Wordclock

von Felix Radax, 14.04.08.

  1. Felix Radax

    Felix Radax Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    14.04.08
    Zuletzt hier:
    27.05.08
    Beiträge:
    6
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 14.04.08   #1
    Ich habe vier Fragen bezüglich Wordclock:

    1. Wenn ich ein Keyboard ohne digitale oder Wordclock-Eingänge über den S/PDIF-Eingang meines Audiointerfaces aufnehmen möchte, sollte ich dann das Interface als Slave zum S/PDIF Eingang einstellen?

    2. Etwas komplexer: Wenn ich analoges Material durch dasselbe Interface aufnehmen möchte, während das digitale Signal des Keyboards zwar geplaybacked, nicht aber aufgenommen wird, sollte ich dann immer noch die AD-Wandler des Interfaces auf den S/PDIF Eingang slaven?

    3. Noch etwas komplexer: Was, wenn ich für diese analoge Aufnahme einen externen Preamp/Wandler verwende? Sollte ich dann das Audiointerface zum Keyboard slaven, und den externen Wandler zum Wordclock-Output des Interfaces?

    4. Und schließlich: Was, wenn ich zwei verschiedenene Keyboards, beide ohne digitale oder Wordclock-Eingänge, nicht gleichzeitig, sondern nacheinander digital aufnehmen möchte? Sollte ich dann während der Aufnahme des zweiten Synths das Interface auf diesen neuen Master slaven? :confused:

    Danke für Euren (Wordclock-)Input. :)
     
  2. paulsn

    paulsn Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    11.04.06
    Zuletzt hier:
    16.08.12
    Beiträge:
    1.342
    Ort:
    Innsbruck
    Zustimmungen:
    42
    Kekse:
    7.204
    Erstellt: 14.04.08   #2
    aaaalso: prinzipiell mal solltest du dir dein komplettes setup hirarchisch verkabeln und das sollte dann auch während der ganzen session so bleiben. wenn man da zu viel rum kabelt kanns probleme geben.
    das heisst - nimm einfach mal dein interface als wordclock master an und verkabel die restlichen geräte, die digital damit verbunden werden, sternförmig als slave (soweit das halt möglich ist). wenn du nur mal eben ein,zwei spuren aufnehmen willst, ists eigentlich egal welches gerät master und welchse slave ist... aber wenn später mehr dazu kommen sollte oder du wieder übers interface raus in ein anderes gerät fährst, kanns halt dann blöd werden. deswegen einfach immer ein gerät als master definieren, das immer mit dabei ist (interface in der regel)

    zu deinen fragen:
    1) nein, dein keyboard soll slave sein.
    2) intern im interface ist sowieso immer die gleiche sample-rate... entweder es is halt master, oder eben slave. würd in meinen augen absolut keinen sinn machen da einzelne komponenten anders zu schalten.
    3)interface ist immer master, alle anderen sind slave
    4)interface ist immer master, alle anderen sind slave ;)

    ich hoffe ich hab niemanden mit meinen auswüchsen verwirrt ^^
     
  3. kb1

    kb1 HCA Recording HCA

    Im Board seit:
    14.02.08
    Zuletzt hier:
    10.10.08
    Beiträge:
    1.810
    Zustimmungen:
    2
    Kekse:
    1.636
    Erstellt: 14.04.08   #3
    Ja, nur so ist eine samplegenaue Übertragung möglich.

    Kommt drauf an, welches Gerät die bessere Clock hat ;)
    Ohne genauere Angaben würde ich sagen, im Zweifel das Interface sich selbst clocken lassen.

    Wenn du einen anderen Preamp analog an deine Soundkarte anhängst, dann muss dieser nicht geclockt werden.

    Wenn du einen externen Wandler verwendest kommt es wieder auf die Clockgüte an. Im Zweifel wieder Soundkarte oder Wandler.

    Ja, wäre die sicherste Variante.
     
  4. Felix Radax

    Felix Radax Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    14.04.08
    Zuletzt hier:
    27.05.08
    Beiträge:
    6
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 14.04.08   #4
    Danke.

    Wenn ich aber so vorgehe, dass ich Synth 1 und später Synth 2 jeweils als Master verwende, und für die analogen Aufnahmen den A/D-Wandler, dann habe ich doch am Ende drei verschiedene Clock-Signale aufgezeichnet.

    Macht das was?
     
Die Seite wird geladen...

mapping