Neuling: Wie sollte ich vorgehen?

  • Ersteller Nadine75
  • Erstellt am
@tantrix:
Buescher ist nicht gleich Buescher.

Viele kaufen Hörner, nur nach Markenname nicht nach Modellreihe. Beispiel: Yana und Selmer = gut; Yamaha = schlecht. Warum?! Selmer und Yana bauen nur teure/gute Hörner und Yamaha wird häufig im Einsteigerinstrument verwendet.
Ähnl. bei Buescher: TrueTones gibts wie Sand am Meer, vor allem als Alto. Ich hatte mal ein '22er. Schöner Klang, Top Zustand aber einfach nicht mit einem aktuellen Sax zu vergleichen. Genauso die späteren Büscher, das waren billige Hörner. Imho beim Onlinehandel immer gebrauchte Produkte mit Markennamen kaufen, kann man ggf. wieder verticken!
 
Was ich schon vermutet hatte. Ist bei Posaunen ähnlich. Alte King mit bong auf der Glocke = gut. Machts pock wenn man draufklopft = nicht gut.
 
Moin,
@kryz:
@tantrix:
Viele kaufen Hörner, nur nach Markenname nicht nach Modellreihe. Beispiel: Yana und Selmer = gut; Yamaha = schlecht. Warum?! Selmer und Yana bauen nur teure/gute Hörner und Yamaha wird häufig im Einsteigerinstrument verwendet.


Es hat doch keiner gesagt, dass Yamaha schlecht ist, oder? :confused: Vor allem saxofreak scheint mir ein wahrer Fan von Yamaha zu sein :D
Ich kann das nur von Klavieren behaupten (obwohl wirklich schlecht sind sie nicht, nur hören sie sich nicht gut an - ich schweife ab :redface:)
Yamaha ist weiter in der Auswahlliste. Genau so wie das Yana. Eines davon wird es werden (muss mir mal die Modellreihen anschauen), nur welches muss ich noch schauen (Zu Einkaufsrisiken und Nebenwirkungen befragen Sie ihr Gehör und vor allem ihren Geldbeutel! :D)

Ich hangel mich gerade durch die Philosophie der Saxophonblätter und dann noch die verschiedenen Wischer und Haltebänder..... :ugly: (Mit irgendwas muss man sich ja beschäftigen, bis das Geld für das sax einigermaßen zusammen gekommen ist)
 
Anfangs würde ich bei den Blättern nicht zuviel nachdenken, sondern einfach
mal nur probieren und das nehmen, was gut klingt ^^
 
Hallo,

freak: Okay. Dann höre ich auf meinen Lehrer bzw. auf den Verkäufer.
Bei der Recherche ist mir aufgefallen, dass es Saxophone gibt, die sind Goldlack lackiert, Messing, Klarlack lackierter Korpus (sehen auch golden aus), Neusilber, versilbert, vergütetes Messing, matt lackiert, bronze Lackierung, 24 Karat vergoldet (Nobel geht die Welt zugrunde...), schwarz vernickelt, aber Korpus aus NEusilber (finde ich persönlich gewöhnungsbedürftig), 24 Karat Pearl-Gold, Pearl-Silver, unlackiert....

Ähhhhh, wo liegen da die Unterschiede und wie wirkt sich das klanglich aus? Merke ich, ob ich ein versilbertes oder ein Sax aus Neusilber habe? Gibt es einen Unterschied zwischen vergoldet und messing lackiert? :confused::confused::confused:
 
Es gibt Leute die behaupten, dass es Unterschiede gäbe. Zum Beispiel soll glaube ich Kupfer ein besonders warmen Klang haben.. Silber, soweit ich mich entsinne soll etwas brillianter klingen und Neusilber vereinfacht das Ansprache des Instrumentes. Ich kann dazu nicht soviel sagen. Würde aber auch nicht so nach Details gehen.. spiel die Instrumente an und entscheide dann.

Zu der Yamaha Sache:
Auch bei Yamaha gibt es sicherlich gute Instrumente. Ich denke in der Spitzenklasse (so ab 3000 Ecken) gibt es nur noch Geschmacksunterschiede.. der Klang, das Handling und so weiter.
 
Ja, die Finish's und Materialien sollen sich auf den Klang auswirken.
Tatsächlich sprechen grad die Neusilber-Saxophone relativ leicht an,
ich finde sie aber total Klang-Tot. Hatte mal das sx90rshadow von keilwerth,
ansprache und intonation super, aber keine klangfarbe und nichts ...

@Wiese: Klar, deswegen ist es die sogenannte Profiklasse. Die Spieler
haben einen Anspruch an das Instrument, der da sein muss und dann
gibt's noch verschiedene S-Bögen, Finish's, Applikaturen ... die jeder
für sich selber finden muss.
 
Es gibt Leute die behaupten, dass es Unterschiede gäbe. Zum Beispiel soll glaube ich Kupfer ein besonders warmen Klang haben.. Silber, soweit ich mich entsinne soll etwas brillianter klingen und Neusilber vereinfacht das Ansprache des Instrumentes. Ich kann dazu nicht soviel sagen. Würde aber auch nicht so nach Details gehen.. spiel die Instrumente an und entscheide dann.
Noch mal zur Wiederholung (Gäähn): Kupfer macht einen weicheren Klang. Nichtlackierte Instrumente haben ein besseres Obertonspektrum, dazu gehören auch versilberte oder vergoldete Instrumente. Sie klingen schon ein bischen "silbernener". Lack dämpft ein wenig, aber nur ein wenig.
Das Neusilber tot klingt kann ich bestätigen. Hatte mal ne Conn.
Entscheidender ist aber das was gefällt und nicht die "Theorie".

@nadine, was ist "vergütetes Messing"??? Mir metallurgisch unbekannt. Vielleicht nur ein Werbespruch??
 
@freak; da hibte mal vielelich ncoh mit mundstück und so probieren können.. ich überlege momentan immer noch an einem silber s-bogen für mein sopran weil ich in den hohen palmkeys nicht unbedingt die super ansprache habe, wenn ich den ton anspringen muss.. meint ihr das bringt was
(übrigens sehe ich gerade, dass der holzbläser die selmer silber-s-bögen 100 euro teurer gemacht hat.. dreist)
 
@ wiese : Hab ich, glaub mir, zur genüge ^^

@ tantrix : Vergütete Metalle haben einen besonders hohen Anteil
von etwas, soweit ich weiß. So hat ein bestimmter Stahl z.b. besonders
viel Kohlenstoff für hohe Härte. Bei einer Legierung wird wahrscheinlich
einer der beiden Stoffe besonders viel enthalten sein.
 
Sorry, Messing ist kein Stahl.
Mit aufkohlen ist da nix. Geht bei Schmiedeeisen.
Messing und vergüten? ts ts ts. Kokolores!
 
Danke, ist mir auch klar, daher hab ich ja auch vergüteten Stahl
ein bestimmter Stahl z.b.
als z.b. angegeben für vergütete Metalle.
Messing ist auch kein Element, sondern eine Legierung aus Kupfer
und Zink und bei manchen Mischungen auch Blei. Vergütetes Messing
könnte also ein bestimmtes Mischungsverhältnis bedeuten. Es wird
beim Instrumentenbau neben "normalem" Messing auch Goldmessing
verwendet, das mehr Kupfer enthält.
 
Danke, ist mir auch klar, daher hab ich ja auch vergüteten Stahl .
So so :D
Vergütetes Messing
könnte also ein bestimmtes Mischungsverhältnis bedeuten. Es wird
beim Instrumentenbau neben "normalem" Messing auch Goldmessing
verwendet, das mehr Kupfer enthält.

Uhh, nee, immer noch nicht ganz verstanden. Könnte nicht! Nochmal von vorn:
Messing ist Kupfer Zink, Kupfer Zink, Kupfer Zink!
Gelbes Messing hat 15" Zink
Gold(enes) Messing 10% Zink (Die Namensgebung kommt allein von der Farbe des polierten Materials, da ist nicht EIN Atom Gold mit drin!)
Rot(es) Messing 5% Zink. Wird auch Tombak genannt.
Und nix anderes!
Ist statt Zink aber Zinn drin, spricht man von Bronze. Ich weiß jetzt nicht, ob mein Schallstück von Reynolds mit dem Namen Bronzolyte viell. Zinn enthält. Ansonsten sind Sonderlegierungen im Instrumentenbau nicht verwendet worden. Ausgenommen Kruspe Metall mit 1% Silber, welches sich Thein hat nachmachen lassen.
Shires soll mal versucht haben akustisch verwertbares Material zu finden. Ergebnisse sind mir unbekannt.
Eine Besonderheit gibt es noch. (gehört jetzt eigentlich ins Blechforum) Die Firma Conn hat von etwa 1955 - 1960 nahtlose Schallstücke fertigen lassen, die waren aus 100% (99.99%) Reinstkupfer und trug den Namen Coprion. Dieses Schallstück wurde elektrolytisch hergestellt.

Untersuchungen zeigten, daß Messing relativ grobkörnig und ungleichmäßig ist. Coprion dagegen feinkörnig und das Korn gleichmäßig verteilt.
Das Instrument soll eine enorme Projektion gehabt haben. Das heißt, der Bläser hinter dem Schallstück soll weniger gehört haben als die Leute vor dem Schallstück. Das bedeutet wohl, das der Ton stark gebündelt und weit geworfen wurde. Anders ausgedrückt: der Hobel hatte einen satten Strahl und fetten Kern.
Eingestellt wurde die Produktion, weil der Profimarkt nicht genug abwarf und die Produktion nicht lukrativ genug war. Das Marketing entschied sich für den Anfänger- und vor allem dem Bandsektor.
Diese Instrumente haben Seltenheitswert.
Quelle: Dougless Yeo, Bassposaunist bei den Boston Symphonikern.

Ich finde das sehr verführerisch. Müßte doch hinzukriegen sein. Wer ein Schallstück dengeln kann, kann auch eine Matrize bauen und die in´s Galvanisierwerk geben. Das Ganze dann ordentlich durchgehämmert um das Gefüge zu verdichten. Das müßte doch mal was Anderes sein als 0815. Ich glaube, ich muss mal mit meinem Lieblingsinstrumentenbauer Finke reden. Ich fürchte aber, wenn ich damit anfange, habe ich den Gerichtsvollzieher aufm Hals. Aber ausprobieren würde ich so ein Instrument (Posaune) schon mal gerne.
Hier eine Trompete mit Coprion Glocke:
http://cgi.ebay.com/1957-Conn-18A-C...ryZ41396QQssPageNameZWDVWQQrdZ1QQcmdZViewItem
 
Uhh, nee, immer noch nicht ganz verstanden. Könnte nicht! Nochmal von vorn:
Messing ist Kupfer Zink, Kupfer Zink, Kupfer Zink!


Ist statt Zink aber Zinn drin


Find das versteckte Zinn in meinem Post ^^

Und es gibt anscheinend tatsächlich Mischungen mit etwa 3 % Blei ...
 
Blei wird noch von einigen Instrumentenbauern verwandt, um ein Rohr vollzugießen und es dann zu biegen. Andere nehmen mittlerweile speziellen Kunststoff.
Sei also bei deinen Heinzelmannaktionen "saugen-blasen" mal vorsichtig. 3% im Kopf ist schlimmer als 3 Promille Alk. Du weißt was das macht. Das macht balla balla!::screwy:
 
"Messing kann bis zu 3 Prozent Blei enthalten; enthält die Legierung mehr Blei, wird sie dem Sondermessing zugeteilt"

--- wikipedia

"Die Anwendung von Blei-Messing ist mit strengen Beschränkungen und großen Herausforderungen konfrontiert."

---chinayl.com


Welche 3 % ? Alk oder Blei ? ^^
 
also manchmal glaube ich man muss ein abgeschlossenes Metallstudium abgeschlossen haben,wenn man DAS perfekte Sax finden will.

Hat eigentlich jemand von euch mal S-Bögen aus Holz getestet? Ich hab die mal auf der Musikmesse gesehen.
 
DAS perfekte Sax wirst du auch mit einem Metallstudium (sowas gibts ?)
nicht finden ^^
 
natürlich kannst du Metall sudieren. Gibt da verschiedene Versionen WAS genau du studieren willst, aber ich müsste mich sehr täuschen.
Auf jeden Fall gibt es den Industriemeister Metall und das ist ja auch schon was.

Wie findet man denn das perfekte Sax? So wie Harry Potter seinen Zauberstab? Dranfassen (oder Reinblasen) und die Macht spüren?
 
Nein, ich meinte eher, das perfekte Sax gibt es nicht. Nicht mal Inderbinen
sind perfekt, auch wenn sie schon nah dran sind ...
 

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