Zoom B3 als Übungstool

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Hallo zusammen,

ich möchte hier einmal kurz Vorstellen, wie ich das Zoom B3 als Trainingswerkzeug für unterwegs verwende, etwa im Urlaub:

Ich war auf der Suche nach einer Lösung, mit der ich möglichst kompakt unterwegs üben und trainieren kann. Dafür benötige ich neben dem Bass selbst: Kopfhörer, Stimmgerät, Drumbeats, Metronom, Sound für den Bass und eine Wiedergabemöglichkeit für Songs zum mitjammen und raushören für die Gehörbildung. Die Songs habe ich auf meinem Macbook.

Mit dem Zoom B3 bekommt man tolle Sounds, Drummachine, Looper, Stimmgerät, alles mit Kopfhörerausgang. Was mir erst nicht klar war: mit dem USB Anschluss kann man den Rechner mit dem B3 verbinden (der richtige Treiber wird beim Mac automatisch erkannt, es muss nichts installiert werden) und so Audiodateien vom Rechner über das B3 ausgeben. Da das B3 auch über getrennte Lautstärkeregelung verfügt, kann man die Sounds gut im Volumen anpassen und so gut zu Tracks jammen oder raushören. Über den Kopfhörerausgang ist der Sound ordentlich und zum Üben völlig ausreichend.

Vorher hatte ich alles über das Boss MicroBR gemacht, aber da war der Sound sehr schwach und eine Lautstärkeanpassung war auch nicht möglich. Mit dem B3 bekommt man dagegen, neben allen anderen Vorteilen dieses Geräts ein super Übungstool für unterwegs.
 
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Hallo,

ich spiele seit circa einem halben Jahr in einer kleinen Band mit ein paar Kumpels. Ich bin eigentlich Gitarrist und möchte jetzt mehr mit dem Bass machen, damit ich auch komplizierte Sachen spielen kann.
Meine Frage ist jetzt:
Ist das Gerät (Zoom B3) für einen "Fortgeschrittenen" ok und ist es bühnentauglich? Oder sollte ich mir besser mit verschiedenen Effekten selbst ne Kiste basteln bzw. auf ein anderes "Komplett-model" umsteigen?

Liebe Grüße
Niklas
 
Hallo Niklas,

ich habe ja nur über das B3 als Übungstool geschrieben, Berichte über die weiteren Verwendungsmöglichkeiten gibt es ja viele hier. Meiner Meinung nach ist das B3 aber auch wirklich bühnentauglich und kann sehr gut als Multieffekt und/oder Preamp bei Proben und Auftritten eingesetzt werden. Die Sounds sind sehr gut und beliebig kombinierbar, so dass man auf einen Knopfdruck schnell verschiedene Sounds hat. Hier bekommt man sehr viel in Relation zum Preis, alles in einer sehr roadtauglichen Ausführung. Wenn Du das, was das B3 bietet, mit Einzelgeräten abdecken willst, wirst Du viel Geld investieren müssen. Die Frage ist immer nur, braucht man als Bassist wirklich all diese Effekte...
 
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Das Zoom B3 arbeitet natürlich dgital. Das ist für einige schon ein Ausschlusskriterium. :ugly:

Ich nutze das B3 als Übungstool für mich, für Unterrichtsstunden mit meinem Schüler, als Effektboard für meine Singersongwriter-Truppe und als Amp für mein Hardrock-Truppe, bei der wegen der schlafenden Kids 2 Stockwerke höher Bass und Gitarre nur über Kopfhörer gehen.
Mich stellt das Zoom in allen Bereichen zufrieden. Allerdings werde ich längerfristig die von mir genutzten Effekte und einen Preamp "in echt" nachkaufen, da ich mir von ihnen dann noch etwas mehr Klanggüte erwarte und hoffe, dass die Bedienung bei Proben und Gigs ein wenig intuitiver und schneller von statten geht. Das sehe ich aber im Moment noch eher als "Luxusproblem".

Das Mehr an Klanggüte erhoffe ich mir übrigens, weil eine Vielzahl der B3-Effekte Simulationen von Gitarreneffekten sind (ohne Bass-Mod natürlich). Wäre zum Beispiel der EBS MultiComp (mit der TubeSim) als Sim im B3, hätte ich diese Gedanken wohl schon nicht mehr. Der Octaver "verliert" (mit meinen Settings) leider recht schnell die Töne, wenn man sie einen Augenblick liegen lässt - das kann der Pitch Shifter im B3 besser und echte (Bass-)Octaver können's noch besser. Der Chorus gefällt mir übrigens. Den BassDriver muss ich ganz dringend in Echt testen und vergleichen. Wie gesagt, ein Luxusproblem, das ich mir irgendwann mal gönnen werde zu beseitigen.
Die Drum-Machine, das Interface, etc. pp (Loopstation habe ich noch nie gebraucht) - alles top und ich will es nicht missen!
 
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Ein Fehler. Gerade der Looper, der mit Delay- und anderen Effekten synchronisieren kann, ist absolut klasse, auch zum üben.

Okay, ich gebe es ja zu: Ich hätte sagen sollen "Loopstatioen? Da war ich bisher immer zu faul, um mich damit mal zu beschäftigen."
Ich gelobe Besserung! Weil, neugierig bin ich immer noch ein Bisschen mehr, als einfach nur faul. ;)
 
Also ich kann nur sagen ich habe den Kauf des B3 nie bereut. Gerade für zu hause zum üben mit metronom oder Drummaschine, mit Looper etc ist das Gerät echt klasse. Auf der Bühne habe ich es auch schon diverse Male benutzt, allerdings muß ich sagen, dass es vor meinem Class D Amp nicht so super klingt wie ich gehofft hatte, aber der Tuner ist gerade Live und wenn man, wie ich, häufig zwischen den Songs zwischen E und D-Drop Tuning hin und her stimmt echt gut. Am meistens Spaß macht der Looper ganz klar aber was bei mir respektive uns der Band am meisten bis jetzt gebracht hat, war die Drummaschine... auch wenn der Drummer mal nicht da ist, kein Thema, Beat aussuchen, Geschindigkeit einstellen und über den Bass Amp laufen lassen. Mit dem Fuß Starten, mit dem Fuß pausieren für Gitarren Licks und wieder starten.
 

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