auf der Suche nach einer Hybriden

  • Ersteller milamber
  • Erstellt am
Ich wohne nicht so ganz in der Nähe :). Ich könnte schon eher einen Ausflug nach München machen.

Wie ist es mit den Bundstäbchen, ich habe gehört, dass sie dazu neigen abzufallen.
Du wohnst also eher in der Nähe von München? Das wäre für mich bspw. schon in der Nähe von Thomann *g*.
Ich weiß nicht so genau in welchen Preisregionen du überlegst, Godins sind ja auch nicht billig. Zu Thomann fahren kostet ja evtl. nicht die Welt und du kannst sehen, ob dir die Gitarren liegen. Gebraucht gehen Flys auch schonmal für 1200€ über den virtuellen Tisch.
Das mit den Bundstäbchen habe ich auch schon gehört. Bei meiner (Nitefly) ist nichts von irgendwelchen Schwächen in dem Bereich zu merken. Ich lese nun aber schon längere Zeit im Parker-Forum mit und dort ist das Thema auch nur sehr selten zur Sprache gekommen. Ich würde also meinen: Es kann vorkommen, ist aber halt ein Fehler der eher in der Statistik interessiert. "Dazu neigen" tun sie also wohl nicht.
Ich würde dir auch vorschlagen dir eine P44Pro zu bestellen, falls das Budgetmäßig drin ist. Ich besitze wie gesagt eine P44 und bin sehr zufrieden, nur soll halt das Vibrato bei dem Pro Modell noch einmal verbessert worden sein. Wenn du Interesse an einer P44 haben solltest kannst du mir auch mal eine PM schreiben, ich würde meine ggfs. verkaufen (habe wie gesagt eine Nitefly und hoffe in einem Jahr Geld für eine Fly zusammen zu haben).

Gruß,
Florian
 
die Godin hat mich 1800 gekostet, das Geld stünde jetzt also für eine neue zur Verfügung. Ich könnte mir zwar eine Fly leisten, aber ich weiß nicht ob ich das will. Irgendwo muss man sich halt auch Grenzen setzen und für mich ist Musik nur ein Hobby (leider kein billiges ;)).
 
nach langem hin und her, werde ich der Godin ohne Tremolo eine Chance geben. Das führt zwar dazu, dass ich wohl oder übel noch eine "Metalklampfe" mit Tremolo brauchen werde, aber ich muss mich wohl von dem Gedanken verabschieden, eine Gitarre für alles zu haben :(.

Ursprünglich habe ich mir vorgenommen keine 20 E-Gitarren zu kaufen, sondern eine einzge, mit der ich alles machen kann. Das war wohl eher utopisch :D. Ausserdem ist es schon lange nicht meine erste ;)
 
Eine gebrauchte Fly kommt nicht in Frage? Klar, nicht so leicht zu finden, aber preislich auf jeden Fall in deinem Rahmen. Ich hatte leider nur mal eine der günstigeren Godins in Händen, das sind - für mich - schon auch von der Bespielbarkeit her andere Welten gewesen. Aber gut, sind es ja auch zwischen P-Serie (die P44Pro mal ausgeschlossen) und den Gitarren aus Amerika.

Gruß,
Florian
 
was meinst Du mit "andere Welten"? waren die Godins schlechter oder besser?

die Bespielbarkeit "meiner" Godin war bis zum 15. Bund sehr gut. Weiter oben wirds ungemütlich. Ähnlich wie bei Les Paul halt. Ansonsten gab es absolut nix Negatives an dem Hals. Es war aber natürlich ein anderes Spielgefühl als auf einer Klampfe mit einem superdünnen Flitzehals.
 
Evtl. mal eine Framus Diablo anspielen - und wenn der Hals passt, kann man sich die Dinger auch Custom bauen lassen mit Wunschfarbe und eben auch weiteren Spielereien wie Piezo. Sollte für den Preis drin sein. Das wäre dann eine "Gitarre für alles". Das verwendete Wilkinson Tremolo gehört zu den stimmstabilsten, die es so gibt.
 
was meinst Du mit "andere Welten"? waren die Godins schlechter oder besser?

die Bespielbarkeit "meiner" Godin war bis zum 15. Bund sehr gut. Weiter oben wirds ungemütlich. Ähnlich wie bei Les Paul halt. Ansonsten gab es absolut nix Negatives an dem Hals. Es war aber natürlich ein anderes Spielgefühl als auf einer Klampfe mit einem superdünnen Flitzehals.
Die Godin war eindeutig schlechter. Was aber auch daran liegt, dass ich eben mit Parkers aus anderen Preisregionen vergleichen kann. Der Carbon-Epoxy Hals und die Edelstahlbünde sind halt wirklich - für mich - nicht zu toppen (jedenfalls habe ich bis jetzt nichts besseres in der Hand gehabt, muss man ja nicht mögen). Die Parkers haben übrigens nicht unbedingt einen superdünnen Flitzehals. Jedenfalls nicht wenn man bspw. Ibanez Hälse als Maßstab anlegt. Dagegen ist der Hals meiner Nitefly sogar eher ordentlich breit - was ich wiederum mag.

Gruß,
Florian
 
gut, ich denke, dass es bei Godin auch Unterschiede zwischen den günstigen und teueren Modellen gibt. Ich hatte ja das Topmodell. Und werde es dann auch hoffentlich wieder haben, habe mich ja doch für die gleiche, nur ohne Tremolo entschieden.

Auf der Musikmesse habe ich auf der Parker Andrew Belew gespielt, allerdings ohne Verstärker weil die Elektronik kaputt war. Ich fand sie sehr gut bespielbar, auch wenn mich die Halsdicke ein wenig verwundert hat, da ich etwas dünneres erwartet habe. Insgesamt muss ich aber sagen, dass es da vermutlich weniger ums "besser" oder "schlechter" geht, sondern um "ich komme damit zurecht" oder eben nicht.
Vielleicht würde ich bei einem direkten Vergleich der einen oder anderen Gitarre den Vorzug geben, aber solange ich den nicht habe, finde ich die Godin sehr gut zu spielen.

Lustig ist aber noch Folgendes: meine seit 15 Jahren gespielte Yamaha RGX, hat einen dünnen und lackierten Flitzehals. Die ersten zwei Tage auf der Godin mit ihrem dickeren und unlackierten Naturholz Hals, waren deswegen hart, weil sich das Holz für mich irgendwie klebrig anfühlte. Aber danach wars so, als hätte ich schon immer solche Hälse gespielt. Es ist also alles Gewöhnungssache.
Selbst der dicke Hals meiner Paula störte mich nie, obwohl ich total auf die RGX eingespielt war.

Es gibt aber natürlich Gitarren, mit den ich wirklich gar nicht klar komme :).


P.S. falls sich jemand wundert, warum ich doch wieder die Godin nehme, obwohl sie kein neck thru hat: ich bin zu dem Schluss gekommen, dass es einfach keine perfekte Gitarre für alles gibt :D. Die Godin hat ihre Vorteile und wird dementsprechend eingesetzt. Dafür göhne ich mir dann halt noch als Bonus wahrscheinlich eine Schecter Blackjack ATX für die Soli in den hohen Lagen und die Dive Bombs ;). Mal sehen …
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi, Du könntest auch mal nach einer RGX mit Piezo ausschau halten, gabs mal in der 8XX Serie.
Von Ibanez mit FR und die haben recht ergonomischen Halsübergang, was hält Dich denn an denen ab?

Grüße, André

der überzeugt ist, dass es DOCH die perfekte Gitarre für alles geben muss und daran arbeitet
 
ich muss zugeben, dass mir die Ibanez Gitarren optisch nicht besonders gut gefallen. Ist vielleicht ein seltsamer Grund, aber hey, ich bin Gitarrist! ;)

Das Problem mit dem Piezo ist, und das habe ich die letzten Tag beim Suchen erkannt, dass es keine Alternative zu dem Piezo von Godin gibt. Die hat nämlich auch ein 3-Band EQ an Board. Und es ist schon ein Riesenunterschied ob man einfach nur einen Piezosound dazuschaltet, oder ob man den auch noch einfärben kann.

P.S. ja, ich habe vor einem halben Jahr auch noch nach DER perfekten gesucht. Aber jetzt muss ich eingestehen, dass selbst mit unbegrenzten finanziellen Mitteln es mir nicht gelingen würde so eine zu kaufen. Ich versuche trotzdem möglichst wenig Gitarren zu besitzen, aber lasse es zu, dass ich die eine oder andere nur wegen einer besonderen Eigenschaft kaufe und nicht weil sie für alles gut ist.
 
Insgesamt muss ich aber sagen, dass es da vermutlich weniger ums "besser" oder "schlechter" geht, sondern um "ich komme damit zurecht" oder eben nicht.
Vielleicht würde ich bei einem direkten Vergleich der einen oder anderen Gitarre den Vorzug geben, aber solange ich den nicht habe, finde ich die Godin sehr gut zu spielen.

d'accord :)
Ich wünsch dir jedenfalls viel Spaß mit der Godin. Ich würde auch gerne mal eine der teureren anspielen. Und wenn die Adrian Belew nicht die eine perfekte Gitarre für alles ist, dann gibt es sie (z.Z.) wohl wirklich nicht :) Ich finds aber auch einfach immer wieder schön mal was anderes in die Hand nehmen zu können und nur dadurch anders zu klingen. Das würde mir bei einer Gitarre definitiv fehlen.

Gruß,
Florian
 

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