Zugtabelle hohe Töne?!

von lk-shakesbier.de, 15.04.19.

  1. lk-shakesbier.de

    lk-shakesbier.de Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.04.19   #1
    hallo zusammen, habe schon im Netz gesucht aber leider nichts gefunden..
    Ich suche eine Zugtabelle im Bassschlüssel die ab dem b aufwärts (also das b auf der 4. Hilfslinie) geschrieben ist.. in dieser hohen Lage gibt es ja mehrere Möglichkeiten die einzelnen Töne zu ziehen... wäre super wenn mir jemand weiterhelfen könnte..
     
  2. Ralinem

    Ralinem Registrierter Benutzer

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  3. Claus

    Claus Brass/Keys Trompete Moderator HCA

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    Erstellt: 16.04.19   #3
    Au weia. :D
    Die Tabelle mag "messtechnisch" richtig sein, aber sinnvoll ist m.E. etwas anderes.

    Wenn man selbst ein Blechblasinstrument auf fortgeschrittenem Niveau spielt, dann kennt man sein Instrument auch genau. Das kann eine Tabelle schon einmal nicht berücksichtigen.
    Vor allem lernt jeder Spieler beim Üben aber (hoffentlich), intoniert zu spielen.

    Was die richtig hohen Töne betrifft, so kann ich das für die Posaune nicht genau sagen. Auf der Trompete spielt man die dritte Oktav im Prinzip wie die zweite Oktav. Abweichungen ergeben sich aufgrund besserer Ansprache und Intonation bei einzelnen Tönen. Außerdem verlässt man ungefähr über dem dreigestrichenen g den normalen Resonanzbereich, das mag auf der Posaune aber anders sein.

    Der Wert einer Tabelle ist mir dabei nicht klar, denn man lernt ja Ton für Ton, die Höhe auszubauen.
    Die Ableitung der alternativen Positionen ergibt sich natürlich aus der jeweiligen Naturtonreihe über den Grundtönen. Diese Obertöne müsste man eigentlich auch aus dem jahrelangen Üben kennen, bis man wirklich hoch spielen kann.

    Gruß Claus
     
  4. tromboneslave

    tromboneslave Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.04.19   #4
    Hallo

    Hmmm -

    Recht hast Du Klaus - wenn man auf dem Niveau spielt braucht es echt keine Tabelle.

    sind ja eh nur noch 1.-3-ggf 4 Lage und dann muss man eher noch nach Gehör die Intonnation hinkriegen.
    Je nach Ansatz und Instrument geht es da um Millimeter.

    LG
    Bernd
     
  5. BioMarco

    BioMarco Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 19.04.19   #5
    Das sehe ich auch so, möchte aber hinzufügen, dass in diesem Bereich der Ansatz und die damit verbundene Intonation vermutlich mehr Einfluss hat, als die tatsächliche Zugposition. Selbst eine Oktave tiefer bewegen uns hier nur noch zwischen Position 1 und 3 (4). Großartige Gewinne durch alternative Zugpositionen sehe ich da kaum noch. Die einzelnen Lagen liegen so dicht beieinander, dass man je nach Instrument spätestens ab dem f'' eigentlich schon fast ein Glissando nur mit den Lippen, ganz ohne Zug hinbekommt. Wozu sich da noch mit Zugpositionen auseinander setzen?

    Ich würde es so halten wie Claus für Trompete beschrieben hat: einfach die Zugpositionen nehmen wie eine Oktave tiefer und v.a. das Gehör bzw. Stimmgerät benutzen. Ausgleichen der Intonation weniger über den Zug, sondern über den Ansatz. Wer in diesen Höhen ausdauernd Posaune spielen können möchte, braucht keine Zugtabelle, sondern einen richtig guten Ansatz :D

    Vielen Dank & Grüße
    Marco


    P.S.: wieso fehlt in der oben verlinkten Zugtabelle die Kontralage?
     
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  6. Claus

    Claus Brass/Keys Trompete Moderator HCA

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    Erstellt: 19.04.19   #6
    Also gibt es auf der Posaune auch diese magische Grenze, aber der sich die Physik des Instruments noch einmal deutlich ändert.

    N.b., für weniger trompetenerfahrene Mitleser: das dreigestrichene g auf der Trompete ist der entsprechende Ton des Posaunen f''. Die Trompete hat praktisch die halbe Baugröße einer Posaune, aber die Töne der Trompete in B werden einen Ton höher bezeichnet, als sie tatsächlich klingen.

    Gruß Claus
     
  7. tromboneslave

    tromboneslave Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.04.19   #7
    Hi

    - habe heute mal ein bissel rumexperimentiert.-
    - würde mich auch eher als "Baritonposaunist" bezeichnen, der eher zum Bass tendiert.
    "Schuster bleib bei deinen Leisten" - mit ist wichtiger dass das was sicher kommt erstmal gut klingt?

    es ist auf alle Fälle so dass ich ab dem F`` alle Töne Gb, G, Ab (Bb ging dann schon nicht mehr) sowieso am besten auf der 1. Lage kriege.
    - aber für mich sind das eh Töne die beim Üben zwar kommen. die in der Praxis (gottseidank ;-)) von mir nie verlangt werden.

    LG
    Bernd
     
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