Zu viele Höhen? Zu viel Lautstärke? Zu viel Pegel?

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Hallo ihr Lieben!

Vor einigen Monaten habe ich schon einmal, indem ich das Mischpult meiner PA an mein MacBook Pro angeschlossen habe, eine kleine Demo-CD aufgenommen, um mich bei einigen Festivals zu bewerben. Ich verfüge nicht über viel Know-How was das Aufnehmen angeht und es soll kein umwerfendes und qualitativ einzigartiges Produkt werden, aber es soll gut klingen und auf eine charmante Art überzeugen. Ich nutze GarageBand. Ich mache Folkmusic, was anders bedeutet, dass ich nur Gitarre, Stimme und ab und an Mundharmonika, Kazoo oder Tamburin aufnehmen muss. Ich habe mir vorgestern im Musicstore ein neues Mikrofon gekauft, um nicht mit meinem Bühnenmikro aufnehmen zu müssen, das Fame CM1. Damit Gitarre aufzunehmen hat wunderbar geklappt und sehr sehr gut geklungen. Jetzt, wo es an die Stimme geht, verzweifle ich: egal, wie viele Höhen ich rausnehme, der Pegel schlägt immer zu sehr aus und befindet sich im roten Bereich! Jetzt ist noch das Problem, dass ich auch nicht so klingen möchte, als säße ich beim singen in einem U-Boot; und eben das ist der Fall, wenn ich nun zu viele Höhen rausnehme, zu weit vom Mikro wegstehe oder zu viel Gain/Lautstärke rausnehme. Was soll ich tun?
Ich bin noch Schülerin und vorallem deswegen so verzweifelt, weil ich das Ding mit meinen vier oder fünf Liedern gerne bis Dienstag fertig haben möchte, weil dann die Schule wieder beginnt. Ich hoffe, ihr könnt mir helfen und ein paar Tipps geben, denn ich stehe kurz vor einem Nervenzusammenbruch :confused:

Schon einmal vielen Dank und liebste Grüße,
Mo
 
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egal, wie viele Höhen ich rausnehme, der Pegel schlägt immer zu sehr aus und befindet sich im roten Bereich! Jetzt ist noch das Problem, dass ich auch nicht so klingen möchte, als säße ich beim singen in einem U-Boot; und eben das ist der Fall, wenn ich nun zu viele Höhen rausnehme, zu weit vom Mikro wegstehe oder zu viel Gain/Lautstärke rausnehme.

Hallo,

wie kommst du darauf ausgerechnet Höhen rauszunehmen? Das senkt den Pegel zwar auch, aber der EQ ist nicht dafür da, den Pegel zu regulieren, sondern wichtige Frequenzen anzuheben bzw. störende zu senken.
Was spricht dagegen, einfach den Kanalfader runterzuziehen (ich kenne mich zwar nicht mit Garageband aus, aber ich nehme an, dass es da genau so funktionert wie überall)? Wenn deine Gesangsspur dann zu leise ist im Vergleich zur Gitarre, musst du die eben auch leiser machen.

Oder ist dein Problem, dass das Mikro schon beim Aufnehmen zu hoch eingepegelt ist?
 
Was spricht dagegen, einfach den Kanalfader runterzuziehen (ich kenne mich zwar nicht mit Garageband aus, aber ich nehme an, dass es da genau so funktionert wie überall)? Wenn deine Gesangsspur dann zu leise ist im Vergleich zur Gitarre, musst du die eben auch leiser machen.

Also, ich muss gestehen, viel Wissen darüber habe ich nicht, aber wenn es an den höheren Stellen so zieht und zerrt, dann dachte ich, dass es damit zusammenhängt und habe eben ein bisschen die Höhen runtergeschraubt. Was ist das mit dem Kanalfader? Lautstärke? Wenn ja, bringt das leider auch nicht viel. Beim Aufnehmen schlägt es sofort aus, und das ist dann in der Aufnahme selbst auch zu hören :(
 
Mit dem Kanalfader meinte ich die Lautstärke, ja. Da du schreibst, dass es bei der Aufnahme schon rot ausschlägt, bringt das aber wirklich nichts.

Das es bei den höher gesungenen Parts (falls ich das richtig verstanden habe) eher zerrt, liegt nicht am Höhenanteil, sondern daran, dass deine Stimme je nach Tonhöhe dynamisch lauter und leiser wird. Ich vermute, du legst in hohe Parts mehr Kraft(weil's bei mir auch so ist), und das treibt dich in die Übersteuerung.

Du musst das Mikrofon bei der Aufnahme so einpegeln, dass du an der lautesten Stelle keine Übersteuerung hast. Dadurch werden leisere (bzw. tiefere) Parts zwar auch auf der Aufnahme leiser, aber das lässt sich nicht vermeiden. Du kannst aber die Spur nachträglich mit Kompressor bearbeiten. Bei der Aufnahme kannst du die Dynamikschwankungen schon etwas abfangen, indem du ständig den Abstand zum Mikro etwas variierst, aber das braucht ein bisschen Übung.
 
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Dann lass mich dich noch kurz fragen: was meinst du denn mit einpegeln? :)
 
Einpegeln meint, dass du den Gainregler an deinem Mikrofoneingang so einstellst, dass selbst bei lautem Singen keine Verzerrung auftritt.

Die roten Lämpchen bedeuten das dass Signal "übersteuert", also am oberen Ende der digitalen Lautstärkeskala anschlägt. Früher als noch analoge Geräte wie Bandmaschienen zur Aufnahme benutzt wurden war es wichtig möglichst nah an dieser Grenze aufzunehmen, damit das Signal laut genug ist. Bei heutigen digitalen Geräten ist das aber wurscht. Wenn die Aufnahme zu leise ist, dann macht man sie eben nach der Aufnahme lauter. Eine übersteuerte Aufnahme ist eigentlich nicht mehr zu retten. Also lieber den Vorverstärker nicht so weit aufdrehen, dann ist man auf der sicheren Seite.

Wenn dir deine Stimme im Kopfhörer zu leise ist, dann musst du den Regler vom Kopfhörerausgang weiter aufdrehen.
 
Einpegeln meint, dass du den Gainregler an deinem Mikrofoneingang so einstellst, dass selbst bei lautem Singen keine Verzerrung auftritt.

Die roten Lämpchen bedeuten das dass Signal "übersteuert", also am oberen Ende der digitalen Lautstärkeskala anschlägt. Früher als noch analoge Geräte wie Bandmaschienen zur Aufnahme benutzt wurden war es wichtig möglichst nah an dieser Grenze aufzunehmen, damit das Signal laut genug ist. Bei heutigen digitalen Geräten ist das aber wurscht. Wenn die Aufnahme zu leise ist, dann macht man sie eben nach der Aufnahme lauter. Eine übersteuerte Aufnahme ist eigentlich nicht mehr zu retten. Also lieber den Vorverstärker nicht so weit aufdrehen, dann ist man auf der sicheren Seite.

Wenn dir deine Stimme im Kopfhörer zu leise ist, dann musst du den Regler vom Kopfhörerausgang weiter aufdrehen.

Ich bewundere Deine Geduld.:hail:
 

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