Yamaha F310- Seitenhöhe einstellen

von GodOfHellfire, 28.07.07.

  1. GodOfHellfire

    GodOfHellfire Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.07.07   #1
    Hallo,

    bei meiner F310 ist die Seitenhöhe zu hoch bzw. das empfinde ich so (bin noch Anfänger).
    Kann man die Höhe ändern? Am untersten Bund ist die Höhe ca. 1cm. Ist das normal?
    Kann ich das ändern? Ich sehe nur eine Schraube und die ist Ihnen im Korpus am Hals.

    danke

    Oli
     
  2. Deathspot

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    Erstellt: 28.07.07   #2
    Hallo!
    1cm ist entschieden zuviel, da wirst Du bald keine Lust mehr haben.Ich kenne die F310 nicht. Akustik oder elektrik??
     
  3. Deathspot

    Deathspot Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.07.07   #3
    Sorry, wir sind ja hier in der akustikabteilung,äähhh. Ja da hilft wohl nur die Bridge rausnehmen und runterschleiffen, aber vorsichtig (am besten irgendwo einspannen).Oder der Hals ist total verzogen (von oben mal längst der Griffbrettkante entlangsehen), dann müsstest Du den Halsstab neu justieren.Mit dem abschleiffen habe ich sehr oft gemacht, klappt sehr gut!
    mfg
     
  4. GodOfHellfire

    GodOfHellfire Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.07.07   #4
    hi Deathspot,

    der Hals ist ein bißchen verbogen. Kann ich das mit dieser Schraube machen die ich da sehe? also innern am Hals?

    danke

    Oli
     
  5. Deathspot

    Deathspot Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.07.07   #5
    Ja, Du musst aber den richtigen Imbus-schlüssel haben!! Wenn die Krümmung des Halses nach innen liegt musst Du die Schraube anziehen (rechts drehen,vorher Saiten lockern). Liegt die Krümmung nach außen, dann Schraube lockern (links drehen,ist aber wahrscheinlich nicht der Fall.Vorsichtig kleine Drehungen machen!! Ist alles eine vielleicht längere Prozedur,ist aber wichtig (immer wieder zwischendurch die Gitarre stimmen und Saitenlage überprüfen. Wenn der Hals optisch gerade ist und trotzdem die Saitenlage noch so hoch ist, dann liegt es an der Bridge. Die kann man in den meisten Fällen herausnehmen und vorsichtig mit Schleiffpapier runterschleiffen(feine Körnung,180er 200er um glattes Holzstück wickeln,in Schraubstock einspannen) Diese Arbeiten sind oft notwendig bei Dreadnought Gitarren, habe das sehr oft durchgeführt.Die Bespielbarkeit der Instrumente wird dadurch erheblich besser!! mfg
     
  6. S.Tscharles

    S.Tscharles Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 29.07.07   #6
    Sorry, aber ich würde den gemachten Ratschlägen nicht folgen!
    Warte bis Montag, und geh´ dann mit dem Teil in ein Musikgeschäft, das möglichst auf Gitarren spezialisiert ist. Wenn Du Anfänger bist und keine oder wenig Ahnung hast, kannst Du eventuell auch noch mehr kaputtmachen.

    Möglicherweise kann allein durch das Anziehen des Stahlstabes die "Action" verbessert werden. Entscheidend für die Bespielbarkeit der Gitarre ist aber erstmal der Abstand der Saiten vom Griffbrett im Bereich des fünften bis siebten Bundes. Wenn der bis ca. 3mm beträgt, sollte sich die Gitarre schon einigermaßen spielen lassen.

    Wenn aber der Abstand Unterkante Saite/Oberkante Bundstäbchen am zwölften Bund (das ist die obengenannte "Action") wirklich einen Zentimeter beträgt, dann könnte es auch sein, daß die Decke sich durch den Saitenzug oder Feuchtigkeit sich so hochgewölbt hat, daß das Abschleifen der Stegeinlage gar nichts bringt, sondern entweder wirklich der gesamte Steg "rasiert", und dann eine neue Fräsung für die Stegeinlage (das weiße oder vergilbte Teil, das im Holz steckt, über das die Saiten laufen) gemacht werden muss, was ohne Spezialwerkzeug nicht machbar ist.
    Würdest Du nur die Stegeinlage herunterschleifen, dann muß die eventuell soweit heruntergeschliffen werden, daß die Saiten keinen Druck mehr auf den Steg bringen und die Klampfe nicht mehr klingt.
    Außerdem, ich hab´ in meinen Anfangstagen auch Stegeinlagen abgeschliffen, um dann zu merken, daß deren Unterseiten absolut plan sein müssen, was mit der Schraubstockmethode nicht unbedingt funktioniert. Mittlerweile habe ich das "NoHau" und das nötige Werkzeug, mache diese Arbeiten aber gar nicht mehr, weil - siehe oben!

    Interessantes Ansichtsmaterial zu der Thematik findet sich unter:

    http://www.karl-jürgen--klimke.de/zu hohe oder zu geringe Luftfeuchtigkeit.html

    bzw.

    http://www.karl-jürgen--klimke.de/Tipps.html

    Dort ist auch gezeigt, wie man die Decke bzw. deren Wölbung, bzw. die Position des Steges kontrollieren kann. Man peilt einfach von der Kopfplatte entlang des Halses den Steg (Holz) an. Ist dessen Oberkante auf gleicher Höhe wie die Griffbrettoberkante, ist alles in Ordnung. Liegt die Stegoberkante deutlich tiefer, ist die Decke eingesunken, weil die Gitarre zu trocken wurde/ist. Dann sollte man gleich auf Risse kontrollieren bzw. falls die noch nicht aufgetreten sind, die Gitarre mit einem Befeuchter versuchen wieder in Form zu bringen.
    Gitarren die im Sommer im Kofferraum/Rückbank eines Autos getrocknet wurden, sind bei dem eben beschriebenen Symptomen meistens unwiderbringlich hin, weil Befeuchtungsversuche erfolglos bleiben.
    Im anderen Fall (Stegunterkante ist höher als Griffbrettende, bzw. ist auch die Decke noch sichtbar) lässt sich meistens noch mit Silicagel etwas Feuchtigkeit ziehen. Allerdings kann auch hier die Verbalkung gelitten (sich von der Decke gelöst) haben, was wiederum teure Reparaturen nach sich zieht.
    Ob die Klampfe Dir das dann noch wert ist, mußt Du selbst entscheiden.
     
  7. GodOfHellfire

    GodOfHellfire Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.07.07   #7
    Das löhnt sich nicht die habe ich gebraucht für 30 Euro gekauft.
    Der Abstand is da ca. 4-5mm

    Es sieht aus als ob die Decke da eingesunken ist. Wenn ich den Messstab rüberlege ist die Auswölbung sichtbar.
    Scheint eher das ich die nur noch als Deko verwenden kann. Schade eigentlich.

    danke

    Oli
     
  8. GodOfHellfire

    GodOfHellfire Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.07.07   #8
    ist genau der letzte Fall wo beim Hals ne Wölbung in der Decke ist.

    danke

    Oli
     
  9. Mirf

    Mirf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.07.07   #9
    hab die yamaha F310-P und das gleiche Problem... bei mir hat sich die Decke angehoben... zwar nicht so krass wie bei dir, aber schon so dass Baréegriffe auf Dauer sehr schwer zu spielen sind... mehr als ein Lied mit ausschließlich Baréegriffen ist nicht ohne mindestens 5 minuten pause drin...

    ich war deswegen auch schon in nem musikgeschäft, der hat die Halskrümmung ein wenig verbessert, worauf hin die Saitenlage sich ein wenig verbessert hat, und auf meine Frage ob ich die Stegeinlage abschleifen könnte, meinte er, dass 1, 2 mm schon gehen würden, aber das Problem nur ein wenig verbessern würden. Außerdem meinte der typ im Musikgeschäft, dass die Gitarre wohl ziemlich lange gelagert wurde bevor ich sie gekauft habe, weswegen sich die Decke eben schon nach einem Jahr spielen angehoben hat.

    ich mag die Gitarre trotzdem... ist meine erste und sie klingt für den Preis echt gut... und auch wenn sie relativ schwer bespielbar ist spiel ich sie gerne....
     
  10. GodOfHellfire

    GodOfHellfire Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.07.07   #10
    Hi,

    hab nun am Halsstab etwas "rumgeschraubt" und die Seitenhöhe verbessert. Ist schon besser bespielbar jetzt. Kling auch etwas besser. Kann man prima damit raus mitnehmen.... wenn ich etwas mehr spielen kann :o .
    Hab mir aber noch ne andere bestellt für zuhause.

    danke an alle

    Oli
     
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