Yamaha CLP 150 versus CLP 230

von ti2de, 02.03.06.

  1. ti2de

    ti2de Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.03.06   #1
    Gestern habe ich diese Instrumente mal miteinander verglichen und muss sagen, dass ich doch erstaunt war. Obwohl das CLP 230 keine 3-fach Layer Samples hat und obwohl das CLP 150 deutlich mehr Leistung hat und eigentlich auch gar nicht mit dem CLP verglichen werden kann (mehr Features usw): Rein klanglich hat mir das 230 deutlich besser gefallen, wenn man direkt davor sitzt. Die Höhen waren wesentlich besser aufgelöst, während das CLP 150 mir fast ein wenig dumpf vorkam. Aus einiger Entfernung waren die Unterschiede nicht mehr so deutlich.

    Andererseits hat das CLP 230 deutlich zu wenig Bassfundament um tiefe Töne zu verarbeiten, was besonders beim E-Piano mit Fender Rhodes Klang deutlich wird.

    Also ich überlege mir nun, doch mit externen Boxen zu arbeiten und mir eine günstige Eingabetastatur (z.B. P60 oder vermutlich besser ein auslaufendes P90) zu holen. Was meint ihr dazu ?
     
  2. Sticks

    Sticks Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 02.03.06   #2
    Es ist meist nur eine Frage der Zeit, bis man dahinterkommt ... . Für ein ein gutes Soundsystem empfehle ich, entsprechend Budget einzuplanen ;-) Das P-90 ist sicherlich besser als das P-60.
     
  3. coolbiker

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    Erstellt: 02.03.06   #3
    Also ich wollte mir das clp 150 vor allem deshalb kaufen, weil es die gleiche Technik wie das p-250 hat. Das p-250 gefällt mir nämlich sehr gut, hat mir aber durch die mittelmäßigen boxen einen zu schlechten klang. Ich dachte, das wäre beim clp 150 durch die 2 x 60W um einiges besser!!! Nun lese ich in mehreren Threads derselben Person leider genau das Gegenteil! Ich muss es wohl oder übel noch einmal selber vergleichen im Geschäft.

    Aber ich kann einfach nicht glauben, daß das clp 230 wirklich besser klingt als das clp 150!!! Es hat kein 3er Sample und weniger Watt und es kostet auch grad mal 1499,- oder so! (man bedenke - das clp 150 hat vor kurzem noch über 2000 gekostet)

    Nun gut - wenn ti2de sich so sicher ist, dann überleg ich mir das nochmal sehr gut, ob ich das clp 150 bestelle. Der Preisrutsch ist aber halt sehr verlockend! Und wie gesagt - besser als das p-250 klingt es garantiert.

    Was ist eigentlich mit dem clp 240?

    Kann bitte jemand mal von der Qualität des Sample und der Klangqualität eine Bestenliste der drei machen?
    clp -230- -150- -240-
     
  4. aneider

    aneider Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.03.06   #4
    Das klingt ja wirklich merkwürdig.
    Wie lange hast Du denn getestet? Hast Du einen Vergelich mit Kopfhörern gemacht? Lag es wirklich an den Boxen? Wo standen die beiden Instrumente, im selben Raum direkt beieinander?
    Wenn Du vom CLP150 nicht überzeugt bist, dann nimm doch das P250 mit Zusatzboxen. Beim jetzigen Preis ist da ja noch Luft drin...
    Denn das Nachfolgemodell ist das CLP270, nicht das 240, das ist deutlich schwächer als das 150er. Ansonsten ist nur das P90 eine Alternative, denn das P60 ist deutlich schlechter.
     
  5. toeti

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    Erstellt: 04.03.06   #5
    Mahlzeit,

    also ich habe beide jetzt nicht direkt im Ohr, kann da also wirklich keine Aussage machen.
    Allerdings macht es sich extrem bemerkbar, wo das gute Stück steht. Ob frei im Raum, an der Wand, in der Ecke. Das sollte man nicht außer Acht lassen.

    Außerdem besteht ja immer noch die Möglichkeit, dass das Gerät evtl. einen Schaden hat?!

    Sollte man auf jeden Fall nochmal testen.

    mfG
    Thorsten
     
  6. ti2de

    ti2de Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.03.06   #6
    Die Instrumente standen im gleichen Raum über Eck. Bei keinem der Instrumente war eine Wand dahinter.
     
  7. GuitarnKeys

    GuitarnKeys Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.03.06   #7
    Hallo ti2de,

    in einem anderen Thread hast Du gesagt, Du wolltest das 150er und das 230er für ein abschließendes Bild noch einmal testen. Bist Du schon dazu gekommen? Wenn ja, wie sieht Dein Endergebnis aus?

    In letzter Zeit habe ich in direktem Vergleich das 270er und das 240er gespielt. Das 240er läßt sich schwer über den gesamten Dynamikbereich ausspielen bzw es verhält sich etwas statisch/träge. Dies erinnert mich an ein P90, dass ich einige Zeit gespielt habe. Das 270 hat einen schönen und leichter zu erreichenden Dynamikumfang. Ich meine, dass das P250 (evtl. daher auch das 150) sich ähnlich gut gespielt hat.
     
  8. ti2de

    ti2de Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.03.06   #8

    Leider noch nicht. Ich lass es euch wissen, wenn es soweit ist.
     
  9. ti2de

    ti2de Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.03.06   #9
    Gestern habe ich es nochmal getestet und mein subjektiver Eindruck hat sich bestätigt. Mir waren die Lautsprecher des 150 er einfach nicht transparent genug. Aber das ist natürlich, wenngleich ich es wiederholt festgestellt habe subjektiv. Vielleicht empfindest du den Sound ja klasse.
     
  10. aneider

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    Erstellt: 10.03.06   #10
    Hast Du denn das P250, P90 oder den S90 inzwischen mal getestet?
     
  11. ti2de

    ti2de Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.03.06   #11
    Vielen Dank für die Nachfrage.

    Leider nein. Ich war aber heute bei einem Händler und habe da mal alles durchgetestet was er hatte. Zunächst saß ich am Roland DP 900. Das erste Piano das mir optisch wirklich gefiel. Nur soundmäßig war es eine Katastrophe, sowohl total statisches Sample und schlechte Lautsprecher. Schade, sonst hätte ich mich wahrscheinlich vom tollen Design verlocken lassen. Preis: 1500 Euro. Danach saß ich an einem Roland 107. Das klang schon besser. Dann war ich noch in der Studio-Abteilung der freundliche Herr von Audio-electric.de hat mir extra 2 Lautsprecher runtergetragen. Dann habe ich die Pianos mit den Boxen ESI Near Experience 05 und Tapco S 5 getestst. Das DP 900 klang immer noch furchtbar. Das Roland 107 klang sehr natürlich, aber ich hatte den Eindruck, dass die Nahfeldmonitore mit der Auflösung des Klanges nicht klarkamen. Das Roland 107 hatte den raumfüllenden Klang eines Klaviers aber durch die Lautsprecher klang das Ganze sehr verwaschen. Über ne richtige PA kann ich mir das sehr gut vorstellen, aber irgendwie fand ich dass der Pianosound absolut nicht zu den Lautsprechern passte.

    Dann stand da noch so ein Teil in der Ecke mit nem Tuch drüber. Ich habe mal druntergespickelt und was kam zum Vorschein: Ein CVP 203. Der Händler meinte, das steht bei mir rum, das hat jemand in Zahlung gegeben. Ich bat darum, das Gerät anzuschließen und habe es mit den beiden Lautsprechern ausprobiert. Und ich muss sagen: das gefiel mir besser als die Rolands. Zwar war der Klang nicht so nuancenreich (ich tippe mal auf einfaches Stereosample ohne Layer) aber irgendwie hat das Instrument Spaß gemacht. Vor allem die Rhodes fand ich klasse. Auch den Sequenzer fand ich praktisch. Die Rhythm-Styles waren nun absolut nicht mein Ding. Aber es hatte auch 3 Arpeggios und das fand ich richtig super. Mit Links Akkorde greifen und mit rechts ein Solo klimpern. Da hat der Klaviersound richtig Spaß gemacht.

    Mein derzeitiger Stand:
    Entweder ich hole mir das CVP 203. Kennst du das Teil? Das Display fand ich ziemlich klasse. Was mich nur wunderte: Warum hat das Teil kein Pitchbend und Modulation Wheel? Wie will ich ein vernünftiges Gitarrensolo ohne Wheels spielen?
    Oder ich hole mir den S 90. Der Arpeggiator beim CVP 203 hat mich richtig auf den Geschmack gebracht. Kommt drauf an, ob mir mein Anbieter noch im Preis entgegenkommt. Hast du den Piano Sound des S 90 schon mal in echt gehört. Die Meinungen auf Harmony Central gehen ja sehr auseinander und viele finden den Sound toll. Beim S 90 hätte ich eben noch tolle Rhodes und Wurlie und Clavinet-Sounds, die mir wichtig wären. Ein Rhodessound ist mir einfach zu wenig. Ich brauche verschiedene Variationen und auch Effekte.
    Oder ich hole mir das P 90, das ich noch testen muss. Da gehen mir aber die tollen Rhodes-Sounds, Splitfunktionen und Arpeggiator ab.
    Oder ich warte noch ein bisschen.

    Was mir aber relativ klar wurde: Gute Boxen sind wichtig. Am liebsten würde ich noch die Tapco dazunehmen. Die muss ich dann aber mit budgetieren. Kostenpunkt ca. 400 Euro. Dann wird das CVP wieder zu teuer. Der Motif 8 ist leider deutlich über der Schmerzgrenze. Mann ist das schwierig. Ich habe über das AP-Plugin-Board übrigens einen guten Test in der Keyboards und in XOUND gelesen.
     
  12. aneider

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    Erstellt: 11.03.06   #12
    Klar eine CVP ist besser als so ein Rolandteil. Aber was meinst Du mit Arpeggiator? Das CVP hat keinen Arpeggiator, sondern lediglich eine Stylesection.
    Pitchbend und Modulation kriegst Du über die Fußpedale, wenn Du diese Funktionen da drauf legst.
    Die Rhodes sind bei den CVPs immer gut, und Du hast relativ viel Auswahl.
    Das CVP 203 selbst kenne ich nicht, ich hab ja das Spitzenmodell CVP307, aber auch das 203 hat natürlich schon einiges drauf. Mit dem Display hast Du jederzeit den Überblick und der Sequenzer ist damit sehr gut zu handhaben, auch das Mixing ist mit dem Display sehr gut zu überschauen.
    Plugin boards verbessern alles nur nicht den Klaviersound des S90, da müsstest Du dann schon den S90ES nehmen.
    Die Frage ist halt, was Du letztlich für Musik machen willst.
    Halt mich auf dem Laufenden!
    Motif8 ist teuer, nicht aber der MO8, der nur 1800 kostet, schau Dir bei Yamaha doch mal das demo an.
     
  13. ti2de

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    Erstellt: 11.03.06   #13
    Genau, das war auch ein Style mit dem Titel Arpeggiator.
    Das würde für mich ne ganz schöne Umstellung. Kann ich an das CVP denn mehrere Schwellerpedale anschließen?
    Ich habe mich jetzt kundig gemacht. Das Piano ist nur ein Piano mit einzelnem Layer, so hatte ich das auch vermuttet. Da wird dann vermutlich das Plugin-Board noch besser sein, oder?
    Warum nicht? Kennst du das AP-Plugin oder nur das Vorgänger PF-Plugin? Ich überlege mir halt einfach, dass ein topaktuelles Piano heute halt wirklich Geld kostet. Nordstern hat sich ja das P90 zugelegt und bewertet den Sound des Instruments mit 6,5 von 10 Punkten. In 2 Jahren gibt es wieder noch bessere Pianosounds und dann würde das P 90 wahrscheinlich noch 4 Punkte kriegen. Und trotzdem ist das alles immer noch Meilen von einem echten Klavier entfernt. Der S 90 hat aber ein paar Features, die ich auch noch in ein paar Jahren richtig klasse finden werde: Arpeggiator, Modulation & Pitchbend, Controller, tolle Rhodessounds, Keyboard Splitting, tolle Effekte, viel mehr Sounds und Plug-In-Steckplätze. Das ist für mich schon sehr verlockend. Und da überlege ich mir halt, ob ich nicht den Onboard Klaviersound einfach für Übungszwecke verwende und wenn's ernst wird mit einem Software-Plugin arbeite. Einen Computer werde ich ohnehin an das Board stellen. Ich habe den Software Sampler Kontakt von Native Instruments und die Piano Sounds sind auch nicht so schlecht. Übrigens hat der S 90 Klaviersound bei einem Blindtest auf der Basis der Purgatory Creek Files ganz gut abgeschnitten :eek: und lag noch vor Native Instruments Akoustik Piano und Nord Stage. Der Yamaha S 90 Sound war immerhin auf Platz 6 von 25 Sounds. So ganz daneben kann der Test übrigens nicht gewesen sein. Immerhin hat der Original Steinway gewonnen und am Schluss war Korg.;)

    http://acapella.harmony-central.com...s=&threadid=1155266&highlight=purgatory+creek
     
  14. aneider

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    Erstellt: 11.03.06   #14
    Kann ich an das CVP denn mehrere Schwellerpedale anschließen?

    Schwellerpedale nicht, aber es hat wie ein Flügel drei Pedale, die Du mit allen gewünschten Funktionen belegen kannst.


    Der Yamaha S 90 Sound war immerhin auf Platz 6 von 25 Sounds. So ganz daneben kann der Test übrigens nicht gewesen sein.

    Lass Dich nicht blenden, Purgatory ist kein Livevergleich, ich habe das S90 getestet, hatte vorher lange bei Purgatory und anderen Orten Vergleiche noch und noch und war am Ende nur enttäuscht über das maßlos schwache Piano des S90.
    Wenn Du gerne Klavier spielst und Pianosounds benutzen willst, dann lieber kein S90.
     
  15. aneider

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    Erstellt: 11.03.06   #15
    Apropos Purgatory,
    habe mir gerade mal das CVP309 und CLP170 dort angehört, beide haben eigentlich dieselben samples, klingen aber komplett unterschiedlich, das CLP170 extrem hart usw.
    Beachte, dass die Aufnahmen von verschiedensten Usern aus aller Welt unter sehr verschiedenen Konditionen mit unterschiedlichsten EQs, DSPs etc. aufgenommen wurden, daher hat dieser Vergleich keinerlei Aussagekraft.! Und es wurde direkt auf Harddisk aufgenommen, sodass auch die akustischen Gegebenheiten der Boxen des Instruments ausgeblendet sind.
     
  16. ti2de

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    Erstellt: 11.03.06   #16
    Ist mir schon klar. Was ich zudem in den letzten Tagen rausgefunden habe: Verstärker und Lautsprecher müssen auch zu dem Piano passen. Faustregel: Je edler und dichter der Sound, umso bessere Lautsprecher sind erforderlich.

    Also Wunderdinge erwarte ich mir keine vom S 90 Sound. Aber irgendwo stand in Harmony Central auch was, wie man sich den Klang ein bisschen zurechtbiegen kann. Und dann kann ich ja immer noch die Plugin-Karte einbauen.
     
  17. aneider

    aneider Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.03.06   #17
    Die PLG Karte wird nichts bringen, soundediting ebenfalls nur begrenzt. Wenn Du mal unter www.sninety.com im Forum unter S700 3Layer nachschaust, da gibt es hunderte von entäuschten Usern, die verzweifelt versucht haben, den Pianosound des S90 irgendwie zu verbessern. Ich hab dann wie gesagt die eigene knallharte Erfahrung gemacht, dass der S700 3 layer sound nichts taugt. Ich hatte ja vorher das P80, und da lagen im direkten Vergleich Welten dazwischen ...
     
  18. coolbiker

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    Erstellt: 17.03.06   #18
    Also - ich habe jetzt endlich beide mal getestet!
    Vom Klang her war das clp 230 zugegebenermaßne besser als ich erwartet hatte.
    Aber das clp 150 war doch noch einen Tick besser - zwar war dessen klang etwas unscheinbarer, aber gerade das hat mir gefallen, weil das natürlicher rüberkam. Der 230-Sound war dagegen doch etwas zu höhenlastig und leicht keyboardmäßig. Insgesamt aber keine riesigen Differenzen zwischen den beiden - zumindest klangmäßig.

    Was bei dem 230 wiederum ein Pluspunkt sein könnte ist die GH3 Tastatur. Aber - wie ist das denn? Hat das 150 nur GH oder auch die GH3 Tastatur?
    Allerdings macht das in der Praxis dann vielleicht doch keinen Unterschied...
     
  19. ti2de

    ti2de Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.03.06   #19
    So sind die Geschmäcker verschieden. Ich habe beide jetzt auch noch mal angehört und muss sagen, mir war immer noch das 230 lieber, da der Klang transparenter war. Die Unterschiede sind auf jeden Fall deutlich vorhanden, aber wenn man nicht beide nebeneinander hört, wird man wahrscheinlich beide gut finden. Ich war halt nur so enttäuscht, weil ich zuerst das 230er hörte und dann ganz begeistert war, dass es für nur wenig Geld mehr ein CLP mit nominal wesentlich besserer Leistung erhältlich ist. Als ich dann aber das CLP 150 hörte, war ich doch sehr enttäuscht, weil mir persönlich der Lautsprechercharakter des 230er eigentlich besser gefällt. Ob jetzt beide die GH3-Klaviatur haben wäre für mich uninteressant, wenn es mir beim Direktvergleich nicht auffällt. Aber das 1-Layer-Sample beim 230er gefällt mir eigentlich gar nicht so schlecht. Immerhin ist es ein sehr gutes Sample. Aber auf Dauer denke ich, dass mir der Klang dann doch zu tot wäre.

    Mein Fazit war übrigens:
    Gute Tastatur (S 90) mit tollen Masterkeyboardfähigkeiten (gibt's grad günstig gebraucht) plus
    Aktivboxen (ESI 05 180 Euro) plus
    Softwarepiano (da grübel ich noch: Black Grand oder Ivory oder Akoustik Piano, wenn's denn auf der Messe ein Update gibt ca. 200 Euro)

    Damit liege ich ungefähr auf dem Level eines CLP 150 im Abverkauf und habe nicht nur nen besseren Klang sondern auch noch tolle weitere Sounds, Effekte, Arpeggiator, Regler, großes Display (die Rhodessounds des S 90 sollen ja allererste Sahne sein). Dafür steht das Ganze nicht so kompakt da, wie ein CLP. Allerdings finde ich da auch nicht gerade schön. Ein CLP 150 im Gehäuse des Roland DP 9000 mit den Lautsprechern des CLP 230 für 1700 Euro. Da hätte ich keine fünf Minuten überlegt.

    Noch steht nicht alles hier, aber ich glaube diese Entscheidung passt jetzt.
     
  20. ti2de

    ti2de Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.09.06   #20
    So ist es geschehen. Das S 90 bekam ich für 1000 Euro, die Boxen für 180 und das Akoustik Piano via Crossgrade für 150 Euro. Macht 1330 Euro für ein Setup mit dem ich voll zufrieden bin. Das S 90 ist ein Trauminstrument mit Wahnsinnssounds (vor allem Fender Rhodes, Clavinets, Vintags Synths, Orgeln find ich klasse) und einem sehr ordentlichen Piano-Sound, der aber erwartungsgemäß vom Akoustik Piano weit in den Schatten gestellt wird. Toll ist: Jetzt habe ich eine ganze Latte von Piano-Sounds. Das S 90 hat ja schon eine ganze Menge, die teilweise zwar Solo nicht so toll klingen, aber im Band-Arrangement wirklich die besondere Note ausmachen können und das Akoustik Piano kommt mit 3 erstklassigen Flügeln und einem tollen Klavier daher. Vor allem das Klavier ist eine echte Bereicherung. Ich habe das Setup jetzt schon einige Zeit komplett und darf sagen, dass meine Motivation zum üben sprunghaft angestiegen ist. Wenn ich ein paar Minuten finde, sitze ich am Klavier ähh S 90. Mein Apple Powerbook bleibt im Ruhezustand und ich kann starten sobald ich es aufklappe. Mein Akoustik Piano ist schneller einsatzbereit als mein S 90 hochgefahren ist!! Binnen ca. 20 Sekunden kann ich loslegen.
     
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