Rentierfell

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Z.Zt läuft ne coole Auktion bei Ebay (nicht meine!!) - PJ (wobei mir die Marke überhaupt nichts sagt) aus Dänemark mit Rentierfellen.

Scheinbar lässt sich wirklich jedes Viechzeugs zu Conga-Fellen verarbeiten. Von der Djembe kenn ich es ja, Antilope soll auch super sein. Aber Rentier???

Wir hatten mal eine Diskussion über Pferdefelle und De la Porte Congas...

Interessant...
 
Eigenschaft
 
bei Rentier habe ich gewisse Zeifel, ich kenne Hirschfelle (z.B. bei großen Rahmentrommeln) und die sind nicht sehr dick bzw. kräftig.

...und da jetzt nicht so eingewaltiger Unterschied zwischen Rentier und Hirsch besteht möchte ich lieber keine Rentiere auf meinen Congas haben...
 
Bezweifle ehrlich gesagt, dass das Ren(und nicht Renn- wie bei Ebay genannt)tierfelle sind.
http://pjpercussion.dk/group.asp?group=8&sub=8
HIrschfell eignet sich z.B. auch nicht für Congas, zu dünn u. zu weich. Ich denk mal Rentier ist da ähnlich.
 
Warum? Moose heißt doch Elch
OK, mag sein, ich lass mich gerne eines besseren belehren. Elch ist aber auch nicht gleich Rentier ;) Na, kein Haarspalten...
Fest steht, dass die "Moose Drum Conga" genannten Congas auf der PJ-Homepage nicht diejenigen sind, welche von der Bongolei bei Ebay angeboten werden. Die ähneln eher der "Session line" (und sind aber offensichtlich schon älter, da sie aus D-Markzeiten stammen). Überhaupt, zu den PJ-Congas heißt´s auf der Homepage ja nur schwammig "selected natural rawhide heads ", das kann alles mögliche an Vierbeinern bedeuten... :D
 
Ein Freund von mir hat einen Rentierfell. Stimmt, der scheint mir viel zu duenn fuer Congas. Eignet sich viel besser als Sitzunterlage um die Lagefeuer in 15 Minusgraden! Fuer die Djembe aber vielleicht gar nicht schlecht!:)

Vielleicht eignet sich mein Nachbar Elch als Congafell?:rolleyes: Sollte mal einen Elchjaeger fragen ob er einen fuer mich hat! Patatos mit Elch drauf waere ja echt original:great:

Salutt,
 
Genau, letzten Sommer habe ich in Schweden köstliche Elchklopse gegessen :great:
Aber zurück zum Congathema: PJ Congas aus Dänemark sollen absolut top sein! Richtig solide gebaut und prima trockener Sound, wie ich woanders mal gelesen habe.
Hat jemand von Euch schon mal PJs gespielt?
 
Ich bin ein Elch.:redface: Asche auf mein Haupt. Zum Trost gibt's jetzt ein Moose au chocolat.
 
Ich bin ein Elch. Asche auf mein Haupt. Zum Trost gibt's jetzt ein Moose au chocolat.
Lecker! :)
Echt tierisch, dieses Thema.

Übrigens, der Druckfehler bei dem Bongolei-Ebayangebot ist ja vielleicht gar keiner: Ich habe eine Vision von anderen Renntieren: Zebras, Antilope, Wüstenrennmaus, Turbokaninchen etc. :D

Na ja, Hauptsache, das dänische Artenschutzgesetz wurde nicht verletzt ;)

I-aaah!
 
:d:d:d:d:d:d
 
...wenn ich es mir aussuchen darf, nehm ich lieber (Fried-)Potatos mit Elch(-Filet)...

Jetzt krieg ich ja Superhunger, Mann:)! ja, der Fell weiss ich nicht, aber das Fleisch ist auf jeden Fall klasse:great:

Mike,
ich habe mal vor etwa 10 Jahren her ein Paar PJ probiert. Das war in einem Drum Shop in Oslo. Die Dinger waren schon gebraucht. Damals hatte ich keine Ahnung von Congas, aber ich fand auf jeden Fall den Sound knackig und schoen! Die sahen auch echt gut aus. Wohl gemachte Trommeln, denk ich! Ein (in Norwegen) bekannter norwegischer profi Percussionist, Paolo Vinnacia schwoert auf PJ!
 
Aha, danke für die Info, Stian!
Ich fürchte, außer bei der Bongolei gibt´s wohl in Deutschland keine PJ Congas.
Na, dann mach ich mal ´n Trip nach Oslo... mit Elchfänger, versteht sich.

Beste Grüße
Mike
 
Ein Mal werde ich einen echten Same fragen, einer der richtig nach Lagefeuer riecht, ob er einen Handtrommel aus Rentier fuer mich machen kann. Der Rahmen aus dem Geweih, und natuerlich mit Rentierfell. DAS waere mal echt tierisch!

E lo li loa...
 
… PJ (wobei mir die Marke überhaupt nichts sagt) aus Dänemark
PJ ist ein Kopenhagener Percussion-Hersteller. In den 80er-Jahren haben die die weltbesten Congas mit den gleichmäßigsten Fellen gebaut (könnte sein, dass ich sogar noch irgendwo eine Ausgabe der Drums & Percussion aus der Zeit mit einem Test habe). Damaliger Preis war (entsprechend denen von Gon Bops) bereits 1100,- Mark (LPs kosteten zur gleichen Zeit um die 800,- Mark).

Ich glaube aber, es waren Rinderfelle.

Heute findet man im Sortiment der Bongolei in Frankfurt ab und zu mal Congas von PJ. Aber meistens handelt es sich um Instrumente aus semi-professionelle Serien. – Die handgehämmerten Glocken von PJ sollen übrigens das Beste vom Besten sein.

Weiß einer was über Eselfelle? Mein Nachbar, der eigentlich Bootsbauer ist, repariert gerade ein paar MD (Michelle Delaporte) Congas (ich glaube, ebenfalls aus den anfänglichen 80ern), die wegen ihrer Eselfelle mal sehr legendär waren.
 
... Weiß einer was über Eselfelle? Mein Nachbar, der eigentlich Bootsbauer ist, repariert gerade ein paar MD (Michelle Delaporte) Congas (ich glaube, ebenfalls aus den anfänglichen 80ern), die wegen ihrer Eselfelle mal sehr legendär waren...

ich weiß nur daß!!
meine Frau hat einen Dreier- und einen Vierer-Satz Delaporte, die großen Trommeln bis zur Conga lassen sich richtig gut spielen, aber für meine Spiel-Bedürfnisse sind die Eselfelle auf der Quinto und der Super-Quinto zu dick, ich tu mich damit schwer und ich klinge auch nicht gut.

Meine Frau hat den Bogen besser raus, die kann gut damit umgehen.


Ich spiele die Delaporte aber grundsätzlich nicht gerne, da ich eigentlich immer im Sitzen spiele, sind mir die Teile zu hoch.
 
Also ich hab nur gute Erfahrung mit Esel- bzw. Maultierfellen. Habe bis jetzt 2 Bongo-Macho und ein Quintofell direkt bei Isaac Gutwilik/J.C.R. Percussion/Bronx, NY gekauft und kann nur sagen: fantastischer Klang und Super-Spielgefühl, besonders auf der Quinto. Es brauchte allerdings ein halbes Jahr, bis das Fell eingespielt war bzw. ich mich umgestellt hatte. Jetzt knacken die Slaps auf dem 2,5mm dicken Fell aber dafür umso besser :great:
Und für Bongos sind Eselsfelle auch klasse, denn die kann man schön hoch stimmen und sie reißen nicht so schnell.
Auch im Tode ist ein Maultier also noch hartnäckig und widerspenstig :D
 
ich denke auch, daß es meine persönlichen Probleme sind, mit den Eseln...

Wenn überhaupt, dann spiele ich immer nur kurzfristig und bin nicht an die Felle gewöhnt - bei meiner Frau klingen die Delaporte auch sehr gut, auch die kleinen.
...leider habe in dieser Richtung keinen großen Ehrgeiz, hängt aber sehr damit zusammen, daß ich höchst selten nur Congas spiele und in meinem Perc.-Set liebe ich es zu sitzen, da ich ja auch Bass-Drum und HiHat spiele, bzw. Pedale mit Jam Block und Cowbell belegt habe.
 
Congaman;2830979...Na schrieb:
Elchfaenger ist obligatorisch! Nimmt dich doch einen Monsterelch mit nach Deutschland! Im Hinterhof schoen schlachten und du hast sowohl Elchklopse als auch Trommelfelle. Ist doch perfekt:great:

Viel Gruesse und skål,
 

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