Erfahrung mit 'Jack & Danny JB Vintage 1975 BK Black' gesucht

hychef
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Moin
Die Bässe wurden zwar hier schon mal in den NEWS vorgestellt aber leider konnte keiner wirklich was dazu sagen :(
Würd mich jetzt interessieren ob vielleicht hier (weil ja vielleicht nicht jeder das NEWS thread liest) jemand n paar Infos , Bespielbarkeit, Verarbeitung, Klang speziel über den JBass in schwarz hat .

Hier noch mal n link zum NEWS Thread -> https://www.musiker-board.de/news-bass/380212-neue-jack-danny-baesse.html

@ MOD's :Falls das nicht OK ist das ich das Thema quasi 2 mal starte bitte zumachen. Dann Sorry :redface:
 
Eigenschaft
 
Mal ganz allgemein zu Billigbässen:

Ich würde davon abraten, wenn man sich einen anderen Bass für 300 Euro leisten kann.

Meistens haben die keine Originalmaße und Ersatzteile müssen vor dem Einbau umgearbeitet werden.
Oft ist der Korpus zu leicht, die Bässe sind dann kopflastig.
Auch sind zwischendurch immer wieder mal Einstellarbeiten an solchen Bässen notwendig. Sie sind häufig nicht so gut verarbeitet.
Was aber schon auffällt. Sie sind von der Passgenauigkeit der Holzteile wesentlich besser als sie das vor 30 Jahren waren.
Man kann also durchaus darauf spielen.

Hier mal ein Einblick hinter die Kulissen eines Billigbasses mit weichem Holzkorpus. Das sieht da alles schon ziemlich zusammengeschustert aus.

f8t64p368n3.jpg
 
Ich habe zwar nicht exakt dein Modell, aber ebenfalls einen Jack & Dany Bass von meinem Mitbewohner hier rumstehen. Wie schon gesagt, kann man sicherlich irgendwie darauf spielen, die Bundreinheit ist allerdings pures Glück und ich persönlich empfinde die Bespielbarkeit auch als anstrengend.
Positive Erfahrungen hatte ich hingegen mit manchen Squier Modellen. Wenn man da rumprobiert, fallen einem ab- und an ganz gut gelungende Einzelstücke in die Hände. Wäre also mein Vorschlag als etwas teurere Alternative. Da hast du auch - behaupte ich - etwas länger Spaß dran, da du den Bass zumindest live oder für irgendwelche Bastel- oder Tuningaktionen wirklich noch gebrauchen kannst.
 
Also ich habe auch noch nen Jack&Danny Einsteiger Jazz-Bass auf dem ich spielen gelernt habe. Für den Anfang hat sicher gelangt aber hätte ich mir den Bass damal aussuchen können (hab ihn geschenkt bekommen) hättte ich sicher einen Squier genommen und vorallem vorher mal welche angespielt. Zudem sagt mir der Hals absolut nicht zu. Ist irgendwie ziemlich breit und dabei recht flach.
 
moin
wär also kein bass für die ewigkeit aber um zu checken ob man überhaupt dabeibleiben möchte
(mein kleiner cousin möchte bass spielen lernen und hat sich in den bass verkuckt) wärs ok oder?
würd ihm halt gern einen bass schenken und wollt nicht n haufen kohle ausgeben ...
 
....., die Bundreinheit ist allerdings pures Glück ....

Ein Bass, der nicht bundrein ist, hat einen schwerwiegenden Mangel und kann somit imho problemlos umgetauscht werden.
Ich bezweifle auch, dass in Zeiten der computergesteuerten Fertigung noch viele Bässe ausgeliefert werden, die nicht bundrein sind. (Zumindest diejenigen, die aus der NoName-Sparte heraus sind)
 
moin
wär also kein bass für die ewigkeit aber um zu checken ob man überhaupt dabeibleiben möchte
(mein kleiner cousin möchte bass spielen lernen und hat sich in den bass verkuckt) wärs ok oder?
würd ihm halt gern einen bass schenken und wollt nicht n haufen kohle ausgeben ...

Dafür wird der sicher reichen. (hats bei mir auch ;) ) Wenne den 75'er Jazz Bass nimmst kann man den später auch noch an an die Wand hängen und er sieht gut aus :p.

Was du allerdings noch machen könntes: guck doch mal ob du eventuell nen gebrauchen Squier für wenig Geld bekommst...einfach mal die Bucht oder hier den Flohmarkt durchschaun.
 
Ich bezweifle auch, dass in Zeiten der computergesteuerten Fertigung noch viele Bässe ausgeliefert werden, die nicht bundrein sind. (Zumindest diejenigen, die aus der NoName-Sparte heraus sind)

Leider gehört der Epiphone EB-0 dazu. Der ist ab Werk nicht bundrein ... :(
Hatte vorher schon davon gehört und war erstaunt, als ich selbst einen angespielt habe.

Ansonsten gibt es auch für 89 Euro tolle Bässe. Man muss nur das Glück haben den richtigen in einem Laden zu finden. Ich hatte mal einen wirklich guten P-Bass für diesen Preis in der Hand. Da braucht man aber Erfahrung um zu sehen, was man vor sich hat.

Ich habe auch schon Gutes von DelRay Instrumenten gehört, kann da aber nichts über die Serienstreuung sagen. Das wäre eine Alternative zum J&D, falls es nicht unbedingt Block Inlays sein müssen: http://www.soundland.de/catalog/4-string/delrey-classic-standard-p-262230.html
Im Laden antesten geht von Hamburg aus natürlich nicht ...

Gruß
Andreas
 
Leider gehört der Epiphone EB-0 dazu. Der ist ab Werk nicht bundrein ... :(
Hatte vorher schon davon gehört und war erstaunt, als ich selbst einen angespielt habe....

Hallo Andreas.
da scheint ja die Kombination aus Billigfertigung und außergewöhnlich kurzer Mensur (ca. 10 cm kürzer als Standard) ziemlich in die Hose zu gehen. Schade eigentlich :redface:
 
Für mich geht Billigbass dann klar, wenn der Bass - egal ob billig oder teuer - eine gute Basis liefert, also einen guten Korpus und einen guten Hals einschließlich funktionierenden Halseinstellstab hat, denn dann hat man eigentlich schon die Hälfte gewonnen denn alle anderen Teile kann man in der Regel austauschen, wenn man ein bischen handwerkliches Geschick hat. Ich mußte z.B. gerade bei meinem Bach Bass das Pickup Fach etwas ausfräsen um einen besseren Pickup mit Standardmaß dort einschrauben zu können.
Und der Pickup ist schon das teuerste was man investieren muß um den Bass wesentlich aufzuwerten. Mechaniken und Brücken, auch billige halten eine Weile und könnten ja auch gegen billige ersetzt werden.

Schlechte Instrumente können die Spielfreude aber schnell trüben und für 239 Euro gibt es doch schon wertige Jazzbässe.
Für 300 auch eine 75 er Squier Kopie.
 
@ Peegee: Holz kann sich, je nach Wuchsrichtung und Holzauswahl (was gerade bei günstigen Bässen Schwachpunkte sind) auch ungleichmäßig verziehen. Kann das konkret nun nur am Beispiel von der Gitarre eines Bandkollegen belegen. Mir ist sowas allerdings schon öfters zu Ohren gekommen.
Selbst wenn dies nicht der Fall ist, ändert das nichts an meiner generellen Empfehlung. Wie Moulin sagt, kann ein schlechtes Instrument auch die Spielfreude trüben, was ja kontraproduktiv wäre, wenn man seinen Cousin ans Bassspiel heranführen möchte ;-)
 
Hallo Hychef,

NICHT SCHENKEN! (falls noch nicht zu spät)
Gib ihm deinen Bass als "Dauerleihgabe"! Wenn er ihn nicht mehr will, soll er ihn zurückgeben.
Meiner Meinung nach kannst Du ruhig betonen, dass Du diesen Bass eigentlich lieber selbst behalten würdest, er aber darauf lernen kann, bis er "seinen Bass" findet. Das gibt noch mal eine besondere Beziehung zu dem Bass ...

Ich habe auch eine Squier Standard (Jazz Bass) und habe auch mehrere getestet. Da sind richtig tolle Exemplare darunter - mein Jazz Bass auch.

Gruß
Andreas
 
moin
noch nicht zu spät fahr erst nächstes we hin ...
gute idee
danke
 

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