen. Aber wenns vom SH2 eh nur eine Variante gibt, musste die halt nehmen. Wird wohl auch passen.
     
  13. Qudeid

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    Erstellt: 22.01.05   #13
    Ja, diese offizielle Variante kenn ich schon. WIe gesagt, gute PUs, die mir auch gefallen.
    Und danke für die Info mim Trembucker, ich dachte nur, die seien etwas höher. Ich werde dann mal aus messen. Aber ich denke, dass passt schon. Hab nämlich gelesen, der Broderick hat die beiden auch (jedoch 7-saiter version) und eine IBZ. Naja, ich lass mich mal überraschen, zuerst kommt ja eh die Gitarre, und dann erst die PUs :)
    Und noch mal ein allgemeines Danke für die große Hilfen *worship + Verneig*
     
  14. Maverick018

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    Erstellt: 22.01.05   #14
    Der Duncan Custom ist bestimmt ne gute Wahl, aber für Melodic Metal würd ich dir evtl. noch den SH-6 Duncan Distortion nahelegen. Der klingt schön mittig (in meiner Paula vielleicht nicht ganz so ;), aber das gefällt mir ja) hat nen guten Punch und bleibt dennoch immer transparent (also definitv kein Matschen). SH-6 + SH-2 ist auch eine sehr beliebte Kombi. Ich finds sehr geil. SH-2: Wunderschönen, warmen Cleansound und verzerrt sehr bluesig. SH-6: Clean ziemlich knackig und verzerrt wie oben gesagt - drückt gut, bleibt aber transparent.
     
  15. Qudeid

    Qudeid Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.01.05   #15
    Hm, Laut SD hat er den gleichen (oder nahezu ähnlichen) Output, und paar höhen und mitten mehr, aber weniger bass...
    Hm, ich glaub, ich werde doch mal mehr ausprobieren müssen -.-...
     
  16. Maverick018

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    Erstellt: 22.01.05   #16
    Um den Output gehts mir ja in erster Linie auch nicht. Auf der SD schreiben se halt, dass der SH-5 n stark "aufgepumpten" PAF Sound haben soll. Halt n heißer Vintage PU im Stil von Gibson 57 Classic Plus, denk ich mal. Mit dem man ganz sicher auch ganz schön "rauh" spielen kann.
    Ich will dir hier jetzt ganz sicher keinen PU aufschwatzen :p , du könntest auch mit dem SH-4 und dem richtigen Amp Metal spielen. Aber da du sagst du spielst hauptsächlich Metal, würd ich sagen eignet sich der SH-6 fast noch besser. ;) Aber vermutlich sind es Nuancen zwischen diesen PU's, also nimm was dir gefällt.
     
  17. Qudeid

    Qudeid Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.01.05   #17
    Also irgendwie stimmen die Werte, die bei SD angezeigt werden auch nit...
    Hab mal die Samples angehört, und da ist der SH-5 trotzweniger Mitten und höhen. Mit mehr höhen vertreten als der SH-6...

    Wie gesagt, muss ich mal gucken, vielleicht lassen die mich mal beide anspielen...
     
  18. Ray

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    Erstellt: 22.01.05   #18
    Mein Tip:

    A:

    bei Dimarzio auf Output und Tonechart achten. Die Tonecharts sind optimal, für alle PUs gleich, und erlauben gute Vergleiche. So hat ein Humbucker from Hell (mit extrem viel angegeben Höhen) tatsächlich soviel Höhen wie ein vergleichbarer SC aus der Liste. Während ein SC mit wenig angegebenen Höhen auch so weich klingt wie ein vergleichbarer HB.

    Auch die Outputwerte sind sehr genau. Ob ABSOLUT, weiss ich nicht (schwankt eh je nach Saitenart,-dicke, Anschlagsstärke etc), aber Dimarzio-intern sind die Angaben recht gut als relativer Vergleich.


    B:

    bei Duncan v.a. auf den Resonant Peak achten. Besonders in Kombi mit dem Widerstand und dem ungefähren Output. Der ABSOLUTE Wert der Resonanzspitze sagt zwar wieder wenig aus (sieht aus, als wären das Werte ohne miteinbezogene Kapzitäten), aber RELATIV gesehn kann man wieder Duncan-intern ne Menge draus ablesen.
     
  19. Qudeid

    Qudeid Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.01.05   #19
    Also hätte ein PU mit Res peak von 6khz mehr höhen, als einer mit 5? oder bin ich nur zu blöd?
     
  20. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 22.01.05   #20
    Die Chance, dass der mehr Höhen überträgt, ist sehr gross ;)

    Duncan empfiehlt in seinem Katalog übrignes selber diese Vergleiche. Als Beispiele nen Vintage mit 9 khz und nen Hotrails mit 3.

    Mit der Zeit kann man aus den verschiedenen Werten ne Menge solala ableiten. V.a., wenn man einige der Pus schon kennt.

    Wer nen Evolution von Dimarzio kennt und dann die Werte des Steve's Special anschaut, kann sich durch die Mittenabsenkung sehr gut vorstellen, wie der klingt.

    Schaut man dagegen die gestackten HS3 z.B. an, die wahnsinnig widerstand haben bei wenig output, kann man sich auch ohne die Tonecharts ausrechnen, dass dieser PU relativ weich überträgt und nicht so klingt, wie ein echter SC, der ähnlichen ouptut hat, aber weniger widerstand.

    Je mehr werte, desto besser natürlich. Leider knausern die Hersteller.

    Dimarzio hat schöne Tone charts und outputwerte, aber keine induktivität und Resonanzwerte.

    Duncan hat imho mieserable Tone Charts und ziemlich gewöhnungsbedürftige Output-Diagramme, aber dafür den Resonant Peak.

    Fender gibt die Induktivität an (daraus kann man fast am besten ablesen, was einen an Klang erwartet), dafür keinerlei outputwerte. Anhand des Widerstandes in Kombi mit der Induktivität kann man sich dann zwar solala ausrechnen, was einen erwartet, aber ganz zufriedenstellend ist das nicht.
     
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