Yamaha NP 30 besser für Auftritte als das DGX 620?

von GuitarGerd, 27.08.10.

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Casio
  1. GuitarGerd

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    Erstellt: 27.08.10   #1
    Hallo Musiker,

    ich spiele zurzeit ein Yamaha DGX 620. Ein sehr gelungenes Instrument. Allerings nicht optimal für Auftritte, da durchaus schwer und empfindlich.
    Daher das NP 30.

    + sehr günstig
    + leicht
    + annehmbare sounds
    - kein wirkliches e piano


    Benötige ein leichtes und gut klingendes Piano für Pop und Jazz. Trete mit Westerngitarre auf, spiele aber auch abwechselnd Klavier. Daher brauch ich kein gutes Piano für einen "Klavierabend".

    Freue mich über Meinungen, Tips und Alternativen (Gebrauchtes)

    VG, GuitarGerd
     
  2. cineralf

    cineralf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.08.10   #2
    Du hast die Antwort ja schon gegeben, das NP30 ist kein "wirkliches ePiano". Ich würde damit ungern vor anderen Leuten auftreten.... Das NP30 ist ein lustiges Piano-Keyboard mit dem man mal im Hotel spielen kann, aber es hat eben keine Hammermechanik.

    Normalerweise hatte ich immer im unteren Preisbereich das Yamaha P85 empfohlen, aber das scheints nicht mehr zu geben bei Thomann, daher das P95.
     
  3. LaRate

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    Erstellt: 27.08.10   #3
  4. andi85

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    Erstellt: 27.08.10   #4
    Die Entscheidung pro oder contra NP-30 hängt zum größten Teil an deinen persönlichen Ansprüchen.
    Klanglich fand ich es gar nicht schlecht, auch kommt man mit 32 Stimmen Polyphonie und 76 Tasten weiter als man denkt. Die Grenze setzt eher die Bauart der Tastatur, weil sie nur sehr wenig Gefühl vermittelt.

    Spiel das Ding doch einfach mal Probe gegen ein Stagepiano mit Hammermechanik oder dein DGX, dann findest du sicher schnell raus, ob dir das NP-30 zusagt.

    Alternativen sind wohl nicht viele auf dem Markt. Es gibt noch diese Minimal-Stagepianos von M-Audio, allerdings mit 61 oder 88 Tasten - da würde wohl der persönliche Geschmack entscheiden - und gebraucht das Kurzweil SP-76, das schwerer und solider ist, außerdem eine bessere Tastatur, klanglich aber das Nachsehen hat.
    Falls du mit der Empfindlichkeit des DGX nicht die Hammermechanik sondern das silberne Gehäuse meinst, kämen natürlich noch ein paar Stagepianos mit Hammermechanik in Frage - da müsstest du aber ein Budget nennen.
     
  5. klicki

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    Erstellt: 27.08.10   #5
    Ein leichtes Bühnengerät ist z.B. das Roland RD 300 GX. Dazu braucht man dann aber noch eine PA oder etwas in der Art. Dein Budget und Deine Anwendung wären schon wichtig, um genauer zu werden.
     
  6. GuitarGerd

    GuitarGerd Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.08.10   #6
    erst einmal danke für alle einträge.
    meinen anwendungsbereich habe ich oben schon einmal angegeben. ich trete solo mit westerngitarre auf und wechsel auch zum piano um einfach die abwechslung zu haben und ein flexibles buntes programm im bereich evergreens, oldies, blues, barjazz, pop/rock zu haben. der schwerpunkt liegt auf der westerngitarre, einige songs wie z.b freiheit oder hey jude kommen einfach auf dem klavier besser. dazu brauch ich aber kein wahnsinnsteil und bin deshalb auf der suche nach einem günstigen ding wo man einige songs raushauen kann. das dgx ist ein super teil aber von der oberfläche her und den vielen knöpfen schon sehr empfindlich. wie gerne stehen leute schon mal mitm bier vor einem :)... da das np 30 so klein ist und ich eben allein bin wäre das schon ganz interessant. pa ist vorhanden. hoffe, diese infos helfen weiter.

    VG GuitarGerd
     
  7. andi85

    andi85 Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 28.08.10   #7
    Ok, das ist ja schon mal was :)
    Verstehe ich dich also richtig, dass ein robust gebautes Stagepiano mit Hamermechanik nicht zu empfindlich wäre und deine Sorge eher dem Gehäuse bzw. den Knöpfen des DGX gilt?
    Was darf das Instrument denn maximal kosten?
     
  8. GuitarGerd

    GuitarGerd Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.09.10   #8
    Meine Sorge gilt einfach der Oberfläche des DGX. Sowohl das Holz als auch Knöpfe sind eher empfindlich und weniger für den "rauhen" Bühnenalltag gebaut. So sehe ich das jedenfalls. Verlockend finde ich den Preis vom NP 30 mit runden 300€. Ich möchte auch garkeine große Investition tätigen, da ich eben das DGX habe. Wenn sich aber eine annehmbare, günstigere "Randaleversion" eines E-Pianos finden würde, wäre ich beruhigter. :)...
     
  9. FantomXR

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    Erstellt: 02.09.10   #9
    Man sollte vor allem nicht den Sound an Hand der kleinen Lautsprecher beurteilen...in dem NP30 werkelt, nach meinem Ohr, der Pianosound vom CLP-320.
     
  10. cineralf

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    Erstellt: 02.09.10   #10
    Der Pianosound ist nicht schlecht. Mit anständigen externen Boxen ist der Pianosound sicherlich zu gebrauchen, der Threadsteller hat ja sowieso eine PA. Die Tastatur ist auch spielbar, aber letztlich könnte man dann auch jedes andere Keyboard nehmen.

    Wenn Du Dir wirklich sorgen wegen Bier auf dem Gerät machst und so, dann solltest Du vielleicht ein sehr günstiges evtl. gebrauchtes Masterkeyboard und einen Rack-Expander wie den RP-X nachdenken. Als Masterkey könntest Du dann auch ein 99 EUR Billigteil nehmen, wenn da mal Bier drauf kommt ists dann nicht so tragisch.
     
  11. BolluX

    BolluX Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.09.10   #11
    Hallo GuitarGerd, hallo Leute!

    Das NP-30 mag zwar vom ersten Blick nicht so professionell aussehen, man kann aber damit erstaunliche Dinge anstellen. Ich habe mir im Januar so ein Exemplar zugelegt und habe damit auf einigen Feiern und Geburtstagen in unserer Familie, bei Freunden und Verwandten gespielt. Ich spiele im Stil von Bar Piano, also Evergreens, verschiedene Lieder und Melodien, klassische Sachen und begleite Leute beim Singen. Ihr glaubt gar nicht, wie gut dieses Instrument ankommt. Mit diesem kleinen Ding für 300 Euro habe ich schon mal ein ganzes Restaurant beschallt (ganz schön frech, was?) , natürlich mit externer Verstärkung. Für solche Situationen habe ich eine MSR-100-Box. Und es klang erstaunlich gut. Es klingt, übrigens, für den Musiker am Instrument lange nicht so gut, wie für Leute, die etwas weiter weg von der Schallquelle sitzen. An dem Abend hat eine Bekannte an meinem Instrument gespielt und ich habe mich an den Tisch gesetzt. Ich war erstaunt, wie gut der Klang war. Einmal habe ich im Garten beim Grillen gespielt. Im Garten gab es keine Steckdose und ich habe mir Batterien gekauft. Ich habe vier Stunden lang gespielt und die Batterien haben gehalten. Wir saßen draußen im Zelt und mein "Klavier" stand direkt auf dem Tisch. Nur das Sustain-Pedal habe ich angeschlossen, sonst nichts. Es klang wunderbar und alle waren zufrieden. Ohne die Möglichkeit mit Batterien zu spielen wäre dieser Abend im Garten gar nicht möglich gewesen. Und das Gewicht und die kompakte Größe sind in der Praxis auch sehr wichtig. Mit einer Hand tragen, überall aufstellen und loslegen - ich glaube, das ist die Stärke dieses Instruments schlechthin.
    Selbst wenn ich mir irgendwann ein anderes portables Piano kaufe, werde ich mein NP-30 behalten. Denn es ist unglaublich Praktisch: Günstig, leicht, kompakt, klingt super. Kann ich nur empfehlen.

    Grüße!
     
  12. cineralf

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    Erstellt: 10.09.10   #12
    cooler Bericht ApfelBolluX. Ja, genau dafür ist das NP30 ganz groß: Im Garten mit Batterien, auf ner Feier ohne großes Equipment............ genau dafür hatte ich auch schon überlegt es mir zu kaufen. Allerdings würde ich auch mit 61 Tasten auskommen, so finde ich es fast schon zu unhandlich.
     
  13. BolluX

    BolluX Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.09.10   #13
    Ja, das stimmt. Von der Länge her ist das NP-30 fast genauso wie die richtigen Stagepianos. Da muss man beim Rangieren wirklich schon aufpassen, dass man niemanden trifft oder nicht gegen eine Ecke kommt. Ich glaube, da ist Yamaha einfach einen Kompromiss zwischen der Spielbarkeit und Mobilität eingegangen.
     
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