Vom "ganz normalen" Ubuntu kann ich nur abraten. Die Unity-Oberfläche als erster Eindruck von Linux ist kein guter Eindruck. Dann eher Kubuntu (mit KDE, wobei das nicht gerade eine der besseren KDE-Distributionen ist) oder Xubuntu (mit dem leichteren Xfce, das sich im Gegensatz zu GNOME auch besser individuell verbiegen läßt). Überhaupt lassen sich die meisten Linux-Desktopumgebungen weit über das hinaus konfigurieren und individualisieren, was man von Windows kennt, so daß Screenshots kaum repräsentativ sind.
Du kannst dir aber auch das von Ubuntu abgeleitete Linux Mint angucken. Das installiert beispielsweise wichtige Codecs gleich mit, das gibt's nicht mit Unity (dafür aber mit den GNOME-Spinoffs Cinnamon und MATE), und das gibt's überhaupt mit sehr vielen Desktopumgebungen.
Der einzige Vorteil, den ich bei Ubuntu gegenüber Mint sehe, ist, daß bei Ubuntu die Distribution als Ganzes mit einem entsprechenden grafischen Updater aktualisiert werden kann (z. B. von 12.10 "Quantal Quetzal" auf 13.04 "Raring Ringtail"), während man das bei Mint händisch und zum Teil über die Konsole machen muß und das eigentlich gar nicht unterstützt wird.
Martman