zu alt um gesang zu studieren?

von robert1, 17.07.10.

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  1. robert1

    robert1 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.07.10   #1
    durch die depressionen die durch mobbing ausgelöst wurde habe ich viele jahre meines lebens verpasst im nichts tun auch schule verpasst.

    jetzt bin ich 18 jahre alt und habe nur einen hauptschulabschluss und zwar nicht weil ich dumm bin (ich war nämlich auf dem gymnasium) sondern weil ich unter depressionen litt . nun habe ich vor aus meinem leben was zu machen. ich will die 10 klasse machen und dann die 3 jahre abitur. ob ich dieses jahr die 10. klasse mache oder erst nächstes jahr hängt von der theapie ab.

    ich habe in chören gesungen und hatte auch fast 1 jahr stimmbildung. kann ich es schaffen innerhalb 4-5 Jahren Gesangunterricht, gesang als hauptfach zu studieren?

    ein klavier besitze ich und habe ca 1 jahr gespielt jedoch aufgehört.. klavier in dem fall als nebenfach. noten lesen kann ich.

    ist das machbar ?

    oder gibt es die möglichkeit das man statt klavier als pflichtnebenfach auch gitarre nehmen kann?

    da ich eigentlich singen und gitarre spielen möchte..aber die zeit macht alles kaputt. oder kann man als hauptfach gesang nehmen und 2 nebenfächer gitarre und klavier? gitarre würde ich dan auch erst ab jetzt lernen.

    weil alle zu mir sagen das ich zu alt bin um jetzt erst an musik zu denken geschweige denn für ein musiktudium.

    in wirklichkeit interessiert mich nur gitarre und gesang..das klavier ist so ein hassinstrument..

    bin über einen rat erfreut.
     
  2. langhaar!

    langhaar! Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.07.10   #2
    In einem anderen Beitrag fragst du, ob es sich überhaupt lohnt Gesangsunterricht zu nehmen - und laut deiner Gesangsprobe stehst du ganz am Anfang - und ein paar Stunden später willst du schon studieren?
    Das passt doch nicht zusammen. :gruebel:
     
  3. HaraldS

    HaraldS Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 18.07.10   #3
    Du solltest dich eher fragen, ob du den Beruf vernünftig ausüben kannst. Als Sänger mußt du psychisch belastbar sein, und zwar nicht zu knapp. Ich sehe da zwei Bereiche: zum einen der Berufsalltag, in dem du Verpflichtungen treffen und einhalten mußt. Wenn du zusagst, eine Solopartie irgendwo zu singen, mußt du auch in der Lage sein, diese Zusage einzuhalten, sonst wirst du kein zweites Mal angerufen. Zum anderen identifizieren sich Sänger i.d.R. notwendigerweise mit der Aussage ihrer Texte. Das heißt, daß du dich für eine Opern- oder Musicalpartie in die Gedankenwelt der dargestellten Person hineinversetzen mußt. Das geht nur, wenn du mit dir selbst psychisch im Reinen bist, genauso wie ein Schauspieler. Ich hatte einen Kommilitonen, dessen Musicalstudiengang an der Unfähigkeit, das zu bewältigen gescheitert ist, daher der Gedanke.

    Nur wenn du genügend eigene psychische Stabilität mitbringst, um im Beruf des Sängers zu bestehen, macht es Sinn, sich über ein Studium Gedanken zu machen. Depressionen und Therapie sind ja eher Situationen, die mit psychischer Labilität einhergehen, daher könnten Bedenken angebracht sein.

    Harald
     
  4. Bassistenschwein

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    Erstellt: 18.07.10   #4
    Das was Harald schrieb war auch mein erster Gedanke, aber wenn du sagst, du kannst das durchziehen, glaub ich dir, ich hab selbst gesehen, dass Depressionen vollständig therapierbar sein können. Ich sag mal was zu deinen Fragen:
    Gitarre statt Klavier als Nebenfach bietet meines Wissens nur die Hochschule in Mainz (eigentlich eine Uni mit Musikhochschulzweig oder so) an. Da man sich ja meist bei mehreren vorstellt, würde ich trotzdem zu Klavier raten. Wenn du dir schon 4-5 Jahre Zeit nimmst, ist das locker zu schaffen. Gitarre später als Drittinstrument belegen, dürfte möglich sein. Bei mir würde ich nicht von einem Hassinstrument sprechen, ich gehe gerne auf Klavierkonzerte und bewundere Pianisten, aber ich hab mich als sehr unbegabt darauf erwiesen...
    Dass du die theoretischen Nebenfächer (Tonsatz/Gehörbildung) auch vorbereiten musst ist klar? Am besten einen Gesangslehrer suchen, der auch qualifiziert ist, dich darin zu unterrichten.
     
  5. robert1

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    Erstellt: 18.07.10   #5
    ja die psyche ist wichtig! ich war immer ein kämpfer..sogar jetzt..aber ich muss mich stärken und aufbauen. die depression kam auch weil meinne mutter sagte das ich nicht singen kann und ich mich dadurch ernidrigt gefühlt habe. sie hat mir praktisch keine chance gegeben etwas zu lernen!!! wenn ich sagte ich will in gesangsunterricht dann sagte sie es hat keinen sinn. außerdem hatte ich gesangsunterricht jedoch konnte ich nie üben weil sie immer zu hause war.. mein ziel ist es musik zu studieren dazu muss ich die instumente beherschen egal ob gesang oder klavier. ich würde gerne wissen ob es bei einem zeit aufwand von täglich 1-2 stunden gesangs schaffbar ist in 4-5 jahren fit zu sein ffür das gesangstudium? ich mag gesang jedoch sehe ich das problem bei mir eher beim klavier. ich weiß nicht ob 4 jahre ausreichen um klavier als nebenfach zu beherschen..

    also ich sehe als ziel nach dem musikstudiuum ca. 2.000 -3.000 pro Monat euro zu verdienen ist das realistisch oder unrealistisch? Wie ist es euch denn so ergangen seit ihr nach dem studium in arbeitslosigkeit gesunken? ich versuche mir einfach gedannken zu machen was ich aus dem leben noch machen will.
     
  6. robert1

    robert1 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.07.10   #6
    ok als dann muss klavier her. aber sich 3 instumente beizubringen ist etwas hefig..wie könte ich es angehen um nicht schnell zu scheitern? mir kommt es vor wenn ich nem gesangsleher sage das ich studieren will das er mich auslachen würde..so wie meine mutter
     
  7. Bassistenschwein

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    Erstellt: 18.07.10   #7
    Ich behaupte vier Jahre reichen.

    Prioritäten setzen. Gesangs- und Klavierunterricht nehmen, Gitarre ist für die Aufnahmeprüfung nicht relevant - kann nebenher laufen, die anderen Fächer sollten aber Vorrang haben, wenn du es durchziehen willst.

    Also, ich weiß ja nicht wie gut du bist. Vielleicht bist du ja wirklich erst am Anfang, aber mit Talent und Üben, geht in 4 Jahren noch einiges, zumindest ist noch nicht Hopfen und Malz verloren, auslachen wird dich niemand.
     
  8. robert1

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    Erstellt: 18.07.10   #8
  9. Bassistenschwein

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    Erstellt: 18.07.10   #9
    Ich kann da nicht viel sagen, da ich kein Sänger bin und von Pop(gesang) sowieso keine Ahnung hab. Ich höre, dass du noch am Anfang stehst, aber wie schnell mit gutem Unterricht die Fortschritte kommen und ob du noch Studienniveau erreichen kannst, kann ich überhaupt nicht einschätzen. Über letzteres wird man frühestens reden können, wenn du die Grundlagen (Intonation lässt zB zu wünschen übrig) nachgeholt hast. Nimm erstmal Unterricht. Du kannst deinem zukünftigen Lehrer ruhig von deinem Traum erzählen. Dass ein Studium auf deinem jetzigen Niveau noch weit weg ist, ist dir ja wahrscheinlich selbst klar.
     
  10. Klangverstand

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    Erstellt: 18.07.10   #10
    Bist du dir sicher, dass du dieses Studium auch in 3-4 Jahren noch aufnehmen möchtest? Willst du unbedingt Musik machen oder ist es auch ein bisschen so, dass du keine Alternativen siehst?

    Mich irritiert, dass du mit der Gitarre jetzt erst anfängst und mit Klavier nach einem Jahr nicht mehr weitergemacht hast. Mit Gesang hast du dich ja auch nicht intensiv beschäftigt, aber das mag in deinem Fall spezielle Gründe haben; mir ist das Gefühl bekannt, nicht (richtig) singen zu können, wenn man sich 'belauscht' fühlt. Heute wäre mir das egal.
    Vielleicht kannst du ja irgendwie ausweichen? Zum Beispiel mache ich öfter im Park Musik. Ein Proberaum wäre optimal, will aber finanziert werden.

    Das bringt mich zur nächsten Frage: Ist in dieser Hinsicht Besserung in Sicht? Wirst du in Zukunft bessere Möglichkeiten zum Üben deiner Stimme haben?

    Du fragst oben nach Verdienstmöglichkeiten. 2000 - 3000 € ist für manchen auch brutto nicht wenig Geld. Das Problem ist, dass man mit einem reinen Musikstudium nicht auf einen festen Job zusteuert, der nach Tarifvertrag bezahlt wird. Natürlich gibt es auch Absolventen, die von der Musk nicht leben können.

    Du solltest in jedem Fall so viel in die Schule investieren, dass du einen ordentlichen Abschluss hast. Der Notenschnitt sollte dir ermöglichen, auch noch in 3-4 Jahren eine halbwegs freie Wahl zu treffen, wohin es gehen soll. Leg dich also nicht zu früh fest und gib' dich nicht mit einem Abi zufrieden, dass dir gerade so den Zugang zur Hochschule ermöglicht.

    Gruß
    Pida
     
  11. robert1

    robert1 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.07.10   #11
    @Pida
    ja mich regt es halt auf das ich ja nicht mal richtig angefangen habe. ich habe nur am samtsag geübt und das ist viel zu wenig..meine mutter war samstags weg..es ist ein druck dem man stand halten muss. mich interessiert es einfach ob sich ein musik studium überhaupt lohnt..den wenn man dann von harz4 leben muss ist es nicht gerade prickelnd.
     
  12. Disgracer

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    Erstellt: 18.07.10   #12
    Ich denke 4 Jahre sind eine hinreichend lange Zeit um sich für ein Studium fit zu machen, vorausgesetzt man ist wirklich gewillt sich täglich intensiv mit der Musik auseinanderzusetzen.
    Ich bin ja selbst Musikstudent und hatte zwischen meiner Entscheidung Musik zu studieren und der Aufnahmeprüfung letztlich grad mal 5 Monate. Da hatte ich aber schon 15 Jahre Musikmachens hinter mir.
    Trotzdem hab ich dann in dieser kurzen Zeit unheimlich viel aufarbeiten müssen und hab da täglich wirklich 6-8 Stunden geübt.

    Du stehst ja noch relativ am Anfang, und wenn du ernsthaft studieren willst, wirst du täglich mehrere Stunden in Üben investieren müssen, egal ob dir jemand zuhört oder nicht.
    Mach dir bewusst, dass Üben heißt, dass du es noch nicht perfekt kannst. Das ist nichts schlimmes. Wenn dir nach dem Üben jemand sagt "hey, du singst schief", dann kannst du ihm sagen: "ja stimmt, das war ja auch ne Übungsstunde und kein Konzert".
    Aber Musik zu studieren ist mit einigem Aufwand verbunden, und ein Großteil davon muss leider vor dem Studium passieren. Dessen solltest du dir bewusst sein.

    Was du dir noch überlegen solltest ist auf was für eine Karriere du hinarbeiten willst?
    Die Verdienstmöglichkeiten zwischen einem Musicalsänger und einem Gesangslehrer können extrem differieren, ebenso unterschiedlich ist die Wahrscheinlichkeit eine Anstellung zu bekommen.
    Als Musikstudent hab ich z.B. kein Problem neben dem Studium meine 400€ im Monat als Musiklehrer zu verdienen. Als Vollzeit-Musiklehrer wären 2000€ (brutto) auch nicht unrealistisch.
    Aber nicht jeder ist der Lehrer-Typ.

    Du merkst: es gibt da noch einige DInge über die du dir Gedanken machen solltest ;-)
     
  13. gug

    gug Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.07.10   #13
    So lange du bei deiner Mutter wohnst, wie willst du dann üben? Ein Musikstudium ist ein Vollzeit -Job und wenn du hinterher davon leben willst, musst du tatsächlich sehr belastbar sein. Es wir immer Leute geben, die das, was du machst, nicht mögen.
    Außerdem musst du dich später managen, also dich drum kümmern, dass Geld rein kommt. Du musst also auch kaufmännisch denken lernen und dich sehr stark mit dem Musik-Business auseinander setzen. Das sit praktisch eine Doppelbelastung: die Kunst ausüben und sie dann auch noch gut verkaufen bzw. das Geld übrig haben, das Mamagement, Steuerberatung, Rechtsberatung bei Verträgen u.s.w. zu bezahlen
    Ich habe hier Beiträge von Profi-Musikern gelesen, die vom Tinnitus sprachen, vom Ausgebrannt sein, von unzuverlässigen (weil betrunkenen) Bandkollegen, geplatzten Mucken. Also es gehören echt Nerven dazu!
    Wenn also der Spruch deiner Mutter, dass es witzlos ist, dich in eine Therapie katapultiert, was willst du dann später machen?
    Was sagt dein Therapeut zu deinen Profi-Plänen?
    Ich würde die Profi-Karriere langsam angehen, statt dessen lieber intensiv beginnen, zu üben. Mit dem Profi-Gedanken, bist du einfach einen Schritt zu weit, das kann dir heute noch keiner sagen. Davor liegen viele Jahre Übung, bevor sie dich an der Hochschule überhaupt aufnehmen.
    Wichtig ist dass du dir konkrete Ziele stellst. In 4 Wochen will ich....können, in einem Viertel Jahr besuche ich ...-Workshop. In einem Jahr will ich in...den ersten Auftritt gesungen/gespielt haben. Ich suche mir bis in ...Wochen eine Band, bestehende aus:...., die machen folgende Musik...Mit meinem Lehrer spreche ich in der nächsten Stunde über .....Ein "Hausaufgabenheft" anlegen, wo du konkret die Übungen für die kommende Woche einträgst und auch nach Möglichkeit abarbeitest. Alle Ziele konkret schriftlich benennen. Es hilft sogar, sich Bilder aufzukleben ( von der Band, vom Instrument, das du haben willst, von dem Ort, wo du spielen willst, von jubelnden Fans...was weiß ich..so eine Art Traumbuch nur für dich), damit man sich alles genau vorstellen kann. Denn wenn du dir die Ziele nicht vorstellen kannst, stocherst du ein wenig im Nebel und irrst zu oft vom Weg ab. Alles schriftlich, damit du tatsächlich abhaken kannst, ob du voran kommst. Bei der Kontrolle immer die Ziele aktualisieren. und an die Geschwindigkeit des Fortschritts anpassen. Einen anderen Weg sehe ich nicht!

    . Und in einem Jahr schauen, ob es dir gut getan hat, ob die Depressionen nachgelassen haben. Es gibt im übrigen auch noch viel andere Wege, ohne Studium Musik zu machen! Und nebenher das benötigte Geld in einem bürgerlichen Job zu verdienen. Hungrige Künstler gibt es schon genug!
     
  14. robert1

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    Erstellt: 18.07.10   #14
    also wenn man musik studieren wil muss man die musik leben, das leben ist die musik und es ist egal wie viel man verdient. 2000 euro brutto verdient man im büro mit viel weniger aufwand als ein musiker. da muss ich mir schon bewusst sein ob es sich lohnt..später brotlos zu existieren.
     
  15. gug

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    Erstellt: 18.07.10   #15
    Also wenn du Brotlos existieren willst, kannst du das vergessen! Lass dich darauf nicht ein! Du wirst dann von der ganzen schönen Musik nichts haben!
    Es gibt immer die Möglichkeit, genug zu verdienen, die Miete, Kleidung, Essen, Arzt zu bezahlen und ein paar anderer Grundbedürfnisse zu erfüllen. Ohne Geld bekommst du nicht mal dein Klavier gestimmt! Mach dir keinen Armutsplan, sondern überlege, wie du beides unter einen Hut bekommst. Suche Kontakt, mit Leuten, die das vollbringen und unterhalte dich mit ihnen, wie das funktioniert.
     
  16. robert1

    robert1 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.07.10   #16
    ja danke gug . mein ziel ist es ja mich mit solchen leuten auszutauschen die musiker sind. habe gedacht das ich hier welche finden werde.
     
  17. NoUse4aName

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    Erstellt: 18.07.10   #17
    Hey,

    ich will nicht der Spielverderber sein, aber ich denke du solltest dich erstmal um dein Abitur kümmern und dann weiter schauen. Du magst nicht dumm sein, aber du wirkst im Moment auf mich gerade auch nicht wie der Überflieger, der da reihenweise 15 Punkte absahnt (ohne einen Finger krumm zu machen) - und gerade ein Studium erfordert nicht nur Talent und Interesse, sondern auch enorme kognitive Fähigkeiten.
    Gib neben der Schule dein bestes und versuch Klavier und Gesang zu lernen.. aber halt neben der Schule, denn ohne Abi kein Musikstudium. Und glaub mal - mit 18 ist das Leben noch nicht vorbei ;)
     
  18. robert1

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    Erstellt: 18.07.10   #18
    ich bin halt durch die depression etwas negativ eingestellt was die zukunft angeht. was ich am singen gut finde und am beruf des singen ist das man eine kunst beherrscht die man durchaus erlernen kann..und nicht wie viele sagen man muss dafür geboren sein. ich weiß das man seine leidenschaft ausleben kann..es gibt bestimmt auch viele mittelklasse musiker die überdurchschnittllich verdienen..was bringt es jemanden wenn er pefekt singen kann aber keine band findet oder sich nicht managen kann? es muss halt einfach alles stimmen.
     
  19. NoUse4aName

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    Erstellt: 18.07.10   #19
    Sicherlich können die meisten (gut) singen lernen, allerdings ist am Gesang auch einfach viel durch deinen Körper determiniert - um in einer Band zu singen reicht's je nach Anspruch ganz schnell und man muss nicht dafür studieren.. such doch erstmal sowas? Da läuft das mit dem ausleben nochmal um einiges besser und du kannst deine eigene Kreativität aus dir lassen (schreib doch Texte?). Und musst du nicht auch erstmal schauen, ob Singen wirklich deine Leidenschaft ist?

    Ich denke du solltest - gerade in deiner Situation - erstmal kleinere Schritte gehen und auch wirklich Ziele erreichen. Musik studieren wollen hier viele und möglicherweise auch viele die neben diesem Traum auch bessere Grundvoraussetzungen (Zeit und Platz zum Üben z.B.) und mehr Durchhaltevermögen mitgebracht haben.. und selbst da wird sich ein großer Teil vom Fach verabschieden müssen.
    Klar, ist jetzt blöd zu hören, aber hab erstmal hauptsächlich dein Abi und eine stabilere Gefühlswelt im Sinn. Singen lernen solltest du auf jeden Fall - aber primär für deine Seele, nicht für deinen Lebensunterhalt. ;)
     
  20. -Imperator-

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    Erstellt: 23.07.10   #20
    Das musst du riskieren. Es nützt nichts, sich einsiedlerisch einzusperren und blind für das zu sein, was die Außenwelt von dir hält. Es gibt genügend Eltern, die ihre Kinder mit wohlgemeinter Unterstützung in den Untergang befördern - wenn dann erst bei der Aufnahmeprüfung an der Hochschule die Ernüchterung einschlägt, ist der Frust groß.

    Ich würde sagen, dass gerade bei Sängern sehr viel Talent im Sinne von physiologischen Vorraussetzungen mithineinspielt. Kontaktiere mehrere Professoren, und frage sie, was sie von deinen Intentionen, Sänger zu werden, halten. Das ist besser als nach langer, harter Arbeit an einer Sackgasse zu stehen - denn dann wird es wirklich kritisch.

    Ich hatte mal vor, Konzertfach Klavier zu studieren - und habe glücklicherweise nicht auf meine Eltern gehört.

    ;):D
     
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