Yamaha P-80 : Aufbau?

von Wollewutz, 21.09.07.

  1. Wollewutz

    Wollewutz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.09.07   #1
    Halli Hallo,

    ich bin glücklicher Besitzer eines Yamaha P-80 StagePianos nur seit einer Woche etwa nicht mehr ganz so glücklich.
    Eine Taste (und zwar das d') klemmt. Da der Ton beim Anschlag noch ertönt, die Taste allerdings nicht mehr hochkommt, bzw. nur noch sehr sehr langsam, gehe ich davon aus, dass die Feder nicht mehr einwandfrei funktioniert.

    Beim Musikladen, bei welchem ich mein Piano gekauft habe, habe ich über die Kosten der Reparatur angefragt und bin vom Hocker gekippt, als ich gehört habe, dass ich tatsächlich rund 200€ für das Auswechseln einer Feder bezahlen soll. Begründet haben sie es mit dem Arbeitslohn. Da hab ich mir dann die Frage gestellt, ob mein eigener Arbeitslohn nicht vielleicht dann doch etwas billiger sei.

    Nur stellen sich mir 2 große Fragen:
    Ich habe mein Piano noch nie auseinander gebaut (auch noch sonst kein anderes EPiano), da die Notwendigkeit bislang nie gegeben war.

    1. Wo bekomme ich eine Feder her, die die gleiche Stärke wie die anderen Federn des Pianos auch haben?
    2. Wie sieht der Aufbau des Pianos aus? Kann ich das Piano einfach bedenkenlos aufschrauben, ohne das mit gleich was um die Ohren fliegt?

    Zu Frage 2: Da ich wirklich absolut keine Ahnung habe, wie der Aufbau aussieht, bin ich mir recht unschlüssig, wie ich vorgehen soll. Nicht dass mir, sobald ich das Case aufgeschraubt habe, 12 Federn entgegenspringen und ich 3 Kabel in der Hand halte, von denen ich nicht weiß, wo sie wieder hingehören.
    Bei falscher Borgehensweise würden sich die Reparaturkosten, werde ich nicht alleine damit fertig, ja nur noch erhöhen. Da kann ich dann lieber für 200€ ne Feder wechseln lassen ........


    Ich danke Euch erstmal fürs Durchlesen und möchte auch schon im Voraus für Eure kreativen, konstruktiven Antworten danken..

    In dem Sinne,
    der Wollewutz.
     
  2. Sticks

    Sticks Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 21.09.07   #3
    Läfut das nicht als Garantie-Fall?

    MfG, livebox
     
  4. Sticks

    Sticks Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 21.09.07   #4
    Garantie? Kann ich mir nicht vorstellen. Das P-80 ist, m.W.n., im zurückliegenden Jahrhundert :cool: auf den Markt gekommen.
     
  5. livebox

    livebox Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 21.09.07   #5
    Ach so, klar, war im Geiste irgendwie bei nem anderen Piano... hm ja, könnte schwierig werden mit der Garantie :D
    Hab leider sonst auch keine sachdienlichen hinweise.

    MfG, livebox
     
  6. Cosinus

    Cosinus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.09.07   #6
    Hi Wollewutz,

    wie das Leben so spielt...
    Hatte vor ein paar Monaten bei eBay mal wieder etwas ins Klo gegriffen (fragt mich nicht nach dem genauen Akkord :D), als da jemand seine natürlich "noch in sehr gutem Zustand befindliche" P-80-Tastatur loswerden wollte. :mad:
    Die Platine war an einigen Stellen gebrochen, was der nette Verkäufer sicherlich auf den rüden Postversand geschoben - und natürlich die Versandversicherung für haftend erklärt hätte - diese Welt ist eben nicht perfekt! :rolleyes:

    Ich hab mir diesen Ringelpietz gespart und die Platinen auch so wieder hinbekommen, um ein Masterkeyboard drum herum zu bauen.
    In den Bildern siehst Du mal den aktuellen Stand und hoffentlich auch ein wenig von dem, was Dich interessiert.
    Die Tasten sind offenbar nur irgendwie und vermutlich einzeln eingehängt, so dass Dich da der Service mit seinen Preisvorstellungen wohl auf die Rolle nehmen wollte.
    Wenn die Bilder nicht genügen sollten, im Service-Manual (gibts für einen recht passablen Preis (22 Euro ???) beim Schaltungsdienst Lange http://www.schaltungsdienst.de/) ist dazu etwas mehr zu finden.
    Vielleicht lohnt sich das für Dich, wenn Du auf keinen Fall etwas kaputtmachen möchtest.
    Service-Handbücher sind nach meiner Erfahrung in Deutschland immer eine lohnende Investition.

    Ansonsten nur Mut! Und ein wenig Fingerspitzengefühl. Hast Du!
    (Ängste schüren in erster Linie Betrüger)
    Vorsicht aber mit elektrostatischen Aufladungen, die legen empfindliche Elektronik schon mal lahm.
    Beim Zusammenbauen die Schrauben immer zuerst mit etwas Gefühl nach links (also eigentlich heraus) drehen, bis es leicht "knackst".
    Sie "rasten" dann gewissermaßen (wie in einer guten Ehe :D) wieder in die alten Gewindegänge ein, die dadurch etwas länger halten.

    So übel, wie es Service-Anbieter in Deutschland zumeisst hinbekommen (sie sagen ja selbst, wir hätten Fachkräftemangel!), schaffen wir das wohl allemal!
     

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