Abhörmonitore (Paar) für 150€

  • Ersteller Porky89
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BTW: Die Samson Media One, die ich oben erwähnt habe, werden vom Hersteller zwar als "Active Studio Monitors" bezeichnet, die Frequenzweichen sind aber passiv! Nur so. Wollte es der Vollständigkeit halber halt erwähnt haben, nachdem ich sie mir etwas genauer angeschaut habe. Hat ja auch Vorteile: Z.B. ein Stromkabel weniger. ;-)
 
@pico:
War wirklich kein vorwurf, hat mich nur stutzig gemacht.
Aber du musst doch zugeben, dass du auch mit deinen monitoren mischt und nicht dauernd mit kopfhörern?

Ausserdem war ich am montag beim thomann und hab ne dreiviertstunde Monitore durchgehört.
Und da haben mir die ESI near05 sehr gut gefallen.
Weitaus besser als zum beispiel die Yamahas für fast das doppelte
oder picos Alesis.

Die KRKs spielen natürlich eindeutig ne liga höher, das aber vor allem wegen dem integrierten Subwoofer.
Ich persönlich werde mir die ESIs kaufen.

Grüße

Daniel
 
Eigentlich braucht man beides: Kopfhörer und Monitorboxen.



Monitorboxen für unter 150 Euro:

https://www.thomann.de/de/samson_media_one_5a.htm



Da reicht das Geld sogar noch für:

https://www.thomann.de/de/superlux_hd681.htm



Bzw. wenn man einen Zehner drauf legt:

https://www.thomann.de/de/superlux_hd668_b.htm
Kannst du die drei Dinger wirklich empfehlen? Mir kommen die sehr suspekt vor - selbst die Superlux BD 770 Kopie empfand ich nicht sooooo gut, hat doch deutlich rumgemulmt!
 
die esi's hatten wir beim Recordingtreffen vor 2 Jahren im Vergleich zu meinen Alesis und waren alle zu dem Ergebnis gekommen, dass die Alesisi erheblich besser klangen ... -> https://www.musiker-board.de/plauderecke/288703-1-recording-forentreffen-auswertungsthread.html
zwischen den esi und den esi expirience konnten wir überhaupt keinen Unterschied feststellen :nix:

wenn Du die esi's den Yamahas vorziehst, dann hat da entweder was mit dem Raum nicht gestimmt oder Du hattest die 'falsche' Musik-CD dabei - die Yamahas sind sehr neutral und linear, was für das Mischen ja besser ist - auch wenn sie zum reinen Musik hören etwas 'anstrengend' sind, klingen halt nicht so 'schön' :rolleyes:
 
Hallo,

Die ESI near05 habe ich bei meinem Schwiegervater am Fernseher installiert. Jetzt kann er wieder mit normaler Lautstärke Nachrichten schauen :D. Es sind sicherlich (für den Preis) keine schlechten Lautsprecher aber doch eher für schwerhörige TFT-Fernseher Besitzer als zum Erstellen eines seriösen Mix geeignet.

Gruß

Fish
 
Ich hab zwischen den esi und den experience im direktvergleich schon unterschiede gehört, wobei mir die
experience eher schlechter gefallen haben. Die haben meiner meinung nach ein bisschen dumpfer geklungen.

Noch ne Frage:
Neigt man bei den Krks wegen des integrierten Subwoofers nicht dazu,
weniger Bass in den Mix zu geben? Eventuell sogar zu wenig?
 
Imo fängt es sinnvoll bei den KRK RP5 an, und ich wüsste auch wenig was das Preis Leistungsverhältnis schlägt.


Mal als ketzerischen Vorschlag: Wie wäre es erstmal einen Monitor zu kaufen, den zweiten wenn demnächst mal wieder Geld da ist? Viele großartige Aufnahmen sind Mono, da soll das für einen absoluten Recordinganfänger für die ersten Monate auch funktionieren...
 
Kannst du die drei Dinger wirklich empfehlen? Mir kommen die sehr suspekt vor - selbst die Superlux BD 770 Kopie empfand ich nicht sooooo gut, hat doch deutlich rumgemulmt!

Also bei dem Budget hat man nicht so viel Spielraum. Persönliche Erfahrungen habe ich mit diesen Produkten keine. Letztes Jahr habe ich ein kleines Aktivpärchen gebraucht und mir ein Budget von 250 Euro vorgegeben. Geworden sind es Prodipe Pro5. War eher eine intuitive Entscheidung. Neutrales Design, Bassreflex nach vorne. Zum Mixen sind sie wahrscheinlich nicht schlecht. Zum Musikhören fehlt insb. der Bass-Bereich. Da schaue ich mich momentan nach was größerem um. Einen Sub lässt meine Einrichtung nicht zu. Wenn, dann zwei - unter jede Box einen. Aber wenn ich schon so viel Geld für die Subs ausgeben muss, dann kann ich gleich ein größeres Pärchen kaufen. So groß ist der Aufpreis dann nicht mehr, und die Prodipe Pro5 kann ich dann entweder als Zweitmonitore verwenden oder evtl. verkaufen.
 
Mal als ketzerischen Vorschlag: Wie wäre es erstmal einen Monitor zu kaufen, den zweiten wenn demnächst mal wieder Geld da ist? Viele großartige Aufnahmen sind Mono, da soll das für einen absoluten Recordinganfänger für die ersten Monate auch funktionieren...

Ist es echt möglich ersteinmal nur mit einem Monitor zu arbeiten und dann später sich den zweiten dazu zu kaufen?
 
Ist es echt möglich ersteinmal nur mit einem Monitor zu arbeiten und dann später sich den zweiten dazu zu kaufen?

Es ist möglich. Was dir allerdings dabei fehlen wird: Die Stereoabbildung, die Phantommitte und die Tiefenstaffelung. ;-) Dann wäre es schon eher sinnvoller ein Paar mit Finanzierung / Ratenzahlung zu kaufen.
 
also bevor es hier noch 'schlimmer' wird, mit Vorschlägen wie Finanzierung - der TE ist Schüler - schlage ich Dir folgendes vor

- Du holst Dir ein paar gute Kopfhörer (aber nicht so 20-30€ Dinger - den Kopfhörer wirst Du, wenn er gut ist eine sehr lange Zeit nutzen können), damit kannst Du die Spuren gut mit EQ - alle Frequenzen absenken!!! die Du nicht im Mix haben möchtest und/oder wo sich Frequenzen von verschiedenen Instrumenten überlagern, nur für ganz gezielte Effekte (Anschlag, Punch ..) auch mal sehr schmalbandig eine Frequenz dezent anheben - und sonstigen notwendigen Effekten bearbeiten, Du kannst damit den gesamten Mix soweit fertig machen, dass nichts mulmt oder sonstwie schlecht klingt

- dann machst Du über Deine vorhandenen Boxen die räumliche Gestaltung mit Pan, Delay und Reverb ohne allzuviel in den Klangcharakter einzugreifen und hörst dabei immer wieder mal mit den Kopfhörern ab

- wenn Du glaubst, dass es jetzt fertig ist, dann brennst Du den Mix auf eine CD (nicht als MP3) und hörst das auf anderen Anlagen, im Auto etc. an und achtest darauf, wo evtl. noch Verbesserungen nötig sind und arbeitest das dann in Deinen Mix ein - das ganze wiederholst Du ggf. ein paar mal bis Dein Mix überall so klingt, wie Du es dir vorstellst. Hör Dir den Mix auch immer mal wieder in Mono an, wenn da auf einmal Instrumente 'verschwinden' gibt es Phasenauslöschungen die Du vermeiden solltest. So bekommst Du mit der Zeit auch ein Gefühl für Deine Kopfhörer und Deine Boxen und wirst dich schon beim Bearbeiten darauf einstellen können.
Das ganze ist zwar etwas mühevoller, aber so lernst Du das mischen gleich richtig und die Ergebnisse werden nach einiger Zeit recht professionell sein - 95% der Qualität eines Mixes kommt vom beherrschen des Handwerks und nicht von den Boxen ;)

- sparst in der Zwischenzeit auf gute Monitor-Boxen und erarbeitest Dir in der Zwischenzeit schon entsprechende Kenntnisse und Erfahrungen im Mischen/Bearbeiten
 
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also bevor es hier noch 'schlimmer' wird, mit Vorschlägen wie Finanzierung - der TE ist Schüler - schlage ich Dir folgendes vor

- Du holst Dir ein paar gute Kopfhörer (aber nicht so 20-30€ Dinger - den Kopfhörer wirst Du, wenn er gut ist eine sehr lange Zeit nutzen können), damit kannst Du die Spuren gut mit EQ - alle Frequenzen absenken!!! die Du nicht im Mix haben möchtest und/oder wo sich Frequenzen von verschiedenen Instrumenten überlagern, nur für ganz gezielte Effekte (Anschlag, Punch ..) auch mal sehr schmalbandig eine Frequenz dezent anheben - und sonstigen notwendigen Effekten bearbeiten, Du kannst damit den gesamten Mix soweit fertig machen, dass nichts mulmt oder sonstwie schlecht klingt

- dann machst Du über Deine vorhandenen Boxen die räumliche Gestaltung mit Pan, Delay und Reverb ohne allzuviel in den Klangcharakter einzugreifen und hörst dabei immer wieder mal mit den Kopfhörern ab

- wenn Du glaubst, dass es jetzt fertig ist, dann brennst Du den Mix auf eine CD (nicht als MP3) und hörst das auf anderen Anlagen, im Auto etc. an und achtest darauf, wo evtl. noch Verbesserungen nötig sind und arbeitest das dann in Deinen Mix ein - das ganze wiederholst Du ggf. ein paar mal bis Dein Mix überall so klingt, wie Du es dir vorstellst. Hör Dir den Mix auch immer mal wieder in Mono an, wenn da auf einmal Instrumente 'verschwinden' gibt es Phasenauslöschungen die Du vermeiden solltest. So bekommst Du mit der Zeit auch ein Gefühl für Deine Kopfhörer und Deine Boxen und wirst dich schon beim Bearbeiten darauf einstellen können.
Das ganze ist zwar etwas mühevoller, aber so lernst Du das mischen gleich richtig und die Ergebnisse werden nach einiger Zeit recht professionell sein - 95% der Qualität eines Mixes kommt vom beherrschen des Handwerks und nicht von den Boxen ;)

- sparst in der Zwischenzeit auf gute Monitor-Boxen und erarbeitest Dir in der Zwischenzeit schon entsprechende Kenntnisse und Erfahrungen im Mischen/Bearbeiten

So hat man es gemacht, bevor vernünftige Lautsprecher zu bezahlbaren Preisen erhältlich waren. Willst du etwa den Markt boykottieren :D?
 
Ich finde, das dies mal eine klare Aussage war :).
So wird es wohl denn auch für mich aussehen.
Ich denke das ist der beste Vorschlag und werde mich die Tage nach Osnabrück quälen, um nach guten Kopfhörern ausschau zu halten.

MfG

Porky
 
Hallo Porky,

die Debatte, ob man €150,- zum Fenster rausschmeisst, weil sich damit nicht arbeiten lässt unterlasse ich jetzt mal, da ich Sie für sinnlos erachte. Ich habe jetzt drei Jahre lang auf ESI nEar 05 Experience gehört und gemischt, waren und sind meine ersten Erfahrungen, wenns ums mischen geht und die liegen um € 230 fürs Paar und sind in dieser Preisklasse sehr beliebt. Beim Händler mit dem großen T gibts die vorgänger als B-ware gerade im paar für € 155,-. Das wäre das einzige, was ich empfehlen kann.

Für mich wahr es am Anfang ein "aha" Erlebniss, weil man dadurch sehr wohl bessere Ergebnisse erreichen konnte, als über irgendwelche null acht 15 Hifi Boxen und weil es auch Spaß gemacht hat, über die einfach Musik zu hören. Heute höre ich Musik ehrlich gesagt lieber über neutrale studio Monitore, als Hifi Schönfärber. Die klingen am Anfang immer toll, auf Dauer gehts mir mittlerweile auf den Sack. Also, ich empfinde schon, dass man also mit € 150 einen Schritt weiterkommen kann. Und man lernt! Mittlerweile würde ich mir in dieser Preisklasse auch nichts mehr kaufen und liebäugel gerade mit ein Paar Adam A7 oder Dynaudio BM5a. also die € 1000 Euro preisklasse und heutzutage empfinde ich, das es da erst wirklich anfängt richtig spaß zu machen. Nun hat aber eben nicht jeder gerade mal € 1000,- und die sind auch zum fenster rausgeschmssen, wenn man noch kein tuten und blasen vom mischen hat. Für try and error und learning by doing kann man meiner Meinung auch mit nem Schülerbudget mit ein Paar "ünstigen/billigen" Aktivmonitoren Erfahrungen sammeln. Wenns ne Laune ist kostets nicht viel geld, wenn man merkt das man ambitionierter wird und die Ansprüche steigen ist Zeit vergangen, wo man mit neuem dazugelernten wissen dann auch mehr aus höherwertigen Monitoren rausholt. so sehe ich das.

Aber ganz klar: ICH kenne mittlerweile die Defizite dieser "billigen" Speaker und wenn es um Ausgewogenheit und Detailarbeit gehtm ache ich das mittlerweile mit meinen AKG K271, die ca. auch € 150 kosten. die Aufösung, die Neutralitt, die Tiefenstaffelung ist hier ungleich viel, viel besser und man kann für Kopfhörer sehr lange Ermüdungsfrei arbeiten, da Sie sehr gut zu tragen sind und das Ohr voll umschliessen, also keinen Druck auf den Ohrmuscheln verursachen. Aber es stimmt natürlich: Kopfhörer ersetzen keine Monitore und das ist genau mein Problem, wieso ich mich mittlerweile auf die suche nach besseren Monitoren gemacht habe. kleine 5" Monitore (und in deinem Budget wirst Du keine größeren finden) haben von Haus aus probleme Tieffrequenzen abzubilden, da sind die schon allein physikalisch beschränkt. Mir war das nicht so wichtig, ich mische keine tiefbassigen sachen .... man braucht auch einfach zeit, bis man sich "eingehört" hat, die Monitore kennt, Schwächen kennt, weil man beim Gegenhören auf dem MP3 Player, im Auto, auf der Hifi Anlage und bei freunden dann schnell merkt: Das klingt ja überall anders ... und meistens fehlt es da und da ... oder das und das ist zuviel ... wenn man das weiss, kann man gegenmischen. Ich meine, jeder kennt doch die Aneksote der NS10 von yamaha, die in den 80ern in jedem studio Standard waren und jeder sagt heute, das waren eigentlich keine sehr tollen Monitore! Voila! Warum gings dann trotzdem? Weil der Mischer die Monitore gut kennt ... das geht nur, wenn man sich eben zeit nimmt und sich mit Ihnen anfreundet .... so einfach ist das.

Also, was ich sagen will: Nur Mut! Ich halte die ESI Monitore (gebraucht mal locker in Deinem Budget) oder vergleichbares schon für einen guten Startpunkt für wenig Geld ... und keine Frage, sind die Dinger begrenzt, aber auch das muss man erstmal selber "erfahren", finde ich! Als ich sie neu hatte, meine ersten Versuche gestartet habe, habe ich gar nicht gehört, verstanden, was denn jetzt an denen schlecht sein soll und wie andere irgendwie besser sein könnten .... als Anfänger auf der Gitarre habe ich auch nie verstanden, was jetzt an ner Gibson für vierstellige DM Beträge besser war, als bei der 300 DM Kopie. Mittlerweile bin ich kein Anfänger mehr und weiss und höre das sehr wohl! Mittlerweile fühle ich mich auch reif genug, mit genügend Erfahrung wirklich zu wissen, was ich bei ner Gitarre oder eben Monitoren auch genau will, was es gibt, und was geht .... und was eben nicht.

Kurzum: Stell Dir vor, Du sparst jetzt 1000€ zusammen, kaufst Dir wegen drei tips vom hörensagen die oder jene und merkst dann zwei jahre später, wenn Du die checkung selber hast: Waren für mich die falschen, hätte ich doch lieber .... tja, und dann hast Du 1000€ in den sand gesetzt und keine 150.... comprende?

Grüße
Markus

PS:
1) Sorry, für die rechtschreibefehler, abe rich habe das jetzt mal schnell runtergehämmert, ist schon spät.
2) Gerade die vorangegangene Antwort von PICO gelesen. Der hat ja sowas von Recht! Also, wenn es keine Boxen sein MÜSSEN, würde ich ebenfalls das Geld für paar gute Studiokopfhörer ausgeben. Ja, die vollen 150€! Dann kriegste aber was gescheites, mit dem Du Jahrelang Freude haben wirst. AKG K271 oder die Beyerdynamic DT770. Du wirst Dich wundern, was Du da auf einmal alles hörst! Und wie! Tolle Sache! War neulich bei ner freundin und hatte AKG in der € 40,- Preisklasse auf den Ohren. Ein Unterschied wie Himmel und Hölle, sowas würde ich niemals mehr auf die Ohren setzen! Und mit den Monitoren wirds genauso sein. Meine Erfahrung bei Monitoren ist: You`ll get what you pay for. Je teurer, desto geiler. Diese Regel gilt bei Gitarren, Gitarrenboxen, Verstärkern und sonstwas finde ich nicht unbedingt so, da ist es oft eine geschmacksfrage oder welche Marke irgendwo drauf steht. Bei Monitoren habe ich bisher andere Erfahrungen gemacht. Je teurer, desto besser. Ziemlich einfaches System ... *g
 
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Abzüglich eBay-Gebühren... ;) Naja, alles in allem werden es wohl schon etwas mehr als 150 Euro sein. Aber hey, man durfte dafür mit 1000 Euro Monitoren über zwei Jahre lang herum spielen! ;) Wobei bei 1000 Euro Monitoren das Risiko besteht, dass man danach 4000 Euro Monitore haben möchte!... ;) Ich habe vor einem Jahr ein Pärchen Prodipe Pro5 gekauft. Kostenpunkt 250 Euro. Und jetzt bin ich am überlegen: Auf die 1000 Euro Klasse aufsteigen (VXT8) (4000 Euro Klasse wäre finanziell nicht drin) oder zwei Subwoofer dazu holen (Prodipe Pro10S), und damit quasi ein 3-Wege-System schaffen, mit der Bestückung 10" + 5" + 1" auf jeder Seite. Ein dediziertes 3-Wege-System mit dieser Bestückung hätte weit über 4000 Euro gekostet. Bei einem Budget von 1000 Euro bliebe nach Anschaffung von zwei 10" Subwoofern immer noch etwas Geld übrig für einen parametrischen Equalizer, um den Frequenzgang der Anlage nach Belieben zu verbiegen.
 
Also ich finde hier wurden einige gute Ansätze genannt. Besonders zuletzt von Markus H. .
Ich würd anstelle des Threaderstellers ruhig erst mal günstige Monitore kaufen, damit man überhaupt was zum abmischen hat. Es gibt ja auch nicht umsonst in allen Bereichen "Einsteigergeräte".
Ich habe es bei mir so gemacht: billige Monitore gekauft (Edirol Ma-15D). Danach kamen irgendwann hochwertige Kopfhörer (BD 990) und jetz hab ich die Monitore zu Yamahas HS80 aufgerüstet. Die Edirol gehen in ein paar Tagen zu einem Kumpel für 80 Euro (neu hab ich 130 oder 150 bezahlt... weiß nich mehr). So hatte ich nun fast ein Jahr lang erstmal eine sehr günstige Variante um mich überhaupt richtig in die Materie einzufinden (für letzendlich 50-70Euro). Natürlich stellt man irgendwann fest, dass in der Preisklasse Mixe auf solchen Monitoren immer (teils gravierende) Schwächen haben, aber man hat überhaupt erstmal einen Startpunkt um sich ins Geschehen einzuarbeiten. Letzendlich sind Monitore auch nur ein Teil einer Kette und das sollte man nicht vergessen. Wenn man im Recordingbereich grundsätzlich kaum Ahnung hat, was nützen einem dann gute Monis?
Ich kann nur empfehlen einen Schritt nach dem anderen zu machen. Besser erstmal was günstiges kaufen zum einarbeiten und dann im Laufe der Zeit auf was hochwertiges sparen. Klar heißt es oft: "wer billig kauft, kauft doppelt"... das mag im Ansatz vielleicht richtig sein, aber die goldene Frage ist dabei auch die nach der zeitlichen Relation. Wenn der Threadersteller letzendlich 2 Jahre lang gar nichts zum abhören hätte, weil er auf 2000 Euro Monitore spart, ist das in meinen Augen schlimmer, als wenn er ein bischen Geld in den Wind schießt.
 

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