bässe über 2000€? lohnt sich das wirklich?

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Das ist ja bei Micros ähnlich, keiner würde auf die Idee kommen (hoffe ich zumindest), ein hochempfindliches Grossmembranmicro auf die Bühne zu zerren.
wieso nicht... zur abnahme von bass und gitarrenamps ist es doch üblich kondensatormics zu verwenden?!
 
Kaufst du dein Instrument für dein Publikum :eek::confused:
Eigentlich nicht ;)

Aber es kommt wohl auch immer drauf an, was für ein Publikum man hat... also für so ne Schweinerockband lohnt sich son Hifi-Teil weniger als für Spieler der Sorte Manring (wie hier verlinkt), mal als krasser Vergleich. Dahingehend kann ich es sogar verstehen, wenn man einen Bass haben will, der einem eine entsprechende Ansprache liefert. Aber wie gesagt, die wenigsten spielen solche Musik...
 
Moin Fornjotr,

klar werden auch Kondis live eingesetzt. Ich kenne es aber nur vom Beckensatz des Drumers. Für die Gitte stand ich immer auf SM 57 und der Bass am liebsten über Di-Out Ich meinte hier eher Grossmembranmicros a la Neuman und co. :D

Was ich sagen wollte ist, das ich aus meiner Sicht ein Edelbass für x tausend euro nicht mit auf die Bühne nehmen würde, weils echt zu schade wäre. Live reicht für mich ein Standardinstrumen in guter Qualität. Wenn da mal was dran ist, ist es für ich halb so wild.

Mir persönlich ist es auch lieber, ein SM 58 fällt mal zu Boden als ein Neumann.

Grüsse
Squiere
 
Ein Rickenbacker zum Beispiel kostet zwischen 1700 und 2000, und der Bass ist das Geld allemal nicht wert. Es ist einfach der *hust* Mojo-Faktor, der Leute dazu bewegt, trotzdem solche Instrumente zu kaufen.

Wenn ich die Preise für das verbaute Holz, die Elektronik und sonstige Hardware zusammenrechne, magst du sicher recht haben. Wenn ich aber darauf achte, wie das Teil klingt, wie es in der Hand liegt und wie ich mich beim Spielen fühle, kommen noch weitere Kriterien hinzu, die ich nicht einfach mit Mojo abtun würde. Ich muss mich wohlfühlen mit meinem Instrument und nicht einfach nur "ans Ziel kommen".
 
Von den Features her hat der Ibanez klar die Nase vorn.

Lg
Chris
 
So einen Fondera wie auf der ersten Seite verlinkt ist käme mir für diese Geld nicht ins Haus. Auch wenn er extrem super klingt auf dem entsprechenden Equipment, dass wohl die wenigsten Hobbybasser im Wohnzimmer stehen haben, würde ich bei dem Preis schon ein wenig Exkulsivität haben wollen. Gerade auch weil ich den klanglichen Teil nicht voll ausnutzen kann.
greetz ben

Verstehe ich nicht.
Falls Du jemals einen Fodera in der Hand hattest, wüsstest Du, dass Du bei den Teilen extreme Exklusivität hast.
Das sind alles einzigartige Bässe, die der Gute baut.
(Zumindest war das vor 5 Jahren noch so, keine Ahnung ob er mittlerweile auch Stangenbässe in "minderer" Qualität oder Finish baut).
 
sorry, hab mich falsch ausgedrüclt. Nicht Exklusivität (wobei, wenn man den beim großen T kaufen kann...) sondern eher Das Aussehen allgemein. Der sieht mir zu "Normal aus". Also das Korpusdesign und das finish. Aber das ist ja wieder Geschmackssache :)
Aber ich würde schon mal gern damit spielen wollen!
 
Von den Features her hat der Ibanez klar die Nase vorn.

Ibanez? Bist du im falschen Thread gelandet oder sehe ich den Zusammenhang nicht?
Bitte zitieren. ;)

//edit: Zusammenhang erkannt - habe gar nicht gesehen das im Ausgangspost Links drin waren. :redface:
 
sorry, hab mich falsch ausgedrüclt. Nicht Exklusivität (wobei, wenn man den beim großen T kaufen kann...) sondern eher Das Aussehen allgemein. Der sieht mir zu "Normal aus". Also das Korpusdesign und das finish. Aber das ist ja wieder Geschmackssache :)
Aber ich würde schon mal gern damit spielen wollen!
Aso ;)
Wobei der abgebildete Bass in der Tat "normaler" aussieht, als ich es von den Fodersas kenne.
Sei´s drum

*Love Peace Unity*
 
Hi!

Ich denke grad die Liga um 2000€ rum ist eher uninteressant, da die richtig tollen Instrumente doch erst so gegen 4k€ losgehen. Das wären auch die einzigen die ich kaufen würde (Falls ich mal das Geld aus der Portokasse nehmen kann). Aber aus mehreren Gründen von denen das spielen leider nicht auf Platz 1 liegt ^^.

Es sind einfach Kunstwerke finde ich. Gerade die Ritter Finishes sind wohl einzigartig.


greetz ben
Das ist aber eine gewagte Aussage! Schonmal einen Ritter gespielt? Sind Ritter Bässe für 10.000€ besser als ein Custom- Instrument von Human Base für 2000€?

Welches Instrument würdest du lieber jeden Tag spielen?

Welchem Handwerker vertraust du?

Wer baut Bässe über 4000€, und wer spielt sie?

Abgesehen davon, das außer ein paar Ausnahmen Profis eben keine 4000€+ Instrumente spielen, sollte dich deine Aussage überdenken lassen.
 
ja, wie schon der titel sagt, würde es mich mal interessieren, ob es denn wirklich einen unterschied zwischen diesem, diesem oder diesem hier gibt?

Ibanez SR 4-5000er sind natürlich noch druckfrisch aus dem Katalog, da habe ich nichtmal aus 2. Hand eine brauchbare Einschätzung. Allerdings erwarte ich schon, daß die zumindest ganz angemessen ausfallen dürften.

Warwicks wie Thumb NT, Streamer Stgs. I-II, und eigentlich alles von Fodera sind schon sehr gute Bässe, da geht es eher um's Prinzip, ob man sowas geschmacklich mag. Und es geht auch ein bißchen was bis schon einiges an Standard bis Custom Shop Optionen.

aber nachdem der fordera nyc schon mehr als das doppelte als der ibanez kostet, hab ich mich schon gefragt, was zahl ich da jetzt egtl? ist die elektronik um längen besser, das holz noch exquisiter oder ist das einfach nur der name?:confused:

Es gibt tatsächlich sehr teuere Elektroniken, die aber auch sehr gut klingen. Da wäre Fodera schon der Favorit dieser Trias, und in den Warwick würde ich persönlich doch was anderes als MEC PUs + EQ eingebaut haben wollen.

Beim Holz würde ich gar nicht so drauf kucken, daß das jetzt exhibition grade ist, sondern daß es gut abgelagert ist. Das hört man tatsächlich. Aber es ist tatsächlich auch teurer.

Verarbeitung spielt natürlich auch eine Rolle. Es macht sich durchaus bemerkbar, wenn einer aus seinem Holzlager zueinander passende Stück aussuchen kann, und die dann auch noch so zusammenleimt, daß die Maserung möglichst weitgehend zusammenpaßt (grain matching).

Ibanez hat leider auch schon bei der nun eingestellten koreanischen BTB Prestige Reihe (also eigentlich Cort) sich wirklich grobe Schnitzer geleistet wie Stücke nichtmal passend zurechtzuschneiden und dann mit Holzkitt die Scharte auszuwetzen. Sowas will man natürlich nicht haben.

Preisniveaus korrelieren natürlich leider nicht so direkt nur mit Qualität. Kuckt man sich mal das Niveau unter 2 K€ an, dann schneidet Rickenbacker ggü. Fender gar nichtmal so schlecht ab. Ich finde das nicht so prickelnd, wenn ein Korpus aus mehr als 3 Stücken zusammengesetzt ist (und damit meine ich kein Hippie Sandwich), und wenn ich das Schlagbrett nicht abmontieren kann, weil eine Fräsorgie darunter stattgefunden hat.
 
Verarbeitung spielt natürlich auch eine Rolle. Es macht sich durchaus bemerkbar, wenn einer aus seinem Holzlager zueinander passende Stück aussuchen kann, und die dann auch noch so zusammenleimt, daß die Maserung möglichst weitgehend zusammenpaßt (grain matching).
wieso baut man eigentlich den korpus (oder zumindest die decke) nicht aus einem einzigen stück holz? wirkt sich das negativ auf den sound aus?
 
Weil Bäume nicht per Naturgesetz in Basskorpusgröße wachsen, das variiert gelegentlich. :)

Gruesse, Pablo
 
nen meter stammdurchmesser schaffen doch die meisten baumarten und das sollte für nen bass eigentlich reichen? und wenn nicht könnte man bei manchen bäumen statdessen die dickere wurzelknolle nehmen :confused:
 
Leute, die Frage ist immer noch offen: Wieso darf die Gitarre mehr Wert sein als der Bass? :confused:
Ich bin leicht verwirrt und auch ein bisschen angesäuert durch (mal wieder) arrogante Gitarristen.

du verstehst mich nicht. hab doch geschrieben, ich PERSÖNLICH. das war rein persönliche meinung. das hat nix damit zu tun, dass ne gitarre mehr wert ist als n bass
 
nen meter stammdurchmesser schaffen doch die meisten baumarten und das sollte für nen bass eigentlich reichen?

Und wie lange brauchen sie dafür, Jahrzehnte? Vor allem die Sorten die hart genug sind um für den Instrumentenbau verwendet zu werden?

Abgesehen davon kann ich mir auch vorstellen, dass größere Stücke Holz länger und vorsichtiger getrocknet werden müssen um nicht aufzureißen. Und je mehr Arbeit darin steckt, desto teurer wird der Spass. Abgesehen davon lassen sich auf diese Art und weise "Reste"; verbauen, die Ausnutzung ist einfach effektiver.

Gibt ja nicht nur uns Musiker, die scharf auf qualitätiv hochwertiges Holz sind. ;)

Gruesse, Pablo
 
wieso baut man eigentlich den korpus (oder zumindest die decke) nicht aus einem einzigen stück holz? wirkt sich das negativ auf den sound aus?

Weil sich das Holz werfen würde also krumm werden würde. Soweit ich weiss, ist ein Korpus aus drei verleimten Stücken wohl das optimalste und dann mit stehenden (aufrechten) Jahresringen.
 
Ein gut abgelagertes Stück Holz verzieht sich kaum. Also Korpi aus einem Teil sind kein Problem.

Zweiteilig sind sie nur weils einfach viel zu teuer wäre. Viele tropische Bäume erreichen nicht so einen großen Durchmesser(der splint kommt noch dazu) um als Korpi zu enden. Außerdem sind die dann nur in ganz kleinen Mengen lieferbar wenn überhaupt.

Lg
Chris
 
Ich habe bisher drei Mal mehr als 2000 Euro für einen Bass ausgegeben: für den Wal Mk1, den Hotwire Vintage sowie den Musicman Big Al (wobei letzterer erst gebaut wird). Der Musicman Stingray5 würde auch in der Über 2k-Liga spielen, ich bekam ihn aber über Umwege günstiger.

Über den Wal braucht man ohnehin kein Wort verlieren, der ist einfach Legende, so einen Sound macht kein anderer Bass, da steckt schlicht Magie drinnen. Und dafür musst du löhnen. dazu kommt noch, dass Pete Stevens seit 2005 keinen Bass mehr gebaut hat und sein Nachfolger Paul Herman die Produktion erst aufzieht. Meiner wurde noch zu Lebzeiten von Ian Waller gebaut. Die Preise entstehen durch Angebot und Nachfrage. Ich haben schon Mk1 um 4000 Dollar weggehen gesehen.

Der Hotwire war eine Spezialanfertigung nach meinen Wünschen. So etwas kostet. Handwerkskunst kann man schwer mit Preisschildern versehen. Da gibts die Anekdote von Picasso, der seinem Sitznachbarn beim Abendessen eine Zeichnung auf der Serviette anfertigt und zu ihm sagt: "So, das kostet Sie jetzt 80.000 Dollar!" Worauf sich die Frau des Sitznachbarns furchtbar aufregt und zum Meister sagt: "Was?!? 80.000 Dollar? Für etwas, wofür Sie fünf Minuten benötigt haben??" Picasso anwortet: "Sie bezahlen nicht für die fünf Minuten, sondern für siebzig Jahre Erfahrung."
Noch einmal: Preise entstehen nicht nur durch langweilige Kostenrechnungen.

Der Big Al ist für einen Industriebass sicher nicht billig (und ich hab schon einen Nachlass bekommen). Doch es gibt drei Gründe, warum ich mich trotzdem dafür entscheiden habe, ihn zu kaufen: 1) Auf Musicman kann man sich in puncto Verarbeitungsqualität verlassen. Was aus San Opispo rausgeht, klingt gut. Hatte bisher noch NIE eine Gurke von denen in der Hand. 2) Da steckt ordentlich viel Elektronik drin (4-Band-EQ, aktiv-passiv-Schalter, 3-Singlecoils mit drei Schaltern, extrem viele Kombimöglichkeiten). 3) Der Look ist einzigartig, ein Zirkusbass, wie ich ihn bei einer anderen Firma von der Stange nicht bekomme. Ich weiß, dass ihn viele hässlich finden. Das ist mir wurscht. Ich steh auf das zackige Ding, ich war sofort verknallt.

Grundsätzlich: Ich bin kein Profimusiker, aber ich spiele trotz familiärer Verpflichtungen eigentlich doch recht viel. Und ich kann es mir halbwegs leisten, auch ein paar teure Instrumente zu besitzen. Warum? Deswegen, weil ich das eben will. Als Schüler und Student habe ich von solchen Rudern geträumt, jetzt habe ich den Traum realisiert. Rechtfertigen muss ich das nur vor meiner Frau, vor sonst niemandem.
Ich freue mich jedesmal über den Sound, wenn ich ein spezifisches Instrument in die Probe oder zum gig bringe. Ich setze die verschiedenen Bässe auch gezielt für Bands oder für Songs ein. Ob das jemand mitkriegt außer mir, weiß ich nicht, es ist mir aber auch blunzen, wie man in Wien sagt (herzlich egal). :cool:

Ich weiß aber nicht, ob ich 4k für einen Bass ausgeben würde ... das ist schon viel Kohle, zugegeben, da hab ich gewissen Hemmungen. Und kauf ich mir lieber zwei Teile um 2k ... ;) Andererseits: Als ich bei Sadowsky in Brooklyn war hat es mich schon gejuckt. (ein P/J für 3600 Dollar etwa, klingt dank Spezialkonstruktion wie ein fetter sieben-Kilo-Edelholz-Bass, ist aber nur 3,5 Kilo ultraleicht). Oder der US-Lakland 55-94 Deluxe in Blau (Listenpreis: knapp $5k, zu bekommen neu um $3,5k), jeeeeez, der klingt mörder! ...


PS.: irgendwann wird mein Sohn die guten Stücke erben. Wenn er auch Bassist sein wird, wird er sich freuen, wenn nicht, soll er sie teuer verkaufen. Ich hoffe nur, er greift nicht zum Eierschneider, weil wozu das führt, siehe unten. ;)

Ich habe selbst nur einen billigen Harley Benton violin bass, da ich das Basspielen nur nebenbei zum "runterkommen" mache.

Klar habe ich schon teurere Modelle gespielt und muss sagen, die Bespielbarkeit ist eines der Hauptargumente.
ABER und das sollten wir uns zu Herzen nehmen: Wir machen letztendlich auch Musik für die Masse, und die Masse sitzt vlt. gerade vor nem sperrlichen Aldi Notebook, das NIEMALS in der Lage wäre die Bässe adäquat wiederzugben! Über eine teure Hifi-Stereoanlage mit tollen Bose boxen/woofern, sieht das sicher etwas anders aus. :great:

Viel wichtiger ist denk ich der AMP. Ein Warwick für 1000€ tut es dicke.
Bei Gitarren seh ich das schon etwas enger, man merkt Unterschiede bis in höhere Preisklassen stärker. Ich habe Bass nie als ein reines Melodieinstrument empfunden, er dient für mich als ein Fundament, und dieses muss natürlich gut klingen.

Aber muss es denn wirklich ein handmade Ritter Bass sein? :confused:

Burli, du hast echt GAR KEINE Ahnung vom Bassspielen. Zugegeben, man muss Eier :)D) haben, um hier ins Basserforum reinzuwachsen und so einen himmelschreienden Unsinn über das Instrument, das wir hier LIEBEN, abzulaichen. Oder es fehlt dir einfach auch nur an Sozialkompetenz? Egal, was reg ich mich hier über Eierschneider-Kindertrolle auf? :rolleyes:

Grundsätzlich fällt mir auf, dass die anwesenden Gitarristen hier im Bassbereich wieder tendenziell mehr Blödsinn verzapfen. Mir drängt sich folgende Frage auf: Macht Gitarrespielen eigentlich doof oder spielen nur zu viele Doofis Gitarre? Wahrscheinlich posten eben nur die intellektuell Herausgeforderten ... Herr, lass Hirn regnen!
 
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