Frage zu Cubase SX3

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Nico/Sanara
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Hallo
Ich habe eine Frage zu Cubase SX3. Mir ist aufgefallen, dass exportierte Audioaufnahmen im Vergleich zu anderen Audiodateien vesentlich leiser sind, obwohl ich beim exportieren den Ausgangspegel so hoch wie möglich stelle. Woran könnte das liegen?
Gruß
Nico
 
Eigenschaft
 
Im Vergleich zu was für anderen Aufnahmen? Die Du gemacht hast mit einer anderen Software oder zu Songs die von anderen Bands, CDs oder so kommen?
Bei dem Unterschied zu anderen Bands liegt der Unterschied sehr wahrscheinlich im Einsatz von Tools zur Dynamikbearbeitung im Aufnahme-, Mixing- oder Masteringprozeß.
Für einen Unterschied zu anderer Software wäre es wichtig, mit was du es noch versucht hast, ob du das exportierte Audiofile mal normalisiert hast, usw.
 
Danke für deine Hilfe.
Ich meine im Vergleich zu anderen Bands, CDs.
 
Hmm, ich gestatte mir mal die emerkung, dass es immer ein wenig merkwürdig aussieht, wenn jemand, der nicht weiß, was ein VST Effekt ist mit SX daherkommt ...

Abgesehen davon hast Du uns noch immer nicht verraten, was Du mit dem Signal alles gemacht hast? Also:

- wie und was hast Du aufgenommen?
- welche Effekte hast Du verwendet?
- nur mix oder auch mastering gemacht?

Grüße
Nerezza
 
Nerezza
  • Gelöscht von 4feetsmaller
  • Grund: Doppelpost
Also:
Es handelt sich dabei um Aufnahmen meiner Rockmband, also Keyboard, Drums, Gitarre, Bass, Vocals
mit der Soundkarte Phase 22 von Terratech
Ich habe einige Effekplugins wie Reverb verwendet.
Ich hab nur mix gemacht.
 
Ich kann dieses Phänomen bestätigen. Es tritt bei mir auf, wenn ich einen sehr "heißen" Mix ohne Dither exportiere. Es scheint so als ob Cubase dann um verzerrungen zu vermeiden selbst den pegel stark absenkt, vermutlich um darauf auch aufmerksam zu machen.
Gehe ganz sicher, dass du nicht über 0dB gehst, bei 0,2 dB drunter war das problem dann bei mir gegessen anstatt ganz knapp an der 0dB Marke zu liegen.

MfG Badga
 
joar es geht ja nicht nur um den maximalpegel sondern auch um die lautheit -> dynamikbearbeitung

versuchs mal mit google mit folgenden schlagworten: brickwall-limiter und maximizer
 
Wenn es bei ihm, wie bei mir auch, wirklich viel viel leiser ist (auch viel geringerer pegel) dann scheint das wirklich eine art schutzfunktionen von Cubase zu sein. Bei mir lag es eben nicht an der Lautheit, ganz im gegenteil, ich hab es auch schon beim Mastering setup gehabt, überschritt der pegel 0dB oder krazte die 0dB an, wurde der ganze song um die 10dB leiser exportiert.
Hab ich den Master fader 0,2dB nach unten gezogen war es in der Lautstärke, wie es sein sollte.

MfG Badga
 
Hi, wurde ja schon erwähnt.

Mastering.

Bin kein Cubase User, aber wenn Du Zugriff auf Multiband-Kompressoren und Limiter hast, dann quetsch das letzte Stück Dynamik aus den Songs heraus....
Die kommerziellen CD´s sind auf einen RMS-Pegel von teilweise -10 dB Fs und mehr zusammengequetscht.
Es kommt auf den RMS-Pegel an !!!
Dann wird es laut, aber zwangsläufig nicht gut.... es gibt nicht umsonst Mastering-Gurus.
Der Mix muss ausgewogen sein und man muss beim Mastern wissen was man tut.
Cubase hat ja sicherlich ein Plugin, wo man den RMS-Pegel sehen kann, dann schau mal wo Dein Mix im Moment steht.
MfG
 
den rms pegel siehste unter (wav datei neu in cubase laden und anklicken) audio -> statistik

zum thema 10db runter. joar is eigentlich klar weil digitales clippen hört sich ja noch schlechter an als leiser ^^
allgemein wenn nach dem exportieren die clip ld leuchtet schaun wo der maximalpegel liegt und dann dementsprechend reduzieren ... wenn der mix schon beim exportieren clippt liegt der fehler eh ganz woanderst als bei der fehlenden lautstärke ;)
 
Die kommerziellen CD´s sind auf einen RMS-Pegel von teilweise -10 dB Fs und mehr zusammengequetscht.
Es kommt auf den RMS-Pegel an !!!
Dann wird es laut, aber zwangsläufig nicht gut.... es gibt nicht umsonst Mastering-Gurus.

Eben. Man sollte sich am PC unbedingt mit weniger RMS begnügen und nicht versuchen, dieses Level mit Softwarekompressoren zu erreichen. Das wird dann laut aber klingt krank. Man kann mit einem VW Golf schön cruisen, aber nicht zur Formel I antreten.

Bei den Profi-Abmischern sitzen nicht nur Experten sondern auch Technik dahinter, für die man sich sich ein tolles Haus inklusive Seegrundstück kaufen kann :D. Der ganze Bereich Limiting/KOmpression/Hall etc. läuft bei richtig guten Produktionen in Aufnahme, Mix und Mastering über sündhaft teure Non-Software-Geräte - im Idealfall röhrenbasiert für weiche, natürliche Verlaufskurven.
 
naja gibt mittlerweile aber auch sündhaftteure vst plugins die klanglich shcon ganz na an die anlogen schmuckkisten von spl und co rankommen ^^ vorraussetzungen bei digitalmischung sind halt aufnahmen mit mind. 96khz und 24 bit. dass ne 16bit 44khz aufnahme bei zu starker verbiegung irgendwann kacke klingt liegt auf der hand ;)
 
naja gibt mittlerweile aber auch sündhaftteure vst plugins die klanglich shcon ganz na an die anlogen schmuckkisten von spl und co rankommen

Das Endproblem ist nicht der Preis oder die Machbarkeit der Hi-End-Software, sondern die Rechenpower, die beim Mischen von Audio 1:1 zur Verfügung stehen muss. Die reicht trotz Core-Duo und 4 GB Arbeitsspeicher bei weitem nicht aus, um vielfältige hochwertige Vorgänge in Echtzeit zu berechnen. Wir befinden uns diesbezüglich im Jahr 2008 noch in den Kinderschuhen. Erst seit 1 Jahr ist es möglich, Rechner mit mehr als 2GB Arbeitsspeicher zu nutzen. Das ist aber nach wie vor völlig Pillepalle. Dafür sind wirklich hochwertige digitale Berechnungen 1:1 im Mix noch immer nicht zu haben.

Beispiel aus dem Filmbereich: Für Animationsfilme arbeiten Hunderte von Rechnern rund um die Uhr parallel. Mein ziemlich neuer PC müsste 24 Jahre(!) rund um die Uhr arbeiten, um alle Einzelteile eines 90-minütigen Animationsfilms für die Darstellung im Kino zu berechnen.

Hochwertig in Echtzeit geht zurzeit digital noch nicht. So ist es bis heute ist es noch nicht gelungen, das Arbeitsverhalten eine Verstärkeröhre digital zu simulieren, weil das Zerlegen der Vorgänge eine physikalisch unendliche Folge ist, die sich (noch) nicht digital abbilden lässt,
 
hehe ich weiss ich hab selber mal mit so programmen gearbeitet ^^ für einzelbilder is da auch immer die ganze nacht gelaufen aber für animationen musste man zwangsläufig ein paar berechnungsoptionen weniger einstellen weil 24 jahre rechnen ..naja ;)

der unterschied zum audiobereich ist aber dass es in diesem sektor noch keine optimierten chips gibt! alle raytracing berechnungen erfolgen nur durch die cpu. die is zwar heute sau schnell aber eben für alle berechnungen gleichzeitig ausgelegt (zum vgl ne 33mhz raytracing karte berechnet ein bild genausoschnell wie ein 3ghz rechner. jetzt skalier mal hoch ^^ is leider aber bisher nur an unis vorzufinden sowas)
im audiobereich gibt es aber diese spezialisierten karten (DSP karten zum einbaun) schon. und da kann ein chip von den 24 die auf soner karte drauf sind halt nen effekt komplett alleine übernehmen. da kannst dann auch an einem rechner mit projekten umgehn die eigentlich 5-6 rechner aufeinmal gefordert hätten!
 
Die reicht trotz Core-Duo und 4 GB Arbeitsspeicher bei weitem nicht aus, um vielfältige hochwertige Vorgänge in Echtzeit zu berechnen. Wir befinden uns diesbezüglich im Jahr 2008 noch in den Kinderschuhen. Erst seit 1 Jahr ist es möglich, Rechner mit mehr als 2GB Arbeitsspeicher zu nutzen. Das ist aber nach wie vor völlig Pillepalle. Dafür sind wirklich hochwertige digitale Berechnungen 1:1 im Mix noch immer nicht zu haben.

Ähem, ich hab hier nen Mac Pro mit 2*2,66GHz (also 4 Kernen), Logic Pro 8 und allen Sonnox Oxford Plugins.
Die Kiste geht ab....
Da gehen Spuren und Plugins ohne Ende, keine spürbare Latenz, der Sound ist hochwertig und so gut wie in Echtzeit flutscht das hier schon....

Klar kann man bestimmtes Hardware-Verhalten immer noch nicht 100% digital abbilden,
aber ich bin mit dem jetzigen Stand sehr zufrieden....

MfG
 
Naja, von ruckeln hab ich jetzt nichts geschrieben, oder ?
Darum ging es ja auch nicht, oder ?
Erst lesen, dann schreiben und nicht andersrum....

Ich bezog mich darauf:
Das Endproblem ist nicht der Preis oder die Machbarkeit der Hi-End-Software, sondern die Rechenpower, die beim Mischen von Audio 1:1 zur Verfügung stehen muss. Die reicht trotz Core-Duo und 4 GB Arbeitsspeicher bei weitem nicht aus, um vielfältige hochwertige Vorgänge in Echtzeit zu berechnen.

Also, mir ging es darum, dass es hochwertige signalverarbeitende Plugins doch schon auf dem Markt gibt und die rennen gut. Die Rechenpower haben wir doch schon !
Ob über Algorithmus oder per Faltung die Daten berechnet werden, die Plugins sind von der Programmiertechnischen Seite in den letzten Jahren verdammt gut geworden.

Klar ist es immer schwer Hardware digital umzusetzen.
Aber heutzutage machbar...wenn auch nicht 100%. Die Waves SSL-Plugs verkaufen sich ja wie die warmen Semmeln und klingen nicht 100% nach SSL!
Da braucht man keine DSP-Karten mehr wie die UADS oder Powercores auf denen auch nur ca 10-15 Sonnox EQ´s liefen, danach war Schluß. Da laufen auf dem Mac Pro weit über 100 Stereoinstanzen.
Und dass Sonnox Schrott rausbringt muss mir erstmal einer beweisen.

Und ja, ich hab hab selbst Erfahrung in der Pluginprogrammierung bzw. Algorithmenprogrammierung.
MfG
 
der Unterschied ist der, dass er von mathematisch hochwertig, sprich hochpräzise spricht und du von "reicht mir, ist hochwertig genug"
 

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