"Spaghetti"-Hals evtl. durch vieles umstimmen???

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Totebeili
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Hallo Zusammen

Mal ne Frage, ich covere gerade für mich einiges. Dabei muss ich meine Gitarre viel umstimmen (System of a Down -> Drop C, RHCP -> Standard, Metallica (SM) -> D#, etc...).
Hab jetzt Angst dass es mir dadurch den Hals verkrümmt? Hat da wer Erfahrung oder wie macht ihr das:confused: Meine alte Gitarre hat flache Bünde und meine jetzige hat Jumbo-Bündo. Hab also keine 2. Gitarre dafür:(

Grüsse aus der Schweiz

Roger
 
Eigenschaft
 
Was hat das denn mit der Form der Bünde zu tun?
Prinzipiell müsstest du bei jedem Umstellen die Krümmung des Halses umstellen, aber ich glaube nicht dass es dir den Hals dadurch zersägt, sonst würde man ja sowas nicht verkaufen...außerdem gibt es ja auch noch intakte Gitarren aus den 50-er z.b., die bestimmt schon einiges durchgemacht haben und immernoch klingen und sich spielen lassen, insofern...haste vllt auch mal dran gedacht nicht umzustimmen?
 
Dem Hals kann gar nichts passieren, Du wirst höchstens die Halskrümmung ein wenig anpassen müssen. Die Art der Bünde hat gar nichts damit zu tun.

Vorsicht bei Floyd Rose, mit 11er Seiten kann es unter Umständen passieren, dass die erhöhte Seitenspannung die Floyd-Bolzen rausreisst. Vor allem wenn es die Variante ist, die direkt ins Holz geschraubt wird.
 
Vorsicht bei Floyd Rose, mit 11er Seiten kann es unter Umständen passieren, dass die erhöhte Seitenspannung die Floyd-Bolzen rausreisst. Vor allem wenn es die Variante ist, die direkt ins Holz geschraubt wird.

:screwy:
 
Vorsicht bei Floyd Rose, mit 11er Seiten kann es unter Umständen passieren, dass die erhöhte Seitenspannung die Floyd-Bolzen rausreisst. Vor allem wenn es die Variante ist, die direkt ins Holz geschraubt wird.
was is das denn fürn schwachsinn :screwy:
 
Was ist da nicht klar? Bin jetzt enttäuscht Buzzdriver, Du bist doch ein alter Floyd user dachte ich? :confused:

Deine Jackson haben grundsätzlich die Schrauben mit dicken Bolzen im Korpus, da passiert es nicht so einfach. Bei der Variante, wo die Floydschrauben ohne Bolzen direkt ins Holz rein gehen passiert es sehr oft, dass die Seitenspannung irgendwann die Schrauben bis in das Pickup-loch reinzieht. Vor allem Gitarren aus Pappel mit solchen Floyd-Posts wie meine ehemalige Kramer Pacer Custom I haten fast alle das Problem, wie ich auch mit meiner nachdem ich mal 11er normal gestimmt drauf hatte (war noch jung und dumm).

Hier z.B.:

Picture%20002.jpg


Hab so was schon mindestens 5 Mal repariert. Also wer ist nun :screwy:
 
hehe das mit den bünden war nur gemeint dass ich keine 2. Gitarre habe, um 1 auf Standard und die andere runtergestimmt zu lassen. Sorry hat wohl etwas für Verwirrung gesorgt.

Kann mir eigentlich schon vorstellen dass hald eben nur die alten Gitarren überlebt haben an welchen nicht so viel an der Stimmung gespielt wird:) Hoffe ihr versteht was ich meine

Ich habe bis jetzt die Stimmung mehrmals am Abend verändert, also nicht nur eins, zwei mal. Sondern wirklich viel
 
Bei mir haben sich die Floyd Rose Bolzen noch nicht gelöst und ich hab .012-.068 drauf. Allerdings hab ich auch 4 Federn hinten drin udn auf C gestimmt, aber dennoch denke ich nicht, dass die einfach so rausreissen würden.
 
Ich rede nicht von Bolzen, sondern von Schrauben direkt im Holz, ohne Bolzen (siehe oben). Such mal im Internet nach "moved Floyd posts", "repairing Floyd posts" etc. Du wirst viele, viele Bilder und Storys finden.

Und wenn ich sag dass ich das selber hatte ond für andere öfters repariert hab, ziehe ich mir das bestimmt nicht aus dem Ar***. Pappel ist ein weiches Holz und viele alte Kramer wurden so gebaut, da haben es z.B. sehr viele.

Genug gesagt.
 
Gut, es kann zwar passieren, dass im Laufe der Jahre die Lagerbolzen ein wenig wandern, aber das passiert doch nicht sofort und es kommt garantiert auch nicht daher, dass man 11er Saiten aufzieht.

Wenn ich z.B. von 10er auf 11er Saiten wechsle, dann erhöht sich der Saitenzug um ca. 10%. Ob ich mit 50 kg oder 55 kg am Floyd ziehe macht da keinen Unterschied.
Und zumal Totebeili ja sowieso in irgendwelchen heruntergestimmten Tunings spielt und da ja viel geringere Kräfte wirken.

Mal davon abgesehen bin ich ja gar kein Floyd User ;)

Ich habe mich aber mal bei einem großen Instrumenten-Vertrieb um die Garantie-Abwicklungen von Gitarren gekümmert und da habe wirklich schon viele Defekte gesehen, aber an sowas was Du beschreibt kann mich nicht erinnern.
 
Weil so ziemlich niemand mehr es ohne Lagerbolzen gebaut hat seit ca. 1990 ( da war Kramer weg vom fenster).

Du hattest doch eine soloist mit Floyd? Oder war es einfach mangelndes Interesse?
 
Weil so ziemlich niemand mehr es ohne Lagerbolzen gebaut hat seit ca. 1990 ( da war Kramer weg vom fenster).

Stimmt, aber ich hatte auch schon viele alte Charvels oder Soloists in den Fingern, bei denen die Bolzen noch direkt ins Holz geschraubt waren. Und die waren auch aus Pappel gebaut. Bei denen hat man zwar gesehen, dass die Bolzen in einem Zeitraum von ca. 15 Jahren leicht gewandert sind, aber das war nie so krass, wie Du es beschrieben hast. Im Extremfall waren das 0,5 mm, aber bis in die Pickupfräsung...?
Also auf dem Bild was Du gepostet hast sind das doch max 1 mm (was ich schon sehr viel finde) und bis zur Fräsung ist ja noch massig Platz.

Du hattest doch eine soloist mit Floyd? Oder war es einfach mangelndes Interesse?

Die Soloist habe ich verkauft. Habe Kohle gebraucht um mein Dach zu reparieren (Sturmschaden, den die Versicherung nicht komplett beglichen hat). Ich habe zwar noch zwei andere Gitarren mit Floyd, aber eigentlich benutzte ich das kaum.
 
Bis zur Fräsung ist ja natürlich Extremfall. Gibt ja nun mal Leute, die nicht so sanft mit dem Floyd umgehen. Aber auch schon 1mm Verschiebung kann reichen, dass die Intonation nicht mehr richtig eingestellt werden kann.
 
[E]vil;1917921 schrieb:
was is das denn fürn schwachsinn :screwy:

musste auch grinsen
selbst mein billiger ibanez tremolo murr bei 13er Saiten nicht. Weder auf Standard noch auf Drop C (naja wenn auf Std nich dann wohl kaum auf drop c *g)
hauste halt noch ne feder an den block und die sache is erledigt....
 
musste auch grinsen

Ach wie schön... immer nach Beweisen schreien (nicht jetzt Du, aber viele hier), aber wenn man dan tatsächlich mit welchen kommt, hilft es auch Null. Da geb ich mir nie wieder die Mühe, ganz einfach.
 
möglich is ja sowas durchaus, aber doch sicher nich bei standard tuning und handelsüblichen 11er saiten... viel grösser als bei 10ern is der zu bei 11ern ja auch nich, was ja bedeuten würde dass die gitarre von vornherein vüllig fürn popo wär... is ja möglich, dass das früher wirklich bei einigen gitarren passiert is aber bei der qualität der heutigen markengitarren (auch im unteren preissegment) kann ich mir das beim besten willen nich vorstellen.
 
Naja, der Threadsteller hat im ersten Post nicht erwähnt, ob es sich um die LTD in seiner Signatur oder z.B. eine alte Kramer handelt, daher hab ich das überhaupt erwähnt. Nun egal, alles gut.
 
Sorry dass ich mich erst jetzt wieder melde...

Naja, der Threadsteller hat im ersten Post nicht erwähnt, ob es sich um die LTD in seiner Signatur oder z.B. eine alte Kramer handelt, daher hab ich das überhaupt erwähnt. Nun egal, alles gut.

stimmt hab ich vergessen. Ja es handelt sich um die LTD EC-1000 in meiner Signatur. Also kein Tremmolo.
Will meiner Gitarre nur nichts schlechtes Antun:) Da mach ich mir hald Gedanken um solche Sachen:D
 
Zu der Floyd Rose geschicht....ein Kumpel von mir hat 2 etwas ältere Hohner Professional Gitarren mit einem FR ähnlichem System...und bei beiden sind die Schrauben bzw Bolzen (wei0 icxh jetzt nich genau) schon total verzogen....obwohl er maximal 10er Saiten draufhatte. :redface: und nie groß die Tunings verändert hat.
 
Zu der Floyd Rose geschicht....ein Kumpel von mir hat 2 etwas ältere Hohner Professional Gitarren mit einem FR ähnlichem System...und bei beiden sind die Schrauben bzw Bolzen (wei0 icxh jetzt nich genau) schon total verzogen....obwohl er maximal 10er Saiten draufhatte. :redface: und nie groß die Tunings verändert hat.

Das meine ich doch, danke.
 

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