Nichttypische Orgeleffekte?!

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b007
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Hi Forum

Ich bin nach der Suche nach Effekten und Möglichkeiten, mit denen ich meiner Korg CX-3 (ii) einen eigenen Sound geben kann: Es geht mir nicht darum den Hammond B3 sound zu imitieren... sondern viel eher darum etwas herum zu experimentieren und etwas neues zu kreieren.

Was habt ihr da alles schon mal ausprobiert und gibt es eventuell bekannte Organisten/Bands, die in diesem Bereich bereits experimentiert haben und Orgeln entfremdet haben?

Gruss
Stefan
 
Eigenschaft
 
Was sind "nichttypische Orgeleffekte"?
So ziemlich alles, was es an Effekten gibt, wurde/wird in Orgeln eingebaut.
 
ich habs noch nicht probiert.. aber ringmodulator oder LP filter werden eher selten ion orgeln eingesetzt....weiß auch nicht, ob das gut klingt.
ansonsten gebe ich böhmorgler recht!
 
Zum Ringmodulator empfehle ich das Deep Purple-Album "Made in Japan" :D
 
nimm halt was Blödes aus der Electro Riege?

hab grad mal mit ableton ein bisschen rumgespielt. Mit Orgel hört sich da einiges schon sehr abgefahren an. Das hat wohl auch noch keiner so gemacht. Vermutlich auch weils wohl keiner so hören will ^^

BitChrusher
Repeater
...
 
ich hab da mal was von sich drehenden lautsprechern gehört....




duck und weg..
 
Ja, klar. Wie als wenn das schonmal jemand mit einer Orgel gemacht hätte, oder jemals jemand machen würde...

ja genau, müsst ma ja ein karussell vom kirtag klaun...
 
Drehende Lautsprecher? Hm... das hat was. Ich glaub, das werde ich zum Verkaufsschlager machen, oder sollten eher die Lautsprecher starr und sich die ganze Umgebung drehen? Hm....
 
grad wollt ich ins bett gehen, doch da kam die Idee!!!

PitchBend!

Das mit den Lautsprechern kann ich mir nicht vorstellen... Das kann doch keinem gefallen.
 
Besten Dank für die Antworten

Also - abgesehen von Deep Purple - gibts noch andere Bands die sowas gemacht haben?

Gruss Stefan
 
Du kannst auch aus der Orgel interessante Klänge rausholen, wenn Du mal nicht die Standardkombinationen verwendest.
 
Tony Banks von Genesis hat in den 70ern seine Hammond ohne Leslie und ohne Scannervibrato durch einen MXR Phaser geschickt und damit einen sehr interessanten eigenen Sound kreiert.
 
Hi zusammen,

ich wärme mal dieses Uralt-Thema auf, um ein paar Fragen zum Thema Ringmodulatoren zu stellen:
Wer hat Erfahrungen mit welchem Ringmodulator für E-Orgel bzw. E-Piano?
Insbesondere: Was spricht (außer der Optik) für den

MF-102 für 330€ im Vergleich mit dem
Moog MF-Ring Minifooger (140€) oder dem
DOD Gonkulator (ca. 180€)?

Sound-Ziel sind natürlich Jon Lords Soli auf made in japan und Das E-Piano-Solo in Red Baron / Billy Cobham.

Und: Gibt es schaltungstechnisch eine Möglichkeit, wenn man sich schon für einen sündhaft teuren MF 102 entscheiden sollte, den Effekt im live-set mal für die Orgel, mal für das E-Piano nutzen zu können? (Man setzt das Teil ja ohnehin pro Instrument höchstens für ein bis zwei Stücke ein, schätze ich.)

Bin auf Eure Tipps und Meinungen gespannt.
Markus
 
grad wollt ich ins bett gehen, doch da kam die Idee!!!

PitchBend!

Das mit den Lautsprechern kann ich mir nicht vorstellen... Das kann doch keinem gefallen.

Pitch bend geht auch mit der Hammond (ELP kippte seine L-100). Oder an laufenden B3 mal kurz den Start-Schalter betätigen.
 
Hi zusammen,

Wer hat Erfahrungen mit welchem Ringmodulator für E-Orgel bzw. E-Piano?
Insbesondere: Was spricht (außer der Optik) für den

MF-102 für 330€ im Vergleich mit dem
Moog MF-Ring Minifooger (140€) oder dem
DOD Gonkulator (ca. 180€)?

Sound-Ziel sind natürlich Jon Lords Soli auf made in japan und Das E-Piano-Solo in Red Baron / Billy Cobham.


Bin auf Eure Tipps und Meinungen gespannt.
Markus

Hi, ich habe den Moog-MF Ring eine zeitlang eingesetzt. Den Jon Lord-Effekt bekommt man nicht so hin, dafür fehlen etwas die Einstellungsmöglichkeiten, die z.b. der normale Fooger hat. Jon Lord hatte den hier Maestro RM-1A. Trozdem ein nettes Spielzeug, cool ist man kann ein Exp-Pedal anschließen, ohne das machts eh keinen Spass. Am Ende war es dann doch so, das hast du bereits erkannt, das man sowas höchstens 1-2 mal einsetzen kann am Abend. Ich hab ihn dann gegen den MF-Drive getauscht, den ich regelmässig im Einsatz habe. Überhaupt ist die ganze Pedalserie klasse.



Das Problem an der ganzen Sache ist wie mit fast allen Teilen, die man sich von seinen Vorbildern zu legt...man bringt es halt doch nicht so cool zum klingen, wie es z.b. Lord gemacht hat. Zumindest ich nicht, ich will da nicht alle in einen Topf werfen, aber diese Regel lässt sich auf nahezu alle Genres und Equipment übertragen... Genauso wenig klingt man nach Gilmour wenn man sich seine original-effekte aufs board schraubt.

Schaltungstechnisch kommt es halt drauf an wie dein Setup aufgebaut ist..ich hatte den RM in den Effektweg der XK3 eingeschleift. Woher kommt die Orgel bei dir? Woher das Epiano? Hast du ein Submischer?
 
Hi,
danke für die Antwort.
....Moog-MF Ring .... fehlen etwas die Einstellungsmöglichkeiten, die z.b. der normale Fooger hat.
Das habe ich befürchtet.
Klar, wenn ich den Effekt nur für die xk-3c einsetzen wollte, würde ich auch den Effekt-Einschleifweg nehmen. Aber 330€ für den Moogerfooger würde ich allenfalls dann - evtl. - anlegen, wenn ich den auch am gleichen Abend ohne Umstöpseln am E-Piano nutzen könnte. Submischer habe ich schon, allerdings einen reinen Line-Mixer ohne Effektweg. Aber: Das wäre natürlich eine Idee, hier aufzurüsten, könnte günstiger sein, als zwei Ringmod.
Andererseits: Falls ich mit dem 770er Leslie spielen würde (was wegen der Schlepperei selten, aber nicht nie vorkommt), geht's schon wieder nicht.
man bringt es halt doch nicht so cool zum klingen, wie es z.b. Lord gemacht hat.
Das ist auch klar, dass es einen Unteschied machen muss, ob man talentiert und einfach "saucool" ist (in Jons Fall leider: war) und das ganze hauptberuflich macht oder eben nur wie bei mir hobbymäßig und mit allenfalls mittelprächtigem Talent. Trotzdem stelle ich's mir cool vor.
 
Kann mir jemand laienverständlich erklären, was ein Ringmodulator macht?
Und wenn wir es schon von sich drehenden Lautsprechern haben - was ja in der Regel nicht zutrifft, da sich ja vor dem LS irgendwas dreht - wie wär´s denn mal mit sich drehenden Orgeln?:tongue:
 
Ein Ringmodulator vermischt zwei Eingangsklänge (mit meist harmonischen Obertonstrukturen) so, dass ein nichtharmonisches (d.h. ziemlich schräg klingendes) Ausgangssignal entsteht.
Im Fall eines externen Ringmodulators wird das zweite Eingangssignal vom Effektgerät selbst beigesteuert; das Ergebnis klingt stets in irgendeiner Weise metallisch, je nach Einstellung glockenartig oder stark dissonant.

Normalerweise sind Ringmodulatoren ein fester Bestandteil von Synthesizern, mit dem man die Signale zweier Oszillatoren auf die besagte Weise verarbeitet.
Besonders schräg wird es, wenn der zweite Oszillator/ das zweite Signal eine feststehende Frequenz (Tonhöhe) beibehält, das ergibt dann bei jeder Taste auf der Orgel ein anderes Ausgangssignal.
Man kann Ringmodulatoren aber auch halbwegs "harmonisch" einsetzen, indem man das erste Signal tonhöhnemäßig an das zweite koppelt.


Ich für meinen Teil würde ja mal gerne hören, wie ein Prophet-6 mit breitem Sägezahn-Pad durch ein echtes Leslie moduliert klingt :ugly:
 
Danke für die Aufklärung !:)
 

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