Wieviel vom echten Amp gibt der Modeller?

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Mawel schrieb:
bei ner röhre geh ich mal davon aus, dass die röhre selber schon gut klingt.

Ne Röhre selber klingt garnicht, macht höchtens 'Bing', wenn man mit nem Löffel gegen haut. :)
Ich hab mal ein Interview mit nem sehr bekannten deutschen Röhrenampherrsteller in der G&B gelesen, der sagte etwas wie "Wenn ein Röhrenamp nicht richtig gut aufgebaut ist, muss er nicht besser klingen als ein Transistorverstärker".
Da ich keine Ahnung von Ampbau habe, vertraue ich ihm mal.
Aber ich bin fest davon überzeugt, dass Röhrenverstärker nicht automatisch besser klingen als Modeller oder Transen.
 
De$tructeur schrieb:
.
Natürlich sind Transen und Moddeler billiger, leichter und billiger im Unterhalt (Röhrenwechsel), aber durch den Sound, der einem durch eine Röhre geboten wird, wird man für die paar €uros, die man alle paar Jahre für neue Röhren ausgeben muss und für das hohe Gewicht, entschädigt.

Richtig ist auch, dass der Hörer einer CD oder auch der Zuschauer eines großen Livekonzerts praktisch nicht hören kann, was da für ein amp gespielt wird, aber der Gitarrist und dessen Band hört es, und das ist der Punkt.

Im letzten Punkt gebe ich dir recht, das hört nämlich so keiner, aber im ersten Zitat vion dir stimme ich dir nicht ganz zu!

Ich finde den ersten Punkt wirklich seehhr subjektiv betrachtet, nich jeder wird entschädigt, ich konnte z.B mit einem Rectifier nichts anfangen, einfach nur sch*** der Sound, mein Valvestate klingt um längen besser (aufgepasst: subjektive Meinung), aber es geht halt darum das hier immer erzählt wird, spar noch und kauf dir nen röhrenamp, dass sehe ich nicht ganz so, jedenfalls lange nicht in jedem fall, denn die nachteile habeich oben schon genannt und eine gute Transe oder Modeller können es mit einem Röhrenamp aufnehmen, hierbei geht es nur noch um subjektiven Eindruck vom Sound :great:
 
jetzt mal zum thread-thema:

"Wieviel vom echten Amp gibt der Modeller?"

also meiner meinung nach ist das völlig wurscht. mich interessiert nicht, ob der modeller einen soldano oder einen marshall modellt! für mich ist wichtig, dass die sounds geil sind. und ich kann sehr gut probieren, welcher "amp" bei welchem song am besten klingt. ich hoffe, ihr versteht mich. ;)
 
Man muss da auch unterscheiden zwischen "Hm der Sound kommt 90% an sein VORBILD ran" und "Oh der Amp ist ne Transe und klingt so änlich wie ein Rectalfeuer aber er klingt sogar einen Tick besser" :great:

Versteht ihr? Ihr geht bei den Vergleichen immer davon aus dass nen Mesa Stack dass absolute Optimum ist (meinetwegen auch Diezel,Marshall oder Orange..) . Der Punkt ist doch: Was ist wenn die Transe diese 10% nicht schlechter sonder anders und vielleicht sogar subjektiv besser klingt?

Ach ich würde so gerne einen solchen Test machen wo man die Tester im Unklaren lässt ob es eine Röhre oder Transe (Modeller) ist. Dazu ein ausgiebiger Testbericht hier um Forum und wir wären ein ganzes Stück weiter in der ewigen Diskusion über Röhren und Transen. Leider geht das so einfach nicht :rolleyes:

Edit: da hatte einer schon den gleichen Gedanken :)
 
-do_john_86- schrieb:
Hi,



Meine Antwort auf die Frage:
Modeller können Röhrenamps rein theoretisch überholen. Es ist allerdings eine Frage des Geldes, des richtigen Anschlussprinzips und der korrekten und nicht überhasteten Konfiguration.


mfg. Jens

Meiner Meinung nach versuchen Modeller Röhrenamps zu simulieren und dabei so nah wie möglich an das Orginal heranzukommen. (Oder hab ich da was falsch verstanden?). Nach Deiner Theorie können simulierte Amps orginaler klingen als das Orginal. Das ist Quatsch, weil es orginaler als das Orginal nicht gibt, anders vielleicht ja.

butch

P.s.Hast du einen Röhrenamp? Ich hab nämlich beides nen Pod und nen Röhrenamp und das seit langer Zeit. Ich kann mir wohl ein Urteil erlauben. Viel Geld für nen guten Modellersound auszugeben ist auch kein Argument. Weil sich 90 % der Leute Modeller kaufen weil sie das Geld für ein Vollröhrenstack nicht haben und trotzdem gerne einen guten Sound haben möchten.

Das Arrgument mit dem Röhrenverstärker haben nur einen Sound ist auch Klischee, hast du mal an ner Klangregelung und dem Gainregler eines Englvollröhrenamps rumgespielt ? Ich schon. Klar kann man aus Modeller einen guten Sound herausholen. Aber Vergleiche mit Röhrenamps sind irgendwie wie Äpfel und Birnen. Das sind 2 verschiedene Dinge.
 
Modelling Amps sind Geldvernichtungsmaschinen. Sobald der Nachfolger rauskommt, kannst Du Dein teures Teil manchmal auch gleich verschenken. Versucht mal für alte Line6 Sachen Support zu bekommen, eine Reperatur von diesen Computern ist sowieso ein Albtraum.

Da es die Diskussion sowieso schon 100mal gab, könnt ihr gerne meine alten Beiträge ausgraben falls euch meine prinzipielle Meinung zu Digiamps interessiert. :)
 
Ich denke mal es ist einfach Quark hier zu verallgemeinern. Mag sein das es Leute gibt, die nur Röhrenamps spielen, weil es Röhrenamps sind, aber für mich haben wie bei hohen Lautstärken einfach die Nase vorn.
Der Grund dafür liegt nicht in meinem Geschmack sondern in der Elektrotechnik.
 
Tjop....
Wegen druck:
Spielt man mal einen der Vox Combo's (neulich konnte ich z.B. den AD120VT testen), merkt man, das den Moddlern nicht an Druck fehlt, zumindest nach meinen Gefühl ;)
Durchsetzungsfähigkeit sei mal dahingestellt, denn das lässt sich wohl erst im Bandgefüge rausfinden....

Im momentbin ich am überlegen, mir nicht mal einen der vox Combos zuzulegen (da ich mit dem Soundcity Vollröhrenhalfstack eh nicht richtig zufrieden bin)

Vorteil wäre, das ich keine Wartungskosten hätte und ihn auch zuhause spielen könnte
(der Soundcity hat alleine schon 6 Endstufenröhren, wenn ich mich richtig erinnere, dazu mehrere Vorstufenröhren, die man nicht ganz sehen kann, da sie etwas verdeckt sind...)


Wenn ich mir mal einen Valvetronix Combo zulegen würde, würde der eh einen braunen Bespannstoff vor den Speaker bekommen (nicht der doofe Blaue ^^)
Dann sähe er richtig wie ein Vox aus (sähe dann nach AC30 aus, die AD120 bauform ist AFAIK gleich mit der AC30er)
Mal schaun ob man bei AC30 soundeinstellung noch erkennen könnte, ob es sich im einen echten AC30 handelt oder einen Valvetronix ^^
 
MNunja jetzt kannst du meine meinung hören ich habe ein ganzes jahr vox valbvetronix(ad60vt) hinter mir.

Anfangs tolles teil aber mit der zeit fehlte was ich dachte es wäre gain und dann merkte ich nein es ist das gewissen etwas und als ich röhrenamps anspieklte d wusste ich d genau das suche ich klare sounds und differenzioertheit im zerrbereich.

Und ich bitte euch fexibel seid nur ihr nicht euer amp!
 
Hi,

ich kopiere einfach mal nen beitrag von mir zu ner ähnlichen Disussion (bin zu faul das wieder zu schreiben :D ):


Ich glaube bei solchen Diskussionen wird insgesamt zu viel pauschalisiert bzw zusammengeworfen, was nicht zusammen gehört. Auch bei Modeller gibt es Unterschiede. Dass ein Spider und ein Vetta nicht gleich klingen sollte man schon an der Preisdifferenz erkennen.
Leider wird dann nach etwa 10 Minuten Erfahrung mit Spider und V-Amp sofort darauf geschlossen, dass Modeling schlecht ist. Das gleiche passiert dann, wenn man die Marshall MG Serie als stellvertretend für Transitoramps ansieht.
Ich wette, die meisten hier, die immer über Transen und Modeller reden, haben kaum wirkliche Erfahrung damit. Wer hat schon mal ausgiebig und laut einen Rath Amp (Transistor) oder Zentera (Modelling) gespielt?
Der Zentera kostet 2500 Euro, glaubt da jemand ernsthaft, dass das ein schlechter Amp ist, der künstlich klingt, sich nicht durchsetzt und keine Dynamik hat? Will jemand das Thomas Blug mal erzählen?
Ganz interessant ist immer wieder, dass sich Gitarristen mit IHREM Sound ganz gut auskennen. Dass Röhre das ultimative ist usw. Da kommen Leute an, die die Master Einstellung vom Proberaum markiert haben, weil das Röhrentop dann am Besten klingt! Denen ist es dann auch egal, ob damit die Bühnenlautstärke, das Monitoring und der Frontsound DER BAND zerschossen wird. Komischerweise interessiert das im Publikum nie einen, ob die Gitarre gut klingt, wenn sich die Band einfach schei*** anhört!
Weiteres verbreitetes Phänomen: teures Setup auf der Bühne, aber billige Kabel und dann die 10 Cent Ohrstöpsel ausm Baumarkt. Toll der Sound, muss ich schon zugeben...

Das Thema Mikrophonierung lass ich mal ganz aus, da wissen wohl die meisten selbst, dass 3 Monate mit der Einstellung des Mesa Rectifiers zugebracht wird und dann live in 10 sec das Mikro auf gut Glück vor die Box gepanscht wird.

Modeller könnten da einen Großteil der Probleme lösen, aber sie werden einfach nicht akzeptiert, meist aus Unverständis und Vorurteilen.
Mal ein kleiner Vergleich aus einem anderen Bereich:
Ich möchte mal das Gesicht eines Keyboarders sehen, wenn man ihm erzählt dass die Streicher künstlich klingen und dass das nächste Mal bitteschön das ganze Orchester anzutreten hat, damit die Streicher auch gut klingen...

Gruß Chris
 
N'abend

Mir gehts irgendwie umgekehrt wie den meisten hier. Ich hatte mal nen JCM900, spiele jetzt abwechselnd auf JCM900, JCM2000, irgendsoein H&K Röhrentop, oder wenns sein muss ueber so nen Fender irgendwas.

Kanns kaum erwarten mein Tonelab zu kriegen, seit ich den 120VT testen durfte.

Ich will garkeine 1:1 Kopie des Röhrentops. mir gefaellt der Modellersound besser.
Das Preisargument zieht da auch nicht. Fuers gleiche Geld krieg ich nen gebrauchten Marshall. Recto-Gain brauch ich nicht. Dürfte der Vox aber ganz gut hinkriegen. Zumindest besser als die Marshalls. Mir fehlt also nix bei nem modeller und ich halte das einfach fuer althergebrachte Vorurteile.

Wobei auch gern ein 250€ Modeller mit einem 1500€ Röhrentop verglichen wird. Ich hab da auch viel Mist gehoert. Die Vox Amps allerdings haben mich umgehauen. Und wenn ich Druck brauche, dann schick ich das Signal halt ueber eine 10fach überdimensionierte Endstufe aus der PA Abteilung.

Mir kommt kein Röhrenkram mehr ins Haus. Die Tops im Proberaum nutz ich dann halt ausschliesslich endstufenseitig zum lauter machen.

cu
martin
 
-do_john_86- schrieb:
Behauptungen die momentan im Raum stehen....
..... Die Digitaltechnik ist mittlerweile (und das schon seit gut einigen Jahren) in der Lage, Röhrenamps zu nahezu 100% zu ersetzen....

Auch das ist ne Behauptung, bzw. deine Meinung.
Ich finde Digitalamps kommen nichtmal annähernd an Röhrenamps ran,
ausser die die sehr sehr teuer sind, und nichtmal die zu 100 %.

Modeller können Röhrenamps rein theoretisch überholen.

Nein. Können sie nicht.
Modeller simulieren doch den Sound mehrerer Amps.
Sie können anders klingen oder ähnlich, aber nicht besser.
Denn immerhin sind es größtenteil Vollröhrenamps die da nachgebildet werden...

meine meinung zu dem Thema ?
Die meisten reden die billigen Modeller nur schön, weil sie sich keine Röhre leisten können. Wenn ich den Sound einen marshall, mesa und engl haben will,
dann muss ich mir die 3 Amps kaufen.
Mal eben für kleines Geld ein kleines Kästchen kaufen und auf Knopfdruck zwischen den besten Amps die es gibt hin un her zu wechseln geht nicht.
Und zu dem Gerücht, Röhrenamps klingen leise nicht besser als Transen oder Digis : Sorry, imho Schwachsinn (wenn vllt. nicht bei jedem)
Bei meinen kann ich nur bestätigen das er egal bei welcher Lautstärke jeden Amp ohne Röhren (den ich bis jetzt gehört oder/und getestet habe) gnadenlos scheiße klingen lässt.
 
LilyLazer schrieb:
Ich denke mal es ist einfach Quark hier zu verallgemeinern. Mag sein das es Leute gibt, die nur Röhrenamps spielen, weil es Röhrenamps sind, aber für mich haben wie bei hohen Lautstärken einfach die Nase vorn.

Lautstärke kommt aus der PA. Es sei denn, man spielt direkt über die Backline :D

Und Druck kommt eh vom Bass. Welche Gitarre macht schon Druck....


Mein Vergleich:

1: JCM 800 an Marshall 4x12er

versus

2: Vox Tonelab an Marshall Endstufe an Marshall 4x12er

versus

3: Vox Tonelab direkt in die PA

Ergebnis: 1 und 2 blasen einem direkt die Hosenbeine weg, bei 3 braucht man halt noch ne gute Monitorbox :D


Über die PA ist keiner druckvoller, lauter oder fetter als der andere.

Ist imho Geschmacksache. Wer auf ein Top mit Fullstack im Hintergrund steht, warum nicht. Ist doch cool. (hallo Joe :D )

Wer mit nem Tonelab ins Pult geht, warum nicht, ist auch cool. Für die PA isses ziemlich egal. (und wer mit in ear monitoring spielt, dem dürfte das auch alles egal sein)


Interessant ist hier imho nur der Blindtest. Wer auf ner guten CD raushören kann, was die Gitarristen da spielen, der hat das Recht, drüber zu reden. Wer das nicht kann, sollte erst gar nicht drüber reden. Ich kanns nicht. :)

Wenn mir jemand erzählen würde, der Sound von Slash bei Velvet Revolver wäre in wahrheit clean mit nem VST-Plugin drüber.....ich würds auch glauben.


PS: wenn schon vergleichen, dann bitte ähnliche Preisklasse. Kein V-Amp gegen einen TSL. dann schon eher nen Vetta II gegen nen TSL.


Achja, spielt Lenny Kravitz nicht auch über nen Pod?
 
@Thommy:

das argument mit der Kohle zieht nicht.
Zumindest bei mir....

Ich würde trotzdem einen Vox AD120VT kaufen, auch wenn ich fürs gleiche geld schon fast nen Marshall DSL 401 bekomme oder einen gebrauchten Marshall JCM800 Combo...

Und ich finde, ein auf unter zimmerlautstärke gespielter DSL401 klingt im Crunchbereich um einiges schlechter als ein hochwertiger moddler...

Gut, der kann sich vllt. auf höheren lautstärken nich mehr ganz behaupten...
Aber den männern im FOH ists eh lieber, wenn die amps nicht ganz ausgefahren sind, um den Frontsound nicht zu zerstören...

Wir hatten mal einen gemieteten, professionellen mischer (der sich mit einer leiter beim Soundcheck vor die Bühne stellt um den Sound der Front-PA direkt hören zu können^^). Bei dem konnten wir die Amps nichtmal weit über Zimmerlautstärke fahren.
(das war, als ich in so einer Art Musikverein gespielt habe)

Mit ordentlichem Monitoring ists kein Prob, wie Ray schon sagte...
(nur wen nicht wie bei uns 3 der 5 Monitore ausfallen - zum glück gabs noch die Side-Fills)

Hm, eigentlich will ich damit nur sagen, das sich für mich ein Moddler mehr lohnt :D

@Ray
Sagmal, wo kommst du denn her?
War seit meinem Urlaub Anfang August zwar länger nich mehr da, aber auch davor hab ich dich irgendwie nich mehr gesehen?
Schön mal wieder was von dir zu hören :)

Gruß, mini
 
hi,


ich habe 2 mesa röhren amps sowie einen digitech röhren preamp und einen line 6 pod xt zuhause, und ich kann ehrlich gesagt mit dem line 6 nichts anfangen (wobei ich ihn auch nicht wie zuvor schon gesagt wurde über pa und fullrange boxen spiele) aber ich finde es ist alleine schon spielgefühl eine ganz andere welt, klar preislich spielt der line 6 nicht in der liga meiner anderen amps.. aber mir fehlt einfach die unterschiede die man einfach mit den fingern und dem plaktrum hinbekommt, und die röhre es so wieder gibt..

irgendwie ist der line 6 ein "gleichmacher" wenn ich scales hoch und runterspiele hört sich jede note gleich an, wenn ich nur mit downstroks in die seiten haue hört es sich genauso an wie wenn ich mit einem weichen wechselschlag spiele.. auf meinen mesas höre ich da einen unterschied und fühle den auch beim anschlagen..

und ich finde man hört es auch auf cds, zb sound von petrucci verglichen mit dem sound von romeo von symphony x (soweit ich weiß spielt er einen vetta 2 und früher den propod)

klar ist alles geschmackssache und es kann einem auch der digitale sound eines modlers besser gefallen und daran ist ja nichts auszusetzen :) aber mein ding ist es nicht, wobei ich mich auch gerne vom gegenteil überzeugen lassen würde.


viele grüße

kev
 
Ich spiele den AX212 von Line6. Dieser ist Soundtechnisch sehr flexibel. Ich habe schon etliche Male irgendwelche CDs gehört und hab dann versucht den Sound "nachzuformen" mit dem AX. Nach mehreren Minuten (manchmal Stunden) Arbeit an den ganzen Parametern sowie am EQ und ich hatte einen ziemlich identischen Sound, welcher dem Original sehr nahe kam/kommt.

Ich gebe mal ein Beispiel:

Songs von Burden of Griefs Album "On Darker Tails". Mein Sound klingt (wie schon gesagt nach längerer Behandlung) so, wie auf dem Album. Nimm ich den Sound noch über einen MIC ab und verdoplle die Gitarrenspuren, habe ich nen extrem fetten Sound, der keine Wünsche übrig lässt.

Ein Freund von mir spielt einen Engl Savage. Er meinte nur, dass der Sound sich verdammt nahe bei seinem Original ansiedelt.
Viele hier sagen, sie haben einen "Modeller" angetestet. Diese Aussage zeigt allerdings in meinen Augen schon, dass man sich nicht genügend Zeit für den AMP genommen hat, um dessen Sound voll auszuschöpfen.

MEIN AX ist jedenfalls sehr genial und ich bin mit ihm wunschlos glücklich. Gerade bei Leuten, die immer wieder andere Sounds toll finden (soeiner bin ich) und diesen dann auch haben wollen, sind Modeller angebracht.

EDIT:
Wie schon gesagt wurde, urteilen einige Leute über Modeller, nachdem sie bspw. mal einen kleinen Spider oder einen Modelling PREAMP angespielt haben. Spätestens nachdem Ihr einen AX oder Vetta anspielt, werdet Ihr mir zustimmen, dass das negative Image von Modellern sehr weit hergeholt ist.
 
kevin_frustrato schrieb:
und ich finde man hört es auch auf cds, zb sound von petrucci verglichen mit dem sound von romeo von symphony x (soweit ich weiß spielt er einen vetta 2 und früher den propod)

Den hörst du nur, weil du es weisst. Wenn dir jemand erzählt, dass es umgekehrt wäre, wäre der Petrucci Sound auf einmal schlechter.
(IMHO haben beide n Scheisssound :D)
Sowas hört man nicht mehr. Vielleicht hören das die Leute, die solche Teile bauen.
Was tatsächlich der Fall ist, dass Modeller manchmal nicht so gut auf Dynamikdinge reagieren. Aber um das rauszufinden, muss man auch dynamisch spielen können. Wenn ich sowas von einem Metalgitarristen höre, muss ich immer schmunzeln. Und sowas bemerkt man auch nur, wenn man selber spielt, aber nicht, wenn man ne CD hört.
Selbst aus meinem Guitarport kann ich erstaunliche Sounds rausholen. Da merkt Ottonormalgitarrist nicht mehr, dass das ein Modeller ist.
 
@thommy
Es gibt Dinge, die man nicht beweisen kann wie zum Beispiel etwas, was man mit dem menschlichen Gehör unterscheidet.

Dann gibt es aber noch Dinge, die man nachweisen kann.

Sagt Dir ein Spektrum-Analyser etwas? Und es gibt noch eine Menge anderer Geräte mit denen man Audio-Signale systematisch auseinander nehmen und mit Hilfe einer grafischen Ausgabe visualisieren lassen kann (das geht bei den hörbaren Unterschieden los, bis hin zu den für den Menschen nicht hörbaren). Was sagst Du, wenn ich Dir sage, dass man an der Kurve keine hörbaren Unterschiede unter zuvor abgestimmten Verhältnissen sehen kann?

Wenn Du hier sagst, dass mein Beitrag eine Meinung und kein Argument ist, dann bist Du nicht mit dem aktuellen Stand der Audio-Technik vertraut. Es spielt sich in der Tat größtenteils im Kopf ab, was zu einem gewissen Teil mit Wunschdenken zutun hat. Immerhin sind Röhrenverstärker (meist) um Längen teurer und wenn dann ein kleines Gerät von einem Wissenschaftler dem entgegen tritt, neigt man gerne dazu, nichts gutes an dem Teil zu lassen.

Ich denke, dem Fragesteller ist mit Fakten mehr geholfen als mit Vermutungen und Meinungen. Ich bin kein Experte auf dem Gebiet, durch mein Hobby (Anwendungsentwicklung und Microcontroller) weiß ich allerdings, wie AMP-Modelle und die Modelling-Systeme aufgebaut sind und kann Dir fast schon eine 100%ige Garantie dafür geben, dass es keinen Unterschied zwischen hochwertigen Modellings und den Originalen gibt mit einer Toleranzgrenze von weniger als 1%.
Von Billigsystemen einmal abgesehen.

Ich hoffe, es hilft etwas weiter. Es kann aber nicht sein, dass das menschliche Gehör etwas wahrnimmt, was Präzisions-Messanlagen nicht feststellen können.

Jens
 
Zum größten Teil ist es beim Equipment des Musikers ja so wie bei den leisen Stimmen......
Andere Leute hören den Unterscheid durch besseres/teureres Equipment nicht,aber das heißt ja nicht das er nicht vorhanden ist
:D

Gruß Patrick
 
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