Seles Weg über die Übertragungsfunktion ist sicher der professionelle.
Qualitativ überlegt:
Wenn der Ausgang (Signal) nicht belastet wird (also ohne Amp oder mit sehr hochohmigem Amp), hat der 500K Widerstand keinen Einfluss auf die Regelkurve des Potis. Er senkt einfach die Spannung am Potieingang leicht ab, wie stark sie abgesenkt wird, hängt ab von der Impedanz des PU. Aber die Regelkurve des Potis bleibt logarithmisch (bei log Potis) ob Schema A, B oder C ist völlig egal.
("Widerstand nur am Aussenbein, interessiert kein Schwein, nur am Innenbein, wirkt er aufs Signale ein.")
Wenn Du Amp mit Kabel dran hast, ist Schaltung B und C identisch, wenn Du das Poti voll aufdrehst. Der 500K Widerstand wirkt als zusätzliche Dämpfung im System, was den Resonanzhügel flacher macht (wie in C)
Ein Unterschied zw. B und C ist nur, wenn das Poti nicht voll aufgedreht wird und etwas am Signal dranhängt (Amp, Kabel). (Poti nicht voll aufgedreht): Bei B ist die Ausgangimpedanz höher gegenüber C, die Kabelkapazität hat darum einen grösseren Einfluss auf die Höhendämpfung (
"Hochohmig direkt ins Kabel, juckt das Krümelmonster am Schnabel!" - das Kabel wird zum Kümelmonster und frisst die Höhen weg, wie stark das ist, musst Du ausprobieren, jetzt hast Dus ja auch schon mit Schaltung A). B hat gegenüber C eine flachere Kurve wenn Du das Poti aufdrehst, wenn ein Amp dranhängt. Warum? Der Amp wirkt als Verbraucher und reduziert die Spannung am Poti, die Spannung steigt also bei B, beim Aufdrehen des Potis langsamer an als bei C, die logarithmische Kurve wird also noch flacher, wie wenn kein Amp dranhängt. Bei B ist sie flacher als bei C. Ist wahrscheinlich ohnehin irrelevant.